Fahrtkosten Außentermin

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CarlNDS
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Fahrtkosten Außentermin

Beitrag von CarlNDS » 11.05.15, 09:13

Hallo zusammen,

ein Anwalt hatte mehrfach Termine bei einem auswärtigen Gericht (ca. 300 km entfernt).
Bisher hat der Anwalt eine Kilometerpauschale (0,30 € pro Kilometer) und andere Gebühren (Abwesenheitsgebühr) berechnet. Die Rechnung erging immer vor dem Auswärtstermin, der Mandant überwies die Forderung immer vor dem Termin.
Nun erhält der Mandant vorab keine Rechnung. Als dieser in der Kanzlei nachfragt, damit er die Rechnung wie gehabt vorab begleichen kann, teilt man ihm mit, der Anwalt sei in Urlaub und im Kalender sei eine Bahnfahrt zu dem Termin festgehalten.

Kann der Anwalt nun auch die Kilometerpauschale (diesmal wohl noch der Fahrt) geltend machen, oder sind die Kosten für die Fahrkarte maßgeblich?
Wenn die Fahrkarte: 1. oder 2. Klasse?

Beim letzten Auswärtstermin erschien der Gegner nicht, es erging Versäumnisbeschluss. Ich vermute, diese Kosten können gegenüber dem Gegner geltend gemacht werden (obwohl der Mandant die Fahrt vorab bezahlte).

Eine rein interesserhalber gestellte Frage (der Anwalt hat dem Mandanten gegenüber einiges an Arbeit investiert bzw. nicht wirklich alles an Aufwand entsprechend vergütet bekomme (VKH), der Mandant weiß das und will nichts drücken).

Gruß
Carl

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