Rufmord und Urkundenfälschung

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Sündenkuh
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Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Sündenkuh » 19.03.19, 10:23

Hallo,

Angenommen die Eltern x und y haben eine Tochter A. Sie ist das einzige Kind. Sie ist ungewollt und die Eltern lassen Sie es spüren. Ihre Kindheit besteht aus physischer und psychischer Misshandlung. Als sie in die Pubertät kommt, lässt Mutter x sich von Onkel o dafür reichlich bezahlen, dass er sich sexuell an ihr vergehen darf. Als Volljährige Unternimmt die Tochter mehrere Suizidversuche, nachdem sie stundenlangen Schimpf und Schlagtiraden durch die Mutter x ausgesetzt ist. Die Tochter setzt dem Psychoterror ein Ende, indem sie der alkoholkranken Mutter x mit 18 zu ersten und einzigen Mal in ihrem Leben eine Backpfeife gibt.

X sagt darauf, A sei jetzt zu alt für Schläge-sie würde es in Zukunft mit Intrigen machen. Im weiteren Lebensverlauf wird die Tochter bedroht, finanziell und sozial im Stich gelassen zu werden, wenn Sie nicht den Beruf lernt, den die Eltern X und Y möchten. Im weitern Leben wird sie mehrmals von ihren Partnern vergewaltigt und kämpft in dem aufgezwungenen Beruf mit Mobbing.

Als die Tochter A endlich nach einem gesundheitlichen Crash, der sie fast das Leben gekostet hätte, den richtigen und liebevollen Mann kennen lernt, dreht die Mutter x durch.
Als sie erfährt, dass ihr Enkelkind unterwegs ist,
Sagt die, sie hätte schon ein Enkelkind (ihr Patenkind, das Kind der Cousine). Und das Kind von A würde die Erbfolge durcheinander bringen.

Tatsächlich wurde Tochter A bis 18 von den Eltern Xund Y gesagt, sie sei Alleinerbin.
Am 18. Geburtstag stürmt die Cousine ohne Einladung herein und verkündet, dass Sie das komplette Erbe von Tochter A erhält. Die Eltern X und Y sagen, Tochter A würde das nichts angehen. 2 Wochen später haben die Eltern das Testament zu Gunsten der Cousine geändert. Tochter A steht jetzt nur noch ihr Pflichtteil zu.

Die Cousine ist Polizistin.
Mutter X hat ihr alle Probleme mit Tochter A offenbart und sie um Hilfe gebeten.
Fortan beginnt der Rufmord an A, der durch die Kontakte und Planung von der Cousine initiiert und von den Eltern X und y durchgeführt wird. Neben Beschattungen, Verleumdungen und Bestechungen in der Nachbarschaft und in der Schule spielt das Thema Gewalt immer wieder eine Rolle. Erst wird Tochter A eine Woche nachdem Mutter X erfahren hat, bei welchem Kinderarzt sie ist, unterstellt, sie hätte ihr Kind geschlagen. Er untersucht das Kind und findet keinen einzigen blauen Fleck oder sonst einen Anhaltspunkt
Jahre später heißt es in der Schule, das Kind von A würde andere Kinder schlagen, weil er einen Kopf größer ist. Das Kind von A ist aber wie die Mutter eher ein ruhiger Charakter, der sich zuviel gefallen lässt und sich zu wenig wehrt. Dann gipfelt das Ganze in einer Anzeige der Mutter X bei der Polizei, der Mann von Tochter A hätte sie misshandelt und A wäre verletzt und müsse sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Polizei und Krankenwagen klingeln Sturm an Tochter As Haustür. Dabei hat sich die Tochter in den letzten Wochen immer wieder um die Angelegenheiten der Mutter gekümmert und ihr nach einer Operation, aus der sie mit einem Delir herauskam, geholfen.

War das jetzt Unzurechnungfähigkeit von X oder eiskalt geplante Böswilligkeit?

Tochter A vermutet schon lange, dass die Cousine das Kind von Mutter X ist.

Und sie vermutet aufgrund ihrer traurigen Vorgeschichte, dass Sie nicht das leibliche Kind der Eltern ist. Untermauert würde dies durch den Befund eines Kieferorthopäden. Er stellte eine Angeborene schwere Fehlstellung fest, die nur durch Vater oder Mutter vererbt werden kann. X und Y weisen die Fehlstellung ( sichtbare Unterkieferrücklage im cm Bereich) beide nicht auf. Wie immer hat Tochter A keine Antwort erhalten, als sie ihre Eltern darauf angesprochen hat.
Tochter A wuchs komplett isoliert auf. Sie hatte weder mütterlicherseits noch väterlicherseits jemals Opa und Oma. Von allen andren Verwandten haben die Eltern sie fern gehalten. Alle Freundschaften wurden durch die Mutter X zerstört. Ein Kinderarzt hat im Alter von 4 Jahren die Abdrücke der Finger der Mutter auf dem Arm des Kindes entdeckt. Eine Lehrerin sah die Abdrücke des Teppichklopfers und des Kochlöffels auf dem Nacken der Tochter. Niemand hat ihr jemals geholfen. Sie hat bis heute Alpträume und andere Symptome einer PTBS.

Da optisch und charakterlich keinerlei Ähnlichkeit herrscht zwischen Mutter X und Tochter A und diese sie inzwischen bald 50 Jahre lang drangsalieren und nicht aufhören fragt sich die Tochter, ob etwas an ihrer Identität bzw. Geburtsurkunde nicht stimmen könnte?

Die Eltern X und Y haben damals einen Prozess gegen die Eltern von Y nur gewonnen, weil Mutter X selbst schwanger war. Es war sozialrechtlich und ging um Geldzahlungen durch x und y an das Sozialamt für die verarmten Eltern.

Wo findet sie einen Experten für Geburtsurkunden, der ihr genauers sagen kann?

Wie kann Tochter A sich endlich wehren, um sich und ihre Familie zu schützen?
Die hat neben unzähligen mündlich Todesdrohungen in der Vergangenheit aktuell wieder eine Drohung per Zettel am Auto erhalten, in der das Wort vernichten vorkommt. Die Achse am Auto war ausgehängt, 20 cm lange Nägel auf dem Rasenparkplatz und vieles mehr.

Aber es ist wie ein Kampf gegen Windmühlen: viele Indizien und keine stichhaltigen Beweise.

Kann es wirklich sein, dass die Eltern X und Y schon wieder unbescholten davonkommen?

Vielen Dank fürs Lesen dieses komplexen konstruierten Falls.

Sündenböckin

FelixSt
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von FelixSt » 19.03.19, 13:42

Durch eine einfache Vorab-Suche hätten Sie herausfinden können, dass es im deutschen Recht gar keinen Rufmord gibt.
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

Sündenkuh
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Sündenkuh » 19.03.19, 14:56

Verzeihung dass ich kein Jurist bin.
Verleumdung??

Mfg

ktown
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von ktown » 19.03.19, 15:00

1. Nicht pers. nehmen, aber wenn man sich über 50 Jahre nicht wehren konnte, wieso sollte das jetzt, ohne Hilfe von Dritten, klappen?
2. Der Sachverhalt ist so vielfältig und emotional, dass dies definitiv kein Thema für ein Forum, sondern für einen Anwalt ist, der über diese Zeilen hinaus den Sachverhalt auseinander dividieren kann.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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FM
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von FM » 19.03.19, 15:57

Sündenkuh hat geschrieben: Wo findet sie einen Experten für Geburtsurkunden, der ihr genauers sagen kann?
Im Standesamt, das die Urkunde ausgestellt hat. Dort weiß man aber auch nur, was damals gemeldet worden war und deshalb eingetragen ist.

Celestro
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Celestro » 19.03.19, 16:01

Wäre eine derartige Geschichte jemals vorgefallen, hätte A vermutlich alle Brücken zu den Eltern X und Y abgebrochen und damit die Kette der Ereignisse ca. ab dem 18 Lebensjahr längst durchbrochen. Oder etwa nicht?

ktown
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von ktown » 19.03.19, 16:11

Der Mensch ist extrem leidensfähig und neigt zur Selbstkasteiung . :wink:
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Dieter_Meisenkaiser
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 19.03.19, 17:39

Sündenkuh hat geschrieben:Vielen Dank fürs Lesen dieses komplexen konstruierten Falls.
Du liebe Güte... Irgend jemand aus diesem konstruierten Fall bedarf psychiatrischer Betreuung. Rechtlich sehe ich da keine Ansatzpunkte.

Evariste
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Evariste » 19.03.19, 18:19

Dieter_Meisenkaiser hat geschrieben: Irgend jemand aus diesem konstruierten Fall bedarf psychiatrischer Betreuung.
Das war vermutlich abwertend gemeint, ist aber gar nicht so daneben.

Eine Therapie bei einem Psychologen könnte A helfen, besser mit der Situation umzugehen und aus der "Opferrolle" herauszukommen. Mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein kann man dann auch besser rechtliche Schritte einleiten (oder einfach wegziehen - vielleicht die beste Lösung).

Noch zur Rechtslage, wenn die Tochter wirklich Zweifel an der Abstammung von ihren Eltern hat, kann sie eine Klärung per Gerichtsbeschluss, auch gegen den Willen der Eltern, erzwingen. § 1598a BGB:
(1) Zur Klärung der leiblichen Abstammung des Kindes können ...
3. das Kind jeweils von beiden Elternteilen
verlangen, dass diese in eine genetische Abstammungsuntersuchung einwilligen und die Entnahme einer für die Untersuchung geeigneten genetischen Probe dulden. Die Probe muss nach den anerkannten Grundsätzen der Wissenschaft entnommen werden.
(2) Auf Antrag eines Klärungsberechtigten hat das Familiengericht eine nicht erteilte Einwilligung zu ersetzen und die Duldung einer Probeentnahme anzuordnen.
...

Sündenkuh
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Sündenkuh » 19.03.19, 22:43

Die Tochter A ist im konstruierten Fall etliche Male sehr weit weg gezogen. Nachdem sie das einzige Kind ist, sollte sie helfen, als es den älter werdenden Eltern x und y immer schlechter ging. Nachdem trotz Erkrankgung der Eltern die Intrigen nonstop weitergingen, hat die Tochter A für viele Jahre den Kontakt abgebrochen. Dann standen die Eltern mit Geschenken für ihren Enkel- der sie bis dahin nie interessiert hat- vor der Tür. Zugleich war bei der Mutter X eine unheilbare und erbliche Erkrankung festgestellt worden. Tochter A und ihr Kind müssten sich untersuchen lassen sollte Mutter X von ihren Arzt ausrichten lassen. Tochter A machte sich schlau über die Erkrankung und konnte keine gesicherten Hinweise auf Erblichkeit finden. Da das Enkelkind gerade seinen anderen Opa verloren hatte und niemand besser weiß als Tochter A , wie es ist, ohne Großeltern aufzuwachsen, fand zögerlich über ein Dreiviertel Jahr wieder ein Kontakt statt, bis die Anzeige kam.

Für Menschen, die eine behütete Kindheit hatten, mag die Geschichte von Tochter A schwer nachvollziehbar sein. Das Leid, das Kindern blüht, die eine Borderline Mutter vom Typ Hexe oder Königin haben , ist kaum vorstellbar für einen Außenstehenden.

Würden denn die Zweifel der Tochter A schon ausreichen, um ein solches Abstammungsklärungsverfahren einzuleiten?

Der Standesbeamte hängt doch möglicherweise mit drin? Der Vater y ist als Tochter A noch klein war beim Bürgermeister ein -und ausgegangen. Welche Möglichkeiten hätte sie noch?

Komisch ist auch, dass in der Abschrift aus dem Geburtenregister nur der Name der Mutter und des Vaters eingetragen sind, aber keinerlei weitere Daten der Eltern wie Geburtstag ,Geburtsort, aktueller Wohnort, Eltern. Die entsprechenden Absätze sind frei gelassen. Ist das normal?

Das Stammbuch Ihrer Familie wurde Tochter A noch niemals ausgehändigt im Original. Zur Heirat hat sie erstmals Ihre Papiere gesehen- alles nur in Kopie. Die Geburtsurkunden der Eltern hat die Tochter nie gesehen.
Gibt es eine Möglichkeit, diese einzusehen? Auch jene der Cousine? Bitte jetzt keine sarkastischen Antworten von wegen „Fragen!“, denn die Tochter A hat sich gegenüber X und Y den Mund fusslig gefragt, aber keine Auskunft
erhalten.

Mit freundlichen Grüßen, Sündenkuh

Etienne777
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Re: Rufmord und Urkundenfälschung

Beitrag von Etienne777 » 20.03.19, 00:43

Verkürzt: Anspruch auf Feststellung ob die Cousine das leibliche Kind von X und Y ist, hätte jedenfalls nicht Tochter A. Ich leide an der Schilderung richtig mit, mein Rat ist weniger rechtlicher Natur, als pragmatisch: Damit A das Pflichtteil nicht verliert, sollte sie nicht in Frage stellen, ob X und Y ihre leiblichen Eltern sind, denn sollte sich herausstellen daß sie das nicht sind, bekommt Tochter A nicht einmal das Pflichtteil. Ich würde das an der Stelle von A als - wenn auch kleines - Trostpflaster nicht verschenken. Wenn sie zu unrecht als Tochter von X und Y gilt, muß sie das doch nicht stören, an all dem erlittenen Leid würde nichts besser, wenn Tochter A nun auch noch das Pflichtteil verlöre.

Ansonsten sollte A alle Brücken zu den Tyrannen abbrechen und ggf. gerichtlich ein Kontakt- und Näherungsverbot gegen diese durchsetzen, wenn es nötig ist. Meiner Ansicht nach braucht A endlich einen klaren Schnitt in ihrem Leben und einen Neuanfang ohne diese Altlasten, die den Dreck unter den Fingernägeln nicht wert sind.
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur
auf der Rückseite dieses Beitrags.

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