Rassismusvorwurf

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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feller
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Rassismusvorwurf

Beitrag von feller »

Angenommen
A sei Eigentümer eines Hauses.
Dieses Haus besäße eine Einfahrt, die direkt zu einer öffentlichen Straße führe.
Die Einfahrt sei deutlich gekennzeichnet, dass widerrechtliches Parken untersagt sei und zur kostenpflichtigen
Abschleppung führe, wenn diese durch Parker versperrt würde (übliche Schilder).

Direkt davor würde aber trotzdem B mit seinem Fahrzeug parken und die Ein/Ausfahrt total versperren.

Zwischenzeitlich konnte deshalb nur sehr schwer eine Holzlieferung angenommen.

A hängt einen Zettel nach 2 Stunden Warten an die Windschutzscheibe mit folgenden Text.

Dies ist offensichtlich eine Ein-/Ausfahrt, die Sie blockieren (siehe Schild).
Haben Sie Ihren Führerschein in Afghanistan gemacht?!



Meine Frage:
Wäre die genannte Frage als "rassistisch" zu bewerten und zudem strafrechtlich vor einem deutschen Gericht relevant?


Gruß

Frank

Gaia
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Re: Rassismusvorwurf

Beitrag von Gaia »

feller hat geschrieben:
05.01.20, 15:18
Wäre die genannte Frage als "rassistisch" zu bewerten und zudem strafrechtlich vor einem deutschen Gericht relevant?
Möglicherweise schon, ist aber völlig egal, da es m.E. keinerlei strafrechtliche Relevanz gibt.

Jetzt meine Frage: was würde A denken und ggf. unternehmen, wenn der B den A als rassistische Hohlbirne bezeichnete? Und was genau geht im Oberstübchen von A vor, wenn er solche Texte verfasst, aufschreibt und dann auch noch veröffentlicht?

feller
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Re: Rassismusvorwurf

Beitrag von feller »

Und was genau geht im Oberstübchen von A vor, wenn er solche Texte verfasst, aufschreibt und dann auch noch veröffentlicht?
Ganz ehrlich - Erfahrung, schlimm - aber leider wahr. Luftmachen, weil man wohl sehr verärgert ist.
Und die Geschichte geht ja noch weiter:

B behauptete dort stehen zu dürfen, weil man Sonntags dort ohne Parkschein stehen dürfe ...
Und B - der Fahrzeugführer, war kein Afghane, sondern ein Türke, der in Deutschland geboren war, dem A die "Fresse" polieren wollte, nachdem er ein Ticket von der Polizei bekam.
was würde A denken und ggf. unternehmen, wenn der B den A als rassistische Hohlbirne bezeichnete?
Auch hier ganz ehrlich : nichts - A würde aus dem Herzen heraus lachen (, weil er den Konter gut finden würde...)

Also - wenn die Sache nicht strafrechtlich relevant ist, dann hat B das eben zu akzeptieren. Punkt.
Denkbar ist allerdings, dass A nun in seiner Straße in die rechte Ecke geschoben werden könnte - A hofft nicht, aber scheint ja möglich zu sein.

A wird zukünftig schreiben:
"Haben Sie Ihren Führerschein in Berlin oder Hamburg gemacht?!"

Gruß
Frank

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