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Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 11:13
von dyter07
Im vorliegenden Fall geht es um eine Verleumdung durch die mittlerweile Ex-Ehefrau einer Beispielperson. Beide Parteien waren verheiratet und haben ein minderjähriges Kind.

Die Kindsmutter floh mit dem gemeinsamen Kind ohne Zustimmung des Kindsvaters grundlos in ein Frauenhaus. Bei einem Gerichtstermin gab die Kindsmutter (KM) an das sie den Kindsvater (KV) verlassen habe da dieser nicht ausreichend beim Abwasch geholfen habe. Ferner habe es im Haus des KV gestaubt. Die Kindesentführung wurde beim Gerichtstermin festgestellt, jedoch nicht protokolliert.

Bei einem späteren Termin beim Jugendamt an ihrem neuen Wohnort gab die KM an sie wäre jahrelang psychischer Gewalt ausgesetzt gewesen durch den KV. Ferner bestritt die KM das sie das gemeinsame Kind entführt hätte. Dem KV wurde in einem Gutachten des Jugendamts vorgeworfen "realitätsfremdes" Gedankengut zu hegen. Auch wäre er aggressiv was nicht der Fall war.

Der KV will sowohl strafrechtlich gegen die KM als auch den Mitarbeiter des JA vorgehen da dieser falsche Angaben gemacht hat. Hier liegt scheinbar eine Verleumdung vor.

Meinung?

Re: Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 11:53
von Celestro
1.) Wie würde der KV seine Anschuldigungen beweisen wollen?

2.) Das Gutachten kommt weder von der KM, noch vom Jugendamt.

Re: Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 12:32
von dyter07
Durch dei Angaben der KM beim ersten Gericht das eine Umgangsregelung durchsetzte. Ziel der KM war immer diese regelung zu beschneiden. Das erste Gericht stellte die Entführung des Kindes fest. Die KM machte dort diese Angaben, also einmal beim Abwasch nicht geholfen sowie Staub in der Wohnung. Bei der Wohnugn handelt es sich um ein 400 jahres altes Fachwerkhaus.

Das JA erstellte ein Gutachten, bezeichnete den KV als "Verschwörungstheoretiker" und attestierte ihm "aggressives" Verhalten sowie psychische Auffälligkeiten weil er die KM in einer mündlichen Besprechung wahrheitsgemäß zitierte. Die Richterin im Erstverfahren kann sich an die Angaben der KM lebhaft erinnern.

Re: Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 14:56
von Chavah
Ehe man so Worte wie "Entführung" benutzt, sollte man vielleicht mal ins Gesetz schauen und nachlesen, was eine Entführung ist.

Chavah

Re: Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 16:00
von dyter07

Re: Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 16:25
von Niemand2000
vllt. finden Sie bei https://dejure.org/dienste/lex/StGB/235/1.html die passende Rechtsprechung???

Re: Verleumdung

Verfasst: 12.06.20, 17:18
von Gaia
dyter07 hat geschrieben:
12.06.20, 11:13
Die Kindsmutter floh mit dem gemeinsamen Kind ohne Zustimmung des Kindsvaters grundlos in ein Frauenhaus.
Ja, so sind sie, die Frauen: hauen einfach ab ins Frauenhaus, ohne ihren Mann um Erlaubnis zu fragen und nehmen auch noch ihr Kind mit. Unfassbar!
Die Kindesentführung wurde beim Gerichtstermin festgestellt
Das glaube ich nicht.
Der KV will sowohl strafrechtlich gegen die KM als auch den Mitarbeiter des JA vorgehen da dieser falsche Angaben gemacht hat. Hier liegt scheinbar eine Verleumdung vor.

Meinung?
Meine (höfliche) Meinung: das ist keine besonders schlaue Idee. Der KV sollte sich als erstes einen Fachanwalt für Familienrecht suchen, um sich beraten zu lassen.