Erlaubnis zum Umgang mit explosivgefährlichen Stoffen

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Caesar
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Erlaubnis zum Umgang mit explosivgefährlichen Stoffen

Beitrag von Caesar » 19.05.14, 20:49

Man kann ja zum Erwerb und Umgang mit explosivgefährlichen Stoffen bswp. zum Wiederladen von Patronenhülsen oder zum Vorderladenschießen eine Erlaubnis bei der dafür zuständigen Behörde einholen und weiter heißt es, dass diese Erlaubnis auf 5 Jahre befristet ist und ein Antrag auf Verlängerung vor Ablauf der Befristung zu stellen ist.

Nun würde ich aber gerne mal wissen, welche Strafen- und Ordnungswidrigkeiten drohen, wenn so eine Erlaubnis abgelaufen ist und derartige Explosivstoffe noch im Besitz der Person sind?
Ist bspw. auch mit Entzug der Waffenbesitzkarte zu rechnen, immerhin stellt sich ja die Frage, ob man so einer Person überhaupt noch eine Waffe anvertrauen kann, wenn sie nicht einmal zuverlässig Fristen einhalten kann?

Dann habe ich noch eine weitere Frage zum Thema.
Der Paragraf § 27 im SprenG wurde im Jahr 2002 ja neugefasst, gab es diese 5 Jahresfrist für so eine Erlaubnis im SprengG auch schon vor 2002?
Falls nein, wie sieht das mit alten Erlaubnissen aus, die vor der Einführung von derartigen Fristen erteilt wurden, sind diese unbeschränkt gültig?

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Re: Erlaubnis zum Umgang mit explosivgefährlichen Stoffen

Beitrag von Infosuchender » 28.05.14, 08:25

Evtl könnte man die Zuverlässigkeit anzweifeln womit dann nicht mehr alle Voraussetzungen für die WBK erfüllt sind.
Ich bin kein Anwalt, Tipps die ich evtl gebe spiegeln nur meine persönliche Auffassung wieder.

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