Rechtslage Erbbauzins

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jimmyone
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Rechtslage Erbbauzins

Beitrag von jimmyone »

Hallo Zusammen,

folgende Konstellation. Ein Erbbaurechtsgeber verpachtet sein Grundstück an den Erbaurechtsnehmer für 1% Erbbauzins im Jahr. Damit liegt er weit unter der Konstellation die sonst allgemein üblich ist.
Jedoch ist der Erbbauzins ja grundsätzlich frei verhandelbar.

Der Erbbaurechtsgeber fragt sich nun ob das Finanzamt damit ein Problem haben könnte.
Die Einnahmen aus dem Erbbauzins muss er ja unter Vermietung und Verpachtung steuerlich angeben.

Grüße,
Jimmyone

CDS
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Re: Rechtslage Erbbauzins

Beitrag von CDS »

Hallo!

Ein Problem mit dem FA wird es nur dann geben, wenn im Gegenzug zu den Einnahmen erhebliche Ausgaben geltend gemacht werden sollen. So funktioniert z.B. der Konstrukt A kauft ein Vollfinanziertes Grundstück, verpachtet das für "'n Appel und 'n Ei", und will dann die Zinsen als Betriebsausgaben geltend machen NICHT.

Ansonsten kann in der Tat jeder so viel (oder wenig) Gewinn realisieren wie er gerne möchte (und kann).

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