Photovoltaik Solarzellen - schleichende Vergiftung?

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Zafilutsche
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Photovoltaik Solarzellen - schleichende Vergiftung?

Beitrag von Zafilutsche » 03.12.18, 10:40

Eine Studie über Solarmodule und deren enthaltenen Schadstoffe brachte mich zum nachdenken, da ich
mich eine Zeitlang damit beschäftigt habe, wie man Blei (Pb) und bleihaltige Stoffe in und aus der Fertigung
von Produkten vermeiden kann. (Stichworte: RoHS, REACH, ECHA)
Anmerkung: Blei (Pb) wirkt wie ein Nervengift Wiki: Blei schädigt das zentrale und das periphere Nervensystem, beeinträchtigt die Blutbildung und führt zu Magen-Darm-Beschwerden und Nierenschäden. Bleiverbindungen sind bis auf Ausnahmen als fortpflanzungsgefährdend (fruchtschädigend und Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit) eingestuft

Hier werden die Umweltrisiken erörtert, die durch das Auswaschen dieser Stoffe entstehen werden. Da Blei fortlaufend kummuliert im Körper
fleissig gesammelt und nicht wieder ausgeschieden wird, kann man 1 und 1 zusammen zählen.
Scheinbar gibt es neben der schleichenden Freissetzung der Stoffe auch noch kein funktionstüchtiges Rücknahme System zu geben, welches vergleichbar mit z.B. der Asbestentsorgung wäre. Stattdessen wird von Staatlicher Seite der Einsatz Regenerativer Energien (z.B. der Photovoltaik Zelle subventioniert. In wieweit die anderen Schwermetalle (Cadmium) Gesundheitliche Folgen nach sich ziehen könnten erschließt sich gegenwärtig mir noch nicht. Denke aber dass es genauso schädlich ist, wie der Siliziumabbau.
Muß eigentlich ein Solarzellenhersteller für die Freisetzung von Giftstoffen haften?

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