hilfe! falschen Laptop verkauft, kann ich verklagt werden?

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Käferkind
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hilfe! falschen Laptop verkauft, kann ich verklagt werden?

Beitrag von Käferkind »

Hallo

Hoffe ich bin hier richtig.

Ich habe über ein Forum einen deffekten [Name entfernt] Laptop verkauft.
Habe von anfang an beteuert das ich KEINE ahnung von dem Ding habe und nicht weiß was daran kaputt ist.
Ich habe ihn verkauft "so wie er ist" ohne angabe ob der laptop evtl noch Inhalt hat oder nicht.

Verkauft habe ich ihn für 25 euro.


Nun ist mir dummerweise ein Fehler passiert und ich habe statt einem deffekten [Name entfernt] einen deffekten [Name entfernt] Laptop geschickt.

Der Laptop hatte wohl "kein Inhalt" mehr .. aber wie gesagt, ich hab nie irgendwelche "inneneinrichtung" mit verkauft.

nach mehreren wochen möchte die Dame nun den Gesamtbetrag zurück haben weil sie einen [Name entfernt] bekommen hat und nicht wie gekauft einen [Name entfernt].

Damit hat sie recht, sie hat einen falschen Laptop bekommen.


Ich habe ihr angeboten den kauf "rück abzuwickeln" und ihr den Gesambetrag + Porto (31,90) zurückzu überweisen aber dafür möchte ich natürlich auch den Laptop wieder.

ich schrieb ihr, sobald der laptop hier angekommen ist überweise ich ihr das geld zurück und sie solle mir ihre bankverbindung mitteilen.

Aber sie droht mit jetzt mit Anwalt und will auf schadenersatz klagen da sie einen falschen laptop bekommen hat und ich nich mit mir reden lasse.

hä?? und nun??? kann sie mir was???? hilfe!

ist es nicht auch mein Recht den laptop wieder zu bekommen wenn ich ihr den gesamtbetrag zurück erstatte?

auf was muss ich achten?

oder muss ich den gesamtbetrag zurück überweisen und sie darf den laptop behalten??

ich will keinen Ärger, der Fehler lag bei mir aber ich habe ja angeboten den kaufpreis zurück zu erstatten wenn ich den laptop wieder habe.

Tim_S.
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Beitrag von Tim_S. »

Moin,
ich muss gestehen, bei diesen Zeilen
Ich habe ihn verkauft "so wie er ist" ohne angabe ob der laptop evtl noch Inhalt hat oder nicht
schon wegklicken wollte, es klingt einfach etwas dreist.
Aber oK, vermutlich kann man Laptops ohne Inhalt tatsächlich für irgendwas gebrauchen, vielleicht als Attrappe auf Ausstellungsmöbeln oder zur Deko, oder für die Schultheateraufführung usw.

Daher: In so einem Beispielsfall könnte man sich auf § 437 Nr. 1 BGB berufen, nämlich auf den Vorrang der Nachbesserung. Die Falschlieferung ist ein Mangel, der aber - weil das richtige Gerät ja lieferbar ist - nachbesserbar ist. Der Verkäufer hat nicht nur die Pflicht, er hat auch das Recht nachzubessern. Die Kosten für die Nachbesserung (Versandvorbereitung, Porto, Rückporto) muss der Verkäufer tragen.

Aber trotzdem: Vergessen Sie solche Texte wie "Ich habe nur ein Laptop verkauft, ich habe ja nicht gesagt darin noch Technik steckt.", wenn Sie einen "Laptop" zum Kauf anbieten. Sollte der Sachverhalt vollständig geschildert sein, rettet Sie eigentlich nur der auffällig niedrige Preis vor der Verwirklichung des Betrugstatbestandes nach § 263 StGB. Das ist schon deshalb grotesk, weil Sie ja offenbar öfter Laptop-Chassis verticken - oder wo kommt das zweite Gerät im Beispielsfall her? Mal im Ernst...

Adromir
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Beitrag von Adromir »

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