Urheberrechtsverletzung Datenträger

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böhmenbomber
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Urheberrechtsverletzung Datenträger

Beitrag von böhmenbomber »

A begeht eine nicht ersichtliche jedoch im Nachgang offenbar bestehende Urheberrechtsverletzung durch das Anbieten eines Bootleg-Datenträgers bei einem Onlineverkauf. Der Datenträger ist mit einem GEMA-Symbol versehen, die Verpackung mit im Netz auffindbarer EAN etc.. Auch die augenscheinliche Qualität von Datenträger/Verpackung lassen keinen Rückschluss auf eine illegale Ausführung zu. Dieser Datenträger wurde von A im Rahmen eines Medien-/Kleintechnik-Konvoluts bei einer Präsenz-Insolvenzversteigerung erworben. Könnten seitens des A Ansprüche bestehen, die anfallenden Anwalts- und Abmahnkosten auf die Veranstalter/Auftraggeber der Insolvenzversteigerung umzulegen? A interessiert auch, ob bei Präsenzversteigerungen gleich welcher Art eine Haftung seitens des Versteigernden/Versteigerers für rechtlich einwandfreie Ware gegeben ist, dass dies für mögliche Defekte nicht gilt und dem A bewusst ist, sei hierbei vorangestellt. Es soll nur um die rechtliche Beschaffenheit gehen, dahingehend dass eine Ware keine Rechtsfolgen nach sich zieht, die nicht überschaubar und unbeabsichtigt sind sowie im Rahmen der üblichen Besichtigungszeit bei Präsenzversteigerungen auch nicht eruierbar.

Um Anregungen wäre der A dankbar.

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