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recht.de • Thema anzeigen - [KB] KFZ-Nutzung
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 Betreff des Beitrags: [KB] KFZ-Nutzung
BeitragVerfasst: 29.07.07, 09:13 
Die steuerlicher Behandlung eines PKW´s richtet sich nach der Nutzung:

1. betriebliche Nutzung > 50 % (beinhaltet Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit): der PKW ist notwendiges Betriebvermögen.
Folge: Alle Kosten sind Betriebsausgaben gegebenenfalls mit Vorsteuerabzug.
Die Anschaffungskosten können über die Nutzungdauer abgeschrieben werden.
Ein Verkauf des PKW´s ist ein betrieblicher Vorgang, der Gewinn aus dem Verkauf ist zu versteuern, der Verkaufspreis unterliegt gegebenenfalls der Umsatzsteuer.Zum Nachweis der betrieblichen Nutzung über 50% ist über 3 Monate eine Aufzeichnung der Kilometer zu erstellen.
Die Privatnutzung wird nach der sog. 1% Regel berücksichtigt, sofern kein Fahrtenbuch geführt wird. Bei der 1%-Regel wird monatlich 1% vom BruttolistenNEUpreis (BLP) dem Gewinn hinzugerechnet. Aus 80% von diesem Betrag ist gegebenenfalls Umsatzsteuer abzuführen. Die nur begrenzt als Betriebsausgaben abzugsfähigen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit werden zusätzlich mit 0,03% vom BLP pro Entfernungskilometer versteuert. Aus diesem Betrag ist auch gegebenenfalls USt abzuführen.
Wird hingegen ein Fahrtenbuch geführt, werden die Kosten nach dem aus dem Fahrtenbuch errechneten Nutzungssatz in Betriebsausgaben und Privatanteil aufgeteilt. Hier gilt der Grundsatz, dass Kosten für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit den Gewinn nur mit max. 0,3 € pro Tag pro Entfernungskilometer mindern dürfen.

betriebliche Nutzung zwischen 10% und 50% (beinhaltet Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit): es kann gewählt werden ob der PKW Privatvermögen oder Betriebsvermögen sein soll. Wird er als Betriebsvermögen behandelt: siehe oben, jedoch mit der Besonderheit, dass die 1% Regel nicht angewendet werden darf! Liegt hingegen Privatvermögen vor: siehe unten.

betriebliche Nutzung < 10% (beinhaltet wieder Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit): der PKW ist notwendiges Privatvermögen.
Folge: Die Kosten sind nicht als Betriebsausgaben ansetzbar, ein Vorsteuerabzug ist nicht möglich. Jedoch ist auch der Verkauf des PKWs ein rein privater Vorgang, ein eventueller Gewinn unterliegt nicht der Einkommensteuer. Auch muss keine USt aus dem Verkaufspreis abgeführt werden. Die Betriebsausgaben werden mit 0,30 € pro gefahrenem Kilometer angesetzt. Für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit ist dieser Ansatz seit 2007 jedoch erst ab dem 21. Entfernungskilometer und auch nur mit 0,30 € pro Entfernungskilometer möglich.

2. PKW-Gestellung an Arbeitnehmer:

Hier wird 1% vom BruttolistenNEUpreis und für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit 0,03% vom BLP pro Entfernungskilometer dem Gehalt hinzugerechnet und entsprechend versteuert.
Vom Nettolohn wird dieser Sachbezug wieder abgezogen.

Beispiel:
(StKl 1, keine KiSt, 14,9% KV, BLP 30.000 €, Entfernung Wohnung-Arbeit 30 km)


Bruttolohn 2.500,00
LSt/Soli 420,5
Sozialversicherung 537,5
Nettolohn 1.542,00

Nach PKW-Gestellung:
Bruttolohn 2.500,00
1% vom BLP 300
0,03% vom BLP pro 270
Gesamtsteuerpflichtig 3.070,00
LSt/Soli 606,88
Sozialversicherung 537,5
Nettolohn 1.803,06
-Sachbezug 570,00
Auszahlung 1.233,06


Bei dieser Gestaltung darf der Arbeitnehmer die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit mit 0,3 € pro Entfernungskilometer (seit 2007 erst ab dem 21. Kilometer) pro Tag als Werbungskosten in seiner Einkommensteuererklärung geltend machen.

Sollte der AN ein ordnungsgemässes Fahrtenbuch führen, der Ag jedoch nicht bereit sein, dieses monatlich in der Lohnabrechnung zu berücksichtigen, und statt dessen die 1%-Regel anwenden, kann der AN dies in seiner Einkommensteuererklärung berichtigen.
Dann müsste der tatsächlich zu versteuernde Anteil, ermittelt durch das Fahrtenbuch den bereits durch die 1%-Regel versteuerten Beträgen gegenübergestellt werden.



Der Arbeitgeber hat jedoch auch die Möglichkeit, die Lohnsteuer auf die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit pauschal zu übernehmen. Die Übernahme ist jedoch begrenzt auf den als WErbunskosten abzugsfähigen Betrag.

Im Beispiel sieht das wie folgt aus:



Bruttolohn 2.500,00
1% vom BLP 300,00
0,03% vom BLP pro km 270,00
-Pauschale Versteuerung - 60,00 (30 km -20 km) * 0,3 € * 20 Tage
Gesamtsteuerpflichtig 3.010,00
LSt/Soli 586,40
Sozialversicherung 647,16
Nettolohn 1.776,44
-Sachbezug 510,00
Auszahlung 1.266,44



Im Gegenzug ist bei dieser Konstellation die Berücksichtigung der Fahrten als Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung nicht mehr möglich.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.02.08, 13:06 
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Registriert: 28.04.06, 08:42
Beiträge: 231
Hallo,
ich habe eine kurze Frage. Im Beispiel 2 (pauschale Versteuerung 60 €) werden 60 € pauschal durch den AG versteuert und der geldwerter Vorteil, den der AN versteuern muss beträgt 510 €. Das ist soweit ok.
Aber wie sieht es in dem anderen Beispiel aus, wo eine Kostenpauschale von 100 € abgezogen wird? Werden die 100 € auch pauschal versteuert? Und was sind die 100 €? Kann man da irgendeine Summe nehmen?

Danke,
China1979


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.04.08, 14:37 
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Interessierter

Registriert: 08.04.08, 14:10
Beiträge: 10
Wohnort: Hohenlohe
Tach auch, nachdem ich in diesem lebendigen Forum immer nur gestöbert habe, brauch ich doch mal einen Rat.
Dieser prozentuale KFZ oder Telefon- eigenverbrauch wird von meinem Programm verarbeitet und die Vor- bzw UST richtig berechnet. Die Zahlen fließen in den allgemeinen Vorsteuerabzug und in die UST Zahllast. Ist das korrekt?
oder muss ich auf der UST Voranmeldung und der UST Erklärung extra ausweisen ? Weiß jemand, welche Nummern? Das Begleitformular des FA ist da auch nicht hilfreich.
der Kontenrahmen gibt die Möglichkeit = Häkchen = Nr im Formular.

Frage zwei: in welche Formularnummern trage ich bereits geleistete Zahlungen. Oder gibts das nicht?

Schon mal Danke für die Antwort, steinelady

_________________
Manche Engel fliegen langsam. Das ist der Grund, warum die Bestellungen so spät ausgeliefert werden.


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 Betreff des Beitrags: Handelsvertreter ?
BeitragVerfasst: 17.04.08, 20:58 
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Interessierter

Registriert: 16.04.08, 16:38
Beiträge: 12
Hallo, wie ist es denn wenn ich als handelsvertreter unterwegs bin ( selbständig ) und mein eigenes fahrzeug zum ausüben des berufes nutze ?

das fahrzeug ist 9 jahre alt , hatte sicher mal einen neuwert von rund 30 000 dm ( 15 000 euro ). ich habe das fahrzeug vor aufnahme der selbstständigkeit für 2000 euro gekauft und nutze es nun für den beruf im aussendienst.

wenn ich das fahrzeug ins betriebsvermögen nehme , muss ich doch 1% auf den neupreis versteuern , oder ?

ich fahre mit dem fahrzeug aber auch weiterhin privat.

ich würde gerne ein fahrtenbuch führen und dann die gefahrenen kilometer mit 0,30 euro geltend machen .

ist das so möglich ?

danke für die hilfe


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.04.08, 21:12 
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Registriert: 17.04.08, 14:09
Beiträge: 26
Wenn das Fahrzeug in Betriebsvermögen aufgenommen wird und mit der 1%-Regelung versteuert werden soll zählt der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung. Allerdings muss man den Nachweis erbringen das man das Fahrzeug zu mehr als 50 % betrieblich nutzt um die 1% Regelung in Anspruch zu nehmen.

Wenn man eh ein Fahrtenbuch führen will kann man wunderbar zwischen betrieblichen und privaten Fahrten unterscheiden und die tatsächlichen Kosten als Betriebsausgaben geltend machen.

Die 30cent pro km kommen nur in Betracht wenn das Fahrzeug im Privatvermögen verbleibt, auch dann müssen die Fahrten zumindest durch eine Reisekostenabrechnung nachgewiesen werden.

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Auch ohne Fahrtenbuch möglich ?
BeitragVerfasst: 19.04.08, 23:57 
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Interessierter

Registriert: 16.04.08, 16:38
Beiträge: 12
Hallo , danke für die ziemlich präzise Aussage.
Wenn ich dem Steuerberater eine eisekostenabrechnung mit einreiche , langt das dann ?

Muss ich dann kein Fahrtenbuch führen ?

Bei meinem ersten Gespräch beim SB , erwähnte dieser , dass ich ein Fahrtenbuch führen müsse und die Benzinquittungen mit einreichen müsste.

Kann es sein , dass der gute Mensch nicht genau Bescheid weiss ?

Ich war bisher angestellt und im Aussendienst mit eigenem PKW täätig und da musste ich auch eine Reisekostenabrechnung an meinen AG einreichen . Dann wurden mir die Kilometer mit 0,30 Euro bezahlt.

Müsste doch so auch jetzt möglich sein , oder ?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19.12.08, 11:57 
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Interessierter

Registriert: 25.05.08, 11:48
Beiträge: 11
Hallo,

wie werden die 1% genau berechnet?

Beispiel:
Fahrzeug 32.000€ BLP

Nun habe ich gelesen, dass man den Vorteil pro Monat auf volle Hunderter abrundet, also anstatt 320€ nur 300€.

Allerdings ist mir nun eine andere Berechnung zu Ohren gekommen:
(Bruttolistenpreis des Pkw x 1 Prozent) ./. Abschlag in Höhe von 20 Prozent

Wie wird nach aktueller Rechtssprechnung der Vorteil nun berechnet?


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BeitragVerfasst: 19.12.08, 12:30 
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Registriert: 30.03.08, 11:36
Beiträge: 1840
Wohnort: Bayern
Nicht der monatliche Ansatz, sondern die BMG, also der BLP wird auf volle Hindert abgerundet, da Zehenr und Einer bei 1% sowieso hinterm Komma verschwinden.

Der Abschlag von 20% ist nicht bei der Berechnung des Ansatzes für LSt/ESt zu berücksichtigen, sondern ist eine Möglichkeit aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für den Ansatz bei der USt. Hintergrund ist, dass in den Kosten, die abgegolten werden sollen, ja auch ncit vorsteuerbelastete Kosten (z.B. Steuer, Versicherung) enthalten sind.

taxpert

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Your friendly bavarian tax collector

Motto:
"Yeah, I'm the taxman
And you're working for no one but me" (The Beatles, Taxman, Revolver)

"Bitte, Danke und Verzeihung wandern auf die Liste der bedrohten Wörter!"


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.03.09, 20:55 
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noch neu hier

Registriert: 23.03.09, 19:36
Beiträge: 1
Hallo und besten Dank für die Erklärungen!

Trotz guter Zusammenfassung ist mir allerdings einiges unklar geblieben. Daher möchte ich die Community bitten, nachfolgend aufgeführtes Beispiel zu prüfen (ob die Berechnungen richtig sind).

Zuvor aber der Hintergrund:
Ich bin selbstständig und Nutze PkW sowohl für Fahrten zu Kunden, als auch privat. Möchte nun berechnen, ob die Aufnahme meines neuen (gebrauchten) PkW ins Betriebsvermögen sich überhaupt lohnt. Dabei möchte ich alle steuerrelevante Aspekte berücksichtigen: USt, ESt, Abschreibung.

Eckdaten zum Fahrzeug:
BruttolistenNEUpreis € 46100
Kaufpreis (brutto): € 25990

Nun berechnen wir die jährlich anfallende USt-Zahlpflicht:
1% von BLP = € 46100 / 100 = € 461
1% BLP pro Jahr = € 461 * 12 Monate = € 5532

USt-Berechnungsgrundlage = 80% von €5532 = €4425,6
Abzuführende USt (pro Jahr) = 19% auf USt-Berechnungsgrundlage = € 4425,6 * 0,80 = € 840,86

Also Pro Jahr muss ich € 840,86 als USt-Zahlung abführen. Richtig?

--------------------

Jetzt zur Auswirkung auf Einkommenssteuer:
Die Auswirkung auf Einkommenssteuer wird leider nirgends genau erläutert, deswegen halte ich dieses Thema für durchaus interessant auch in Hinblick auf andere Nutzer dieses Forums. Es wäre super gut, wenn hier ein Spezialist eine Erläuterung geben bzw. zumindest folgende Ausführungen auf Sachlogik überprüfen könnte.

Da ich selbstständig auf Gewerbeschein bin, muss ich meinen Unternehmensgewinn am Ende des Jahres vollständig als Einkommenssteuer versteuern. Die Privatnutzung vom PkW wird vom Gesetzgeber als Vorteilsnahme gesehen.

Bei Anwendung der 1%-Regelung muss ich also 1% vom BLP zu meinem Gewinn hinzurechnen?! Heißt das, dass ich bei der ESt-Erklärung meinen Gewinn jährlich um 1% vom BLP (€ 5532) Erhöhen muss?
Angenommen es gilt für mich der Grenzsteuersatz von 42%. Dann bedeutet es, dass meine Einkommenssteuer sich um 42% von diesem Betrag - also um € 2323,44 plus Soli + Kirchensteuer erhöht. Richtig, oder habe ich hier irgendwo einen Denkfehler?

------------

Als nächstes kommt noch die Abschreibung. Ob ich mit diesem Fahrzeug unter Anwendung von 1%-Regelung keine Verluste mache, hängt ja davon ab, um wie viel die Abschreibung die Steuerbasis mindert.

Also ich möchte dieses PkW innerhalb von 5 Jahren Abschreiben. (Geht das überhaupt?) angenommen, das geht. Dann mindert sich jedes Jahr mein Gewinn um ein Fünftel des Nettokaufpreises.

Rechnen Sie bitte mit:
Nettokaufpreis= € 25990 (Bruttokaufpreis) - € 4938,10 (19% MwSt) = € 21051,90
Jährliche Abschreibung = € 21051,90 / 5 Jahre = € 4210,38

Soweit richtig?

--------------

Wenn wir nun annehmen, dass keine weiteren Kosten für PkW-Nutzung anfallen, können wir eine Zwischenbilanz für jährliche Zahlungen ziehen:

jähliche USt-Zahlungen: - € 840,86


jähliche ESt-Zahlungen:
jähliche Gewinnerhöhung = - € 5532
jähliche Gewinnminderung = € 4210,38
Differenz = - € 2162,28 (Gewinn-Plus)
ESt-"Zuschuss" = 42% auf € 2162,28 = € 908,24

Ist es soweit richtig, dass ein Erwerb eines solches PkWs mich insgesamt zusätzlich € 1749,10 (= € 840,86 USt + 908,24 ESt ) + Soli + Kirchensteuer kostet?

------------------

Wenn das obige richtig ist, dann kommen wir im Gesamtbilanz (über die 5 Jahre berechnet) zu folgendem Ergebnis:
In diesem Schritt müssen wir gerechtigkeitshalber die PkW-Nutzungskosten (wie Benzin, Versicherung und Reparaturen) berücksichtigen.

Nehmen wir folgende Kosten an:
PkW-Versicherung = € 700 /Jahr
Benzin = € 1000 / Jahr
ADAC-Mitgliedschaft = € 60 /Jahr
Reparaturen = € 200 / Jahr

(davon USt-wirksam sind ja nur Benzin und Reparaturen)

Nun ziehen wir die Gesamtbilanz unter Berücksichtigung aller Kosten und Vorgänge:

[USt-Teil]:
* Nach dem Kauf erhalten wir
die MwSt. zurück = 19% vom Brutto-Kaufpreis = € 4938,10
* Innerhalb 5 Jahren müssen wir
nach 1%-Regelung USt abführen = - € 840,86 * 5 Jahre =- € 4204, 30
* Wir bekommen die USt von Reparaturen und Benzinkosten
zurück = (€ 200 (Reparaturen) + €1000 (Benzin)) * 5 Jahre, davon 19% = € 957,98

Summe USt = +€ 1691,78
Also nach "reinen" USt liegen wir im Plus

[Gewinn- und ESt-Teil]:
* Gewinnerhöhung durch Vorteil der
Privatnutzung = 1% vom BLP * 12 Monate * 5 Jahre = € 461 * 12 * 5 = € 27660
* Gewinnminderung durch Abschreibung = - € 4210,38 * 5 Jahre = - € 21051,9
* Gewinnminderung durch Versicherung und Netto-Nutzungskosten
= - (€ 700 (Versicherung) + € 60 ((Wortsperre: Firmename)) + €168,07 (Netto-Reparatur) + €840,34 (Netto-Benzin)) * 5 Jahre = € 1768,41 * 5 = - € 8842,05

Summe Gewinn = € 2233, 95 (Minderung)

Also unser Gewinn wird unterm Strich gemindert und auch hier liegen wir im Vorteil.

insgesamt erhalten wir USt-Vorteil von € 1691,78 und ESt-Vorteil in höhe von 42% von € 2233,95

--------------------------

Wie ist hier die Rechtslage?
Stimmen die obigen Ausführungen so, oder habe ich irgendwo "unterwegs" einen Denkfehler gemacht?

Für Ihre wertvolle Anregungen und Kommentare bedanke ich mich recht herzlich im Voraus!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.04.09, 16:49 
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der KB artikel müßte überarbeitet werden

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juggernaut
Redfox hat geschrieben:
Das ist ein Irrtum. Beamte arbeiten nicht. Sondern ... machen sonstwas. Aber arbeiten tun sie nicht.


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BeitragVerfasst: 03.04.09, 17:16 
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juggernaut hat geschrieben:
der KB artikel müßte überarbeitet werden
wer oder was hindert Sie?

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Gruß

towel day


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.04.09, 17:22 
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Registriert: 10.03.09, 21:37
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... dass ich nur eigene beiträge bearbeiten kann...

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juggernaut
Redfox hat geschrieben:
Das ist ein Irrtum. Beamte arbeiten nicht. Sondern ... machen sonstwas. Aber arbeiten tun sie nicht.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.04.09, 17:26 
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Registriert: 25.05.06, 10:51
Beiträge: 1442
juggernaut hat geschrieben:
... dass ich nur eigene beiträge bearbeiten kann...
Da die Erstellerin des Ursprungsbeitrages ja schmählich aus dem Forum getilgt wurde, wird man hier seitens des Forenbetreibers sicherlich eine Lösung finden. Also nur zu!

_________________
Gruß

towel day


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 Betreff des Beitrags: Re: [KB] KFZ-Nutzung
BeitragVerfasst: 20.01.11, 23:02 
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Registriert: 01.06.06, 21:03
Beiträge: 93
Das ist ein sehr schöner Übersichtsartikel zur Kfz-Nutzung!
In diesem Zusammenhang folgende Frage:

Am 01.07.2009 wurde der private, 10 Jahre alte Pkw mit einem Zeitwert von 10000 EUR als Betriebskapital in eine selbstständige Tätigkeit eingebracht. Für 2009 wurde eine AfA 2500 EUR abgesetzt (2 Jahre AfA bei 10 J. altem Auto). Für 2010 werden noch einmal 2500 EUR veranlagt. Das Auto wurde am 30.06. verkauft. Da es mehrere Defekte hatte wurde es für schmale 2800 EUR verkauft. Muß der Verkaufspreis als Einnahme versteuert werden?

Vielen Dank für Eure Hilfe!


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BeitragVerfasst: 24.11.11, 14:08 
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noch neu hier

Registriert: 24.11.11, 13:56
Beiträge: 1
Bei mir wird als Dienstwagen die 1% vom Gehalt abgezogen, trotzdem soll ich aber private Urlaubsfahrten auch privat tanken!? In der alten Dienstwagenbeschreibung sowie dem Dienstwagenvertrag steht da nichts von drin, jetzt wurde die Dienstwagenbeschreibung geändert mit dem Hinweis das die alte Regelung hiermit entfällt. Ist das so richtig?
Die 1% sind doch dafür oder irre ich mich?
Ist das so richtig, ich habe gehört das man private Kosten zum Dinstwagen wieder von dem Betrag der 1% Regel wieder abziehen kann!?

Wie ist in diesem Fall die Rechtslage?


Lieben Dank für Eure Hilfe!


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