Streitwertorientierter Anwalt

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Leon6
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Streitwertorientierter Anwalt

Beitrag von Leon6 »

Angenommen, es geht um eine Grundbuchbeschwerde, die zum Inhalt hat, das Miteigentum an ein Grundstück zu erwerben. Der Sachverhalt ist komplex und kompliziert, die Rechtslage schwierig, der Streitwert im Verhältnis zum Aufwand niedrig.

Schon beim Beratungsgespräch vermittelt der sehr kompetente RA den Eindruck, als sei die Sache wenig erfolgversprechend, allerdings drängt sich dem Mandanten aufgrund markanter Anhaltspunkte aus dem Gespräch vielmehr der Eindruck auf, dass die Sache wg. des Streitwertes keinen Platz mehr in dem Streitwert orientierten Terminkalender des RA findet.

Ist es eine übliche Art und Weise, dem RA für den Fall des Erfolgs als "Streitwertausgleich" eine zusätzliche Prämie in Aussicht zu stellen ?

Was wäre eine übliche Vorgehensweise ? Was wäre eine angemessene "Erfolgsprämie" bei einem Streitwert von ca. 10.000 (Zehntausend) Euro ?
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[i]Von Seiten der NSA heißt es, man verwende die Software nicht als Angriffsinstrument, sondern als "aktive Verteidigung"[/i]

Cicero
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Beitrag von Cicero »

Erfolgshonorare sind nur in engen Grenzen zulässig. Man könnte aber zum Beispiel Abrechnung auf Stundenbasis vereinbaren.

Beitragsschreiber

Beitrag von Beitragsschreiber »

Leon6 hat geschrieben:Ist es eine übliche Art und Weise, dem RA für den Fall des Erfolgs als "Streitwertausgleich" eine zusätzliche Prämie in Aussicht zu stellen ?
Ein Erfolgshonorar darf der Anwalt nur unter folgenden Voraussetzungen vereinbaren:
http://bundesrecht.juris.de/rvg/__4a.html

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