Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Moderator: FDR-Team

rabenthaus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2291
Registriert: 01.11.12, 08:40
Wohnort: Thüringen

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von rabenthaus » 19.11.15, 11:13

Hallo

was wird offiziell gebilligt?

Der Rundumschlag gegen Hartz IV Empfänger? Der Rundumschlag gegen Anwälte? Ihr Hinweis / Beitrag? Mein Hinweis / Beitrag? Ihre Rückmeldung auf meinen Hinweis / Beitrag?

Ich denke es wäre wesentlich besser, wenn man von allen Seiten etwas sachlicher formulieren und argumentieren wollte. Ich jedenfalls erkenne aus diesem thread für mich die Notwendigkeit meine eigenen Emotionen in Zukunft mehr unter Kontrolle zu halten. Vielleicht muss man wirklich nicht aurf jede Provokation immer sofort reagieren.
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.

Name4711
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2055
Registriert: 31.05.15, 07:19

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von Name4711 » 19.11.15, 11:19

Auweia.

1.) Beleidigungen - oder gar das anlasslose Verunglimpfen ganzer Bevölkerungsgruppen in einer herabwürdigenden Art und Weise - und die Fragen zu ggf. justiziablem Verhalten einzelner Anwälte (noch dazu A & B genannt)- oder die Frage zur Rechtslage, zu Rechten und Pflichten von Anwälten sind absolut verschiedene Dinge.

2.) Wo es um völlig verschiedene Dinge geht, da wird dann auch mit zweierlei Maß gemessen...

Wenn das nicht einleuchtet, bin ich hilflos.

freemont
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 8317
Registriert: 21.08.14, 15:57

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von freemont » 19.11.15, 11:24

rabenthaus hat geschrieben:Hallo

was wird offiziell gebilligt?
...
Der Rundumschlag gegen Anwälte?
...

???

"Forderungen eines inkompetenten Anwaltes"

Sind Anwälte sakrosankt? Rechtfertigt das im Sinne eines archaischen Auge um Auge daß 4,4 Mio. verächtlich gemacht werden?

Ist das Ihr Ernst?

Nachtrag:

Es kommt ja noch hinzu, dass der TE wohl ganz bewusst, dolus directus 1. Grades, auf ein falsche Fährte gesetzt werden sollte.

Ich bin kein Anwalt, aber selbst mir war es mit den richtigen Stichworten in 20 Sek. möglich § 16 BORA zu finden.

Name4711
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2055
Registriert: 31.05.15, 07:19

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von Name4711 » 19.11.15, 11:55

freemont hat geschrieben: Es kommt ja noch hinzu, dass der TE wohl ganz bewusst, dolus directus 1. Grades, auf ein falsche Fährte gesetzt werden sollte.

Ich bin kein Anwalt, aber selbst mir war es mit den richtigen Stichworten in 20 Sek. möglich § 16 BORA zu finden.
Naja - ich könnte mir vorstellen, dass das Problem sein könnte, das PKH zwar bewilligt wurde - der Max dann aber den Anwalt in die Wüste geschickt hat. Keine Ahnung ob der dann trotzdem über PKH abrechnen konnte... aber das nur mal am Rande

rabenthaus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2291
Registriert: 01.11.12, 08:40
Wohnort: Thüringen

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von rabenthaus » 19.11.15, 12:54

Hallo

@ freemont

Und der zitierte Paragraph enthält den Beweis, dass der TE nicht aufgeklärt wurde?

@ name4711

Damit habe ich gerechnet. Es belegt wieder einmal das Bild das ich von Ihnen habe. Sie sehen halt immer nur schwarz / weiß und sind eben nicht bereit Ihre Meinung zu hinterfragen.
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.

Name4711
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2055
Registriert: 31.05.15, 07:19

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von Name4711 » 19.11.15, 12:57

rabenthaus hat geschrieben:Hallo

@ freemont

Und der zitierte Paragraph enthält den Beweis, dass der TE nicht aufgeklärt wurde?

@ name4711

Damit habe ich gerechnet. Es belegt wieder einmal das Bild das ich von Ihnen habe. Sie sehen halt immer nur schwarz / weiß und sind eben nicht bereit Ihre Meinung zu hinterfragen.
Sie geben mir wirklich Rätsel auf. Was ist denn jetzt schon wieder kaputt?

freemont
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 8317
Registriert: 21.08.14, 15:57

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von freemont » 19.11.15, 13:16

rabenthaus hat geschrieben:Hallo

@ freemont

Und der zitierte Paragraph enthält den Beweis, dass der TE nicht aufgeklärt wurde?
...
Der TE war dabei, er weiss das.

Wer hat die Beweislast, was möchten Sie mit der Formulierung, negative Tatsache, " ... den Beweis, dass der TE nicht aufgeklärt wurde" indizieren?

rabenthaus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2291
Registriert: 01.11.12, 08:40
Wohnort: Thüringen

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von rabenthaus » 19.11.15, 16:48

Hallo

Sie brauchen nicht so um den heißen Brei herum zu schwafeln. Sie behaupten es sei bewiesen, dass der "inkompetente " Anwalt nicht auf die Möglichkeit von VKH / PKH hingewiesen hätte. Die Frage ob das stimmt, die andere hier schon anderslautend beantwortet habe stellt sich Ihnen offensichtlich nicht.

Wie glaubhaft ist das: Der Anwalt übernimmt das Mandat auf Beratungshilfe aber er erzählt nichts von PKH / VKH. Wie blöd muss ein Anwalt serin der ein so großes wirtschaftliches Risisko eingeht? Wo will er den sein Geld bekommen wenn der Mandant hinterher unpfändbar ist?

Ich bin es einfach leid, das hier ständig die Anwälte sofort und ohne großes Nachdenken als Idioten / Verbrecher oder Lügner dargestellt werden. Hier tritt ein TE auf der genau das was angeblich nur die Anwälte erfunden haben, nämlich das abstreiten des Zugangs eines oder mehrerer Schreiben praktiziert und der darüber hinaus auch noch bestreiten will über PKH / VKH belehrt worden zu sein. Hätte ein Anwalt das angeraten dann gäbe es darüber wieder den nächsten thread über das unanständige und böse Verhalten der verbrecherischen, elitären und hinterhältigen Anwaltschaft.
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.

freemont
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 8317
Registriert: 21.08.14, 15:57

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von freemont » 19.11.15, 16:57

rabenthaus hat geschrieben:...
Sie behaupten es sei bewiesen, dass der "inkompetente " Anwalt nicht auf die Möglichkeit von VKH / PKH hingewiesen hätte.
...

Wo? Ich habe den TE zitiert.

Was soll das, was ist das für ein permanenter Rabulismus, machen Sie das immer so?

Sie können sich ab jetzt alleine unterhalten.

Baal
Topicstarter
Interessierter
Beiträge: 11
Registriert: 17.11.15, 10:57

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von Baal » 19.11.15, 21:16

1. Reitet bitte nicht länger auf "inkompetent" herum, ich habe ganz klar auf Seite 2 "gestanden", dass es von mir etwas ungünstig gewählt war und ich gerne, wenn ich könnte, nachträglich in "Fragwürdige Forderung eines Anwaltes" umändern würde.
ENTSCHULDIGUNG, ASCHE AUF MEIN HAUPT! 3 x AVE MARIA,...
dennoch sage ich ganz klar, dass dieser Anwalt tatsächlich inkompetent war, was ich hier auch klar begründet habe, da ich von jemanden, der einen Hochschulabschluss aufweist, auch erwarte, sinnvolle grammatikalisch und ausdrucksmäßig richtige Sätze schreiben zu können; erst recht das richtige Wiedergeben von Fakten. Da waren auch einige anderen "Empfindungen", die mich zweifeln ließen, welche ich hier nicht näher ansprechen werden.
Es gibt eben solche und solche Anwälte.. warum sich jetzt hier einige angesprochen fühlen. na ja... dazu äußere ich mich mal besser nicht... gibt da so ein Sprichwort...

Und ja, es gibt Leute, die gerne "hartzen" und sich durchschlängeln, fett und dumm sind. Aber es gibt eben auch solche, die kurz nach ihrer Berufsausbildung von einem pleite gegangenen Unternehmen auf das Amt müssen, und zu aller Verbitterung feststellen, dass das offizielle Märchen vom "Fachkräftemangel" eben nicht wahr ist, nichtmal im Ansatz einen wahren Kern aufweist; sondern hier nur Leiharbeitsfirmen Sklaven abfangen und weiter verteilen; während ein nutzloser Beamten- und Politiker-Apparat im Wahn lebt und das Land zugrunde richtet. Ich bescheinige der BRD sowieso nur noch eine kurze Lebensdauer, das System kollabiert gerade mächtig an seinem eigene Irrsinn und volksfeindlichen Handeln; mit Diktatorin Merkel und einem Inquisitor namens Gaukler als rechte Hand, beides ehemalige Stasi-Futzis, welche der BRD den letzten Schliff der DDR verpasst haben.
Auch ganz nebenbei: Die BRD finanziert sich stets durch frisch virtuell erzeugtes Geld - tagtäglich erbettelt bei Großbanken -, das NIEMALS zurückgezahlt werden kann,... daher muss auch niemand auf "Hartz IV - Dumpfschranze" rumhacken, da die im Vergleich zu nutzlosen und gar schädlichen Einrichtungen wie dem Beamten- , Parteien- Politiker-Apparat und der EU als Ganzes - lächerliche Summen darstellen. Ich bin auch der Meinung, dass die bedingungslose Sicherung des Existenzminimums eines jeden Staatsbürger eine Pflicht darstellt, wenn man denen nicht die Möglichkeit bieten kann, ihr Essen selbst anzubauen; was heute in der Moderne nunmal nicht möglich ist, weshalb es bei ersterem bleiben muss. Würde das in Deutschland erwirtschafte Geld auch tatsächlich für Deutschland ausgegeben, könnte man jedem Bürger monatlich 200 € + Mietkosten (abhängig vom Mietzins) auszahlen (somit ein Existenzminimum gewährleisten, und die ganzen Umverteilungsämter einsparen, z.B. auch für bafög... usw. ebenso könnten zahlreiche andere Leistungen damit abgeschafft werden wie Wohngeld. die dabei arbeitslosen beamten müssten der freien wirtschaft zugeführt werden und würden somit auch wieder steuern zahlen--- ) Und man hätte immerhin noch genug Geld übrig, um alle öffentlichen Einrichtungen zu sanieren und die Straßen zu vergolden... und und und,... wir leben in einer Zeit, wo alles künstlich verknappt wird, um die Leute klein zu halten, abzugrasen. Wer will schon einen Hamster, der aus seinem Käfig ausbricht oder gar beschließt, vom Herrchen genauso behandelt zu werden, wie das Herrchen sich selbst behandelt.


2. Offensichtlich scheint es nicht selten solche Missverständnisse geben, wo im Nachhinein wundersame Rechnungen geschrieben werden. Vielleicht sollte man sich auch mal fragen, ob man als Anwalt nicht im Vorfeld eine Unterschrift auf einer Vorkostenabrechnung vom Mandanten einholt, eh man überhaupt tätig wird, um Missverständnisse klar vorzubeugen. Jeder Handwerker bekommt es schließlich auf die Reihe, im Vorfeld sagen zu können, wie lange etwas in etwa dauert / Arbeitsstunden beansprucht (in der Regel etwas noch oben aufgestockt, um sicher zu gehen, da man im Nachhinein auch nicht seinen Kunden prellen kann, indem man meint, das ganze sei doch etwas zu umfangreich / anspruchsvoll / schwierig gewesen!). Von einem studierten Menschen darf man doch wohl solch eine Weitsicht erst recht für sein Tätigkeitsgebiet erwarten, oder?!
Es kann ja nicht sein, dass ein Anwalt im Nachhinein etwas zu viel des Guten macht, nur um dann wundersame Rechnungen schreiben zu können und horrende Summe zu rechtfertigen.
Ein Tischler, der mir einen Einbauschrank anfertigen und einsetzen soll, macht ja auch nur das, was IM VORFELD vereinbart wurde, und diese Vereinbarung wird IMMER schriftlich festgehalten, damit niemand im Nachhinein etwas anderes behaupten kann. Ein ganz guter Tischler besteht im Vorfeld auch schon auf einen Teil des Betrags, um Materialkosten und Fahrt zu begleichen, damit er nicht bei Zahlungsverzug oder gar Weigerung gänzlich auf seine Kosten sitzenbleibt.

3. Meine "individuelle" Meinung zu jenem Rechtsanwalt von "Max": er ist eine arme Socke (alleine schon an seinem "Büro" erkennbar gewesen), der gerade so versucht, über die Runden zu kommen, und es nicht scheut, egal wie, andere auszupressen, selbst bei vollem Wissen, dass da nichts zu holen ist; und absichtlich darauf hin gearbeitet hat.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass seine Forderung nicht im Ansatz gerechtfertigt ist, alleine schon, da ja tatsächlich hier grundlegende Fragen geklärt werden müssen,... die bei einem ordentlichen Anwalt, der alles richtig macht, mit Sicherheit nicht aufgetreten wären. ich hab das Gefühl, der Typ weiß selbst nicht so richtig, was er da eigentlich studiert hat oder tut; ein Lumpensammler seines Faches. Von mir aus soll er den Gerichtsweg einschlagen, das Gericht seine Forderung prüfen - wann auch immer das sein wird -, ich habe eh nichts zu verlieren, da er sich damit selbst unnötig Arbeit aufhalst und höchstwahrscheinlich auf seinen Kosten sitzen bleiben wird. Und wäre es noch eine überschaubare Summen, klar aufgeschlüsselt und nachvollziehr, hätte ich es mir überlegt, zu zahlen... aber diese Tour ist einfach maßlos und gehört bestraft...

Einerlei
Interessierter
Beiträge: 9
Registriert: 05.11.15, 17:00

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von Einerlei » 21.11.15, 09:40

Ohne jeglicher Beurteilung der Sach- und Rechtslage:

http://www.schlichtungsstelle-der-recht ... schaft.de/

Du kannst auch einfach sagen: "Ich zahle die Hälfte" und die wird direkt nach! der Erklärung auch gezahlt und dann schauen.

Baal
Topicstarter
Interessierter
Beiträge: 11
Registriert: 17.11.15, 10:57

Re: Forderungen eines inkompetenten Anwaltes

Beitrag von Baal » 21.11.15, 22:45

@Einerlei: danke

---

was mich noch interessieren würde: Sollte nach einem Widerspruch des Mahnbescheids der rechtsanwalt seinen Antrag / Klage zurückziehen, müsste Max dann noch für irgendwelche Kosten aufkommen?

Würde der Anwalt dennoch ein "streitiges Verfahren" wahrnehmen, und das Gericht - irgendwann - entscheiden, dass
1. nur ein Bruchteil der Forderung gerechtfertigt ist,
oder
2. der Anwalt aufgrund mangelnder Aufklärungspflichten und fragwürdiger Praxis gegenüber Max in Anbetracht seiner wirtschaftlichen Verhältnisse gänzlich seine Forderung verwerfen muss

müsste Max dann noch die Verfahrenskosten im Falle 1. und 2. selbst tragen, oder nur einen Bruchteil oder gar nicht?

Antworten