Vorschuss

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Stars456
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Vorschuss

Beitrag von Stars456 » 17.06.17, 17:06

Liebes Mitglieder,

folgender Sachverhalt...

Einem Anwalt wurde ein Mandat erteilt wo es um einen Familiennachzug zu einem deutschen Ehepartner geht. Dies geschah auf anraten rein prophylaktisch. Der Anwalt bekam einen Vorschuss von 550 Euro. Nun ist die ganze Angelegenheit problemlos über die Bühne gegangen, ganz ohne weiteres eingreifen des Anwaltes. Er faxte lediglich einen Brief und beantwortet einige E-mails von seinem Mandaten. Nun bat der Mandant vor 5 Wochen um eine Kostenaufstellung/Endabrechnung weil er davon ausgeht das er sicherlich noch Geld zurück bekommt. Der Anwalt hat bis jetzt nicht reagiert. Er wurde zweimal per E-Mail angeschrieben. Wie ist hier die Rechtslage?

Vielen Dank.

Name4711
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Re: Vorschuss

Beitrag von Name4711 » 17.06.17, 19:06

:lachen:
Aber nicht erschreckern, wenn dann eine Rechnung von nochmal 500,-€ kommt....

Google er doch mal...

Milo
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Re: Vorschuss

Beitrag von Milo » 18.06.17, 08:00

Eher nicht... ohne Gebührenvereinbarung dürfte sich die Sache zwischen 492,54 (bei 1,3) und 564,66 (bei 1,5 Gebühren) einpendeln... und bevor die Frage kommt: ja, für ein Fax und ein paar Mails.
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein

Nordlicht14
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Re: Vorschuss

Beitrag von Nordlicht14 » 22.06.17, 00:53

Und für das Anlegen der Akte, für sein Fachwissen, für die Kosten seines Kanzleibetriebs, den er vorhält, für die Entgegennahme und Prüfung des Sachverhalts, für die Besprechungen mit dem Mandanten, für die Rechtsprüfung, DANN ERST für die Erstellung eines Briefs, für das Eintragen einer Wiedervorlage, für die Mails, für das Nachhalten der Antwort und Info an Mandant, nach Ende: für das mehrjährige Aufbewahren der Akte. Das alles für nur zwischen 493,- und 550 brutto, also 19% weniger MwSt für ihn und seinen Kanzleibetrieb.

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