Steuer falsch berechnet?

Moderator: FDR-Team

Antworten
seefussballer
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 342
Registriert: 27.03.06, 11:14

Steuer falsch berechnet?

Beitrag von seefussballer »

Es wurde die Steuererklärung für 2018 gefertigt, inklusive einer Nachzahlung für mehrere Kalenderjahre, hierzu lag ein Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung vor, dessen Daten ordnungsgemäß eingetragen wurden. Die Erklärung wurde über ELSTER eingereicht, die Nachzahlung ist auch ganz klar ersichtlich! Nun wurde der Bescheid zugestellt. Die erklärte Nachzahlung taucht darin gar nicht auf, obwohl erklärt. Hiedurch ist die Steuererstattung vierstellig höher als vom Programm berechnet.

Was nun? Da anrufen und schlafende Hunde wecken? Wie lange kann das Finanzamt sich noch melden? Meinerseits wurde kein Fehler gemacht.

Wie ist die Rechtslage?

ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 22149
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von ktown »

Wieso trägt man die Daten einer elektronischen Lohnsteuerbescheinigung händisch ein und ruft sie nicht bei Finanzamt ab? So verhindert man Fehler.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

seefussballer
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 342
Registriert: 27.03.06, 11:14

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von seefussballer »

Was soll aus dieser Antwort abgeleitet werden?

hambre
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6322
Registriert: 02.02.09, 13:21

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von hambre »

Da anrufen und schlafende Hunde wecken?
Kann man machen, muss man aber nicht.
Wie lange kann das Finanzamt sich noch melden?
4 Jahre zum Jahresende, da es sich wahrscheinlich um eine offensichtliche Unrichtigkeit im Sinne des § 129 AO handelt.

ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 22149
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von ktown »

seefussballer hat geschrieben:
22.08.19, 16:49
Was soll aus dieser Antwort abgeleitet werden?
Da hier keine Rechtsberatung erlaubt ist, sind doch wohl andere Fragen aus Interesse erlaubt. Oder?
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Opa
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1293
Registriert: 28.03.08, 09:34

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von Opa »

4 Jahre zum Jahresende, da es sich wahrscheinlich um eine offensichtliche Unrichtigkeit im Sinne des § 129 AO handelt.
Sehe ich anders. Wenn die Daten erklärt waren, kann das FA mix machen. Nur wenn die Daten im Nachhinein elektr. gemeldet werden.

Hanomag
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2310
Registriert: 18.07.08, 10:43

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von Hanomag »

ktown hat geschrieben:
22.08.19, 20:02
seefussballer hat geschrieben:
22.08.19, 16:49
Was soll aus dieser Antwort abgeleitet werden?
Da hier keine Rechtsberatung erlaubt ist, sind doch wohl andere Fragen aus Interesse erlaubt. Oder?
Dümmliche oder provokant wirkende Fragen sind m. E. hier weniger angebracht als der Wunsch nach einem rechtlichem Rat.
ktown hat geschrieben:
22.08.19, 16:07
Wieso trägt man die Daten einer elektronischen Lohnsteuerbescheinigung händisch ein und ruft sie nicht bei Finanzamt ab? So verhindert man Fehler.
Beim Abruf vom FA hätte der Abrufende dann festgestellt, dass die Daten des FA falsch sind. Als pflichtbewusster Steuerzahler hätte er sie korrigiert und damit den gleichen Zustand geschaffen, wie durch die sofortige händische Eintragung.

Darüber hinaus kann er jetzt darauf hoffen, dass ihm der unverhoffte Steuervorteil verbleibt.

ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 22149
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Steuer falsch berechnet?

Beitrag von ktown »

Hanomag hat geschrieben:
23.08.19, 10:35
nach einem rechtlichem Rat
Wie schon erwähnt ist genau das hier nicht erwünscht und nicht erlaubt.
Hanomag hat geschrieben:
23.08.19, 10:35
Als pflichtbewusster Steuerzahler hätte er sie korrigiert und damit den gleichen Zustand geschaffen, wie durch die sofortige händische Eintragung.
oder er hätte hinterfragt. Aber darum ging es mir mit meiner dümmlichen Frage überhaupt nicht.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Antworten