Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

SusanneBerlin hat geschrieben:Ich darf doch Ihre an freemont gerichtete Antwort zitieren?
Jurinator hat geschrieben:Schreiben Sie einfach was Sie sagen wollen. Ironie(oder was auch Immer) mit fremden Leuten, schriftlich auf die Ferne, kommt Nichts bei raus, danke.
Für Sie ist das hier offensichtlich ein Chat zum Zeitvertreib. Und um zigtausende Beitragspunkte zu sammeln.
Sie antworten ohne vorher zu lesen, und machen "witzige" Hinweise.
War da jetzt Irgendwas in meinem Post an ktown falsch zu verstehen? Wohl kaum, und darum geht es.
Schade dass Threads immer von Leuten, die meinen, das letzte Wort haben zu müssen, und die vorher Nichts beitragen, verhagelt werden.

ktown
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von ktown »

Jurinator hat geschrieben:Für Sie ist das hier offensichtlich ein Chat zum Zeitvertreib.
Ich kann ihnen versichern, dass hier keiner dieses Forum für berufliche Zwecke nutzt. Jeder macht dies hier aus Interesse und, wenn sie es so sagen wollen, als Zeitvertreib.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Charon-
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Charon- »

Jurinator hat geschrieben:Nein, 189 StGB beinhaltet m.W. nicht zwangsläufig eine Verleumdung
Nein, nicht zwangsläufig, es kann auch, unter ganz bestimmten Umständen, eine üble Nachrede ausreichen. Die wäre aber nicht relevant, wenn sich die Aussage des StA als wahr erweisen würde. Dass bei übler Nachrede auch noch der Vorsatz des StA fraglich wäre, lass ich da mal ganz außen vor.
Jurinator hat geschrieben:Der A hatte die Schuld beim B gesucht
Und auch daraus kann ich nicht lesen "Der Patient wollte bei seinen Überlegungen zum Ergebnis kommen, dass der Arzt schuld sei. Nichts Anderes wollte er als Grund finden oder gelten lassen"
Jurinator hat geschrieben:Es steht Nichts davon, dass A den B erschiessen wollte
Sondern? "A schießt auf B" ist als Ausdruck ziemlich implikativ.
Jurinator hat geschrieben: Ausserdem hat er nicht "ersatzweise" sich dann selbst erschossen.
Von "ersatzweise" habe ich auch nichts geschrieben. Ich weise darauf hin, dass Selbsttötung nirgendwo in den mir bekannten Definitionen als geistig gesundes Verhalten gewertet wird.
Jurinator hat geschrieben:Alles fertig. Die Mutter hat es ja so gesagt. Wären ja "tolle" Ermittlungen
Die Ermittlungen enden ja nicht durch eine Mitteilung in der Presse, die StA gibt nur den derzeitigen Sachstand wieder.
Jurinator hat geschrieben:Ein "Abschiedsbrief" den die Ermittler dann gegen über der Presse geheim halten-unrealistisch.
Es ist unrealistisch, dass die StA in der Presse nicht Beweise aus laufenden Ermittlungen präsentiert?
Jurinator hat geschrieben:Wenn wir jetzt Alles mögliche hinzuerfinden kommen wir natürlich zu einem anderen Ergebnis.
Eigentlich nicht, ich komme immer wieder zu dem gleichen Ergebnis, weil ich schon eine Herabwürdigung des Toten durch die Äußerung nicht sehe.
Jurinator hat geschrieben:Die Ärzte sind ja die Guten (Achtung Ironie)
Was hat denn der Arzt damit zu tun?
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

Charon- hat geschrieben:.....eine üble Nachrede ausreichen. Die wäre aber nicht relevant, wenn sich die Aussage des StA als wahr erweisen würde. Dass bei übler Nachrede auch noch der Vorsatz des StA fraglich wäre, lass ich da mal ganz außen vor...
Ob sich die Aussage des StA irgendwann als wahr erweisen würde spielt ja keine Rolle. Ausschlaggebend ist was er zu dem Zeitpunkt sagte, als er lt. Fallschilderung noch praktisch Nichts wusste. Und warum halten sie Vorsatz des StA für so fraglich? Er macht damit eine "gesellschaftspolitische Gestaltung": Denn Vertrauen in Ärzte ist wichtig.
Charon- hat geschrieben:....Und auch daraus kann ich nicht lesen "Der Patient wollte bei seinen Überlegungen zum Ergebnis kommen, dass der Arzt schuld sei. Nichts Anderes wollte er als Grund finden oder gelten lassen"
Ich kann das daraus ["Der Patient suchte die Schuld beim Arzt"] lesen.

Charon- hat geschrieben:....Von "ersatzweise" habe ich auch nichts geschrieben. Ich weise darauf hin, dass Selbsttötung nirgendwo in den mir bekannten Definitionen als geistig gesundes Verhalten gewertet wird...
Doch, genau als ersatzweise haben Sie es hingestellt, Sie schrieben:
Charon- hat geschrieben:....Der A wollte den B erschießen und hat sich dann selbst erschossen, viel irrer geht es eigentlich nicht mehr...
Charon- hat geschrieben:....Die Ermittlungen enden ja nicht durch eine Mitteilung in der Presse, die StA gibt nur den derzeitigen Sachstand wieder..
Hat auch niemand behauptet dass die Ermittlungen da geendet sind.
Charon- hat geschrieben:....Es ist unrealistisch, dass die StA in der Presse nicht Beweise aus laufenden Ermittlungen präsentiert?...
Nochmal: Eine Fallbesprechung ist sinnlos wenn ständig etwas hinzuspekuliert wird.
Charon- hat geschrieben:....Was hat denn der Arzt damit zu tun?
Bitte im Zusammenhang lesen. Es ging darum: Bericht über Anschläge von Patienten gegen Ärzte sind immer Hofberichterstattung über den Arzt, die Klinik usw. Der Arzt war in den Medienberichten dann auch entsprechend gleichzeit Lebensretter usw.: Weil die Kugel ihn traf, und nicht die zeitgleich im Wartezimmer Sitzenden usw.

Etienne777
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Etienne777 »

Jurinator hat geschrieben:Bericht über Anschläge von Patienten gegen Ärzte sind immer Hofberichterstattung über den Arzt, die Klinik usw. Der Arzt war in den Medienberichten dann auch entsprechend gleichzeit Lebensretter usw.: Weil die Kugel ihn traf, und nicht die zeitgleich im Wartezimmer Sitzenden usw.
Ist ein bissel warm zur Zeit, oder? :roll:
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Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

Jurinator hat geschrieben:Der StA hatte zu dem Zeitpunkt schlichtweg keine Ahnung
Und wieder eine Vermutung. Seis drum.
Nehmen wir an die StA hat ohne jegliche Kenntnis des Falls diese Aussage getroffen. Nehmen wir weiter an, die Aussage wurde auch richtig in der Zeitung zitiert und nicht verfremdet oder verkürzt.
Selbst dann vermag ich keine Verunglimpfung in der letztlich auch wohl zutreffenden Aussage erkennen, weil es schlicht die Anforderungen an den 189 nicht hergibt.
Da sie das ja (wohl als einziger hier) anders sehen und für Argumente nicht zugänglich sind, werden wir hier nicht weiter kommen.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

ktown
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von ktown »

Tastenspitz hat geschrieben:Da sie das ja (wohl als einziger hier) anders sehen und für Argumente nicht zugänglich sind, werden wir hier nicht weiter kommen.
Er will aber durch diese Wand. :wink:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
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Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

ktown hat geschrieben:Er will aber durch diese Wand.
Dann siehe hier:
https://www.do.de/sell/wunschantwort.de/
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Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

J.A.
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von J.A. »

Nichts Anderes wollte er als Grund finden oder gelten lassen. Und mit dem Ergebnis dieser falschen Analyse dann seine Selbstjustiz rechtfertigen/begründen. Also wenn das keine „schwere Kränkung“ ist, was dann? Denn der StA macht aus dem A einen Irren oder bösartigsten Menschen, wo doch womöglich der Fall völlig anders gelagert ist(s.O.)
Jemand, der jemanden anderen vorsätzlich (außerhalb von Notwehr) tötet ist entweder zieml. bösartig oder zieml. irre oder beides.

Welche "Anderslagerung des Falles" schwebt Ihnen denn vor, die die Aussage "Er suchte die Schuld offenbar beim Arzt" zu einer Verunglimpfung (im Sinne des 189 StGB) machen würde?

Die Definition von "offenbar" ist übrigens "dem Anschein nach". "Er suchte die Schuld dem Anschein nach beim Arzt". Wenn das dem ersten Anschein nach so ist, ist die Aussage sachlich richtig. Verunglimpfend ist sie so oder so nicht. Selbst wenn er den Arzt umgebracht hat, weil der ihn früher in der Schule immer gehänselt hat, es also gar nichts mit irgendwelchen OP's zu tun hat, wäre die Aussage nicht "verunglimpfend" im strafrechtlichen Sinne.
Aus "Stilblüten der Justiz":
"Die Reifeverzögerung des heranwachsenden Angeklagten ist dermaßen ausgeprägt, dass er in seiner Entwicklung einem Jugendrichter gleichzustellen ist"

Charon-
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Charon- »

J.A. hat geschrieben:die die Aussage "Er suchte die Schuld offenbar beim Arzt" zu einer Verunglimpfung (im Sinne des 189 StGB) machen würde?
Hast du denn nicht richtig gelesen, lern doch aus meinen Fehlern :lachen:

Die Aussage ist nicht "Er suchte die Schuld offenbar beim Arzt", sondern „Der A hatte die Schuld beim B gesucht, das war offenbar das Tatmotiv“. Unabhängig von dem Wortlaut der Aussage erkennt der engagierten Jurinator aber, dass der StA wirklich sagt:"Der Patient wollte bei seinen Überlegungen zum Ergebnis kommen, dass der Arzt schuld sei. Nichts Anderes wollte er als Grund finden oder gelten lassen" :engel:
Jurinator hat geschrieben:Ob sich die Aussage des StA irgendwann als wahr erweisen würde spielt ja keine Rolle.
Natürlich spielt das eine Rolle. Eine erweislich wahre Tatsache ist keine üble Nachrede, egal wie ehrverletzend sich die Tatsache auswirken kann.
Jurinator hat geschrieben:als er lt. Fallschilderung noch praktisch Nichts wusste
Das steht in der Fallschilderung nicht, da wird nur in Zweifel gezogen, dass der StA die (vollständige) Patientenakte kannte. Über den Kenntnisstand des StA gibt es keine Aussage. Davon, wie schon geschrieben wurde, spielt der Kenntnisstand des StA keine Rolle, soweit es um seine Unkenntnis geht, er würde nur eine Rolle spielen, wenn er eine positive Kenntnis hatte.
Jurinator hat geschrieben:Und warum halten sie Vorsatz des StA für so fraglich
Weil Vorsatz bei übler Nachrede nur gegeben ist, wenn der Betreffende davon ausgeht, dass seine Informationen das Opfer herabwürdigen werden. Das heißt, es muss sicher sein, dass der StA seine Worte absichtlich so wählte, damit der Verstorbene verächtlich gemacht wurde.
Jurinator hat geschrieben:Ich kann das daraus ["Der Patient suchte die Schuld beim Arzt"]
Ja, das kann ich daraus auch lesen, ist ja auch nichts anderes als A durch Patient und B durch Arzt zu ersetzen. Was ich daraus nicht erlesen kann ist "er wollte zu keinem anderen Ergebnis kommen, nichts anderes wollte er als Grund gelten lassen".
Jurinator hat geschrieben:Doch, genau als ersatzweise haben Sie es hingestellt, Sie schrieben:
Ersatzweise impliziert, dass es A nicht gelingt, den B zu töten, und er sich nach seinem Scheitern wegen dieses Versagens statt B (als Ersatz) tötet. Das habe ich nirgendwo gesagt, ich gebe nur wieder, dass A auf den B scheißt, ohne ihn zu erschießen, und sich dann selbst tötet. Und das ist nunmal am oberen Ende der Skala von Fremd- und Eigenbedrohung.
Jurinator hat geschrieben:Hat auch niemand behauptet dass die Ermittlungen da geendet sind.
Nicht? Wie soll ich die Wortreihung "Alles fertig. Die Mutter hat es ja so gesagt. Wären ja "tolle" Ermittlungen" sonst interpretieren? Ich habe so langsam den Verdacht, dass wir zwei unterschiedliche Arten von Deutsch sprechen.
Jurinator hat geschrieben:Nochmal: Eine Fallbesprechung ist sinnlos wenn ständig etwas hinzuspekuliert wird.
Ich spekuliere nicht, ich stelle dar, warum die Schlußfolgerung "Der StA hat keinen Biref präsentiert, also kann es ihn nicht geben" Unsinn ist.
Jurinator hat geschrieben: Bericht über Anschläge von Patienten gegen Ärzte sind immer Hofberichterstattung über den Arzt,
Ah, wenn A und B nun also zwei ehemalige Geschäftspartner gewesen wären, und der StA erklärt hätte, dass der A den B für seinen finanziellen Ruin verantwortlich gemacht hätte, dann wäre die Aussage des StA ok gewesen?

Warum genau ist die Identität des B als Arzt nun relevant für die Einschätzung der Strafbarkeit der Aussage des StA?
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Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

ktown hat geschrieben:...Ich kann ihnen versichern, dass hier keiner dieses Forum für berufliche Zwecke nutzt....
Für wie dumm halten Sie mich? Und wollen Sie ernsthaft behaupten, Sie würden die tatsächliche persönliche Situation all Jener die hier schreiben kennen? Lobbyarbeiter / Interessenverbände sind überall im www aktiv um zu Einfluss zu nehmen, warum sollte das ausgerechnet in diesem Forum nicht der Fall sein :?: Da sitzen tausende Leute in Büros „auf der Seite der Ärzte“, nicht nur in den Kassenärztlichen Vereinigungen, Zahnärztekammer, Ärztekammern, kassenzahnärztiche Vereinigungen, andere ärztliche Berufsverbände etc.etc. Natürlich ist davon auszugehen, das u.A. von dort Personal dafür abgestellt wird, zB auch in Foren wie diesen Meinungsmache zu betreiben.
Übrigens ist der Inhaber dieses Forums Arzt.

Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

Etienne777 hat geschrieben:
Jurinator hat geschrieben:Bericht über Anschläge von Patienten gegen Ärzte sind immer Hofberichterstattung über den Arzt, die Klinik usw. Der Arzt war in den Medienberichten dann auch entsprechend gleichzeit Lebensretter usw.: Weil die Kugel ihn traf, und nicht die zeitgleich im Wartezimmer Sitzenden usw.
Ist ein bissel warm zur Zeit, oder? :roll:
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Klappe halten, danke.

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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

Auf auf Spam wie diesen kann ich gut verzichten:
ktown hat geschrieben:Er will aber durch diese Wand. :wink:
und
Tastenspitz hat geschrieben:https://www.do.de/sell/wunschantwort.de/
Denn ich fände die Diskussion[vor dem Hintergrund des komplizierten Themas] auch dann schon schwierig genug, wenn sich alle Mühe geben würden. Wenn alle zumindest vorher lesen würden, worauf sie antworten usw.

Jurinator
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Jurinator »

Charon- hat geschrieben:
Jurinator hat geschrieben:Ob sich die Aussage des StA irgendwann als wahr erweisen würde spielt ja keine Rolle.
Natürlich spielt das eine Rolle. Eine erweislich wahre Tatsache ist keine üble Nachrede, egal wie ehrverletzend sich die Tatsache auswirken kann...
Das wird sich vermutlich „nie als wahr erweisen“ können, weil nie klären lassen, weil A tot ist. Und also nicht mehr danach befragt werden kann wie er zum Ergebnis kam, B sei der Schuldige. Ob er "vernünftig" abwägte oder lediglich "A die Schuld beim B suchte".
Ich kürze das jetzt hier ab. Es nervt mich, mich ständig zu wiederholen.
Charon- hat geschrieben:Ah, wenn A und B nun also zwei ehemalige Geschäftspartner gewesen wären, und der StA erklärt hätte, dass der A den B für seinen finanziellen Ruin verantwortlich gemacht hätte, dann wäre die Aussage des StA ok gewesen??
Auch Sie haben die Fragestellung im Eingangsthread scheinbar immer noch nicht verstanden. Ja natürlich wäre eine solche Aussage des StA ok gewesen. Das wäre das gleiche gewesen als wenn der StA gesagt hätte „A gibt dem B die Schuld für seinen finanziellen Ruin“. „A gibt dem B die Schuld“ ist eben etwas völlig Anders als „A suchte die Schuld beim B“.

Charon- hat geschrieben:Warum genau ist die Identität des B als Arzt nun relevant
Unsinn, behauptet doch niemand.
Ich werde in diesem Thread Nichts mehr posten/kommentieren. Ich vermisse Sorgfalt, Aufrichtigkeit, und ich habe keine Lust mich veralbern zu lassen(Etienne777). Für mich ist es kein Zeitvertreib, sondern eine ganz ernsthafte Angelegenheit.
PS: Natürlich ist eine Anzeige gegen den StA sinnlos, u.A. auch weil der sich darauf berufen könnte, die Zeitung habe ihn falsch zitiert. Oder es findet sich plötzlich ein "Zeuge" für seine Satz "A suchte die Schuld beim B" in den Ermittlungsunterlagen usw.

Tastenspitz
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Re: Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener?

Beitrag von Tastenspitz »

Jurinator hat geschrieben:Für mich ist es kein Zeitvertreib, sondern eine ganz ernsthafte Angelegenheit.
Jurinator hat geschrieben:Für mich ist es kein Zeitvertreib, sondern eine ganz ernsthafte Angelegenheit.
JA. Und es wurde ihnen ganz ernsthaft mehrmals von mir und von anderen gesagt, dass dieser Vorwurf vollig ohne Substanz ist.
Jurinator hat geschrieben:Natürlich ist davon auszugehen, das u.A. von dort Personal dafür abgestellt wird, zB auch in Foren wie diesen Meinungsmache zu betreiben.
In diesem banalen und auch völlig klarem Fall? Eher nicht.
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Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

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