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recht.de • Thema anzeigen - EKSt-Rückerstattung eine steuerlich relevante Einnahme?
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BeitragVerfasst: 04.11.18, 15:07 
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Mir hat jemand erzählt, eine Einkommenssteuer-Rückerstattung abgeflossen in Zeitraum x wäre als Einnahme im Jahr des Zahlungsflusses der Rückerstattung in der Steuererklärung anzugeben.

Das kann ich leider nicht nachvollziehen, da die EKSt ja auch keine steuerlich zu berücksichtigende Ausgabe im Zeitraum des Zahlungsabflusses darstellte.
Meiner Ansicht nach wäre nur die ggf. erfolgte Verzinsung als Einnahme steuerlich relevant.

Welche Ansicht stimmt nun?

Danke vorab für Rechtsmeinungen.


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BeitragVerfasst: 04.11.18, 16:18 
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Nein, eine Steuerrückerstattung ist keine steuerrechtlich relevante Einnahme. Wird diese aber verzinst, stellen die Zinsen im Zuflussjahr Einkünfte gem. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG dar. Und diese müssen dann auch in der Erklärung angegeben werden.

Also kurz gesagt: deine Ansicht stimmt.

Grüße Hertha1892


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BeitragVerfasst: 04.11.18, 16:30 
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Danke für diese rasche Bestätigung.

Zwischenzeitlich habe ich über Internet-Recherche herausgefunden, dass es wohl den gerichtlich bestätigten Fall gibt, dass bei SG-Sachen eine Einkommenssteuererstattung dort dann als anzurechnende "Einnahme" gezählt wird.

Das ist ja aber ein vollkommen anderer Sachverhalt und vermutlich hat der Erzählende da insofern was verwechselt.


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BeitragVerfasst: 04.11.18, 16:36 
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Beiträge: 15574
truther hat geschrieben:
Zwischenzeitlich habe ich über Internet-Recherche herausgefunden, dass es wohl den gerichtlich bestätigten Fall gibt, dass bei SG-Sachen eine Einkommenssteuererstattung dort dann als anzurechnende "Einnahme" gezählt wird.


Ja, aber auch nur bei bedarfsabhängigen Leistungen wie Sozialhilfe oder AlG II. Wer 2.000 Euro vom Finanzamt bekommt, kann ja davon erst mal leben. Umgekehrt wird da auch zu zahlende Einkommensteuer angerechnet.

Bei Versicherungsleistungen wie Rente oder Krankengeld würde eine Steuererstattung nicht angerechnet.


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BeitragVerfasst: 04.11.18, 16:43 
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Beiträge: 254

Themenstarter
Jupp, das ist für mich nachvollziehbar.

Mir ging es aber nur um die steuerliche Relevanz einer EKSt-Erstattung bzgl. der Steuererklärung.

Ist soweit ich das sehe geklärt. Danke.


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