keine Ladung

Moderator: FDR-Team

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Paganina1
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keine Ladung

Beitrag von Paganina1 »

Hallo,

was passiert, wenn der Kläger zu seiner eigenen Verhandlung nicht geladen wird? Der Anwalt davon weiß und den Kläger nicht unterrichtet ( auch auf Anfragen nicht)?

Paga

Cicero
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Re: keine Ladung

Beitrag von Cicero »

Ist das eine Zivilsache?

Paganina1
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Re: keine Ladung

Beitrag von Paganina1 »

ich glaube, das war ne Scheidungssache. Hätt ich dort posten sollen......sorry.

paga

Cicero
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Re: keine Ladung

Beitrag von Cicero »

Nein, im Zivilprozessrecht. Einfach einen Moderator bitten, den Thread dorthin zu verschieben. Hintergrund der Frage ist auch, dass die Situation für die nicht geladene Partei unter Umständen vorteilhaft sein könnte. Oder ging die Ladung an den Anwalt?

Paganina1
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Re: keine Ladung

Beitrag von Paganina1 »

das weiß ich nicht genau,die Person, die mir davon erzählt hat, hat beim RA um die Korrespondenz der letzten 6 Monate angefragt. Leider keine Reaktion. Deswegen weiß sie es nicht. Nur durch das Gerichtsprotokoll. Und auf die Nachfrage beim RA danach kam auch keine Reaktion.

questionable content
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Re: keine Ladung

Beitrag von questionable content »

Wenn ein Anwalt bestellt ist, geht alle Gerichtspost über diesen und er hat Stellvertreterfunktion.

Bedeutet: Wenn der Anwalt die Ladung erhält ist rein rechtlich gesehen der Mandant "geladen".

Der Anwalt hat dann die Gerichtspost weiterzuleiten - ist Teil der Standardtätigkeit.

Gerade weil es so simpel ist, kann es natürlich mit etwas Pech oder Schlamperei beim Anwalt auch mal untergehen.

Wenn dann im Anschluss der Anwalt nicht nachbessert und auch noch längere Zeit mauert, kann das ein ziemlicher Stress für den Mandanten werden.

Ist so eine der Situationen, bei der man falls es wirklich hart auf hart gehen sollte, die Notbremse oft nur mit Geld und Aufwand (z.B. neuer Anwalt) oder kreativem Stress (z.B. beim Anwalt mit einem Rudel Zeugen vorbeischauen und Einsicht in die eigene Akte verlangen...) ziehen kann.
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Nordlicht14
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Re: keine Ladung

Beitrag von Nordlicht14 »

Absurde Idee!

Ein "Rudel Zeugen" wird als Nicht-Mandanten keinen Eintritt in die Kanzlei bekommen, das ist schließlich kein öffentlicher Aufenthaltsort! Nur der Mandant selbst kann Termin zur Aktenbesichtigung vereinbaren.

questionable content
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Re: keine Ladung

Beitrag von questionable content »

Nordlicht14 hat geschrieben:Absurde Idee!

Ein "Rudel Zeugen" wird als Nicht-Mandanten keinen Eintritt in die Kanzlei bekommen, das ist schließlich kein öffentlicher Aufenthaltsort! Nur der Mandant selbst kann Termin zur Aktenbesichtigung vereinbaren.
Sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass man dem Mandanten mit Begleitung vom Büropersonal den Zutritt zum Empfang der Kanzlei verweigern wird? Alternativ ein "Ihre Begleitung muss aber vor der Tür warten?". Ohne auch nur einen der Anwälte zu holen?

Wenn man wissen möchte woran man ist, würde mir genau so eine Situation schon ein wichtiges Zeichen liefern.
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webelch
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Re: keine Ladung

Beitrag von webelch »

questionable content hat geschrieben:Sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass man dem Mandanten mit Begleitung vom Büropersonal den Zutritt zum Empfang der Kanzlei verweigern wird? Alternativ ein "Ihre Begleitung muss aber vor der Tür warten?". Ohne auch nur einen der Anwälte zu holen?
wenn es sich bei der begleitung um das von ihnen geforderte "rudel" handelt sicher. das hausrecht und die entscheidungshoheit darüber, wer in die kanzlei gelassen wird oder nicht, liegt ja wohl immer noch beim hausherrn.

mir fällt das seit gestern auch bei ihren anderen antworten auf. sind sie ein troll?

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Re: keine Ladung

Beitrag von questionable content »

webelch hat geschrieben:
questionable content hat geschrieben:Sie wollen mir ernsthaft erzählen, dass man dem Mandanten mit Begleitung vom Büropersonal den Zutritt zum Empfang der Kanzlei verweigern wird? Alternativ ein "Ihre Begleitung muss aber vor der Tür warten?". Ohne auch nur einen der Anwälte zu holen?
wenn es sich bei der begleitung um das von ihnen geforderte "rudel" handelt sicher. das hausrecht und die entscheidungshoheit darüber, wer in die kanzlei gelassen wird oder nicht, liegt ja wohl immer noch beim hausherrn.

mir fällt das seit gestern auch bei ihren anderen antworten auf. sind sie ein troll?

Wenn mir in einer Situation wie der oben Geschilderten mein Anwalt über einen nennenswerten Zeitraum nicht einmal kurz Auskunft zu geben bereit ist, dann sendet das bereits eine Botschaft.

Für die Frage "Liegt Ihnen eine Ladung für mich vor?" oder alternativ "Gibt es gegenwärtig Schriftstücke in meinem Fall, die Sie mir noch nicht weitergeleitet haben?" genügt als Antwort ein Zweizeiler per Email.

Laut Sachverhalt hingegen soll der Anwalt auf Anfragen hin den Mandanten weiterhin/trotzdem nicht unterrichtet haben.

Wenn vor dem Hintergrund dann auch noch Einsicht in die eigenen Akten erbeten wird und dem nicht entsprochen wird oder sogar vor Ort in der Kanzlei mündlich diese so auffällig unkomplizierte und kurze Antwort nicht erteilt wird, dann steht mehr und mehr ein ernsthaftes Problem im Raum. Und für dieses sollte man möglichst Beweise haben.
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Nordlicht14
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Re: keine Ladung

Beitrag von Nordlicht14 »

Der Mandant HAT KEINE Beweise zu erheben!!
Sie sind ganz offensichtlich ausweislich Ihrer Beiträge ein Troll.

Wenn jemand Ihren abstrusen Ideen folgt, schaden Sie dem! Denn wer so gegen seinen Anwalt vorgeht, hat keinen mehr. Bei solchem Vorgehen zerstört er das Vertrauensverhältnis des Anwalts zum Mandanten, und kündigt der Anwalt selbstverständlich das Mandat.

Akteneinsicht gibt es nicht im laufenden Mandat; der Mandant kann nach MandatsENDE die Handakte erhalten, sofern er zuvor alle Gebühren bezahlt hat.

Und ob nun das Büropersonal oder der Anwalt "das Rudel" draussen warten lässt, ist egal.
Die Büromiete bezahlt der Anwalt und nicht das Rudel und der Anwalt entscheidet, wer an einer Besprechung teilnehmen darf und wer nicht. Und das sind nie mitgebrachte am Fall unbeteiligte Begleiter. Diese warten bei uns auf ihren Freund vorne im Warteraum. In eine Mandatsakte hineinsehen dürfen andere Personen als nur der Mandant schon einmal gar nicht. Die Akte gehört dem Anwalt und nicht dem Mandanten oder dem Rudel.

Gehen Sie mal zum Arzt und sagen, Sie möchten in Ihre Patientenakte sehen !!! Gar noch mit einem unbeteiligten Dritten. Sie werden hochkantig rausgeworfen.

questionable content
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Re: keine Ladung

Beitrag von questionable content »

Nordlicht14 hat geschrieben:Der Mandant HAT KEINE Beweise zu erheben!!
Sie sind ganz offensichtlich ausweislich Ihrer Beiträge ein Troll.
1. Wenn ich im laufenden Mandatsverhältnis starke Indizien dafür habe, dass mein Anwalt seinen Pflichten nicht nachkommt oder nachkommen könnte (oder auch nur einen auffällig schlechten Service bietet), dann ist Dokumentation/Beweisbarkeit der eigenen Kommunikation mit dem Anwalt durchaus wichtig.
Nordlicht14 hat geschrieben: Wenn jemand Ihren abstrusen Ideen folgt, schaden Sie dem! Denn wer so gegen seinen Anwalt vorgeht, hat keinen mehr.
..und sucht sich zu Recht einen Neuen.
Nordlicht14 hat geschrieben: Bei solchem Vorgehen zerstört er das Vertrauensverhältnis des Anwalts zum Mandanten, und kündigt der Anwalt selbstverständlich das Mandat.
Ich verweise mal erneut auf den Sachverhalt:

Es bestehen ernsthafte Anzeichen, dass der Anwalt wichtige Gerichtspost an den Mandanten nicht weiterleitet, weiterhin auf wiederholte Nachfragen zu diesem Punkt nicht antwortet, sich unerreichbar macht und das alles, obwohl bei ordnungsgemäßem Geschäftsbetrieb eine Antwort mit minimalem Aufwand möglich sein müsste.
Nordlicht14 hat geschrieben: Akteneinsicht gibt es nicht im laufenden Mandat; der Mandant kann nach MandatsENDE die Handakte erhalten, sofern er zuvor alle Gebühren bezahlt hat.
Nach Ihrer Ansicht hat ein Mandant keinen Anspruch auf Weiterleitung/Mitteilung einer an ihn persönlich gerichteten Ladung zum persönlichen Erscheinen vor Gericht?

Antwort: Sie liegen leider falsch. Der Anwalt hat von sich hören zu lassen und den Mandanten über den Stand des Verfahrens zu unterrichten. Das gilt ganz besonders bei persönlichen Vorladungen an den Mandanten.

Wie sollte es auch anders sein? Wie soll der Mandant denn ansonsten von seiner Pflicht zum Erscheinen wissen und diese wahrnehmen?
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