Mieterlass für Gartenarbeit

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FM
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von FM » 14.05.19, 12:31

Die Zahl der Kunden ist egal. Es hängt davon ab, ob er weisungsgebunden ist.

Zafilutsche
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von Zafilutsche » 14.05.19, 13:15

Kleiner Fehler beim Zitat. Aber egal.
Wenn die Sozialabgaben , Vers. Beiträge und Steuern ordnungsgemäß abgeführt werden, darf ein Unternehmer auch mit nur einem Auftraggeber agieren.
Das wär nichts illegales.

DummeFrage
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von DummeFrage » 10.06.19, 13:35

Zafilutsche hat geschrieben:
14.05.19, 13:15
Wenn die Sozialabgaben , Vers. Beiträge und Steuern ordnungsgemäß abgeführt werden, darf ein Unternehmer auch mit nur einem Auftraggeber agieren.
Nunja, in diesem Falle würde der Mieter ein Gewerbe als Gartenhelfer anmelden und mit einer getroffenen Vereinbarung mit dem Vermieter den Garten "in Ordnung" halten. Bei einem monatlichen Stundenumfang von 5-10 Std erscheint mir hier keine unbedingte Notwendigkeit einer Versicherung. Sozialabgaben würden ja erst mit Angestellten bzw höheren Stundensätzen fällig, bzw wenn dieser Nebenerwerb einen Haupterwerb im abhängigen Arbeitsverhältnis übersteigen würde?! Kammerbeiträge werden bei so einem geringen Gewinn veraussichtlich keine anfallen.

Zafilutsche
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von Zafilutsche » 11.06.19, 08:13

DummeFrage hat geschrieben:
10.06.19, 13:35
Nunja, in diesem Falle würde der Mieter ein Gewerbe als Gartenhelfer anmelden und mit einer getroffenen Vereinbarung mit dem Vermieter den Garten "in Ordnung" halten. Bei einem monatlichen Stundenumfang von 5-10 Std erscheint mir hier keine unbedingte Notwendigkeit einer Versicherung.
Das Arbeiten mit "Betriebsmitteln" birgt Gefahren. Z.B. Rasenmäher und Heckenscheren, Kabeltrommel, Strom, Wasser ect pp. können Sach- und oder Personenschäden anrichten. Das wäre das Ergebnis der Risikobetrachtung, ob man als "Unternehmer" eine Versicherung abschließt (für oder gegen was auch immer).
Zuletzt geändert von Zafilutsche am 11.06.19, 08:27, insgesamt 1-mal geändert.

windalf
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von windalf » 11.06.19, 08:18

ein Garten wird von 8 Wohnungsparteien genutzt, bzw gehört für alle zur Mietsache. Ein Mieter übernimmt alleinig die Gartenpflege und erhält dafür 105€ Mieterlass.
Werden dann die Stunden die der Mieter verpflichtet wäre für den eigenen Mitanteil selbst zu erbringen rausgerechnet? Oder beauftragt sich der Mieter dann selbst für sich Stunden zu erbringen (die dann auch noch verbeitragt und versteuert werden müssten?)
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

DummeFrage
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von DummeFrage » 15.06.19, 19:08

windalf hat geschrieben:
11.06.19, 08:18
ein Garten wird von 8 Wohnungsparteien genutzt, bzw gehört für alle zur Mietsache. Ein Mieter übernimmt alleinig die Gartenpflege und erhält dafür 105€ Mieterlass.
Werden dann die Stunden die der Mieter verpflichtet wäre für den eigenen Mitanteil selbst zu erbringen rausgerechnet? Oder beauftragt sich der Mieter dann selbst für sich Stunden zu erbringen (die dann auch noch verbeitragt und versteuert werden müssten?)
Das wäre eben auch noch eine Frage, ob der Richtigkeithalber der Mieter wie alle anderen Parteien an den Gartenpflegekosten beteiligt würde und sich damit selbst bezahlt und das Einkommen, welches er sich selbst zahlt als Einkommen versteuert. Günstiger wäre ohne Zeifel die Version von diesem Posten der Nebenkosten ausgenommen zu werden und nur die Beiträge der anderen Mieter als Einnahmen zu verbuchen.

Jutta
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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von Jutta » 16.06.19, 07:54

Wenn man das ganze Konstrukt wegen Arbeitgeber / Anmeldung / etc. umgehen möchte, wäre es evtl. auch möglich (wenn alle Mieter einverstanden sind) bei den 7 zahlenden Mietern einen Zusatz zum Mietvertrag aufzunehmen, dass die Kaltmiete um 15 EUR steigt und sie im Gegenzug sich nicht um die Gartenpflege kümmern müssen. Bei dem Mieter, der sich um den Garten kümmert, ein Zusatz, dass er sich kümmert und die Kaltmiete dafür niedriger ist.
In meinen Augen Hauptnachteil: was macht der Vermieter, wenn der auszieht oder sich nicht mehr kümmern mag oder kann? Für das kleine Geld wird man kaum eine Firma finden ...

Meiner Erfahrung nach scheuen sich Mieter vor dem Bürokratismus, dafür selber ein Gewerbe anzumelden.

Dann bleibt nur, den Mieter ganz offiziell als Minijobber anzumelden, der Vermieter hat den ganzen Rattenschwanz an Bürokratismus an der Backe und die schon erwähnten 34 % Extrakosten.

Und dann müsste das in den Nebenkosten auf alle 8 Mieter verteilt werden.

So wäre es richtig.
Gruß
Jutta

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Re: Mieterlass für Gartenarbeit

Beitrag von Zafilutsche » 16.06.19, 08:12

Aber selbst die Lösung mittels Anmeldung als "minijobber" bringt einen Verwltungsaufwand und Verantwortung inkl. Bürokratismus mit sich.
U.a steht dem Minijobber ja auch Urlaub zu und fällt im Krankheitsfall aus. Dann wäre die Frage zu klären, wer die Arbeitsmittel zur Verfügung stellt wartet repariert .
Ich glaube der Pragmatischte Weg und bürokratisch einfachste ist die, alle Verantwortung auf eine externen Dienstleister zu übertragen, dann wäre auch egal welcher Mieter ein oder auszieht.
Aber zum Glück darf heute (noch) selbst eine Entscheidung treffen, wer was machen darf. In anderen Bereichen des Lebens ist das schon heute nicht mehr so.

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