Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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JürgenRober
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Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 07:17

Hallo.

Ich bitte um eine Einschätzung zum folgenden Sachverhalt:

A sieht eines Tages auf seinem Kontoauszug, dass ein Betrag in Höhe von 20,00€ von einer Online Lottoplattform (nennen wir diese "B") abgebucht wurden. A hat diese Lastschrift jedoch nie veranlasst und hat sich auch nie bei B angemeldet.

A zieht deswegen die Lastschrift zurück, meldet sich daraufhin bei B per Mail und teilt mit, dass er sich nie dort angemeldet, somit auch die Lastschrift nicht veranlasst hat und selbstverständlich aus genannten Gründen nicht zahlen wird.

Nach diversem Schriftverkehr mit B kommt heraus, dass diese 20,00 € lediglich auf ein Spielerkonto mit den - offensichtlich geklauten - Daten von A eingezahlt, jedoch kein Cent davon verspielt wurde.

Seltsam daran ist auch, dass derjenige, der das Fake-Konto erstellt haben muss (nennen wir ihn "C") sich lt. Mitteilung der B wohl fast unmittelbar nach der Einzahlung per Kontaktformular an B gewandt und mitgeteilt hat, dass das Spielerkonto doch bitte gelöscht und die 20,00 € wieder auf das Konto des A zurückgebucht werden soll.

Die Vermutung von A ist hier Folgende:

Der C ist ein "kleiner" Betrüger, der mal versuchen wollte, ob er sich mit geklauten Daten in einer solchen Plattform anmelden und damit Lastschriften tätigen kann. Dann hat er wohl gemerkt, dass dies klappt, hat dann kalte Füße bekommen und B im Namen von A (als welchen er sich fälschlicherweise ausgegeben hat) gebeten, die 20,00 € zurück zu erstatten und das Spielerkonto zu löschen.

Nur ist es jetzt so, dass B dennoch die Zahlung der 20,00€ verlangt und die Rückerstattung verweigert, weil diese 20,00€ lt. AGB nicht wieder ausgezahlt werden können. Dieses würde erst gehen, wenn ein gewisser Gewinn mit den 20,00€ erzielt worden ist, was aber hier ja nicht der Fall ist. Es wurde mit den eingezahlten 20,00€ ja gar nicht gespielt, sie wurden einfach nur eingezahlt, sonst nichts.

Fragen hierzu:

1. Wäre B im vorliegenden Fall verpflichtet, die 20,00€ auf das Girokonto des A zurückzubuchen?

2. Wenn Frage 1 zu verneinen ist: Lohnt es sich für den A überhaupt, Strafanzeige wegen Betrug gegen Unbekannt zu stellen, berücksichtigt man den relativ kleinen Betrag, um den es hier geht?

3. Wie hoch wäre hier die Möglichkeit bzw. der Aufwand, den C hier überhaupt ermitteln zu können? Wir gehen hier einfach mal davon aus, dass C hier vermutlich keinerlei Sicherheitsvorkehrungen bzgl. Anonymität getroffen haben wird. Anders wäre wohl die Nachricht an B, das Konto zu löschen und das Geld zurückzuerstatten, wohl nicht zu erklären.

Stünde der Ermittlungsaufwand hier überhaupt in einem "gesunden" Verhältnis zu dem geringfügigen Betrag?

4. Wenn C nicht ermittelt werden kann: Wäre der A dann verpflichtet, die 20,00€ zu bezahlen, obwohl er die Lastschrift nie veranlasst bzw. sich nie bei B angemeldet hat?

Hinweis: Bei dem Ersteller dieses Threads handelt es sich selbstverständlich um den A, der hier eigentlich kein großes Ding daraus machen, aber natürlich auch nicht zahlen will.

Bitte um Antworten!

Liebe Grüße
Jürgen Rober

FelixSt
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von FelixSt » 16.04.19, 07:55

Wie viel war bzw. ist Ihnen die für diesen ziemlich langen Beitrag aufgewendete oder auch vergeudete Lebenszeit eigentlich wert? Und warum die Betonung auf 20,00? Läge der Fall bei 19,99 oder 20,01 € signifikant anders? Man kann auch nur 20 € schreiben, das ist nicht falsch oder strafbar und wirkt weniger pedantisch...

JürgenRober
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 08:04

FelixSt hat geschrieben:Wie viel war bzw. ist Ihnen die für diesen ziemlich langen Beitrag aufgewendete oder auch vergeudete Lebenszeit eigentlich wert? Und warum die Betonung auf 20,00? Läge der Fall bei 19,99 oder 20,01 € signifikant anders? Man kann auch nur 20 € schreiben, das ist nicht falsch oder strafbar und wirkt weniger pedantisch...
Ich brauche hier keine klugscheißerischen, besserwisserischen, überheblichen Sprüche, die mir nicht weiterhelfen, sondern eine vernünftige, hilfreiche Antwort auf meine Fragen. Wenn Sie nicht gewillt sind, mir diese zu geben, dann verschwenden Sie doch wiederum nicht Ihre Lebenszeit, um hier eine Antwort zu formulieren, die keine Antworten auf meine Fragen gibt.

Vielen Dank!

Zafilutsche
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von Zafilutsche » 16.04.19, 08:11

JürgenRober hat geschrieben:A sieht eines Tages auf seinem Kontoauszug, dass ein Betrag in Höhe von 20,00€ von einer Online Lottoplattform (nennen wir diese "B") abgebucht wurden. A hat diese Lastschrift jedoch nie veranlasst und hat sich auch nie bei B angemeldet.
Ob ein unerlaubter Kontozugriff angezeigt werden soll oder nicht, bleibt einem selbst überlassen.

Jedenfalls wäre ich auch sauer, wenn fremde ohne meine Einwilligung versuchen über mein Konto zu verfügen (Egal ob 2 Euro oder 2000 Euro).
Betrüger nutzen oft "kleinbeträge"
Wahrscheinlich um weniger aufzufallen.
Oder gerade in der Hoffnung das im Falle des Entdeckens eben keine Anzeige und somit keine Strafverfolgung geschieht, weil das möglicherweise den betroffenen zu lästig erscheinen könnte.
Das wird bedauerlicherweise auf den Polizeiwachen gefördert, weil der Standardsatz kommt: "Ja sind Sie den geschädigt worden?"
Betrug (hier mit einer illegalen Kontoverfügung) ist ein Antragsdelikt und strafbar. Das hat mit Zivilrechtlichen Forderungen gar nix zu tun. Und wie jüngst mir erklärt wurde ist jede einzelne Straftat als einzelne Straftat zu werten. Jetzt könnte man darüber noch einmal nachdenken, welche schlüsse man ziehen kann.
P.S. Hoffentlich nicht:" Ich gründe auch eine Spielbank :evil: "
Zuletzt geändert von Zafilutsche am 16.04.19, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.

FM
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von FM » 16.04.19, 08:14

JürgenRober hat geschrieben: A zieht deswegen die Lastschrift zurück,
...
1. Wäre B im vorliegenden Fall verpflichtet, die 20,00€ auf das Girokonto des A zurückzubuchen?

2. Wenn Frage 1 zu verneinen ist: Lohnt es sich für den A überhaupt, Strafanzeige wegen Betrug gegen Unbekannt zu stellen, berücksichtigt man den relativ kleinen Betrag, um den es hier geht?
Zu 1: - nein, da A die Lastschrift ja schon zurückgezogen hat.

Zu 2: - kann man machen, kann man bleiben lassen, kann auch die Spielbank machen, hat aber mit Nr. 1 nichts zu tun.

JürgenRober
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 08:26

Zafilutsche hat geschrieben:Jedenfalls wäre ich auch sauer, wenn fremde ohne meine Einwilligung versuchen über mein Konto zu verfügen
So sieht A dies auch. Aber es handelt sich je dennoch um einen kleinen Betrag, den A ja hier auch schon wieder zurück erhalten hat, durch die erfolgte Rücklastschrift.

Dennoch hinterlässt das Ganze bei A einen bitteren Beigeschmack, weil wohl ziemlich "problemlos" über sein Konto verfügt werden konnte.
Das wird bedauerlicherweise auf den Polizeiwachen gefördert, weil der Standardsatz kommt: "Ja sind Sie den geschädigt worden?"
Naja, in dem Sinne "geschädigt" wurde hier ja weder der A noch B. Denn A hat ja sein Geld wieder, und B hat ja in dem Sinne auch keinen finanziellen Schaden erlitten, wenn ich jetzt hier nicht falsch denke.
FM hat geschrieben:Zu 2: - kann man machen, kann man bleiben lassen, kann auch die Spielbank machen, hat aber mit Nr. 1 nichts zu tun.
Die Spielbank? Inwiefern wurde diese denn geschädigt bzw. wie ist hier der Betrug zum Nachteil von B zu begründen? Im Grunde betrifft A dies ja nicht, aber einfach nur mal aus Interesse gefragt.

------

Wie gesagt: A möchte hier kein allzu großes "Ding" daraus machen, den C nicht mit aller Härte des Gesetzes (Geldstrafe, Hausdurchsuchung, Beschlagnahme von PC, etc.) bestrafen lassen, aber vielleicht braucht der C so eine Art Warnschuss nach dem Motto: "Wehret den Anfängen".

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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von Altbauer » 16.04.19, 08:27

FelixSt hat geschrieben:Wie viel war bzw. ist Ihnen die für diesen ziemlich langen Beitrag aufgewendete oder auch vergeudete Lebenszeit eigentlich wert? Und warum die Betonung auf 20,00? Läge der Fall bei 19,99 oder 20,01 € signifikant anders? Man kann auch nur 20 € schreiben, das ist nicht falsch oder strafbar und wirkt weniger pedantisch...
Es gibt Serienbetrüger, die sehr viele Einzelbetrügereien mit kleinen Geldbeträgen tätigen.
Der Sachverhalt trifft also ggf. nichjt nur den Fragesteller, sondern eine große Zahl von Bankkonto-Inhabern.

JürgenRober
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 08:45

Der Sachverhalt trifft also ggf. nichjt nur den Fragesteller, sondern eine große Zahl von Bankkonto-Inhabern.
Das mag durchaus sein, aber es geht ja hier um den Einzelfall. Und da sollte man bei dem kleinen Betrag doch mal die Kirche im Dorf lassen. Dass C womöglich noch diverse andere Menschen betrogen hat, ist ja sowieso nur reine Spekulation.

A wird es einfach nochmal überdenken, ob er wirklich Anzeige erstattet oder nicht.

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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von FM » 16.04.19, 09:19

JürgenRober hat geschrieben:
FM hat geschrieben:Zu 2: - kann man machen, kann man bleiben lassen, kann auch die Spielbank machen, hat aber mit Nr. 1 nichts zu tun.
Die Spielbank? Inwiefern wurde diese denn geschädigt bzw. wie ist hier der Betrug zum Nachteil von B zu begründen? Im Grunde betrifft A dies ja nicht, aber einfach nur mal aus Interesse gefragt.
Das wurde zumindest versucht. Der Täter wollte ja dort Geld gewinnen aber mit einem Einsatz, den die die Spielbank wieder zurückgeben muss. Er wollte also "kostenlos" spielen.

JürgenRober
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 09:22

JürgenRober hat geschrieben:Das wurde zumindest versucht. Der Täter wollte ja dort Geld gewinnen aber mit einem Einsatz, den die die Spielbank wieder zurückgeben muss. Er wollte also "kostenlos" spielen.
Ok, vielen Dank für die Erklärung.

Zafilutsche
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von Zafilutsche » 16.04.19, 09:37

JürgenRober hat geschrieben: Naja, in dem Sinne "geschädigt" wurde hier ja weder der A noch B. Denn A hat ja sein Geld wieder, und B hat ja in dem Sinne auch keinen finanziellen Schaden erlitten, wenn ich jetzt hier nicht falsch denke.
Sie vergessen hierbei die (recht hohen) Rücklastgebühren, die die Bank (damit ist keine Spielbank gemeint) erheben wird.
Wenn dritte auf das Girokonto unberechtigterweise eine Buchung (Hier SEPA Lastschriftverfahren) gemacht haben und das vom Kontoinhaber zurückgebucht wird. Wird das abbuchende Konto mit der Gebühr belastet werden. Betrüger würden aber das sehr wahrscheinlich auch in Kauf nehmen wollen wenn des im geringen Maße passiert, wenn dadurch die "Masche" nicht aufgedeckt wird.
Fraglich wäre ja auch noch, wer (sofern das Casino seriös wäre) würde denn die Gewinne (so sie anfallen würden/könnten) diese Gewinne kassieren? Kommen möglicherweise Provisionszahlungen ins Spiel? Steuerrechtlich wären sicherlich auch noch Fragestellungen offen (aber nur so am Rande)
Das könnte nur ermittlungstechnisch aufgeklärt werden und dazu sollte könnte eine Anzeige ein Startschuss bedeuten.
Wären auf meinem Konto unerwarteterweise Abbuchungen zu finden, würde ich auch alle Register ziehen.
Anderen Menschen ist es offenbar egal. Sollen zumindest diejenigen mir die Unterschrift für ein Lastschriftverfahren geben. :kopfstreichel:
Preisfrage: A hat diese Lastschrift jedoch nie veranlasst und hat sich auch nie bei B angemeldet.
Wie hat sich denn die Bank zu diesem Vorgang geäußert? Gefälschte Unterschrift?

JürgenRober
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 10:15

Zafilutsche hat geschrieben:Fraglich wäre ja auch noch, wer (sofern das Casino seriös wäre) würde denn die Gewinne (so sie anfallen würden/könnten) diese Gewinne kassieren? Kommen möglicherweise Provisionszahlungen ins Spiel? Steuerrechtlich wären sicherlich auch noch Fragestellungen offen (aber nur so am Rande)
Laut Aussage von B ist ja mit den eingezahlten 20,00€ nicht gespielt worden. Sie wurden einfach nur eingezahlt. Es wurde kein Cent davon letztendlich fürs Spielen verwendet. Im Gegenteil: Der C hat B wohl umittelbar nach der Einzahlung kontaktiert und um Rückbuchung der 20,00€ und Löschung des Spielerkontos gebeten. So hat B dies dem A mitgeteilt. Also wird C wohl kalte Füße bekommen haben, das ist zumindest die Vermutung.
Preisfrage: A hat diese Lastschrift jedoch nie veranlasst und hat sich auch nie bei B angemeldet.
Wie hat sich denn die Bank zu diesem Vorgang geäußert? Gefälschte Unterschrift?
A hat sich noch nicht bei der Bank gemeldet.

lottchen
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von lottchen » 16.04.19, 10:20

JürgenRober hat geschrieben: A zieht deswegen die Lastschrift zurück
JürgenRober hat geschrieben: A hat sich noch nicht bei der Bank gemeldet.
Was soll das denn heißen? A hat bei einem Anbieter bei dem er sich angeblich nie angemeldet hat seine (nicht gegebene) Lastschrift zurückgezogen? Er hat etwas storniert, was er angeblich selber gar nicht veranlasst hat? Und der eigenen Bank, die die Lastschrift durchgeführt hat, gibt A nicht Bescheid und lässt das Geld auch nicht zurückbuchen?

JürgenRober
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von JürgenRober » 16.04.19, 10:27

lottchen hat geschrieben:Was soll das denn heißen? A hat bei einem Anbieter bei dem er sich angeblich nie angemeldet hat seine (nicht gegebene) Lastschrift zurückgezogen? Er hat etwas storniert, was er angeblich selber gar nicht veranlasst hat? Und der eigenen Bank, die die Lastschrift durchgeführt hat, gibt A nicht Bescheid und lässt das Geld auch nicht zurückbuchen?
Bitte das "angeblich" aus Ihrem Beitrag streichen. A hat sich nie bei B angemeldet und entsprechend auch keine Lastschrift veranlasst.

Nein, bisher hat er sich nicht mit der Bank auseinandergesetzt, weil er dies bisher nicht für notwendig hielt. A ging es erstmal darum, die 20,00€ wieder zurückzubekommen, was ja durch die Rücklastschrift erfolgreich durchgeführt wurde.

Aber natürlich wird A sich noch mit seiner Bank in Verbindung setzen und erfragen, warum ein Fremder völlig problemlos über das Konto von A verfügen konnte.

Zafilutsche
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Re: Betrug in Höhe von 20,00€ / Anzeige sinnvoll?

Beitrag von Zafilutsche » 16.04.19, 10:47

JürgenRober hat geschrieben:
lottchen hat geschrieben:Was soll das denn heißen? A hat bei einem Anbieter bei dem er sich angeblich nie angemeldet hat seine (nicht gegebene) Lastschrift zurückgezogen? Er hat etwas storniert, was er angeblich selber gar nicht veranlasst hat? Und der eigenen Bank, die die Lastschrift durchgeführt hat, gibt A nicht Bescheid und lässt das Geld auch nicht zurückbuchen?
Bitte das "angeblich" aus Ihrem Beitrag streichen. A hat sich nie bei B angemeldet und entsprechend auch keine Lastschrift veranlasst.

Nein, bisher hat er sich nicht mit der Bank auseinandergesetzt, weil er dies bisher nicht für notwendig hielt. A ging es erstmal darum, die 20,00€ wieder zurückzubekommen, was ja durch die Rücklastschrift erfolgreich durchgeführt wurde.

Aber natürlich wird A sich noch mit seiner Bank in Verbindung setzen und erfragen, warum ein Fremder völlig problemlos über das Konto von A verfügen konnte.
Die Bank ist nicht auskunftspflichtig. Gut möglich dass das (gefälschte) Mandat zum Einzug bei einer ganz anderen Bank (könnte auch eine ausländische Bank sein) gestellt wurde.
Auch möglich das ein Identitätsdiebstahl und oder Fake Konto (Stichwort: Geisterkonto) dort eröffnet wurde.
Das alles zu ermitteln bedarf es schon der Polizei bzw. der Staatsanwaltschaft. Daher drehen wir uns hier im kreis, ob eine Anzeige nun Sinn macht oder nicht.
Jedenfalls der Zugriff auf ein Konto hat jedenfalls schon funktioniert!
Zuletzt geändert von Zafilutsche am 16.04.19, 11:00, insgesamt 2-mal geändert.

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