Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] möchte, dass man Strafantrag stellt

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Bernhardiner
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Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] möchte, dass man Strafantrag stellt

Beitrag von Bernhardiner »

Hallo,

Person A hat vier Olympia Hefte bei einem griechischen Verkäufer (anscheinend der letzte Chaot) gekauft und mit Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] bezahlt.

Jedoch kam der Umschlag total eingerissen an und war in eine Plastikhülle der Deutsche Post gewickelt. Auf dieser Hülle stand, dass die Sendung leider beschädigt wurde und daher von der Deutschen Post mit Kunststoffhülle versehen wurde. Von den vier Hefte fehlte eines, aber die restlichen drei waren noch im Umschlag beziehungsweise in der Plastikhülle.

Person A hat dies dem Verkäufer so geschrieben, aber es war absolut nicht möglich, dass man mit ihm zu einer Einigung kam. Demzufolge musste Person A bei Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] einen Fall öffnen. Bei Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] geht das Fiasko nun gut zwei Monate und der Verkäufer macht deswegen ein ganz großes Drama.

Aber eigentlich ist der Sachverhalt ziemlich eindeutig. Der Verkäufer hat einen überaus leichten Umschlag genommen, der für den Versand nicht geeignet war, der Umschlag riss beim Transport auf und ein Heft fiel heraus.

Nun möchte Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert], dass Person A eine Strafanzeige stellt. Aber zum einen sieht Person A hierbei keinen Strafbestand. Wie gesagt, der Verkäufer hat nur einen leichten Umschlag genommen und in diesem Fall muss man sich nicht wundern, wenn der Umschlag beim Transport aufreißt. Zudem werden bei der Post tagtäglich viele Sendungen beschädigt oder gehen verloren. Zudem findet es Person A übertrieben wegen 30,- € so ein Theater zu machen. Macht die Staatsanwaltschaft deswegen überhaupt etwas?

Ist dies normal, dass Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] möchte, dass man eine Strafanzeige stellt, weil die Sendung beschädigt wurde oder verloren ging? Wie gesagt, der Verkäufer hat nur einen leichten Umschlag genommen und in diesem Fall muss man sich absolut nicht wundern, wenn der Umschlag aufreißt und ein Heft rausfliegt. Er macht aber nun ein ganz großes Drama.

Ich bedanke mich schon jetzt für die Mühe und wünsche ein schönes Wochenende.

khmlev
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Re: Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] möchte, dass man Strafantrag stellt

Beitrag von khmlev »

Bernhardiner hat geschrieben:
11.09.20, 15:34
Aber zum einen sieht Person A hierbei keinen Strafbestand. .... und in diesem Fall muss man sich absolut nicht wundern, ...
Der Umschlag kann aber auch aufgerissen und ein Teil der Ware entnommen worden sein.

Im Rahmen der Schadensminderung sollte der Käufer mitwirken, so dass der Zahlungsdienstleister, eine etwaige Rückzahlung wiederum von seinem Versicherer erstattet bekommt. Ansonsten wird der Zahlungsdienstleister vermutlich eine Rückerstattung des Kaufpreises verweigern, da ein Diebstahl nicht auszuschließen ist.
Gruß
khmlev
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