Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Mike Gimmerthal
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Re: Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Beitrag von Mike Gimmerthal »

Pünktchen hat geschrieben: Und nein, Zeugenaussagen sind nicht das gleiche wie Notizen.
Der Polizist bezeugt seine Notizen auf, am oder beim Protokoll im Verfahren als Zeuge. Haarspalterei ...
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China2.0
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Re: Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Beitrag von China2.0 »

soft.jerks hat geschrieben:Hallo und vielen Dank für die Antworten.

Ich habe heute meine Aussage getätigt.
Ich habe die ganze Situation geschildert und am Ende meinte der Kommissar er glaube mir nicht, ich solle doch gestehen das Fahrrad gestohlen zu haben.
Es handelt sich auf einmal um 2 gestohlene Räder , die ich während meiner Arbeitszeit aus einer Tiefgarage entwendet haben soll.
Ich soll die Räder am helllichten Tag, verschlossen, aus der Tiefgarage getragen haben und anschließend in meinem Firmenwagen verstaut haben.
Mein Arbeitskollege kann allerdings bezeugen, dass ich den ganzen Tag mit ihm zusammen war und mein Kumpel kann den kauf bestätigen.
Der Polizist meinte ich solle es endlich zugeben da ich sowie so verknackt werden würde.

Welche Strafen warten auf mich ?

2 Fragen: 1. wie sieht den so Dein Vorstrafenregister aus ?
2. Wenn Du hier eine Frage stellst , warum befolgst Du nicht die Antworten?

schneckenkorn
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Re: Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Beitrag von schneckenkorn »

Naja, es wurde aufgezeigt das man nicht hätte hingehen brauchen.

Was der Polizeibeamte denkt, meint oder sagt ist völlig egal.

Der Polizeibeamte entscheidet nicht ob der Beschuldigte "verknackt" wird oder nicht.

Der Polizeibeamte dachte sich wohl "gibt der Vogel endlich zu, mach ich glücklich froh die Akte zu"


Woher stammt der Vorwurf die Räder gestohlen und mit dem Firmenwagen abtransportiert zu haben ? Von einem Zeugen ? Aus der der Fantasie des Beamten ?

Wurde der Zeuge ( Arbeitskollege ) bei der Polizei benannt ?

Wird der Firmenwagen auch nach Feierabend benutzt ?

War der Arbeitskollege immer beim Beschuldigten oder war es dem Beschuldigten möglich den Firmenwagen ohne Beisein des Kollegen in einem solchem Zeitumfang zu nutzen das er den Diebstahl so wie vom Polizeibeamten hätte begehen können ohne das der Arbeitskollege diesen bemerkt hätte.

Wird der Arbeitskollege der Mittäterschaft beschuldigt ?

Hätte der Zeitraum vom Feierabend bis zum Abholen der Freundin evtl. ausgereicht um die Räder zu entwenden und in den Firmenwagen zu verladen ( sofern der Wagen privat genutzt werden konnte ) ?



Das wären erst einmal ein paar Fragen. Es könnten noch neue kommen nachdem diese beantwortet sind.

soft.jerks
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Re: Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Beitrag von soft.jerks »

schneckenkorn hat geschrieben:Naja, es wurde aufgezeigt das man nicht hätte hingehen brauchen.

Was der Polizeibeamte denkt, meint oder sagt ist völlig egal.

Der Polizeibeamte entscheidet nicht ob der Beschuldigte "verknackt" wird oder nicht.

Der Polizeibeamte dachte sich wohl "gibt der Vogel endlich zu, mach ich glücklich froh die Akte zu"


Woher stammt der Vorwurf die Räder gestohlen und mit dem Firmenwagen abtransportiert zu haben ? Von einem Zeugen ? Aus der der Fantasie des Beamten ?

Der Beamte sagte: Ich den Sie haben die Räder während der Arbeitszeit aus der verschlossenen Tiefgarage geklaut und dann in Ihren Sprinter verladen.

Wurde der Zeuge ( Arbeitskollege ) bei der Polizei benannt ?
Ja

Wird der Firmenwagen auch nach Feierabend benutzt ?
Nein

War der Arbeitskollege immer beim Beschuldigten oder war es dem Beschuldigten möglich den Firmenwagen ohne Beisein des Kollegen in einem solchem Zeitumfang zu nutzen das er den Diebstahl so wie vom Polizeibeamten hätte begehen können ohne das der Arbeitskollege diesen bemerkt hätte.

Der war die ganze Zeit anwesend und zeitlich hätte es nicht gepasst.

Wird der Arbeitskollege der Mittäterschaft beschuldigt ?

Vielleicht wusste ihr Kollege ja bescheid und hat ein Auge zugedrückt

Hätte der Zeitraum vom Feierabend bis zum Abholen der Freundin evtl. ausgereicht um die Räder zu entwenden und in den Firmenwagen zu verladen ( sofern der Wagen privat genutzt werden konnte ) ?

Nein



Das wären erst einmal ein paar Fragen. Es könnten noch neue kommen nachdem diese beantwortet sind.
Keine Vorstrafen oder je negativ in Erscheinung getreten

schneckenkorn
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Re: Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Beitrag von schneckenkorn »

Dann nun mal abwarten. Entweder es kommt bald ne Einstellung oder ne Anklageschrift. Ist die Anklageschrift da sollte umgehend ein Anwalt aufgesucht werden.

Pünktchen
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Re: Vorladung bes.sch.Fall des Diebstahls von Fahrräder

Beitrag von Pünktchen »

Mike Gimmerthal hat geschrieben:
Pünktchen hat geschrieben: Und nein, Zeugenaussagen sind nicht das gleiche wie Notizen.
Der Polizist bezeugt seine Notizen auf, am oder beim Protokoll im Verfahren als Zeuge.
Der Polizist wird wohl eher befragt, was der Beschuldigte gesagt hat. Aber das macht man in der Regel auch nur, eine Aussage des Beschuldigten zu der Aussage bei der Polizei abweicht und das entscheidend ist. Wenn man vor hätte, bei der Polizei etwas auszusagen und vor Gericht etwas völlig anderes, wäre es wohl besser, man würde auf die Aussage bei der Polizei verzichten.

Schau auch mal, unter welchen Voraussetzungen diese Notizen überhaupt vorgelesen werden dürfen.
Mike Gimmerthal hat geschrieben: Haarspalterei ...
Es ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied, ob man eine Person als Zeugen befragt oder irgendwelche Notizen als Beweis dienen. Der entscheidende Unterschied ist vor allem: Das eine ist legal das andere nicht.

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