körperverletzung mit Einkaufswagen

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Oktavia
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Oktavia »

FM hat geschrieben:Schuld an der Situation war nach seiner eigenen Schilderung der Fragesteller, da er versuchte zu vermeiden daß Polizei und Justiz die Strafbarkeit seiner Handlung überprüft. Die einfache Mitteilung von Name und Anschrift hätte genügt.

Das konnte ich jetzt nicht herauslesen, vor allem von der Agressivität des TE habe ich jetzt nichts gelesen. Und ich gehe mal davon aus, dass ich nichts interpretiere.
Ich gebe auch nicht jedem Hansel der mich beschimpft meine Adresse, dazu gibt es einfach zu viele psychisch Gestörte. Die Dame hätte die Polizei rufen können und den Marktleiter (Zeugen) bitten können ihr zu helfen. Sich einfach Dinge anzueignen um selbst die Identität festzustellen darf sie einfach nicht. In einigen Taschen befinden sich vertrauliche Daten/Dinge deren Offenbarung eine Straftat darstellen. Die versuchte Wegnahme/Durchsuchung der Tasche war unzulässig und der TE durfte mE dagegen vom Notwehrrecht gebrauch machen.
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Tjeridan
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Tjeridan »

Oktavia hat geschrieben:Was ist denn das für ein Quark? Der Dame war es unbenommen die Polizei zu rufen, dies hat sie nicht einmal versucht. Da überhaupt nicht klar ist (auch ihr nicht) was sich in der Tasche befindet ist eine Wegnahme nicht geeignet eine Gefahr abzuwenden.
Also man muss sich schon die Situation vergegenwärtigen. Es geschieht eine Körperverletzung in der Schlange eines Supermarktes. Die Kassierin scannt unbeirrt weiter die Waren der verletzten Frau ein während diese versucht die Personalien des Schädigers zu bekommen. Dieser gibt seine Personalien krampfhaft nicht heraus, die Kassiererin fordert indes den zu zahlenden Betrag. Zusätzlich wird die Frau von wartenden und schimpfenden Kunden unter Druck gesetzt. Selbst ein von der Frau gewünschtes Gespräch mit der Marktleitung verläuft ohne Ergebnis, da diese die Situation "für überzogen" sieht. Wie hätte denn die Frau die Polizei informieren können? Ob sie ein Handy hatte wissen wir nicht, ob es am Fließband einen öffentlichen Münzfernsprecher gibt wage ich zu bezweifeln. Und sich vom Ort des Geschehens zu entfernen, um auf irgendeinen Wege die Polizei zu rufen, ist genauso absurd. Denn der Schädiger wäre dann längst über alle Berge. Sein ganzes Verhalten gab bereits genügend Grund zur Annahme, dass er der Flucht verdächtig ist, was sich ja auch bestätigte, als er während des Gesprächs mit der Marktleitung einfach mal das Weite suchte.

Ihm die Tasche wegzunehmen wäre also ein sehr gutes Mittel gewesen ihn an der Flucht zu hindern, denn ohne Tasche, gerade wenn persönliche Dinge dort drinnen sind, hätte sich der Täter wohl nicht so einfach vom Tatort entfernt.
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Oktavia
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Oktavia »

wikipedia hat geschrieben:Eine körperliche Misshandlung ist jede üble, unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden oder die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtig
Quelle
Tjeridan hat geschrieben:Es geschieht eine Körperverletzung in der Schlange eines Supermarktes
Es ist schon ein Unterschied ob sich jemand beim Drängeln an einer Kasse verletzt oder ob jemandem vorsätzlich oder fahrlässig ein Einkaufswagen in die Hacken geknallt wird. Hier ist nicht mal klar ob es eine Verletzung oder auch nur die Vermutung einer Verletzung gab.
Tjeridan hat geschrieben: Also man muss sich schon die Situation vergegenwärtigen. Es geschieht eine Körperverletzung in der Schlange eines Supermarktes. Die Kassierin scannt unbeirrt weiter die Waren der verletzten Frau ein während diese versucht die Personalien des Schädigers zu bekommen.
Vielleicht weil es sich um eine alltägliche Bagatelle gehandelt hat die im Supermarkt alle paar Minuten passiert?
Tjeridan hat geschrieben:Selbst ein von der Frau gewünschtes Gespräch mit der Marktleitung verläuft ohne Ergebnis, da diese die Situation "für überzogen" sieht.
Vielleicht weil es objektiv überzogen ist?
Hat sie Marktleitung und Kassiererin tatsächlich gebeten die Polizei zu rufen?
Tjeridan hat geschrieben:Ihm die Tasche wegzunehmen wäre also ein sehr gutes Mittel gewesen ihn an der Flucht zu hindern, denn ohne Tasche, gerade wenn persönliche Dinge dort drinnen sind, hätte sich der Täter wohl nicht so einfach vom Tatort entfernt.
Oder, wenn es sich um eine Bagatelle gehandelt hätte verbotene Eigenmacht. Die Dame hat nicht das Recht die Herausgabe der Personalien zu erzwingen, dies Recht hat nur die Polizei. Hätte sie die Tasche an sich genommen, was wäre dann passiert? Sie ruft nicht die Polizei, er darf sich die Tasche nicht wieder holen. Sie stehen da bis zum St. Nimmerleinstag?
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Casimir
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Casimir »

Sie lesen auch nur, was sie lesen wollen.

Noch mal: Ich vermute, dass er vorerst tatsächlich als Zeuge geführt wurde - und eben nach Einstufung der StA in den BES Status rutschte. Von daher ist das hier:
Zumal der Vernommene nicht darüber aufgeklärt wurde dass er gar kein Zeuge ist sondern von Anfang an Beschuldigter.
mal wieder nur eine haltlose Unterstellung ihrerseits.

Für die StA ist es eben keine Bagatelle, wenn jemand deswegen einen Strafantrag stellt, sondern eine Straftat. Für die StA ist nicht Einstufung von Oktavia entscheidend, sondern das StGB.

Und so, wie Oktavia gerne Banalitäten aufbauscht und das Ende des Rechtsstaates kommen sieht, so wird hier halt mal runter geschraubt, obwohl - objektiv betrachtet - nun mal mindestens der Verdacht einer fahrlässigen KV im Raume steht.

Und wenn die StA den Vorgang zurückschickt, mit Bitte um Nachvernehmung...dann hätte sie kaum eingestellt, wenn lediglich die Aussage des Opfers vorlag.

Dass man da auf eine besondere Person getroffen ist, bestreitet ja keiner. Warum man der dann zwei Mal in die Hacken fährt, ist aber wieder die andere Seite der Medaille.
Alles wird gut.

fodeure
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von fodeure »

Casimir hat geschrieben:Warum man der dann zwei Mal in die Hacken fährt, ist aber wieder die andere Seite der Medaille.
Du hast dir denn Sachverhalt aber schon durchgelesen, oder?

Im übrigen, aufgrund welcher Tatsache siehst du hier keine Bagatelle? Es ist ohnehin verwunderlich, daß die Staatsanwaltschaft den Fall nicht wegen Geringfügigkeit einstellt. Allerdings weiß man auch nicht, was das angebliche Opfer zu Protokoll gegeben hat, wodurch die Staatsanwaltschaft möglicherweise zu einem anderen Schluß kommt.

Casimir
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Casimir »

Ja - du auch?

Wenn ich einen besonderen Menschen treffe, der schon beim ersten Mal ein Fass aufmacht - dann achte ich doch besonders darauf, dass ich den nicht noch einmal, wie auch immer, treffe.
Im übrigen, aufgrund welcher Tatsache siehst du hier keine Bagatelle? Es ist ohnehin verwunderlich, daß die Staatsanwaltschaft den Fall nicht wegen Geringfügigkeit einstellt.
Was ich, du oder andere darin sehen, ist doch nebensächlich. Die StA sieht darin eine KV. Ich muss auch Anzeigen aufnehmen, wenn jemand angerempelt wird oder einen Zigarettenrauch ins Gesicht geblasen wird. Ich persönlich wird da niemals so einen Wind drum machen, aber die Entscheidung, ob Straftat oder Bagatelle obliegt weder mir, noch dem Forum.

Mir geht es nur darum, dass Oktavia mal wieder reflexhaft behauptet, dass es immer doof ist, eine Aussage bei der Polizei zu machen. Und eben deswegen:
Allerdings weiß man auch nicht, was das angebliche Opfer zu Protokoll gegeben hat, wodurch die Staatsanwaltschaft möglicherweise zu einem anderen Schluß kommt
behaupte ich, dass es ohne eine Aussage nun schon bereits einen Strafbefehl gegeben hätte. Die andere Seite wird das entsprechend aufgebauscht haben.
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Oktavia
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Oktavia »

Casimir hat geschrieben:Mir geht es nur darum, dass Oktavia mal wieder reflexhaft behauptet, dass es immer doof ist, eine Aussage bei der Polizei zu machen. Und eben deswegen:
Nun mal halblang, ich bin nicht die Einzige die diese Meinung vertritt, frag mal die Anwälte hier :wink: Dabei gehts auch gar nicht darum die Polizei zu ärgern oder Konsequenzen aus Verhalten nicht tragen zu wollen. Was erstmal in den Akten steht, das steht da, daran ist auch später nix mehr zu ändern. Manchmal ist ein Begriff den man gebraucht und schwups steht fest was passiert ist... Is mir einmal als Unfallbeteiligte passiert, passiert mir nicht wieder. Allein durch das gebrauchen des Wortes rückwärts, stand fest ich hab schuld. Dass ich zum Unfallzeitpunkt stand und nicht fuhr intressierte nach "rückwärts" niemanden mehr auch nicht dass der Unfallgegner mit wesendlich überhohter Geschwindgkeit unterwegs war, die Vorfahrt missachtete und mir in die Seite reingekachelt ist interessierte niemanden. Hätte ich da bloss nix gesagt genau wie mein Unfallgegner. Bei solchen Sachen am Besten mit einem Anwalt beraten und dann ggf aussagen. Als Zeugin habe ich meine "Pflicht" bisher immer erfüllt und darüber hinaus auch oft bei der Polizei ausgesagt.
Casimir hat geschrieben:Wenn ich einen besonderen Menschen treffe, der schon beim ersten Mal ein Fass aufmacht - dann achte ich doch besonders darauf, dass ich den nicht noch einmal, wie auch immer, treffe.
Ja, sollte man aber wenn sich jemand die Tasche greifen will kann es trotzdem passieren dass man sich im Reflex dagegen wehrt.
Es ist jetzt aber nicht wirklich dein Ernst, dass ich das nächste Mal wenn mir jemand auf den Fuss latscht oder in die Hacken fährt nach den Personalien fragen soll? Am besten noch die Kollegen von der Polizei anrufen und Anzeige erstatten? Wenn ich grad kein Telefon habe nehme ich den Fusslatscher fest oder greife mir seine Tasche?

Ganz ehrlich, ich in der Situation hätte von mir aus die Polizei gerufen schon allein um nicht hinterher Scherereien zu haben sondern Zeugen die das Verhalten der "Verletzten" Person auch absonderlich finden und ggf bezeugen können das da eigentlich nix passiert ist.
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Casimir
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Casimir »

Es ist jetzt aber nicht wirklich dein Ernst, dass ich das nächste Mal wenn mir jemand auf den Fuss latscht oder in die Hacken fährt nach den Personalien fragen soll? Am besten noch die Kollegen von der Polizei anrufen und Anzeige erstatten? Wenn ich grad kein Telefon habe nehme ich den Fusslatscher fest oder greife mir seine Tasche?
Wo schreibe ich das?
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Tjeridan
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Tjeridan »

Fakt ist doch aber, dass es weder dem Schädiger, noch den anderen Kunden, noch der Marktleitung und auch nicht uns zusteht zu beurteilen ob nun wirklich eine Körperverletzung stattgefunden hat oder nicht. Man kann nicht einfach den Vorfall, der sich ja nun zweifellos ereignet hat, als Bagatelle abtun und seine Personalien verweigern. Der Geschädigte hat ganz einfach ein Recht darauf um ggf. weitere Schritte (Strafanzeige, Schadenersatz, Schmerzensgeld...) unternehmen zu können. Durch die Nichtnennung der Personalien und der Entfernung vom Ort des Geschehens werden die Verwirklichung evtl. Ansprüche wesentlich erschwert oder gar vereitelt. Die Tasche hätte also im Sinne des § 229 BGB bis zum Eintreffen der Polizei oder bis zur Nennung der Personalien weggenommen werden können.
Toleranz sollte immer vom eigenen Willen getragen werden. Aufgezwungene Toleranz ohne Aufbegehren ist Feigheit. Anerkennung nur allein der Toleranz wegen ist Gleichgültigkeit.
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Casimir
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Casimir »

Diese Begründung kann ich so nachvollziehen.
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Dummerchen
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Dummerchen »

Tjeridan hat geschrieben:Die Tasche hätte also im Sinne des § 229 BGB bis zum Eintreffen der Polizei oder bis zur Nennung der Personalien weggenommen werden können.
Das Wegnehmen der Tasche ist in meinen Augen schon mehr als zweifelhaft, denn es haette den TE nicht daran gehindert, den Supermarkt zu verlassen; ob Dinge in der Tasche waren, die die Indentifizierung des TE ermoeglicht haetten, war ihr nicht bekannt und eine Durchsuchung dieser Tasche steht der Frau nicht zu, das ueberschreitet den Rahmen der Selbsthilfe oder der Jedermannfestnahme bei weitem. Eine Massnahme, die ungeeignet ist seine Rechte durchzusetzen, ist m.E. aber auch nicht vom BGB 229 gedeckt.
The nine most terrifying words in the English language are, 'I'm from the government and I'm here to help.'
Ronald Reagan
40th president of US (1911 - 2004)

Casimir
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Casimir »

ob Dinge in der Tasche waren, die die Indentifizierung des TE ermoeglicht haetten, war ihr nicht bekannt
Hätte sie das denn wissen müssen? Oder darf sie nach allgemeiner Lebenserfahrung davon ausgehen, dass darin zumindest persönliche Gegenstände sind, die eine spätere Identifizierung zulassen?

Als Mindermaßnahme zur Jedermannsfestnahme m. M. n. in Ordnung.
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Obermotzbruder
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Obermotzbruder »

Casimir schrieb u.a.
Ich muss auch Anzeigen aufnehmen, wenn jemand angerempelt wird oder einen Zigarettenrauch ins Gesicht geblasen wird. Ich persönlich wird da niemals so einen Wind drum machen, aber die Entscheidung, ob Straftat oder Bagatelle obliegt weder mir
:shock:

Na ja, wenn der Ermittlungsdienst den Murks weiterbearbeiten muss. :|
Jeden Tag kommt ein neuer Dummer am Bahnhof an, man muss ihn nur abholen.
Ein Frosch bleibt ein Frosch, auch wenn er miaut wie eine Katze-
Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll.

Casimir
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von Casimir »

Mal als Fredabschluss, wie es auch gehen kann:
BPOLD STA: Mit Kinderwagen in die Hacken gefahren - 31 Jährige muss ins Krankenhaus eingeliefert werden


Essen - Wuppertal - Düsseldorf (ots) - In den Abendstunden des vergangenen Samstag (18. August) fuhr eine 22 jährige Frau mit ihrem Kinderwagen einer 31 Jährigen im Hauptbahnhof Essen in die Hacken. Der Lebensgefährte der jungen Mutter stieß die 31 Jährige Essenerin daraufhin zu Boden. Sie verletzt sich bei dem Sturz derart, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Beamte der Bundespolizei wurden durch Zeugenhinweise auf eine 31 jährige Düsseldorferin aufmerksam, die im Personentunnel gestürzt war. Die Beamten begaben sich in den Personentunnel und fanden dort die verletzte Frau. Diese erklärte den Beamten, dass eine Frau mit Kinderwagen ihr in die Hacken gefahren sei. Als sie die Frau zur Rede stellen wollte, habe ihr männlicher Begleiter sie zu Boden gestoßen.

Auf Grund der Verletzungen wurde ein Rettungswagen angefordert und die Düsseldorferin wurde in eine Essener Klinik gebracht. Dort stellte sich später heraus, dass sie sich durch den Sturz einen Ellenbogenbruch zugezogen hatte.

Durch eine sofort eingeleitete Fahndung, konnten Bundespolizisten eine 22 jährige Frau mit Kinderwagen und ihren 23 jährigen Begleiter feststellen. Der 23 jährige Wuppertaler räumte sofort ein, dass er die Düsseldorferin zu Boden gestoßen hatte. Weiter erklärte er, dass diese zuvor seiner Lebensgefährtin eine Backpfeife verpasste und gegen den Kinderwagen seines Sohnes getreten habe. Ein Atemalkoholtest bei dem Wuppertaler ergab einen Wert von 2,2 Promille. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet

Eine erste Befragung der verletzten Düsseldorferin im Krankenhaus bestätigte die Aussage des 23 Jährigen. Die Geschädigte räumte ein, dass sie der 22 jährigen Kindesmutter eine Backpfeife gegeben habe, weil diese ihr mit dem Kinderwagen in die Hacken gefahren sei.

Da die Kindesmutter ebenfalls Strafantrag wegen Körperverletzung stellte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: polizeipresse.de



Immer nett lächeln und winken. :wink:
Alles wird gut.

flokon
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Re: körperverletzung mit Einkaufswagen

Beitrag von flokon »

Casimir hat geschrieben:Mal als Fredabschluss, wie es auch gehen kann:
BPOLD STA: Mit Kinderwagen in die Hacken gefahren - 31 Jährige muss ins Krankenhaus eingeliefert werden


Essen - Wuppertal - Düsseldorf (ots) - In den Abendstunden des vergangenen Samstag (18. August) fuhr eine 22 jährige Frau mit ihrem Kinderwagen einer 31 Jährigen im Hauptbahnhof Essen in die Hacken. Der Lebensgefährte der jungen Mutter stieß die 31 Jährige Essenerin daraufhin zu Boden. Sie verletzt sich bei dem Sturz derart, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Beamte der Bundespolizei wurden durch Zeugenhinweise auf eine 31 jährige Düsseldorferin aufmerksam, die im Personentunnel gestürzt war. Die Beamten begaben sich in den Personentunnel und fanden dort die verletzte Frau. Diese erklärte den Beamten, dass eine Frau mit Kinderwagen ihr in die Hacken gefahren sei. Als sie die Frau zur Rede stellen wollte, habe ihr männlicher Begleiter sie zu Boden gestoßen.

Auf Grund der Verletzungen wurde ein Rettungswagen angefordert und die Düsseldorferin wurde in eine Essener Klinik gebracht. Dort stellte sich später heraus, dass sie sich durch den Sturz einen Ellenbogenbruch zugezogen hatte.

Durch eine sofort eingeleitete Fahndung, konnten Bundespolizisten eine 22 jährige Frau mit Kinderwagen und ihren 23 jährigen Begleiter feststellen. Der 23 jährige Wuppertaler räumte sofort ein, dass er die Düsseldorferin zu Boden gestoßen hatte. Weiter erklärte er, dass diese zuvor seiner Lebensgefährtin eine Backpfeife verpasste und gegen den Kinderwagen seines Sohnes getreten habe. Ein Atemalkoholtest bei dem Wuppertaler ergab einen Wert von 2,2 Promille. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet

Eine erste Befragung der verletzten Düsseldorferin im Krankenhaus bestätigte die Aussage des 23 Jährigen. Die Geschädigte räumte ein, dass sie der 22 jährigen Kindesmutter eine Backpfeife gegeben habe, weil diese ihr mit dem Kinderwagen in die Hacken gefahren sei.

Da die Kindesmutter ebenfalls Strafantrag wegen Körperverletzung stellte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: polizeipresse.de



Immer nett lächeln und winken. :wink:
Da würde mich doch mal eines interessieren :P :

Hat der Vater da nicht in Notwehr gehandelt um seinen Sohn und ggfls. seine Frau zu schützen?

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