Ferienhaus verwüstet

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Robert64
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Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Robert64 » 01.09.15, 13:10

Hallo *all
hoffe das ist hier richtig und gehört nicht in 'Mietrecht'!

Eckdaten:
Ein Privatmann hat ein Haus an der Küste, das er offiziell vermietet.
Lt. Mietvertrag muß der Mieter das Haus um 10:00 verlassen, dann kommt das Reinigungsteam, danach, ab 14:00 der neue Mieter.

Angenommen der Mieter verlässt das Haus nicht bis 10:00 sondern schickt die Reinigungsfrau nach Hause und zieht erst nach 16:00 aus. Zufällig nicht ganz so schlimm, denn der folge Mieter kommt erst einen Tag später.

Wie ist die Rechtslage bezüglich
- Miete
- Anreise Kosten der Reinigung
- Mehraufwand da der Folgetag zur Reinigung nicht eingeplant war.


Und wenn dieser Mieter einen nicht unerheblich großen Mehraufwand an Reinigung verursacht.
(Zigaretten und Kronkorken rund um das Haus, erbrochenes im Wohnräumen ect..)
Wie ist die Rechtslage bezüglich
- Mehrkosten der Reinigung

Desweitern sind 2 Türen (Bad und Kinderzimmer) eingetreten (Loch in der Tür)
und im Kühlschrank die Glasplatten zerbrochen.
Auch wurde der Fernseher und die Satellitenschüssel (hängt außen am Haus) verstellt.
Einige Decken und Kissen (vermutlich voll gek...zt) fehlen, der Müll wurde nicht
zum Abholtermin an die Straße gestellt (ist Mietvertrag Bestandteil)

Wie ist die Rechtslage bezüglich
- Beweissicherung
- Kosten durch Abfuhr des Mülls,
- Anzeige wegen Rowdytum oder mutwilliger Zerstörung von überlassenem Eigentum o.ä.

vielen Dank

Robert64

ktown
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von ktown » 01.09.15, 13:34

und das ganze spielt sich in Deutschland ab?
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Robert64
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Robert64 » 01.09.15, 13:40

Ja, vergangenes Wochenende!

und nein, es waren keine Ausländer.
(Sorry, aber diese m.e. überaus blöde Frage habe ich in dem Zusammenhang am häufigsten gestellt bekommen!)

Einige 'Kleinigkeiten' könnte ich noch erwähnen aber das beschriebene ist das 'schlimmste'

ktown
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von ktown » 01.09.15, 13:51

Nö es ging einfach darum, ob deutsches Recht zur Anwendung kommt.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Robert64
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Robert64 » 01.09.15, 13:58

Ach so, ok,

Ja, das Ferienhaus ist an der Nordsee

Robert64
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Robert64 » 02.09.15, 10:02

Hat noch jemand einen Tipp zum Thema?
DANKE!

Gammaflyer
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Gammaflyer » 03.09.15, 10:36

Moderativer Hinweis: Der Fall wurde im Strafrecht erneut gepostet mit Fragen im strafrechtlichen Sinn. Deswegen habe ich den Thread jetzt hierher verschoben. Die Fragen waren...
Robert64 hat geschrieben:Ist das eine Sachbeschädigung?
Kann A Anzeige erstatten ?
Wer ist zuständig?
Polizei vor Ort?
oder vom Wohnort von A
Zu den Fragen:
1. Objektiv ist das eine Sachbeschädigung. Zur Frage der Strafbarkeit muss man wissen, ob es auch vorsätzlich herbeigeführt wurde. Eine fahrlässige Sachbeschädigung wäre nämlich nicht strafbar.
2. Ja, das kann A tun.
3. Prinzipiell kann man die Anzeige bei jeder Dienststelle erstatten, zuständig ist dann aber die Stelle vor Ort, an die es ggf. weitergeleitet würde.

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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Ronny1958 » 03.09.15, 11:58

Nur als Hinweis zu verstehen:

Mit der strafrechtlichen Verfolgung ist noch kein Euro-Cent des Geldes zurückgeholt.

Die tatsächlich durch den Mieter verursachten Kosten muß der Vermieter beim Mieter geltend machen, ihn in Verzug setzen und dann zwangsweise beitreiben.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Robert64 » 03.09.15, 13:00

Danke!

Wie ist die Beweislast?

1 Putzfrau macht sauber, meldet keinen Schaden.
6 Personen ziehen ein, melden keinen Schaden.
6 Personen ziehen aus, melden keinen Schaden.
1 (die selbe) Putzfrau kommt ins Haus und sieht den Schaden. (und andere) und meldet an den Vermieter.
6 Personen (haben noch nicht reagiert) melden: wir waren das nicht!

J.A.
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von J.A. » 03.09.15, 13:10

Strafrechtlich wird hier wenig (um nicht "nichts" zu sagen) zu holen sein, jedenfalls nicht soweit es Sachbeschädigung angeht.

Sachbeschädigung läge an den wirklich zerstörten Gegenständen vor (also nicht z.B. an einer verstellten SAT-Schüssel), aber der Beweis des Vorsatzes wird kaum gelingen.

Hinsichtlich der fehlenden Kissen käme Diebstahl in Frage, jedoch auch nur, wenn die in Zueignungsabsicht entwendet wurden. Wurden Sie weggeworfen weil -wie vermutet- vollge.... ist es schon wieder kein Diebstahl sondern wäre ebenfalls nur SB.

Das Ganze ist daher eher ein rein zivilrechtliches Problem.
Mehraufwand da der Folgetag zur Reinigung nicht eingeplant war.
Wo genau ist da der Mehraufwand? 1 x Reinung wurde ja offenbar bezahlt. Die "nutzlose Anfahrt" vom Vortag kann man natürl. extra berechnen
Zerstörte (und abhandengekommende) Gegenstände kann man ebenfalls in Rechnung stellen, sowie 1 Tag Miete für den nicht rechtzeitigen Auszug.

Was den größeren Umfang der Reinigung angeht, kommt es auf die Regelung im Mietvertag an. Wenn dort Pauschal eine Endreinigungsgebühr vereinbart ist ohne Sonderklausel für erheblichen Mehraufwand, sehe ich nicht, dass man diesbezügl. gute Erfolgschancen hat.

Rein praktisch würde ich 1 Tag Miete berechnen, die nutzlose Anfahrt in tatsächlicher Höhe, sowie die fehlenden/kaputten Gegenstände in realem (also nicht überteuerten) Wiederbeschaffungswert (also der von Neuware selbstverst.)

Das würde ich den Mieter schriftlich (Übergabeeinschreiben) zukommen lassen, Zahlungsfrist 7 Tage ab Datum Zustellung, mit dem Hinweis, dass das eine moderate Aufstellung/Rechnung ist und es auch problemlos teurer werden kann, wenn man seinen Anwalt die Forderungsbeitreibung erledigen läßt, falls nicht fristgemäß gezahlt wird. Weiterhin kann man sich eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Diebstahl vorbehalten (was wie gesagt real wackelig ist, aber das muß man den Mietern ja nicht auf die Nase binden - Pech wär's nur wenn's Jurastudenten waren :mrgreen: )
Aus "Stilblüten der Justiz":
"Die Reifeverzögerung des heranwachsenden Angeklagten ist dermaßen ausgeprägt, dass er in seiner Entwicklung einem Jugendrichter gleichzustellen ist"

J.A.
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von J.A. » 03.09.15, 13:11

Wie ist die Beweislast?
Strafrechtlich bei der Staatsanwaltschaft

Zivilrechtlich beim Kläger (Forderungssteller)
Aus "Stilblüten der Justiz":
"Die Reifeverzögerung des heranwachsenden Angeklagten ist dermaßen ausgeprägt, dass er in seiner Entwicklung einem Jugendrichter gleichzustellen ist"

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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von lerchenzunge » 03.09.15, 13:14

kann man das so verstehen, dass es weder bei Übergabe an die Mieter noch bei Schlüsselrückgabe eine Besichtigung mit einem Übergabeprotokoll gab?

Was fehlende Gegenstände angeht: gab es eine Inventarliste, die der Mieter bei Anmietung erhalten hat und gegenprüfen konnte?

Was Schäden angeht: wurden die von der Putzfrau erkannten Schäden denn zumindest von dieser dokumentiert, dh. protokolliert und möglichst durch Photos im Übergabezustand festgehalten?

Wurde vom Mieter eine Kaution hinterlegt?

lerchenzunge
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von lerchenzunge » 03.09.15, 13:22

J.A. hat geschrieben: sowie die fehlenden/kaputten Gegenstände in realem (also nicht überteuerten) Wiederbeschaffungswert (also der von Neuware selbstverst.)
warum "selbstverständlich" den Wiederbeschaffungswert von Neuware?

Beschädigt/entfernt wurde ja nicht Neuware, sondern Gegenstände, die bereits zuvor im Einsatz waren. Meiner Ansicht nach wäre ein Schadenersatzanspruch begrenzt auf den Restwert der Gegenstände. (Beispiel: Tür wurde vor 5 Jahren eingebaut, eine einfache Wohnungsinnentür ist im Vermietbetrieb vielleicht auf 10 Jahre Einsatzdauer ausgelegt (Zahlen ausgedacht, müsste man sich schlaumachen), also könnte hier der halbe Neubeschaffungswert für eine kaputte Tür gefordert werden).

Existieren denn für alle defekte bzw. fehlende Gegenstände noch die alten Kaufbelege/ Rechnungen?

Robert64
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von Robert64 » 03.09.15, 13:53

wow ...Danke

Mehraufwand Reinigung
Putzfrau geplant am Samstag
Gemacht wurde die Reinigung am Sonntag da Sonntag auch neue Gäste kamen.
Das war so nicht geplant und Sie hat einen Mehraufwand (private, nicht geplante Zeit) angesprochen.
Und der Vermieter ist ja froh das sie am Sonntag überhaupt gekommen ist.

Vorsatz
kann man aus versehen 2 Türen eintreten?
und die Sat Schüssel verstellen an die man nur mit Leiter oder durch eine Sprung ran kommt?
Und den Fernseher auf arabisch umstellen? macht man das aus versehen? ohne es dem Vermieter zu melden?
Wenn das der Gesetzgeber glaubt, wie soll man dann das Gegenteil beweisen?

Übergabeprotokoll Inventarliste
in Ferienhäusern unüblich, Kenne keinen der das macht. Gab und gibt es nicht.

Protokolliert
na ja, Sie hat unter Tränen angerufen und den Sachverhalt geschildert.
Fotoknipse oder Smartphone hat sie nicht.

Kaution
ja, reicht aber nicht

Die Türen sind minimum 20 Jahre alt aber sehen (sahen) aus wie neu. (Kunststoff beschichtet)
Ohne jede Macke!
Sie sind ohne RG, waren beim Kauf schon drin.
Schüssel mit RG, die hat ein Techniker aber gerichtet.
Glaseinlagen im Kühlschrank: keine separate RG üblich
Decken und Kissen. Ja, RG sicher noch vorhanden (2-3 jahre alt)

Gibt es keine 'gebrauchsübliche' Verschmutzung?
Wenn eine Putzfrau 20 Jahre lang in max. 4 Stunden das Haus sauber bekommt und nun mit 2 Mann 5 Stunden benötigt...
das muss man hinnehmen?

Vielen Dank!

lerchenzunge
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Re: Ferienhaus verwüstet

Beitrag von lerchenzunge » 03.09.15, 14:31

Robert64 hat geschrieben: Vorsatz
kann man aus versehen 2 Türen eintreten?
vielleicht? Jedenfalls sehe ich eher keine Möglichkeit, den Vorsatz zu beweisen...
Robert64 hat geschrieben: und die Sat Schüssel verstellen an die man nur mit Leiter oder durch eine Sprung ran kommt?
warum sollte ein Mieter das machen? Gerade die Hürde würde es dem Mieter möglich machen, zu behaupten, dass das schon vorher so war oder der Wind die Schüssel verstellt haben muss. Wenn es dann kein Protokoll vom Zustand vorher gibt...
Robert64 hat geschrieben:Und den Fernseher auf arabisch umstellen?
Sie meinen nur die Menüsprache. Das ist doch in Sekunden zurückgestellt. Jeder Fernseher hat eine Tastenkombination für einen Reset auf Werkseinstellungen. Da ist also kein Schaden entstanden
Robert64 hat geschrieben:Übergabeprotokoll Inventarliste
in Ferienhäusern unüblich, Kenne keinen der das macht. Gab und gibt es nicht.
also in den Ferienhäusern, die ich bislang gemietet habe (in Dänemark) war eine Inventarliste immer Bestandteil der Mietunterlagen, so gänzlich unüblich scheint das also nicht zu sehen, vermutlich aufgrund schlechter Erfahrungen, wie Sie sie jetzt gemacht haben...
Wie anders soll auch bewiesen werden, dass etwas fehlt? Aus Sicht des Mieters: der Vermieter behauptet urplötzlich, dass nach meiner Anmietung etwas gefehlt hat, wovon mir nicht mal bekannt war, dass es existiert hat. Woher soll ich wissen, wie sollte ich prüfen, ob das vorher da war bzw. schon vorher gefehlt hat? Da wäre ich auch bockig und würde nicht zahlen.
Robert64 hat geschrieben:Protokolliert
na ja, Sie hat unter Tränen angerufen und den Sachverhalt geschildert.
Fotoknipse oder Smartphone hat sie nicht.
wenn die Sache also tatsächlich vor Gericht landet, dann wäre einzig die Zeugenaussage der Putzfrau Beleg der Forderungen? Es dürfte klar sein, dass man mit einer Zeugenaussage, die auf Erinnerungen an ein Ereignis, welches dann vor vielen Monaten oder noch länger zurückliegt, beruht, nicht die besten Karten hat, wenn man eine Forderung durchsetzen will.
Im Gegenteil würde die Glaubwürdigkeit untergraben dadurch, dass eigentlich jedem klar sein muss, dass bei erheblichen Schäden diese aufgenommen und protokolliert werden müssen, für Forderungen an Schädiger, Versicherung etc. Wenn das nicht geschehen ist, dann liegt der Gedanke nahe, dass es doch nicht so schlimm war...
Robert64 hat geschrieben:Kaution
ja, reicht aber nicht
die Kaution können Sie ja einbehalten, will der Mieter die zurückhaben, müsste er klagen (dann fordert er ja). Wenn Sie jedoch mehr als nur die Kaution haben wollen, müssen Sie klagen. Ob das lohnt, müsste man eben genauer prüfen. Vielleicht in Zukunft höhere Kaution nehmen?
Robert64 hat geschrieben:Die Türen sind minimum 20 Jahre alt aber sehen (sahen) aus wie neu. (Kunststoff beschichtet)
Ohne jede Macke!
Sie sind ohne RG, waren beim Kauf schon drin.
Im Mietrecht gelten die in diesem Dokument genannten Einsatzzeiten für Einrichtungen:
http://www.tfj.ch/mietvertrag-wohnung-k ... abelle.pdf
Als Richtwert kann man diese nehmen, es könnte ein Richter jedoch auch entscheiden, dass in einem Ferienhaus höhere Abnutzung und damit kürzere Zeiten anzusetzen sind als in einer Mietwohnung.
Robert64 hat geschrieben:Glaseinlagen im Kühlschrank: keine separate RG üblich
aber die Rechnung des Kühlschranks, aus dem das Alter des Kühlschranks hervorgeht, dürfte doch noch exiistieren?
Robert64 hat geschrieben:Gibt es keine 'gebrauchsübliche' Verschmutzung?
Wenn eine Putzfrau 20 Jahre lang in max. 4 Stunden das Haus sauber bekommt und nun mit 2 Mann 5 Stunden benötigt...
das muss man hinnehmen?
das kommt auf den Mietvertrag an und ob dort auf den Fall eines übermäßigen Reinigungsaufwands eingegangen wird. Wenn nicht, dann dürfte es eine Reinigungspauschale sein und eine Pauschale hat eben die Eigenschaft nicht die fallbezogenen Aufwände zu berücksichtigen. Ich nehme an, dass Sie an Mieter, die die Wohnung besonders sauber hinterlassen haben und bei denen daher die Putzfrau in kürzerer Zeit als bei "gebrauchsüblicher Verschmutzung" fertig wird, auch keine teilweise Rückerstattung der Reinigungspauschale zahlen?

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