Kosten für den gegnerischen Anwalt

Moderator: FDR-Team

Antworten
Chikinki
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 301
Registriert: 27.12.08, 19:07

Kosten für den gegnerischen Anwalt

Beitrag von Chikinki »

Nehmen wir mal an B zerstört das Notebook von A. A möchte dieses ersetzt haben.B weigert sich für den Schaden aufzukommen.A konsultiert daraufhin einen RA, welcher B mit Schadenersatzansprüchen droht.
B lenkt ein und ersetzt den Schaden.

Die Frage hierzu: Wer übernimmt in diesem Fall die Kosten für den RA?
A, weil er diesen beauftragt hat oder B, weil er den Schaden verursacht hat und schließlich einsichtig war??

Vielen Dank für Eure Antworten


Chikinki

Cicero
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 7925
Registriert: 24.11.05, 00:33

Beitrag von Cicero »

Es ist ein bisschen komplizierter: Der RA kann sich sein Geld von A holen und A kann es von B ersetzt verlangen. Die Anwaltskosten gehören zu dem Schaden, den A hatte. Anders wäre es, wenn B sofort "einsichtig" gewesen wäre und A keinen Anwalt gebraucht hätte.

Michael A. Schaffrath
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 18784
Registriert: 25.09.04, 23:37
Wohnort: Usedom, Köln

Beitrag von Michael A. Schaffrath »

Die Frage ist, ob B schon (beweisbar) im Verzug war. Wenn ja, ist er ersatzpflichtig, sonst nicht.

Eine "ernsthafte und endgültige" Verweigerung begründet sofortigen Verzug und erspart die Fristsetzung.
DefPimp: Mein Gott
Biber: Nö, war nur M.A.S. Aber hier im Forum ist das schon ziemlich dicht dran.

Chabos wissen, wer der M.A.S. ist.

Antworten