§ 13b UStG falsche Rechnungsstellung

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taxalus
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§ 13b UStG falsche Rechnungsstellung

Beitrag von taxalus » 22.11.17, 18:17

A ist Bauleistender, B ist der Kunde. Beide unterliegen der Regelbesteuerung.
A führt für das Unternehmen von B eine Bauleistung aus, die der Regelung § 13b Abs.2 Nr.4 unterliegt.
Der Nettopreis für die Bauleistung beträgt 10.000 EUR. B bekommt dafür einen Zuschuss von anderer Seite. Der Zuschuss in Höhe von 2.000 wird aber direkt an A gezahlt, so dass B nur noch 8.000 EUR an A zahlen muss. A stellt nun eine Rechnung an B über 8.000 EUR mit dem Hinweis Übergang der Steuerschuldnerschaft gem. § 13b UStG. B führt die USt in Höhe von 1.520 EUR ab und zieht in gleicher Höhe Vorsteuer ab. Das FA macht eine Betriebsprüfung und stellt den Fehler fest.

Welche Folgen kann das haben für
A: keine ?
B: keine ? Gem. UStAE 13b.15 ist das Vorliegen einer Rechnung nicht Voraussetzung für den Vorsteuerabzug. Das dürfte dann wohl auch für eine falsche Rechnung gelten. Das FA kann den Fehler korrigieren, aber B bekommt immer den Vorsteuerabzug in Höhe der abzuführenden Steuer.

Meines Erachtens führt die falsche Rechnung weder bei A noch bei B zu einer Mehrsteuer.
Liege ich da richtig ?
Schöne Grüße
taxalus

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