Schadenshöhe zu hoch?

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Wingsuiter
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Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von Wingsuiter »

Hallo liebes Forum,
mir ist beim Autofahren ein kleiner Unfall passiert. Und zwar bin ich auf einem Parkplatz gegen eine Beeteinfassung gefahren, wodurch ein Stein in dieser Einfassung gelockert wurde. Diese Beeteinfassung ist rund und besteht aus quaderförmigen Granitsteinen, wobei ein einziger nur lose geworden ist. Bepflanzung oder ähnliches wurde nicht beschädigt, da das Beet eh brach lag.
Dieses Beet ist Gemeineeigentum. Ich habe natürlich den Schaden der Polizei gemeldet, die das ganze aufgenommen hat und den Schaden auch der Gemeinde gemeldet hat. Die Polizeibeamten meinten jedenfalls, dass der Schaden so gering sei, dass eigentlich nichts kommen dürfte.
Nun wurde von der Stadt ein Schaden geltend gemacht, in Höhe von 110,67€. Ich möchte natürlich für den Schaden aufkommen, jedoch halte ich 110€ für einen einzigen Stein für viel zu hoch bemessen. Erst auf Nachfrage wurde mir eine detaillierte Zusammensetzung der Schadenshöhe zugesandt. Dabei wurden je eine Stunde Arbeit für 2 Personen berechnet, ein minimaler Maschineneinsatz und sage und schreibe 2 Säcke Zement a 25Kg.
Nun finde ich zum einen, das 50Kg Zement absolut unrealistisch sind für einen einzigen Granitstein von einer Größe von 10x10x25cm und auch finde ich das für das Auswechseln eines einzigen Steins, 2 Personen keine Stunde Arbeit benötigen. Die Arbeit wurde vom Gemeindeeigenen Bauhof verrichtet, so dass auch keine langen Anfahrtswege vorhanden sind und auch nichts davon in der Kostenaufstellung stand.
Der Sachbearbeiter auf der Gemeinde lässt leider nicht mit sich reden sondern meinte noch, Zitat: "Man könne froh sein dass es so günstig ist und solle lieber bezahlen, da man auch ein anderes Unternehmen beauftragen hätte können und es dort locker 400-500€ gekostet hätte."
Wie ist hier die Rechtslage?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

ktown
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von ktown »

Sie wollen sich jetzt wirklich wegen 110,67€ streiten. :shock:
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Tastenspitz
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von Tastenspitz »

Wingsuiter hat geschrieben:Nun finde ich zum einen, das 50Kg Zement absolut unrealistisch sind für einen einzigen Granitstein von einer Größe von 10x10x25cm und auch finde ich das für das Auswechseln eines einzigen Steins, 2 Personen keine Stunde Arbeit benötigen. Die Arbeit wurde vom Gemeindeeigenen Bauhof verrichtet, so dass auch keine langen Anfahrtswege vorhanden sind und auch nichts davon in der Kostenaufstellung stand.
Man kann vermuten, dass die eigentliche Arbeit vermutlich tatsächlich schneller ging. Aber Anfahrt, Abfahrt und ggf. eine Fahrt zum Baumarkt um den Zement zu holen könnte man wohl schon mit dazurechnen.
Bleibt die Zementmenge.
Wenn man deswegen streiten möchte - bitte. Aber Zahlen bringt Frieden.
Wingsuiter hat geschrieben: Der Sachbearbeiter auf der Gemeinde lässt leider nicht mit sich reden sondern meinte noch, Zitat: "Man könne froh sein dass es so günstig ist und solle lieber bezahlen, da man auch ein anderes Unternehmen beauftragen hätte können und es dort locker 400-500€ gekostet hätte.".
Würde ich auch vermuten....
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ktown
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von ktown »

Sorry aber wenn man von der Materie keine Ahnung hat, dann sollte man die Finger davon lassen.
Es ist mit ein bisschen Kleber und reinsetzen nicht getan. Um diesen Stein wieder einsetzen zu können, müssen mindestens die Nachbarsteine auch entfernt werden um die Basis des ganzen neu aufzubauen. Hierzu gehört auch den alten Beton raus zu brechen. Wenn dies hier 2 Mann in 1 Stunde hin bekommen, dann ist das knapp kalkuliert.

Als Privatmann kann man vielleicht ein bisschen Schnellkleber anrühren und was hinrotzen. Dies hält vermutlich, mit etwas Glück, ein Leben lang. Im öffentlichen Verkehrsraum muss dies aber sicher und stabil durchgeführt werden.
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Wingsuiter
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von Wingsuiter »

ktown hat geschrieben:Sorry aber wenn man von der Materie keine Ahnung hat, dann sollte man die Finger davon lassen.
Es ist mit ein bisschen Kleber und reinsetzen nicht getan. Um diesen Stein wieder einsetzen zu können, müssen mindestens die Nachbarsteine auch entfernt werden um die Basis des ganzen neu aufzubauen. Hierzu gehört auch den alten Beton raus zu brechen. Wenn dies hier 2 Mann in 1 Stunde hin bekommen, dann ist das knapp kalkuliert.

Als Privatmann kann man vielleicht ein bisschen Schnellkleber anrühren und was hinrotzen. Dies hält vermutlich, mit etwas Glück, ein Leben lang. Im öffentlichen Verkehrsraum muss dies aber sicher und stabil durchgeführt werden.

Das ist leider absoluter Nonsens. Ich habe sehr wohl Ahnung davon und ich kann Ihnen sagen, dass selbst mit 2-3 Steinen mehr um die Basis zu erneuern definitiv nicht diese Arbeitszeit zu erreichen ist. Und ich weiß nicht in welchem Tempo Sie arbeiten, aber ich brauche keine zwei Mann dafür um 4 Steine auszutauschen und den Beton auch rauszuholen. Und das kann ich Ihnen sagen, da ich beruflich Erfahrung in diesem Bereich habe.
Und Sie sagen, dass dies sicher und stabil ausgeführt sein muss da es im öffentlichen Verkehrsraum geschieht. Dann frage ich mich, warum ein Großteil der anderen Steine ebenfalls locker ist. Kann ja nicht so stabil gewesen sein und wohl eher die wie Sie es nennen "Schnellkleber und hinrotz" Methode.

Sorry aber ich frage hier nach, um eine vernünftige Einschätzung zu bekommen. Ihre Beiträge sind bis jetzt eher sinnfrei, gerade auch Ihr erster.

Danke an Tastenspitz für die definitiv konstruktivere Antwort.

ktown
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von ktown »

Wingsuiter hat geschrieben:Das ist leider absoluter Nonsens.
Wenn sie das meinen, dann wird es so sein. :wink: Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei ihrem Widerspruch.
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winterspaziergang
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von winterspaziergang »

Wingsuiter hat geschrieben:...Und zwar bin ich auf einem Parkplatz gegen eine Beeteinfassung gefahren, wodurch ein Stein in dieser Einfassung gelockert wurde. Diese Beeteinfassung ist rund und besteht aus quaderförmigen Granitsteinen, wobei ein einziger nur lose geworden ist. Bepflanzung oder ähnliches wurde nicht beschädigt, da das Beet eh brach lag.
...
Nun wurde von der Stadt ein Schaden geltend gemacht, in Höhe von 110,67€. Ich möchte natürlich für den Schaden aufkommen, jedoch halte ich 110€ für einen einzigen Stein für viel zu hoch bemessen. Erst auf Nachfrage wurde mir eine detaillierte Zusammensetzung der Schadenshöhe zugesandt. Dabei wurden je eine Stunde Arbeit für 2 Personen berechnet, ein minimaler Maschineneinsatz und sage und schreibe 2 Säcke Zement a 25Kg.
Nun finde ich zum einen, das 50Kg Zement absolut unrealistisch sind für einen einzigen Granitstein von einer Größe von 10x10x25cm und auch finde ich das für das Auswechseln eines einzigen Steins, 2 Personen keine Stunde Arbeit benötigen.
ganz klar: Beton und Arbeitszeit sind für die restlichen gelockerten Steine, deren Schadensverursacher "nichts bemerkt" haben
Der Sachbearbeiter auf der Gemeinde lässt leider nicht mit sich reden sondern meinte noch, Zitat: "Man könne froh sein dass es so günstig ist und solle lieber bezahlen, da man auch ein anderes Unternehmen beauftragen hätte können und es dort locker 400-500€ gekostet hätte."
Wie ist hier die Rechtslage?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Die Rechtslage dürfte so sein, dass man selbst mit Anwalt schwer was gegen die Rechnungsstellung der Gemeinde machen kann. Ohne, kann man für ein aussichtsloses Unterfangen halten.

Der Ansicht, dass es sich für 110 Euro nicht lohnt zu streiten muss man sich nicht anschließen. Den Ärger kann man doch durchaus verstehen.

nordlicht02
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von nordlicht02 »

Wingsuiter hat geschrieben:Ich habe sehr wohl Ahnung davon und ich kann Ihnen sagen, dass selbst mit 2-3 Steinen mehr um die Basis zu erneuern definitiv nicht diese Arbeitszeit zu erreichen ist.
Wenn ich mir das Profil von ktown ansehe, denke ich, dass er soooo ahnungslos auch nicht sein wird und die Arbeiten sicherlich real einzuschätzen in der Lage ist. :shock:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Wingsuiter
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von Wingsuiter »

nordlicht02 hat geschrieben:
Wingsuiter hat geschrieben:Ich habe sehr wohl Ahnung davon und ich kann Ihnen sagen, dass selbst mit 2-3 Steinen mehr um die Basis zu erneuern definitiv nicht diese Arbeitszeit zu erreichen ist.
Wenn ich mir das Profil von ktown ansehe, denke ich, dass er soooo ahnungslos auch nicht sein wird und die Arbeiten sicherlich real einzuschätzen in der Lage ist. :shock:

Es mag durchaus sein, dass er nicht ganz ahnungslos ist, was mich vorallem gestört hat war der absolut unkonstruktive Beitrag.
Ob 110€ einen Streit wert sind, soll doch bitte jedem selber überlassen sein.
Was auch nichts an meiner Meinung ändert, dass die Arbeitszeit nicht passt. Ich selbst habe schon mehrmals ähnliche Arbeiten verrichtet und dies stets alleine, da ein arbeiten zu zweit an so einer kleinen "Baustelle" so gut wie nicht möglich ist ohne dass einer nur rumsteht oder 3 Steine anreicht, die ich mir auch selber holen kann. So hätte mich eine Arbeitszeit von 2 Stunden für eine Person auch weniger gestört wie 1 Stunde für 2. Erweckt für mich halt einfach den Eindruck, dass einer nur für den gesellschaftlichen Aspekt bezahlt wurde

Tastenspitz
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von Tastenspitz »

Wingsuiter hat geschrieben:So hätte mich eine Arbeitszeit von 2 Stunden für eine Person auch weniger gestört wie 1 Stunde für 2. Erweckt für mich halt einfach den Eindruck, dass einer nur für den gesellschaftlichen Aspekt bezahlt wurde
Naja. Da ist dann schon ein sehr philosophischer Ansatz. :D
Man kann vermuten, dass hier grundsätzlich im Team gearbeitet wird. Man kann die 2. Person halt nicht mal schnell irgendwo für 2 h "parken" nur damit es auf der Rechnung besser aussieht.
Edit: Zitiertes Zitat entzitiert.
Zuletzt geändert von Tastenspitz am 27.07.17, 09:32, insgesamt 2-mal geändert.
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nordlicht02
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von nordlicht02 »

Tastenspitz hat geschrieben:
Wingsuiter hat geschrieben:
nordlicht02 hat geschrieben:So hätte mich eine Arbeitszeit von 2 Stunden für eine Person auch weniger gestört wie 1 Stunde für 2. Erweckt für mich halt einfach den Eindruck, dass einer nur für den gesellschaftlichen Aspekt bezahlt wurde
Naja. Da ist dann schon ein sehr philosophischer Ansatz. :D
Man kann vermuten, dass hier grundsätzlich im Team gearbeitet wird. Man kann die 2. Person halt nicht mal schnell irgendwo für 2 h "parken" nur damit es auf der Rechnung besser aussieht.
Falsch zitiert - habe ich nie gesagt. :shock:
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ktown
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von ktown »

Tastenspitz hat geschrieben:
Wingsuiter hat geschrieben:So hätte mich eine Arbeitszeit von 2 Stunden für eine Person auch weniger gestört wie 1 Stunde für 2. Erweckt für mich halt einfach den Eindruck, dass einer nur für den gesellschaftlichen Aspekt bezahlt wurde
Naja. Da ist dann schon ein sehr philosophischer Ansatz. :D
Man kann vermuten, dass hier grundsätzlich im Team gearbeitet wird. Man kann die 2. Person halt nicht mal schnell irgendwo für 2 h "parken" nur damit es auf der Rechnung besser aussieht.
Vielfach hat nur einer dieser "Teams" einen Führerschein für den LKW. Die Teams werden vielfach so zusammengestellt, dass sie ein großes Spektrum an Arbeiten abdecken können und so die Arbeitswoche über zusammen von Baustelle zu Baustelle ziehen.
Wenn ich täglich mit solchen "Kunden" zutun hätte, dann würde ich meine Kollegen solche Haftungsschäden nicht mehr ausführen, sondern dies nur noch durch Rahmenvertragsfirmen durchführen lassen. Dort sind die Einheitspreis bundesweit fest verankert und nicht verhandelbar. Da könnte sich der TE mit dem Bundesministerium anlegen. :wink:
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Wingsuiter
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von Wingsuiter »

Tastenspitz hat geschrieben: Naja. Da ist dann schon ein sehr philosophischer Ansatz. :D
Man kann vermuten, dass hier grundsätzlich im Team gearbeitet wird. Man kann die 2. Person halt nicht mal schnell irgendwo für 2 h "parken" nur damit es auf der Rechnung besser aussieht.
Edit: Zitiertes Zitat entzitiert.

Dass dieser Ansatz keinen Richter auch nur ansatzweise interessieren wird ist mir klar, eher wird er wahrscheinlich schmunzeln.
Das wäre definitiv auch kein Grund für mich zu klagen.
Und gäbe es eine vernünftige Rechnung und nicht etwas "zusammengeschustertes", so dass der Betrag halbwegs passt, würde ich mich auch wesentlich weniger darüber aufregen.

Dass immer in Teams gearbeitet wird mag teilweise sein, liegt allerdings nicht am Führerschein, da dieser Einstellungsvoraussetzung ist. Und es ist auch bekannt, dass auch einzelne Mitarbeiter vom Bauhof unterwegs sind und ihre Arbeit verrichten. Daran kann es also auch nicht liegen.
Wie gesagt, ich bleibe bei meiner Meinung, dass ein brach liegendes Beet auf Kosten eines Bürgers erneuert wurde.
Ist ja auch schon komisch, dass seit 2 Jahren doch nur brache Erde eingefasst ist und jetzt auf einmal wieder Blumen gepflanzt wurden. Ein Schelm wär dabei böses denkt.

ktown
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von ktown »

Wingsuiter hat geschrieben:Wie gesagt, ich bleibe bei meiner Meinung, dass ein brach liegendes Beet auf Kosten eines Bürgers erneuert wurde.
Ist ja auch schon komisch, dass seit 2 Jahren doch nur brache Erde eingefasst ist und jetzt auf einmal wieder Blumen gepflanzt wurden. Ein Schelm wär dabei böses denkt.
:lachen: :lachen: und das für 110 € :lachen: :lachen: ich merke schon
Wingsuiter hat geschrieben:Ich habe sehr wohl Ahnung davon
Wingsuiter hat geschrieben:Ich selbst habe schon mehrmals ähnliche Arbeiten verrichtet
sie sind ein Vollprofi und kennen die Begriffe wie BGK und AGK usw.

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FM
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Re: Schadenshöhe zu hoch?

Beitrag von FM »

Die Klage ginge ja nicht um 110 Euro, sondern nur um den Differenzbetrag. Selbst wenn der Fragesteller Recht haben sollte, sind die Kosten für einen Arbeiter, für einen Sack Zement und für das Fahrzeug und ggf. Werkzeug ja trotzdem zu zahlen. Man wird also vielleicht um 30 oder 40 Euro streiten können.

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