Kategorien-Schutz und Wortmarke

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Cogi
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Kategorien-Schutz und Wortmarke

Beitrag von Cogi »

Hallo,

ich suche eine fundierte Meinung zu folgender Fragestellung:
wenn es einen halbwegs bekannten Autohersteller gibt, der seine Marke nach einer historischen Persönlichkeit benannt hat (z.B. Maxwell oder Tesla), kann man dann ein Autozubehör-Produkt, das nicht in diese Kategorie Auto/Mobilität fällt, aber eben doch für Autos gedacht ist (z.B. eine Sonnenblende, eine Handyhalterung usw.) mit dem analogen Begriff bezeichnen: Maxwell-Sitzschoner, Tesla-Überbox, Einstein-Protektor?

Normalerweise bei etablierten *echten* Markennamen (Audi, Crysler, Xyz...) sicher nicht, wobei auch Xyz als anerkannter Frauenname ein Grenzfall sein dürfte.
Wo liegt da die Grenze, das Kriterium?
Bei der Nähe des bezeichneten Produkts zur Kategorie des Markennamens?
Oder haben die großen Marken ihr Schutzrecht in alle Produktkategorien eintragen lassen?
Dürfte man Z.B. Audi-Socken auf den Markt bringen oder Xyz-Windeln?
Ist die Hürde bei einem Markennamen, der in anderem Zusammenhang eh existiert, weil historische Figur, geringer? Oder spielt das keine Rolle und es zählt nur, ob der Name als Wortmarke in der Kategorie eingetragen und somit geschützt ist?

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