Zusammenarbeit mit Anwältin im Scheidungsverfahren

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Radar
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Zusammenarbeit mit Anwältin im Scheidungsverfahren

Beitrag von Radar »

Hallo,

ich hätte zur Abwechslung mal eine Frage zur Zusammenarbeit mit meiner Anwältin im Scheidungsverfahren.

Meine Anwältin hält es für unmöglich, alle Schreiben, die sie ans Gericht oder die Gegenseite schickt, vorher mit mir abzustimmen. Ich habe sie bereits mehrmals darum gebeten, es findet aber nur teilweise statt.
Dies führt immer wieder dazu, dass sie Aussagen macht, die nicht richtig sind. Die Gegenseite greift dann vornehmlich solche Aussagen auf und konzentriert sich darauf, diese zu widerlegen.
Unterm Strich zieht sich das Gerichtsverfahren nun schon seit über einem Jahr hin und wir sind kaum weitergekommen, ich habe aber schon über 6000 Euro bezahlt.

Daher meine Frage: Ist es wirklich so unüblich, dass Anwälte ihre Schreiben vorher mit den Mandanten abstimmen, wenn diese ausdrücklich darum bitten?

Vielen Dank

Radar

MichaelaT
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Beitrag von MichaelaT »

Hallo Radar :D

bei meiner Anwältin klappt das super.
Ich bekomme von ihr die Schreiben der Gegenseite mit Bitte um Rücksprache. Kurzes Telefonat, dann schicke ich ihr kurze Stichpunkte per Fax.
Sie macht das Schreiben fertig, ich bekomme es als Fax mit Bitte um "ok oder Ergängzung" - fertig.

Ihre Anwältin sollte sich schon an Ihre Spielregeln halten - immerhin sind Sie der "Auftraggeber" und es sind Ihre Taler, die fließen.
Drängen Sie auf bessere Zusammenarbeit, das spart Kosten für Richtigstellungen und ist besser für die Glaubwürdigkeit.

Liebe Grüße,
Michaela

eidechse
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Beitrag von eidechse »

Das Besprechen der Schriftsätze bevor sie an Gericht oder Gegenseite abgesendet werden, sollte auch meines Erachtens der Regelfall sein. Insbesondere wenn diese Schriftsätze Sachverhaltsangaben des Mandanten enthalten.

Handelt es sich nur um Schriftsätze wie z.B. einen Antrag auf Terminsverlegung wegen eines kolledierenden anderen Termins, sprich etwas was nur aus der Spähre der Anwältin kommt, dann erübrigt sich meines Erachtens allerdings eine vorherige Absprache.

Außerdem könnte ein vorheriges Besprechen deshalb entfallen, weil z.B. eine Frist einzuhalten ist und sich die Anwältin dann auf Angaben stützt, die der Mandant ihr bereits vorher gegenüber gemacht hat. Da kommt es dann aber im Einzelfall darauf an, woran es liegt, dass die Schriftsätze erst so kurzfristig gerfertigt wurden.

Metzing
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Beitrag von Metzing »

MichaelaT hat geschrieben:Ihre Anwältin sollte sich schon an Ihre Spielregeln halten
Welche "Spielregeln" sollen das denn sein? Es gibt keine Verpflichtung des Anwalts, seine Schriftsätze vorher mit dem Mandanten abzusprechen. Ich tue das in der Regel nicht: wenn man den Sachverhalt zu Beginn des Mandates umfassend besprochen hat, ist das auch nicht nötig. Bringt die Gegenseite neue Aspekte, fragt man bei dem Mandanten nach, vereinbart ggf. einen Besprechungstermin, das war es dann aber auch.

Ein Anwalt, der alle Schriftsätze mit seinem Mandanten vorher abspricht, wird wohl nicht lange Anwalt sein können, weil er dann ziemlich schnell pleite ist, wenn es sich nicht gerade um Millionenstreitwerte handelt.

Beste Grüße

Metzing
Τὸν ἥττω λόγον κρείττω ποιεῖν.

zur Wieden
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Beitrag von zur Wieden »

Es gibt keine Verpflichtung des Anwalts, seine Schriftsätze vorher mit dem Mandanten abzusprechen. Ich tue das in der Regel nicht: wenn man den Sachverhalt zu Beginn des Mandates umfassend besprochen hat, ist das auch nicht nötig. Bringt die Gegenseite neue Aspekte, fragt man bei dem Mandanten nach, vereinbart ggf. einen Besprechungstermin, das war es dann aber auch.
Dies mag für Verfahren möglich sein, die vornehmlich auf belegbaren Sachverhalten in Form von schriflich dokumentierten vertraglichen Vereinbarungen basieren.

Hier handelt es sich jedoch um ein familienrechtliches Verfahren, in dem erfahrungsgemäß "viel Leben" steckt. Wechselseitige Aussagen der Parteien über Ereignisse, aktuelle Vorfälle und die Hinzuziehung von Verfahrensbeteiligten bieten hier stets Raum und Gelegenheit für Sachverhaltsänderungen und Vortragserweiterungen.

Da der Anwalt einer Partei i.d.R. nicht unmittelbar Beteiligter ist, muss sein Mandant die Möglichkeit erhalten, den Anwalt auch zu den Vorträgen der Gegenseite informieren zu können. Ob ein zeitraubender Besprechungstermin dazu erforderlich ist, oder ob der Mandant den Anwalt schriftlich informiert, liegt dann im beiderseitigen Ermessen.
Ein Anwalt, der alle Schriftsätze mit seinem Mandanten vorher abspricht, wird wohl nicht lange Anwalt sein können, weil er dann ziemlich schnell pleite ist,
Wenn er gewohnheitsgemäß seine Mandanten im örtlichen Gourmettempel empfängt, mit Sicherheit ... :wink:

Gruß
zur Wieden

Holzschuher
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Beitrag von Holzschuher »

Hallo,
zur Wieden hat geschrieben:Hier handelt es sich jedoch um ein familienrechtliches Verfahren, in dem erfahrungsgemäß "viel Leben" steckt. Wechselseitige Aussagen der Parteien über Ereignisse, aktuelle Vorfälle und die Hinzuziehung von Verfahrensbeteiligten bieten hier stets Raum und Gelegenheit für Sachverhaltsänderungen und Vortragserweiterungen.
...und ist es ja nach Sachverhalt, Mandant und Rechtsanwalt zu prüfen, inwieweit man sich in solchen ausufernden und oft für eine Entscheidung unwichtigen Dingen verlieren sollte.
Gruß
Peter H.

zur Wieden
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Beitrag von zur Wieden »

Hallo,
und ist es ja nach Sachverhalt, Mandant und Rechtsanwalt zu prüfen
Und das kann der Rechtsanwalt ja auch nur dann beurteilen, sofern ihm aktuelle Informationen seines Mandanten dazu vorliegen.
Legt er anläßlich der Schriftsatzerwiderungen den Sachstand vom Verfahrensbeginn zu Grunde, dann kann er kaum behaupten, die Interessen seines Mandanten zu vertreten, wenn er es nicht einmal für erforderlich hält, diesen vorab nach aktuellenformationen zu befragen.
Dies führt immer wieder dazu, dass sie Aussagen macht, die nicht richtig sind. Die Gegenseite greift dann vornehmlich solche Aussagen auf und konzentriert sich darauf, diese zu widerlegen
Im hier vorliegenden Fall kann von einer sorgfältigen Bearbeitung des Mandats dann wohl kaum mehr die Rede sein.

inwieweit man sich in solchen ausufernden und oft für eine Entscheidung unwichtigen Dingen verlieren sollte.
Dass der Anwalt die Kompetenz besitzen sollte, zu beurteilen, welche Informationen sachdienlich und entscheidungsrelevant sind, steht dem zuvor gesagten jedenfalls nicht entgegen.

Gruß
zur Wieden

Holzschuher
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Beitrag von Holzschuher »

Hallo,
zur Wieden hat geschrieben:wenn er es nicht einmal für erforderlich hält, diesen vorab nach aktuellenformationen zu befragen.
...woraus schließen Sie das?

Wir wissen hier weder, welche Informationen vorlagen und welche ggf. erforderlich sind/waren, um das Verfahren zu betreiben und inwieweit dieser Anwalt konkret seine Informationsbeschaffung betreibt.
zur Wieden hat geschrieben:
Dies führt immer wieder dazu, dass sie Aussagen macht, die nicht richtig sind. Die Gegenseite greift dann vornehmlich solche Aussagen auf und konzentriert sich darauf, diese zu widerlegen
Im hier vorliegenden Fall kann von einer sorgfältigen Bearbeitung des Mandats dann wohl kaum mehr die Rede sein.
...wie gesagt, es ist nicht nur Sache des Mandanten, zu entscheiden, wie ich als Anwalt arbeite und damit auch wie ein Mandat geführt wird, sondern ggf. auch die Angelegenheit des Anwaltes.

Ob und inwieweit hier sorgfältig gearbeitet wird, läßt sich hieraus nicht ableiten.

Ich jedenfalls plädiere meist gegenüber meinen Mandanten, sich auf solche Nebenkriegsschauplätze, die es dann meist sind, nicht zu begeben.

Klar ist aber: Werden Informationen bzw. Sachvortrag, die/der ggf. entscheidungserheblich sind/ist, falsch dargestellt wird, etc., dann ist das was anderes.
zur Wieden hat geschrieben:
inwieweit man sich in solchen ausufernden und oft für eine Entscheidung unwichtigen Dingen verlieren sollte.
Dass der Anwalt die Kompetenz besitzen sollte, zu beurteilen, welche Informationen sachdienlich und entscheidungsrelevant sind, steht dem zuvor gesagten jedenfalls nicht entgegen.
..."unterstreicht" das aber auch nicht!? Über die Kompetenz des Anwaltes wissen wir hier im übrigen noch gar nichts.

Diese ergibt sich sicher nicht (allein) daraus, dass er Schriftsätze im vorhinein vom Mandanten absegnen läßt.
Gruß
Peter H.

zur Wieden
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Beitrag von zur Wieden »

zur Wieden hat folgendes geschrieben::
wenn er es nicht einmal für erforderlich hält, diesen vorab nach aktuellenformationen zu befragen.


...woraus schließen Sie das?
Daraus:
Dies führt immer wieder dazu, dass sie Aussagen macht, die nicht richtig sind.
wie gesagt, es ist nicht nur Sache des Mandanten, zu entscheiden, wie ich als Anwalt arbeite und damit auch wie ein Mandat geführt wird, sondern ggf. auch die Angelegenheit des Anwaltes.
Zum einen geht es hier um den "fiktiven" Anwalt von @Radar und nicht um Sie und Ihre Arbeitsweise.
Zum anderen ist auch ein (normalsterblicher) Mandant durchaus in der Lage, anhand der sachlichen Vorgänge und evtl. auch anhand des Verfahrensergebnisses die Arbeit seines Anwaltes zu bewerten. Ein Anwalt, der ohne Rückfragen an seinen Mandanten Vorträge ans Gericht liefert, die inhaltlich falsch sind, handelt somit nicht im Interesse seines Mandanten.
Ich jedenfalls plädiere meist gegenüber meinen Mandanten, sich auf solche Nebenkriegsschauplätze, die es dann meist sind, nicht zu begeben.

Klar ist aber: Werden Informationen bzw. Sachvortrag, die/der ggf. entscheidungserheblich sind/ist, falsch dargestellt wird, etc., dann ist das was anderes.
Dafür erhalten Sie meine vollste Zustimmung!

zur Wieden hat folgendes geschrieben::
Zitat:
inwieweit man sich in solchen ausufernden und oft für eine Entscheidung unwichtigen Dingen verlieren sollte.

Dass der Anwalt die Kompetenz besitzen sollte, zu beurteilen, welche Informationen sachdienlich und entscheidungsrelevant sind, steht dem zuvor gesagten jedenfalls nicht entgegen.

..."unterstreicht" das aber auch nicht!
Dann nochmals als eindeutige Aussage: Der Anwalt sollte entscheiden, welche Informationen er für geeignet erachtet, um einen sachdienlichen Vortrag für das Gericht zu liefern. (Ist es so besser verständlich?)

Diese ergibt sich sicher nicht (allein) daraus, dass er Schriftsätze im vorhinein vom Mandanten absegnen läßt.
Davon habe ich auch nicht gesprochen. Es kann jedoch nicht angehen, dass der Anwalt keine Rücksprache mit seinem Mandanten hält, bevor er Erwiderungen auf Inhalte der gegnerischen Schriftsätze an das Gericht versendet und damit unrichtige Angaben macht. Damit macht er zuvorderst seinen Mandanten unglaubwürdig, da das Gericht davon ausgehen muß, dass die Informationen (Schilderungen von Ereignissen) von dem Mandanten selbst stammen. Wenn die vom Anwalt falsch vorgetragenen Sachverhaltsschilderungen dann von der Gegenseite widerlegt werden, fällt das letztendlich auf den Mandanten zurück.

P.S.: Ich kritisiere hier nicht den Berufsstand der gesamten Anwaltschaft, sondern greife nur die Informationen von @Radar auf, die für mich (!) im Ergebnis die Arbeit dieses Anwaltes zumindest als äußerst unbefriedigend erscheinen lassen. Eine sorgfältige Bearbeitung der Angelegenheit vermag ich hierin nicht zu erkennen.

Holzschuher
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Beitrag von Holzschuher »

Hallo,

nur zur Beruhigung @zur Wieden, ich nehme die Sache nicht persönlich (auch wenn ich gerne mit Ihnen streite! ;-) ).

M.E. war aber die Ausgangsfrage die nach der vorherigen Abstimmung von Schriftsätzen mit dem Mandanten.

Dies ...
Dies führt immer wieder dazu, dass sie Aussagen macht, die nicht richtig sind. Die Gegenseite greift dann vornehmlich solche Aussagen auf und konzentriert sich darauf, diese zu widerlegen.
... kann auch durch anderweitige Informationspolitik ausgeschlossen werden bzw. der Versuch insoweit unternommen werden. Und aus eigener Erfahrung kann ich versichern, dass auch die vorherige Übersendung von Schriftsatzentwürfen Fehler nicht völlig vermeiden hilft.

Fehler und Missverständnisse passieren immer wieder. Ich habe allerdings noch nicht erlebt, dass hieraus ...
Die Gegenseite greift dann vornehmlich solche Aussagen auf und konzentriert sich darauf, diese zu widerlegen.
...entscheidungserhebliche Feststellungen manifestiert worden wären oder sogar "Fehlurteile" herausgekommen sind.
Gruß
Peter H.

zur Wieden
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Beitrag von zur Wieden »

Hallo,

diese Angabe
Schreiben, die sie ans Gericht oder die Gegenseite schickt, vorher mit mir abzustimmen
läßt natürlich offen, auf welche Weise die Abstimmung erfolgt.

Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich, die Schriftsätze als Entwürfe dem Mandanten zu übersenden. Aus Erfahrung halte ich es aber für überaus wichtig, dass der Mandant vor der Schriftsatzerwiderung seines Anwaltes, Gelegenheit zu einer Stellungnahme erhält. Ob dieses durch ein Gespräch, fernmündlich oder persönlich, oder in Form einer schriftlicher Mitteilung durchgeführt wird, liegt im Belieben der Beteiligten. Allerdings halte ich eine Schriftsatzerwiderung ohne Beteiligung des Mandanten im Familienrechtsverfahren für problematisch.


Ich habe allerdings noch nicht erlebt, dass hieraus ...

Zitat:
Die Gegenseite greift dann vornehmlich solche Aussagen auf und konzentriert sich darauf, diese zu widerlegen.

...entscheidungserhebliche Feststellungen manifestiert worden wären oder sogar "Fehlurteile" herausgekommen sind.
Tja, und da beurteilt eben einer jeder die Situation anhand seiner (!) eigenen Erfahrungen; meine sind eben andere! Daraus resultiert eben meine Sichtweise.


nur zur Beruhigung @zur Wieden, ich nehme die Sache nicht persönlich (auch wenn ich gerne mit Ihnen streite! ).
Dann bin ich beruhigt, dass Sie`s nicht persönlich nehmen, denn um Sie geht es im vorliegenden Fall ja auch nicht. :wink:
Also gestritten haben wir uns meiner Meinung nach nicht, kontrovers diskutiert, ja. Und das mache ich auch gelegentlich gern mit Ihnen! :D

Ich wünsche Ihnen, und allen Mitlesern, einen schönen und friedlichen Tag!

Gruß
zur Wieden

Metzing
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Beitrag von Metzing »

zur Wieden hat geschrieben:Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich, die Schriftsätze als Entwürfe dem Mandanten zu übersenden. Aus Erfahrung halte ich es aber für überaus wichtig, dass der Mandant vor der Schriftsatzerwiderung seines Anwaltes, Gelegenheit zu einer Stellungnahme erhält. Ob dieses durch ein Gespräch, fernmündlich oder persönlich, oder in Form einer schriftlicher Mitteilung durchgeführt wird, liegt im Belieben der Beteiligten. Allerdings halte ich eine Schriftsatzerwiderung ohne Beteiligung des Mandanten im Familienrechtsverfahren für problematisch.
Na also, da haben wir ja im wesentlichen Konsens. Abgesehen davon halte ich allerdings eine Abstimmung mit dem Mandanten, in welcher Form auch immer, dann nicht für erforderlich, wenn der Tatsachenvortrag festgeklopft ist. Meine Rechtsausführungen mit dem - zumeist - laienhaften Mandanten abzusprechen, halte ich schlichtweg für idiotisch. Und wenn ich eine Tatsache vorgetragen habe, bleibt die (meistens :lol: ) auch so. Ich muss den Mandanten nicht vor jedem Schriftsatz, in dem ich auf diese bereits abgestimmte und vorgetragene Tatsache hinweise, noch einmal darauf abklopfen, ob er bei seiner Darstellung bleibt. :wink:

Beste Grüße

Metzing
Τὸν ἥττω λόγον κρείττω ποιεῖν.

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