umsatzsteuerliche Organschaft

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Steuerpilot22
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umsatzsteuerliche Organschaft

Beitrag von Steuerpilot22 »

Hallo,

folgender fiktiver Sachverhalt liegt vor:

A und B sind Geschwister und führen jeweils ein eigenständiges Einzelunternehmen. Beide Unternehmen produzieren Waren, die sie an eine Absatzgesellschaft (GmbH) liefern und über diese verkaufen. Für diese Lieferung wurden Belieferungsverträge abgeschlossen.
Die GmbH wird von A geführt (er hält 100% der Anteile).
Mittels eines Poolvertrages erfolgt en Ergebnispooling und zudem bedürfen wichtige außerhalb des Tagesgeschäftes liegende Entscheidungen der Zustimmung des jeweils anderen.

Ohne diesen Poolvertrag würde hier eine umsatzsteuerliche Organschaft von A als Organträger und der Absatzgesellschaft vorliegen. Kann dieser Poolvertrag dazu führen, dass diese Organschaft verhindert wird, da A die Zustimmung von B braucht?

Sollte A entgegen des Poolvertrags Entscheidungen treffen, so kann B den Poolvertrag kündigen.

Wie ist eure Meinung?
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