Selbstmordversuch - eventuelle Konsequenzen

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

Moderator: FDR-Team

winterspaziergang
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Re: Selbstmordversuch - eventuelle Konsequenzen

Beitrag von winterspaziergang »

Hochseefischer hat geschrieben:Eine Freundin von mir hatte es beruflich mit einem Kirchenmitarbeiter zu tun. ...
Dem bisher gesagten ist nur eins noch hinzuzufügen: Es ist für den Sachverhalt und die unterstellte Tat unerheblich, was der Mann beruflich machte und in welchem Zusammenhang die Freundin diesen kennengelernt hat.

Loanstar
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Re: Selbstmordversuch - eventuelle Konsequenzen

Beitrag von Loanstar »

winterspaziergang hat geschrieben:
Hochseefischer hat geschrieben:Eine Freundin von mir hatte es beruflich mit einem Kirchenmitarbeiter zu tun. ...
Dem bisher gesagten ist nur eins noch hinzuzufügen: Es ist für den Sachverhalt und die unterstellte Tat unerheblich, was der Mann beruflich machte und in welchem Zusammenhang die Freundin diesen kennengelernt hat.
Ein sehr richtiger und wichtiger Hinweis. Vermutlich wäre es besser, die Fragesteller würden zunächst anwaltlichen Rat einholen bevor sie hier posten damit die Sachverhaltsdarstellung dann auch unseren Ansprüchen genügt.

winterspaziergang
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Re: Selbstmordversuch - eventuelle Konsequenzen

Beitrag von winterspaziergang »

Loanstar hat geschrieben: Ein sehr richtiger und wichtiger Hinweis. Vermutlich wäre es besser, die Fragesteller würden zunächst anwaltlichen Rat einholen bevor sie hier posten damit die Sachverhaltsdarstellung dann auch unseren Ansprüchen genügt.
Der Hinweis wurde inhaltlich offensichtlich nicht verstanden, daher gern ausführlicher:
Hier soll bekanntermaßen die Rechtslage diskutiert werden. Welche Bedeutung hat nun der wiederholte und wie mir schien betonte Hinweis auf das Tätigkeitsfeld des Mannes für die vorgebrachte Anschuldigung? welche auf die Beurteilung der dargestellten Belästigung einer Hinterbliebenen (der Witwe) und die Folgen für die genannte Freundin, welche diese Tat begeht?
Die Antwort ist: Keine.
Es war kein Anspruch an die Darstellung, nur eine Info: Es ist für den Tatvorwurf und die nachfolgende Tat der Freundin völlig unerheblich, welches berufliche Tätigkeitsfeld der Mann hatte.

Newbie2007
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Re: Selbstmordversuch - eventuelle Konsequenzen

Beitrag von Newbie2007 »

winterspaziergang hat geschrieben: Welche Bedeutung hat nun der wiederholte und wie mir schien betonte Hinweis auf das Tätigkeitsfeld des Mannes für die vorgebrachte Anschuldigung? welche auf die Beurteilung der dargestellten Belästigung einer Hinterbliebenen (der Witwe) und die Folgen für die genannte Freundin, welche diese Tat begeht?
Die Antwort ist: Keine.
Naja, das kann man so sehen, oder auch anders.

1. Es ist natürlich im Interesse der TS, dass der Beitrag von möglichst vielen gelesen und auch beantwortet wird. Zusatzinformationen, auch wenn sie für die Rechtsfrage nicht von Belang sind, können dazu beitragen, dass dies geschieht.

2. Die Information ist aber auch für den Sachverhalt relevant. Hier kommt es nämlich u. a. auf die Frage an, wie glaubwürdig die Vorwürfe der Freundin sind. Und einem Mitarbeiter einer kriminellen Institution wie der Kirche (und sei es auch nur ein Arzt in einem von der Kirche betriebenen Krankenhaus) ist natürlich eine sexuelle Belästigung, die anschließend auch noch von eben dieser Institution unter den Teppich gekehrt wird, viel eher zuzutrauen als anderen Mitbürgern.

(Wenn Sie wissen, was ich sonst so schreibe, dann wissen Sie auch, das der letzte Satz der blanke Sarkasmus war. Aber er gibt m. E. die Meinung vieler Forumsteilnehmer korrekt wieder.)

Oktavia
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Re: Selbstmordversuch - eventuelle Konsequenzen

Beitrag von Oktavia »

winterspaziergang hat geschrieben:Es war kein Anspruch an die Darstellung, nur eine Info: Es ist für den Tatvorwurf und die nachfolgende Tat der Freundin völlig unerheblich, welches berufliche Tätigkeitsfeld der Mann hatte.
Warum ist es dann von Interesse für ein Gericht? Auch ein Gericht sieht sich die Umstände rund um eine (mutmaßliche) Tat an.
Was ich jetzt schreibe ist Spekulation weil die/der TE leider den Sachverhalt ebenfalls nicht vollständig kennt und beschrieben hat. Der Fall liegt ja schon einige Zeit zurück. Eine Frau die in einer großen Institution arbeitet wird von Vorgesetztem/Kollegen sexuell belästigt/missbraucht. Da keine Anzeige erstattet wird kehrt die Kirche (damals sogar bei missbrauch Minderjähriger üblich) unter den Tisch. Die Frau leidet unter PTBS und wird nicht behandelt bzw sucht sich keine Hilfe. Der Täter stirbt (die Todesart ist hier echt irrelevant finde ich) und die Frau projiziert/kanalisiert ihre Emotionen auf die Ehefrau, die ja im Gedankenkonstukt irgendetwas tun, verhindern hätte müssen und sich von dem Widerling hätte distanzieren müssen.
Was ich in diesem Forum mal wieder nicht verstehe :roll: ,ist warum ohne Kennzeichnung vorgestellte Fälle verändert und in Frage gestellt werden. Macht man das in der Klausur/Prüfung auch? Ne Prof. wozu steht da das und das, das ist doch völlig irrelevant wollen Sie mich manipulieren? :christmas :engel:

Da die Witwe ebenfalls ein Recht auf ihre Ruhe hat muss die Freundin der TE sich endlich in eine sinnvolle Behandlung begeben. Viel wichtiger jedoch ist auch, dass die Freundin endlich wieder ein positives Leben führen kann. Die/der TE kann ihr dabei helfen und sie unterstützen allerdings nur wenn sie das auch will.
Ich frage mich, ob nach all den Vorfällen noch keine Einweisung/Behandlung erfolgte. Hat sie vielleicht alles abgebrochen und sieht ihre Erkrankung nicht?
"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."
George Bernard Shaw

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