Haftpflichtversicherung wechseln, was muss man beachten

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Wölflein
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Haftpflichtversicherung wechseln, was muss man beachten

Beitrag von Wölflein »

Liebe Rechtschaffenden und Recht-Wissenden,

ich habe bereits einiges recherchiert, zu dem Thema, doch eine Frage ist nach wie vor offen:

Wie lange haftet nach einer Kündigung noch die alte Versicherung und wann tritt die neue in Kraft ? Beziehungsweise, was muss man beachten, dass man nicht in ein Versicherungsschutzloses-Zeitfenster gerät ?


Zudem könnt ihr sehr gerne auch noch andere wichtige Punkte kurz ansprechen, evtl. habe ich sie ja noch nicht selbst in Erfahrung bringen können, oder sie ergänzen meine gesammelten Infos. Und / Oder sie helfen anderen, die das hier lesen.

Freue mich auf Antworten.

Gruß, Wölflein
recht-unbedarft, gerechtigkeitsfreudig - was immer das auch ist - Ge-recht-igkeit

Mogli
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Re: Haftpflichtversicherung wechseln, was muss man beachten

Beitrag von Mogli »

Wölflein hat geschrieben: Wie lange haftet nach einer Kündigung noch die alte Versicherung....
na, bis zu ihrem Vertragsablauf
Wölflein hat geschrieben: .... und wann tritt die neue in Kraft ?
ab ihrem Beginn
Wölflein hat geschrieben: Beziehungsweise, was muss man beachten, dass man nicht in ein Versicherungsschutzloses-Zeitfenster gerät
Da ist eigentlich nix weiter zu beachten. Der alte Vertrag wird gekündigt, z.B. zum Ablauf, und zum direkt anschließenden Datum wird der neue abgeschlossen. Das wars.

Beispiel: der alte Vertrag läuft bis 30.11.2009. Es wird heute die Kündigung rausgeschickt (also fristgerecht), somit endet dieser Vertrag mit dem Ablauf des 30.11.2009, also um 24.00 Uhr. Gleichzeitig schließt man einen neuen Vertrag mit Beginn 01.12.2009 ab (der beginnt um 0.00 Uhr). Es besteht also lückenlos Versicherungsschutz.
Grüße, Mogli
********************
Diese Auskunft ist kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst.

Wölflein
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Beitrag von Wölflein »

Hallo Mogli,

ich war ja schon als Kind ein Fan vom Dschungelbuch. :wink:

Danke, dass Sie mir so schnell eine so kompetent erscheinende Auskunft gaben.

Da ich mit meiner jetzigen Haftpflichtversicherung unzufrieden bin, wollte ich diese schnellst möglich kündigen. Und wenn das, was Sie schrieben zutrifft (logisch hört es sich jedenfalls an) kann ich die Kündigung auch getrost schreiben, wenn ich noch keine neue Versicherung habe.

Werde mich natürlich dennoch zeitnah nach einer neuen Versicherung umsehen. Direkte Empfehlungen sind hier sicher unerwünscht, aber vielleicht hat noch jemand einen Tipp, wo man am besten vergleichen kann. Bzw. freue ich mich auch über sonstige nützliche Informationen im Web über Haftpflichtversicherungen.

Gruß, Wölflein
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Versicherungsmensch
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Beitrag von Versicherungsmensch »

Einschlägige Suchmaschinen bieten da meist recht gute Hilfestellungen. Einfach mal nach dem Suchen, was Sie finden möchten. ;-) Ansonsten hilft die Anfrage bei einem Versicheurngsmakler oder bei einer Versicherungsagentur.
Ich kann länger nicht rauchen als ein Nichtraucher rauchen. Ich bin somit der mental Stärkere. (Horst Evers)

Wölflein
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Beitrag von Wölflein »

Hallo drebber,

leider konnten Sie mir mit Ihrer Antwort nicht weiterhelfen. Suchmaschienen kenne ich bereits zu genüge.

Wer keinen guten Tipp hat muss sich nicht die Mühe machen mir zu antworten.
Ich gehöre jedenfalls nicht zu den Menschen, die zu faul sind selbst zu recherchieren.

Ich bin nur ZUSÄTZLICH dankbar für jeden guten Hinweis, den mir jemand geben möchte.

Gruß, Wölflein
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Versicherungsmensch
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Beitrag von Versicherungsmensch »

Hallo Wölflein,

ich konnte natürlich nicht ahnen, dass Sie sich schon mit einer entsprechenden Suche abgegeben haben. Es kommt halt bei der Suche und beim Vergleich darauf an, was einem selber wichtig ist: der Preis oder die Leistung. Wenn ich beispielsweise einfach mal die Stichwörter "haftpflichtversicherung" und "vergleich" in einer Suchmaschine eingebe, bekomme ich schon als erstes einen sehr guten Link zu einer Vergleichsseite.

Um aber wirklich sicher zu gehen, ist der Gang zu einem Versicherungsmakler sinnvoll. Dieser sucht normalerweise das beste Angebot zum günstigsten Preis heraus.

Die Frage ist, um was für eine Haftpflichtversicherung es geht. Es gibt schließlich derer viele. :wink:
Ich kann länger nicht rauchen als ein Nichtraucher rauchen. Ich bin somit der mental Stärkere. (Horst Evers)

Wölflein
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Beitrag von Wölflein »

Guten Abend Drebber,

ich danke Ihnen für Ihre erneute Antwort. Ich hatte ohnehin vor, in den nächsten Tagen erneut die Vergleiche durchzugehen. Mich persönlich stört an den Suchergebnissen ein wenig, die Fülle der Vergleichs-Websites. Zudem scheinen sie alle nicht wirklich objektiv zu sein. Aber zum einen kann ich gut verstehen, dass Websitebetreiber auf den Vergleich-Zug aufgesprungen sind und zum anderen, wo / wer / was ist heute schon objektiv.

Dennoch hatte/habe ich die Hoffnung, dass hier noch DER Link gepostet wird, der mir die Entscheidung erleichtert. Naja, wer wünscht sich nicht manchmal so eine gute Fee. ;-D

Das mit dem Makler werde ich nun, wo Sie es mir zum zweiten Male raten doch mal in Angriff nehmen. Bisher hatte ich von Maklern keine bessere Meinung, als von Vergleichswebsites.

Es geht übrigens um eine Haftplichtversicherung für mich und meinen Hund, also ein Kombi-Paket.

(Kann nur jedem Hundehalter raten beide Haftpflichtversicherungen beim gleichen Versicherungsunternehmen abzuschließen. Nachdem ich beruflich mit meinem Hund tätig bin, sind mir Fälle bekannt, wo die Haftpflichtversicherung des Hundehalters mit der des Hundes über Jahre streitet, wer denn nun zahlen muss - solange mussten teilweise die Hundehalter das Geld vorstrecken.)

Wünsche Ihnen noch einen angenehmen Feierabend.
Gruß, Wölflein

_______________________________________________________
PS: Wo bist du nur, gute Fee ? :weihnachten:
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hws
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Beitrag von hws »

Wölflein hat geschrieben:Dennoch hatte/habe ich die Hoffnung, dass hier noch DER Link gepostet wird..
Den wird es nicht geben. Die "Geiz ist geil" Tussi vom xx-Markt wird darunter was anderes verstehen als Omi, der es egal ist, wie teuer die Prämie, wenn nur der Versicherungsvertreter zum Kaffee persönlich vorbeikommt. Und der Bequeme wird es schätzen, wenn der Versicherungsmakler vor Ort alles vorbereitet und man nur noch unterschreiben muss (oder gar vorher blanko unterschreibt.)
Wölflein hat geschrieben:Es geht übrigens um eine Haftplichtversicherung für mich und meinen Hund, also ein Kombi-Paket.
Na das schränkt den Umfang doch schonmal wesentlich ein. Oder gibt es solche Tarife genauso "Sand am Meer" wie KFZ-Haftpflicht?
Und ohne diese Bemerkung hätt ich erstmal KFZ oder persönliche Haftpflichtversicherungen empfohlen. Wer soll denn ahnen, dass es sich um das "große schwarze gefährlich aussehende Ungeheuer" handelt ? :roll:

hws

Wölflein
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Beitrag von Wölflein »

hws, das Sie keine konstruktiven Antworten auf meine Fragen geben, dass ist mir nach dieser Unterhaltung schon klar. Dort machen Sie sich -in meinen Augen- wirklich lächerlich. Oben zu Eingang schreiben Sie:

"Nein, ich hab nix gegen Hunde, auch keine Angst vor ihnen...."

(Nachdem Sie den Vorschlag Ihres Vorgängers mit Teufelsfratze u. Worten nieder gemacht haben... ein paar Tage später schreiben Sie dann:

"Nun ja, nur nimmt ein Passant erstmal "ein Riesenvieh von schwarzem, bedrohlichen Köter" wahr, den er nicht einordnen kann. Dürfte sowas ähnliches sein, wie die (inzwischen auch verbotenen) Anscheinswaffen."

Als ich Sie dann um eine Stellungnahme dazu bitte kommt ein Doppelpost:

"Ich wüsste auch nicht, was ich darüber noch sagen könnte. - außer Wiederholungen und "noch nen bisschen sinnlos rumlabern" "

Daraufhin bitte ich Sie noch einmal, zu erklären, was Sie mit Ihrer Aussage gemeint haben, etwa, dass große schwarze Hunde verboten gehören, Sie antworten:

"Egal warum, es IST eben so. ..."

Tut mir leid, dieses Verhalten finde ich schon nicht konstruktiv. Nun kommt Ihre Aussage in diesem Thread noch dazu. Vielleicht haben Sie meine Ironie mit der guten Fee ja auch nicht verstanden. Zudem kann mir jeder der von Ihnen genannten gerne den Link posten, den er für gut hält. Ich kann ja dann noch selbst entscheiden.

Ich bat Sie in meinem ersten Thread hier schon darum, sich nicht mehr zu meinen Angelegenheiten zu äußern. Sie können dies natürlich weiterhin tun. Aber ob da noch ein konstruktives Gespräch daraus wird, das bezweifle ich sehr.

Ich bin Moderator eines Boards mit weit über 100.000 Mitgliedern, dort hätten wir Leute wie Sie und Questor, der sich in dem anderen Thread auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert schon zumindest via PN gebeten etwas an ihrem Umgangston zu arbeiten.

In einem Rechtsforum hätte ich so etwas eigentlich nicht erwartet.
Aber ich bin ja noch neu hier.

Gruß, Wölflein
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hws
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Beitrag von hws »

Wölflein hat geschrieben:Nein, ich hab nix gegen Hunde, auch keine Angst vor ihnen...."
..."Nun ja, nur nimmt ein Passant erstmal "ein Riesenvieh von schwarzem, bedrohlichen Köter" wahr....
Nun, es ist schon ein Unterschied, wie ICH (hws) oder ein PASSANT die Situation einschätzt.
Wölflein hat geschrieben:Daraufhin bitte ich Sie noch einmal, zu erklären, was Sie mit Ihrer Aussage gemeint haben, etwa, dass große schwarze Hunde verboten gehören, Sie antworten:
"Egal warum, es IST eben so. ..."
Meine vorige Erklärung sollte ausdrücken, dass sich Passanten (nicht ich persönlich) bedroht fühlen können. Und sowas sollte man vermeiden. Ob große schwarze Hunde verboten gehören, tangiert mich maximal periphär (ist mir Sch..egal). Auf die Frage kann ich ihnen nur Antworten: dazu hab ich keine Meinung. Ich habe nie behauptet, dass ich für ein Verbot bin, das wäre eine Unterstellung.

Sie wollten wissen:
Wölflein hat geschrieben:Was kann man tun? Wie ist die Rechtslage? Wie kann man sich sinnvoll gegen Rufschädigung zur Wehr setzen?
Gegen Rufschädigung kann man sich z.B. per Unterlassungsklage, Abmahnung .. zur Wehr setzen. Gehen sie zu einem Rechtanwalt. (hier darf keine individuelle Rechtsberatung erfolgen)

Das setzt allerdings voraus, dass eine Rufschädigung besteht.
Was ich in ihrem Fall bezweifel.
Oder meinten sie "Ruf des Hundes"? Dabei ist das Problem, dass der Hund keine Person/juristische Person ist und nicht klagen kann.
Was man gegen falsche Anschuldigungen und Anzeigen tun kann, wurde ihnen schon geraten.

Das juristische Problem hat M.A.S schon im zweiten Beitrag zusammengefasst. Alles andere ist zur rechtlichen Bewertung nicht relevant.
Auf die rechtliche Betrachtung gehen sie nicht ein, diskutieren nur über dies "alles andere"
Wölflein hat geschrieben:Ich bat Sie in meinem ersten Thread hier schon darum, sich nicht mehr zu meinen Angelegenheiten zu äußern ...
Nur sind sie in einem öffentlichen Forum. Ob und wann ich mich zu was äußere, bestimme immer noch ich (und der Moderator und evtl Gesetze), aber sicherlich nicht sie.
Wölflein hat geschrieben:Ich bin Moderator eines Boards mit weit über 100.000 Mitgliedern
lassen sie mich raten: Hundeforum oder Tierfreundeforum?
Wölflein hat geschrieben:In einem Rechtsforum hätte ich so etwas eigentlich nicht erwartet
In einem Rechtsforum geht es eben um rechtliche Fragen. Das kann mit Hunden zu tun haben. Aber eine Rufschädigung des Hundes kann ich nirgendwo erkennen. .
Wölflein hat geschrieben:..das Aggressionspotential sich zwischen den Hunde-Rassen genausowenig unterscheidet..
, Gehört zwar auch nicht in ein Rechtsforum, aber:
Versuchen sie einen Schäferhund und einen Pudel auf einen Einbrecher zu jagen, der sie bedroht. Der Pudel würde bestenfalls mit dem Einbrecher spielen wollen - bei dem Schäferhund wär ich vorsichtiger.

Bei nem Pudel würde ich dem Hundehaler sogar glauben: "der will doch nur spielen" 8)

hws

Wölflein
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Beitrag von Wölflein »

hws hat geschrieben:
Wölflein hat geschrieben:Nein, ich hab nix gegen Hunde, auch keine Angst vor ihnen...."
..."Nun ja, nur nimmt ein Passant erstmal "ein Riesenvieh von schwarzem, bedrohlichen Köter" wahr....
Nun, es ist schon ein Unterschied, wie ICH (hws) oder ein PASSANT die Situation einschätzt.
Zum Glück haben Sie in diesem Fall recht.
hws hat geschrieben:
Wölflein hat geschrieben:Daraufhin bitte ich Sie noch einmal, zu erklären, was Sie mit Ihrer Aussage gemeint haben, etwa, dass große schwarze Hunde verboten gehören, Sie antworten:
"Egal warum, es IST eben so. ..."
Meine vorige Erklärung sollte ausdrücken, dass sich Passanten (nicht ich persönlich) bedroht fühlen können. Und sowas sollte man vermeiden. Ob große schwarze Hunde verboten gehören, tangiert mich maximal periphär (ist mir Sch..egal). Auf die Frage kann ich ihnen nur Antworten: dazu hab ich keine Meinung. Ich habe nie behauptet, dass ich für ein Verbot bin, das wäre eine Unterstellung.
Das ausgerechnet Sie von Unterstellung reden belustigt mich ein wenig. Für mich wimmeln Ihre Beiträge nur so von Unterstellungen. Zudem sind sie alles andere als konstruktiv formuliert. Meiner Auffassung nach Unterstellen Sie in ihrem ersten Zitat - zumindest indirekt - dass jeder Passant einen großen schwarzen Hund als "ein Riesenvieh von schwarzem, bedrohlichen Köter" warnimmt

Ich dagegen habe Sie nur gefragt, wie Sie denn diese Aussage gemeint haben. Worauf Sie antworten: "Ich wüsste auch nicht, was ich darüber noch sagen könnte. - außer Wiederholungen und "noch nen bisschen sinnlos rumlabern" " (Damit muss ich Ihnen auch recht geben, dass ist Ihnen gelungen.) Komischerweise gelingt es Ihnen erst jetzt, in diesem Thread, nach einer weiteren direkten Unterstellung: "Wer soll denn ahnen, dass es sich um das "große schwarze gefährlich aussehende Ungeheuer" handelt ?" eine deutlichere Aussage.

Natürlich sollte man stets vermeiden, anderen Angst einzujagen oder auch nur ein unwohles Gefühl. Übrigens bin ich auch der Meinung, dass man destruktive Aussagen und provokantes Gerede vermeiden sollte, wenn man nicht in eine längere Diskussion verwickelt werden möchte.

hws hat geschrieben: Sie wollten wissen:
Wölflein hat geschrieben:Was kann man tun? Wie ist die Rechtslage? Wie kann man sich sinnvoll gegen Rufschädigung zur Wehr setzen?
Gegen Rufschädigung kann man sich z.B. per Unterlassungsklage, Abmahnung .. zur Wehr setzen. Gehen sie zu einem Rechtanwalt. (hier darf keine individuelle Rechtsberatung erfolgen)

Das setzt allerdings voraus, dass eine Rufschädigung besteht.
Was ich in ihrem Fall bezweifel.
Oder meinten sie "Ruf des Hundes"? Dabei ist das Problem, dass der Hund keine Person/juristische Person ist und nicht klagen kann.
Was man gegen falsche Anschuldigungen und Anzeigen tun kann, wurde ihnen schon geraten.

Das juristische Problem hat M.A.S schon im zweiten Beitrag zusammengefasst. Alles andere ist zur rechtlichen Bewertung nicht relevant.
Auf die rechtliche Betrachtung gehen sie nicht ein, diskutieren nur über dies "alles andere"
Wenn Sie den anderen Thread aufmerksam lesen, werden Sie feststellen, dass Sie mir hier schon wieder etwas falsches Unterstellen. ...Übrigens bin ich nicht der einzige, der Ihre Äußerungen zumindest als "unglücklich formuliert" empfindet. Mehr dazu kann man auch im anderen Thread nachlesen.

hws hat geschrieben:
Wölflein hat geschrieben:Ich bat Sie in meinem ersten Thread hier schon darum, sich nicht mehr zu meinen Angelegenheiten zu äußern ...
Nur sind sie in einem öffentlichen Forum. Ob und wann ich mich zu was äußere, bestimme immer noch ich (und der Moderator und evtl Gesetze), aber sicherlich nicht sie.
Natürlich, wenn Sie genau lesen, merken Sie, dass ich Sie um etwas Bitte, nicht mehr und nicht weniger. Ich bin zwar für konstruktive Gespräche, aber ich habe kein Problem damit weiterhin destruktives oder wie Sie es selbst nennen "sinnloses rumgelaber" zu hinterfragen.

hws hat geschrieben:
Wölflein hat geschrieben:Ich bin Moderator eines Boards mit weit über 100.000 Mitgliedern
lassen sie mich raten: Hundeforum oder Tierfreundeforum?
Falsch geraten. Mit Tieren hat es überhaupt nichts zu tun. Es ist ein reines Technikforum.

hws hat geschrieben:
Wölflein hat geschrieben:In einem Rechtsforum hätte ich so etwas eigentlich nicht erwartet
In einem Rechtsforum geht es eben um rechtliche Fragen. Das kann mit Hunden zu tun haben. Aber eine Rufschädigung des Hundes kann ich nirgendwo erkennen. .
Was haben Ihre Unterstellungen denn bitte mit meinen rechtlichen Fragen zu tun?
Meines erachtens nach waren Ihre Vorredner weitaus rechtlich versierter als Sie und diese sahen ja sehr wohl rechtliche Punkte gegeben. Ich persönlich bin nicht rechtlich versiert, daher suche ich hier ja auch nach Rat. Nun muss ich feststellen, dass man hier nicht nur auf wissende, sondern auch auf streitlustige Leute trifft. Anders kann ich mir Ihre provokanten Äußerungen nicht erklären. Und wie gesagt, mit dieser Meinung bin ich nicht alleine. Ich kann Ihnen daher nur empfehlen, Sich beide Threads noch einmal in Ruhe und mit etwas Abstand (selbst-)reflektiert durchzulesen.

hws hat geschrieben:
Wölflein hat geschrieben:..das Aggressionspotential sich zwischen den Hunde-Rassen genausowenig unterscheidet..
, Gehört zwar auch nicht in ein Rechtsforum, aber:
Versuchen sie einen Schäferhund und einen Pudel auf einen Einbrecher zu jagen, der sie bedroht. Der Pudel würde bestenfalls mit dem Einbrecher spielen wollen - bei dem Schäferhund wär ich vorsichtiger.

Bei nem Pudel würde ich dem Hundehaler sogar glauben: "der will doch nur spielen" 8)

hws
Da sieht man, dass Sie ganz eindeutig KEINE AHNUNG von Hunden haben.

Aber in der Hoffnung, dass auch Sie noch lernfähig sind, hier ein paar Fakten:

"...Dabei gibt es nach neuesten Ergebnissen intensiver Langzeitstudien so gut wie keine angeborenen Unterschiede im Aggressionspotential.

Langzeitstudien und Statistiken

Forscher der tierärztlichen Hochschule in Hannover haben über fünf Jahre weit mehr als 1000 Wesenstests an so genannten „Kampfhunderassen" durchgeführt. Das Ergebnis: 98 Prozent der Hunde verhielten sich nicht aggressiver als Golden Retriever, die zum Vergleich herangezogen wurden. Für Prof. Hans-Joachim Hackbarth, Leiter des Instituts für Tierschutz und Verhalten, waren diese Ergebnisse nicht verwunderlich.

Der Wesenstest hat zudem gezeigt, dass Hundehalter weit mehr Einfluss auf das Verhalten ihrer Tiere haben als die Gene. Man kann jeden Hund zum Beißen bringen - und zum Schmusen.

„In unserer Gesellschaft sollte ein kompetenter, fachlich gebildeter, verantwortungsvoller Hundebesitzer gefördert werden, denn dieses ist die wirkungsvollste Maßnahme, um Verhaltensproblemen bei Hunden vorzubeugen." so Professor Hackbarth

(Quellen: www.mz-web.de und Hanoversche Zeitung vom 14.04.2005)



Noch ein interessanter Link zum Thema „Kampfhund":

http://www.la-pirata.net/experten/index.htm

Dort taten unter anderem folgende Fachkundige Menschen ihr Wissen kund:
Dr. med. vet. Fischer (Vereinigung der Tierärzte im öffentlichen Dienst),
Prof. Dr. med. vet. Distel (Universität Hannover, Institut für Tierzucht -Fachbereich Genetik),
Polizeihauptkommissar Alfred Maciejewski (Vorsitzender des Arbeitskreises der diensthundeführenden Behörden des Bundes und der Länder; ca. 5.500 Hunde),
Dr. med. vet. Bob (Vertreter der Landestierärztkammer Berlin und Fachtierarzt für Verhaltenskunde).

Die Ergebnisse der vorgenannten Sachverständigen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

- Es ist unmöglich, die Rasse eines Hundes zuverlässig, insbesondere genetisch, festzustellen.

- Ein Rehpinscher lässt sich genetisch nicht von einem Deutschen Schäferhund unterscheiden.

- Es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise, dass Aggressivität vererbt wird.

- Versuche, Wach- und Schutzdiensthunde auf die notwendige Schärfe zu züchten, sind gescheitert.

- Dass sog. „Kampfhunde" über eine höhere Beißkraft verfügen, ist eine wissenschaftlich unhaltbare Legende.

- Beißkraft ist abhängig vom Training der Muskeln und der Fangform. Sog. „Kampfhunde" haben nicht mehr Zähne oder eine andere Zahnanordnung als andere Hunde.

- Eine Gefährdungsbeurteilung kann nicht nach Rassen erfolgen, sondern nur individuell.

Eine Streichung der Rasselisten und Anknüpfung der Gefährdungsbeurteilung an das Hunde-Individuum wurde von allen befürwortet. (Wie gesagt, die Schweiz ist dem schon nachgekommen.)


Wer noch mehr Interessante Informationen und Statistiken zum Thema Kampfhund lesen möchte, dem kann ich

folgende Links sehr empfehlen:

www.tehace.ag.vu/H_Kampfhunde_DE.pdf

www.hund-und-halter.de


Auch bei Gesprächen mit Tierärzten höre ich häufig, dass gerade die als „Kampfhunde" geltenden Rassenhunde bei der Behandlung besonders ruhig und gelassen seien, was wiederum deren Nervenfestigkeit bestätigt. Gefährlich sind Angstbeißer - also meist „bonsai-artig kleingezüchtete Handtaschenhunde". Aber auch nur wenn sie nicht wie Hunde sondern Kuscheltiere gehalten werden und ihnen der so wichtige Kontakt zu anderen Hunden - aus irrationaler Angst - nicht gestattet wird.

Der Begriff „Kampfhund" ist also nachgewiesener maßen falsch und noch dazu irreführend. Ja gerade zu rassistisch.

Nur weil deutsche „Führer" in der Vergangenheit beide Weltkriege begonnen haben, kann man ja auch nicht sagen, die Deutschen seien aggressiver als andere Völker... Man muss jedes Individuum für sich beurteilen.

Die Schweizer Gesetzgeber und auch einige deutsche Bundesländer haben den Begriff „Kampfhund" daher bereits gestrichen.

Hunde dieser zweifelhaften Kategorie sind einfach sehr sportliche bewegungsfreudige Hunde, mit starkem Muskelbau. Leiden diese Hunde unter Bewegungsmangel, reagieren sie so, wie wenn man einen athletischen Extremsportler nach monatelangem Aufbautraining die Teilnahme an der Olympiade verweigert - frustriert.

Gibt man ihnen was sie brauchen: Konsequente und liebevolle Erziehung, viel Auslauf und Aufgaben auf die sie stolz sein können, sind es wunderbare, liebenswerte und sehr nützliche Wesen. Ich meine natürlich die Hunde. ;-)

Gruß, Wölflein
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