Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

Moderator: FDR-Team

SusanneBerlin
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von SusanneBerlin » 01.04.19, 13:34

Sokratis1995 hat geschrieben:Es geht hier nicht darum, dass die Mailanbieter JEDE IP-Adresse der Nutzer speichert. Dies ist wieder einmal etwas, was Sie hier mutwillig dazu dichten und hineininterpretieren. Es geht darum, dass hier eine Straftat vorliegt und in solchen Fällen sollten die Mailanbieter zweifelsohne die IP-Adressen herausgeben.
Mit logischem Denken haben Sie es nicht so, oder?

Wie soll der e-mail-Anbieter die IP-Adressen herausgeben, wenn er sie nicht vorher gespeichert hat?

Wer sagt dem e-mail-Anbieter in dem Moment wenn sich ein Nutzer in seinen account einloggt, dass dieser Nutzer einen Betrug vorbereitet den er 14 Tage später ausführen wird und dass deshalb der e-mail-Anbieter gerade diese IP speichern sollte? Verraten Sie uns das auch, wenn Sie hier großmäulig verbreiten, dass nicht JEDE Nutzer-IP gespeichert werden soll sondern nur diejenigen IP-Adressen unter denen Straftaten begangen werden, Sie Schlaumeier?
Grüße, Susanne

Sokratis1985
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Sokratis1985 » 01.04.19, 13:45

Mit logischem Denken haben Sie es nicht so, oder?
SIe Schlaumeier?
"Sachliche Diskussion", sagt Ihnen das etwas? Anstatt hier sinnlos zu beleidigen und herumzupöbeln, sollten SIe lieber lernen, sachlich und objektiv zu diskutieren und nicht direkt ausfallend zu werden, nur weil Ihnen andere Ansichten und Denkweisen nicht gefallen. Aber Sie haben wohl keine besonders gute Kinderstube genossen! Machen SIe andere jedoch dafür nicht verantwortlich und zügeln Sie ihren Ton.

Um letztendlich auf Ihren Beitrag zurückzukommen:
Wie soll der e-mail-Anbieter die IP-Adressen herausgeben, wenn er sie nicht vorher gespeichert hat?
Genau DARUM geht es schon seit gefühlten 2843 Beiträgen zuvor. Die Frage ist nach wie vor, ob der Mailanbieter die IP-Adressen überhaupt speichern darf (zu welchem Zweck letztendlich auch immer), oder ob ihm das aufgrund der nicht existierenden Vorratsdatenspeicherung nicht erlaubt ist.

Warum ist diese Frage so schwer zu verstehen bzw. zu beantworten? Das erschließt sich mir nicht wirklich!

Celestro
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Celestro » 01.04.19, 13:48

SusanneBerlin hat geschrieben:Wer sagt dem e-mail-Anbieter in dem Moment wenn sich ein Nutzer in seinen account einloggt, dass dieser Nutzer einen Betrug vorbereitet den er 14 Tage später ausführen wird und dass deshalb der e-mail-Anbieter gerade diese IP speichern sollte? Verraten Sie uns das auch, wenn Sie hier großmäulig verbreiten, dass nicht JEDE Nutzer-IP gespeichert werden soll sondern nur diejenigen IP-Adressen unter denen Straftaten begangen werden, Sie Schlaumeier?
Der TE hat sich einfach blöd ausgedrückt:
Es geht hier nicht darum, dass die Mailanbieter JEDE IP-Adresse der Nutzer speichert.
man muß weiter lesen, um zu verstehen, wie das gemeint ist:
Es geht darum, dass hier eine Straftat vorliegt und in solchen Fällen sollten die Mailanbieter zweifelsohne die IP-Adressen herausgeben.
also der TE will natürlich wissen, ob die IP-Adressen gespeichert werden. Also geht es natürlich irgendwie "darum". Nur IHM geht es um den Betrug. Verstanden?


Sokratis1985 hat geschrieben: Genau DARUM geht es schon seit gefühlten 2843 Beiträgen zuvor. Die Frage ist nach wie vor, ob der Mailanbieter die IP-Adressen überhaupt speichern darf (zu welchem Zweck letztendlich auch immer), oder ob ihm das aufgrund der nicht existierenden Vorratsdatenspeicherung nicht erlaubt ist.

Warum ist diese Frage so schwer zu verstehen bzw. zu beantworten? Das erschließt sich mir nicht wirklich!
Die Frage ist nicht mit Ja / Nein etc. zu beantworten. Die Anbieter sind nicht verpflichtet zu speichern und dürfen quasi auch nicht zu lange speichern. Um ggf. mit Attacken fertig zu werden, wird aber begrenzt gespeichert. Das macht aber vermutlich jede "Firma" anders und unterschiedlich lange.

Sokratis1985 hat geschrieben:A verfügt jedoch über einen gesunden Menschenverstand und kann Eins und Eins zusammenzählen.
Warum verstehen Sie dann noch immer nicht, das die Formel B = C nicht stimmen muß. Es gibt halt nun einmal die Betrugsmasche, unter falscher Identität Ware zu bestellen und die dann irgendwo abzufangen. KÖNNTE hier der Fall sein ... muss nicht, aber KANN.

P.S. Alle mir bekannten Online-Shops bieten "auf Rechnung" bei der ersten Bestellung nicht an. Raten Sie mal, wieso! Und da geht es um deutlich günstigere Waren.
Zuletzt geändert von Celestro am 01.04.19, 13:56, insgesamt 1-mal geändert.

Sokratis1985
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Sokratis1985 » 01.04.19, 13:56

@Celestro
man muß weiter lesen, um zu verstehen, wie das gemeint ist:
also der TE will natürlich wissen, ob die IP-Adressen gespeichert werden. Also geht es natürlich irgendwie "darum". Nur IHM geht es um den Betrug. Verstanden?
Genau so ist es. Und dies geht auch alles, ohne ausfallend zu werden, wie Sie es hier gerade positiv bewiesen haben.

Daran sollte sich Ihre Vorrednerin mal ein Beispiel nehmen. Danke dafür.
Die Frage ist nicht mit Ja / Nein etc. zu beantworten. Die Anbieter sind nicht verpflichtet zu speichern und dürfen quasi auch nicht zu lange speichern. Um ggf. mit Attacken fertig zu werden, wird aber begrenzt gespeichert. Das macht aber vermutlich jede "Firma" anders und unterschiedlich lange.
Ok, das ist ja schon mal wenigstens mal eine Aussage, mit der man etwas anfangen kann.

Können Sie mir da irgendeine Quelle nennen, wo man evtl. genauere Informationen darüber bekommt? Also ob überhaupt noch gespeichert werden darf bzw. wenn ja: Wie lange, in welchem Umfang, etc.?
Warum verstehen Sie dann noch immer nicht, das die Formel B = C nicht stimmen muß. Es gibt halt nun einmal die Betrugsmasche, unter falscher Identität Ware zu bestellen und die dann irgendwo abzufangen. KÖNNTE hier der Fall sein ... muss nicht, aber KANN.
Es wurde auch nicht felsenfest behauptet, dass es sich um ein und die selbe Person handelt. Sondern nur, dass der Verdacht diesbezüglich nahe liegt und entsprechend für einen Verdacht ausreichend sein sollte, mit welchem dann auch die Mailadresse durch die Polizei/StA zurückverfolgt werden sollte.

Und deswegen ja die Frage, ob der Mailanbieter die IP überhaupt noch speichern darf. Dürfte er das nicht, dann bestünde für A ja im Grunde kaum bis gar keine Hoffnung, dass der Täter ermittelt werden kann.
Zuletzt geändert von Sokratis1985 am 01.04.19, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.

Celestro
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Celestro » 01.04.19, 13:59

Sokratis1985 hat geschrieben: Können Sie mir da irgendeine Quelle nennen, wo man evtl. genauere Informationen darüber bekommt? Also ob überhaupt noch gespeichert werden darf bzw. wenn ja: Wie lange, in welchem Umfang, etc.?
https://www.(Wortsperre: Name).de/newsticker/meldung ... 63124.html

ob das noch aktuell ist, keine Ahnung.

Sokratis1985
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Sokratis1985 » 01.04.19, 13:59

ob das noch aktuell ist, keine Ahnung.
Das werde ich mir mal ansehen, vielen Dank.

CDS
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von CDS » 01.04.19, 14:04

Sokratis1985 hat geschrieben: Es geht hier nicht darum, dass die Mailanbieter JEDE IP-Adresse der Nutzer speichert. Dies ist wieder einmal etwas, was Sie hier mutwillig dazu dichten und hineininterpretieren. Es geht darum, dass hier eine Straftat vorliegt und in solchen Fällen sollten die Mailanbieter zweifelsohne die IP-Adressen herausgeben.
Mensch! Endlich mal jemand der das Datenschutzdilemma löst. Es werden nur die Verbindungsdaten gespeichert welche gerade für Straftaten verwendet werden!
Da hätte auch der Gesetzgeber mal drauf kommen können ...

Celestro
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Celestro » 01.04.19, 14:07

Sokratis1985 hat geschrieben:Es wurde auch nicht felsenfest behauptet, dass es sich um ein und die selbe Person handelt. Sondern nur, dass der Verdacht diesbezüglich nahe liegt und entsprechend für einen Verdacht ausreichend sein sollte, mit welchem dann auch die Mailadresse durch die Polizei/StA zurückverfolgt werden sollte.
Hatte auch mal einen Betrugsfall. Hatte eine Handynummer ... die auch noch in "Betrieb" war. Der Polizist, der die Anzeige aufnahm meinte direkt: "wegen 300 Euro wird kein Richter eine Ortung vornehmen". Ich denke nicht, daß ein 5 mal so großer Betrag da sehr viel dran ändern wird.
Sokratis1985 hat geschrieben:Und deswegen ja die Frage, ob der Mailanbieter die IP überhaupt noch speichern darf. Dürfte er das nicht, dann bestünde für A ja im Grunde kaum bis gar keine Hoffnung, dass der Täter ermittelt werden kann.
Tut mir leid, aber ich denke das A es genau so sehen sollte: "kaum bis gar keine Hoffnung, dass der Täter ermittelt werden kann." Und das selbst dann, wenn der Anbieter die IP-Adresse noch hätte.

CDS hat geschrieben:Mensch! Endlich mal jemand der das Datenschutzdilemma löst. Es werden nur die Verbindungsdaten gespeichert welche gerade für Straftaten verwendet werden!
Da hätte auch der Gesetzgeber mal drauf kommen können ...
Bitte mal den Link 2 Posts weiter oben öffnen. :roll:

winterspaziergang
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von winterspaziergang » 01.04.19, 14:31

Sokratis1985 hat geschrieben: Wenn A jeden Kunden, der eine abweichende Lieferanschrift angibt, unter Generalverdacht stellen und als Kunde ausschließen würde, stände es nicht gut um seinen Onlineshop. Dies ist nämlich nicht selten und ebenso wenig unüblich. Und bisher gab es auch bisher noch nie Probleme, auch nicht bei solch einem Warenwert.
von "ausschließen" steht nirgendwo was
Es ist bisher immer gut gegangen. A hat jetzt wohl offensichtlich Pech gehabt. Dies kann passieren, dadurch wird er diesen Service am Kunden jedoch dadurch nicht abstellen.
Muss er ja auch nicht. Muss es auch nicht verteidigen. Er hatte vielleicht jetzt Pech oder vorher Glück. Egal.
Und gerade weil man dies nicht kann, sollte man hier darüber auch entsprechend keine Urteile fällen.
niemand hat hier ein Urteil gefällt. Sie lesen Dinge, die niemand geschrieben hat, wünschen sich aber Urteile, die hier niemand fällen kann.
A bietet einen toleranten Kundenservice an und letztendlich wird ihm hier deswegen grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen. Interessante Sicht der Dinge…
Der tolerante Kundenservice, der darin besteht, einem unbekannten Neukunden eine Uhr im Wert von 1500 Euro auf Rechnung zu schicken ist fahrlässig.
Weil man A hier im Grunde schon fast als Täter hinstellt bzw. ihm grobe Fahrlässigkeit vorwirft. Es handelt sich hier schlicht und einfach um Kundenservice, ob risikoreich oder nicht. Sie stellen es allerdings hier so dar, als würde A den Betrug regelrecht heraufbeschworen haben. Und das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit und recht anmaßend.
heraufbeschworen nicht, nur sehr leicht gemacht.
Richtig, es findet keine IP-Speicherung im Online-Shop des A statt, aus Gründen des Datenschutzes.
[/quote]
In der Logik dürfte man auch keine Adressen speichern.

Ansonsten stellt sich die Frage, was man hier noch erfahren oder erreichen möchte, wenn die Polizei eingeschaltet ist, aber einem wenig Erfolg in Aussicht stellt: :liegestuhl:

Sokratis1985
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Sokratis1985 » 01.04.19, 15:01

CDS hat geschrieben: Mensch! Endlich mal jemand der das Datenschutzdilemma löst. Es werden nur die Verbindungsdaten gespeichert welche gerade für Straftaten verwendet werden!
Da hätte auch der Gesetzgeber mal drauf kommen können ...
Es wurde bereits weiter oben erklärt, wie meine Aussagen gemeint waren. Also können Sie sich Ihre Süffisanz und Ihren Sarkasmus getrost schenken.
Celestro hat geschrieben: Ich denke nicht, daß ein 5 mal so großer Betrag da sehr viel dran ändern wird.
Dann wäre mal interessant, zu erfahren, ab welchem Betrag es sich denn für die Herren der Justiz lohnt, tätig zu werden und eine Handynummer bzw. – in diesem Fall – eine Mailadresse zurückzuverfolgen, sollte denn die IP seitens des Mailanbieters gespeichert worden sein.
Tut mir leid, aber ich denke das A es genau so sehen sollte: "kaum bis gar keine Hoffnung, dass der Täter ermittelt werden kann." Und das selbst dann, wenn der Anbieter die IP-Adresse noch hätte.
Also hätte A vielleicht erst eine Uhr im Wert vo 10 Mio.€ verschicken sollen, so dass es sich dann „gelohnt“ hätte, zu ermitteln. Dann weiß A ja für das nächste Mal Bescheid.
winterspaziergang hat geschrieben: von "ausschließen" steht nirgendwo was
Das wurde auch nicht behauptet.
Er hatte vielleicht jetzt Pech
…und bleibt auf den Kosten sitzen. Ganz großes Kino…
niemand hat hier ein Urteil gefällt.
Das wurde hier sehr wohl. Und zwar, indem behauptet wurde, dass es sich bei dem TE hier wohl um den C handelt. Und dies ist schlicht und einfach gelogen.
Der tolerante Kundenservice, der darin besteht, einem unbekannten Neukunden eine Uhr im Wert von 1500 Euro auf Rechnung zu schicken ist fahrlässig.
SIE nennen es „fahrlässig“, es ist IHRE Meinung, und keine in Stein gemeißelte Tatsache.
In der Logik dürfte man auch keine Adressen speichern.
Für Sie auch nochmal langsam und zum Mitschreiben:

Genau DARUM geht es dem A. Nämlich zu erfahren, OB der Mailanbieter dies darf oder nicht, bedenkt man den Umstand, dass es in Deutschland momentan keine Vorratsdatenspeicherung gibgt.
Ansonsten stellt sich die Frage, was man hier noch erfahren oder erreichen möchte, wenn die Polizei eingeschaltet ist, aber einem wenig Erfolg in Aussicht stellt:
Sachliche, objektive Antworten, ohne Arroganz und Sarkasmus. Aber dies war wohl zu viel verlangt.

Daher klinke ich mich nun hier aus, weil ich keine Hoffnungen mehr habe, hier noch vernünftige Antworten zu bekommen.

Somit allen noch einen schönen Tag.

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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von webelch » 01.04.19, 15:18

Sokratis1985 hat geschrieben:…und bleibt auf den Kosten sitzen. Ganz großes Kino…
Zumindest früher brauchte es nur die Tagebuchnummer der Polizei damit die Versicherung nach einem Diebstahl zahlt. Der A sollte mal seine Versicherungspolicen sichten...

Celestro
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Celestro » 01.04.19, 15:19

webelch hat geschrieben:Zumindest früher brauchte es nur die Tagebuchnummer der Polizei damit die Versicherung nach einem Diebstahl zahlt. Der A sollte mal seine Versicherungspolicen sichten...
Aber bitte die kompletten Bedingungen vorher nochmal durchlesen.



Jedenfalls könnte C ggf. auch E-Mails an A abgefangen haben oder ein Spionageprogramm eingesetzt haben oder oder oder ... jedenfalls müssen B und C nicht notwendigerweise ein und dieselbe Person sein. Natürlich wäre eine Komplizenschaft möglich, aber auch das muss wie gesagt nicht unbedingt.

Und wenn A von seiner "Praxis" nicht abweichen will, so sei A zumindest für die Zukunft nahegelegt .... keine Ware auf Rechnung zu versenden an einen Neukunden, der dann ZUSÄTZLICH auch noch eine abweichende Lieferadresse angibt.
Zuletzt geändert von Celestro am 01.04.19, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von webelch » 01.04.19, 15:26

Celestro hat geschrieben:Aber bitte die kompletten Bedingungen vorher nochmal durchlesen.
Das wird ein erfahrener Geschäftsmann sicher tun ;-)

winterspaziergang
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von winterspaziergang » 01.04.19, 16:34

Sokratis1985 hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben: von "ausschließen" steht nirgendwo was
Das wurde auch nicht behauptet.
also bitte! wenn man selbst "Sachlichkeit" wünscht, dann sollte man nicht -wiederholt- etwas verdrehen.

Zur Erinnerung, es ging darum, Neukunden als "Service" nicht gleich per Rechnung nach Versand zu beliefern und Sie schreiben
Sokratis1985 hat geschrieben:Wenn A jeden Kunden, der eine abweichende Lieferanschrift angibt, unter Generalverdacht stellen und als Kunde ausschließen würde, stände es nicht gut um seinen Onlineshop. Dies ist nämlich nicht selten und ebenso wenig unüblich. Und bisher gab es auch bisher noch nie Probleme, auch nicht bei solch einem Warenwert.
und darauf folgt
winterspaziergang hat geschrieben:von "ausschließen" steht nirgendwo was
Man stellt Neukunden eben die Zahlung über Kreditkarte oder Zahlungsdienstleister zur Verfügung, das ist Service und beide haben Sicherheit.
Sokratis1985 hat geschrieben:
Er hatte vielleicht jetzt Pech
…und bleibt auf den Kosten sitzen. Ganz großes Kino…
ja, was soll denn sonst passieren? vielleicht kann man die IP und den Täter ermitteln, vermutlich nicht.
Wer soll dann für die Kundenservice und Toleranz genannte Leichtsinnigkeit des A gerade stehen?
Sokratis1985 hat geschrieben:
niemand hat hier ein Urteil gefällt.
Das wurde hier sehr wohl. Und zwar, indem behauptet wurde, dass es sich bei dem TE hier wohl um den C handelt. Und dies ist schlicht und einfach gelogen.
Das wurde es eben nicht. Aber es scheint müßig, Ihnen das darzulegen.
Der tolerante Kundenservice, der darin besteht, einem unbekannten Neukunden eine Uhr im Wert von 1500 Euro auf Rechnung zu schicken ist fahrlässig.
SIE nennen es „fahrlässig“, es ist IHRE Meinung, und keine in Stein gemeißelte Tatsache.
Nein, ist es nicht, habe ich auch nicht behauptet.

Nur, dass so ziemlich jeder andere User hier es genauso benannt und als "Meinung" geäußert hat, könnte einem zu denken geben.

Außerdem ist hier kein Gericht, sondern ein Forum, in dem gerade Meinungen zur Rechtslage diskutiert werden.
Sokratis1985 hat geschrieben:
In der Logik dürfte man auch keine Adressen speichern.
Für Sie auch nochmal langsam und zum Mitschreiben:
wie war das noch mit der oben erbetenen Sachlichkeit? bzw:
Sokratis1985 hat geschrieben:Sachliche, objektive Antworten, ohne Arroganz und Sarkasmus. Aber dies war wohl zu viel verlangt.
:lol:
Daher klinke ich mich nun hier aus, weil ich keine Hoffnungen mehr habe, hier noch vernünftige Antworten zu bekommen.
Ein typischer "Suche nach der Wunschantwort"-Thread und Frustablassen, weil einem das Forum dieses nun mal angesichts der Sachlage nicht geben kann.

Evariste
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Re: Paketbetrug / Email zurückverfolgen

Beitrag von Evariste » 01.04.19, 16:50

Sokratis1985 hat geschrieben:
Evarsite hat geschrieben: Wenn A die Uhr an C geschickt hat, dann ging sicher auch die Rechnung an C. Also warum beschwert sich D? Hat C die Rechnungsanschrift von D angegeben?
Genau so ist es. C hat eine abweichende Lieferanschrift angegeben, und zwar die von D.
Aha, OK, das fehlte im Sachverhalt.
Und woher nimmt A die Sicherheit, dass C existiert und nicht D der Betrüger ist?
Ganz einfach. Weil D sich wohl kaum direkt bei A beschwert hätte, dass er eine Rechnung über eine Bestellung erhalten hat, die D aber nie getätigt hat. Und vor allem, weil D wohl kaum so unfassbar selten dämlich wäre, eine unrechtmäßig erlangte Uhr im Wert von 1500€ an sich selbst liefern zu lassen.
Naja, die Uhr wurde ja nicht an D geliefert, sondern an eine andere Adresse, die dem D nicht zuzuordnen ist.
Hat A denn überhaupt schon versucht, mit B Kontakt aufzunehmen?
Natürlich hat er das, und dies per Mail.
Auch das wurde nicht erwähnt.
Wieso ist sich A so sicher, dass B einen falschen Namen angegeben hat?
Auch hier: Weil B wohl kaum so unfassbar selten dämlich wäre, seinen richtigen Namen anzugeben. Da kann er sich ja direkt der Polizei ausliefern. Das muss man doch nicht wirklich erklären, oder?!
So, wie der Sachverhalt geschildert wurde, ist es tatsächlich erklärungsbedürftig. OK, wenn der Account nicht mehr existiert, ist das immerhin ein Indiz dafür, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein weiteres Indiz könnte sein, dass die Uhr tatsächlich an eine Paketbox geliefert wurde - dazu stand aber auch wieder nichts im Sachverhalt. Die Sache mit der Paketbox würde u. U. auch erklären, warum der Empfänger nicht aufzuspüren ist.
Der TE ist nicht A, sondern C, der einen Paketbetrug begangen. C hat vorher unter dem Namen von B eine Mail-Anfrage gestellt und macht sich nun Sorgen, die Polizei könnte diese eventuell zurückverfolgen. Deswegen fragt C hier im Forum. Die Polizei fragen kann er/sie ja schlecht. A steht (bei einem Warenwert von 1.500,-) bestimmt schon mit der Polizei im Kontakt und hat es nicht nötig, hier Fragen zu stellen, was die Polizei tut oder vielleicht nicht tut.
Ihre Detektivspielchen sollten Sie jemandem überlassen, der sich damit auskennt. Sie gehören offensichtlich nicht dazu.
Naja, die Sachverhaltsschilderung war so lückenhaft, dass man sich schon gefragt hat...

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