Zeitablauf? Zitierung bzw. Veröffentlichumg im Forum möglich

Moderator: FDR-Team

Antworten
blue cloud
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 272
Registriert: 16.03.13, 14:19

Zeitablauf? Zitierung bzw. Veröffentlichumg im Forum möglich

Beitrag von blue cloud »

Nehmen wir einmal an, 1960 hat ein Mitarbeiter eines deutschen AutoKonzerns eine Anleitung verfasst, die als Werksinformation des Herstellers an alle Händler gegangen ist. Hier steht dann beispielsweise...wenn du das Getriebe überholst muss du erst das Zahnrad vom 3 Gang demontieren, bevor das Zahnrand vom 1.Gang ausgebaut wird usw.

So werden halt viele Dinge beschrieben....

Dürfte diese Anleitung auszugsweise im Internent- beispielsweise Seite 50 des Büchleins- veröffentlicht werden??
weil das Buch vor 1965 verfasst wurde und nun mehr als 50 Jahre verstrichen sind??

Der eigentliche Verfasser/Schreiberling ist natürlich längst von uns gegangen, allerdings existiert der Konzern noch heute und letztlich ist die Broschüre unter dem Firmennamen erschienen.

nordlicht02
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 13877
Registriert: 14.12.06, 18:18

Re: Zeitablauf? Zitierung bzw. Veröffentlichumg im Forum mög

Beitrag von nordlicht02 »

blue cloud hat geschrieben:Dürfte diese Anleitung auszugsweise im Internent- beispielsweise Seite 50 des Büchleins- veröffentlicht werden??
weil das Buch vor 1965 verfasst wurde und nun mehr als 50 Jahre verstrichen sind??
Was für 50 Jahre? Wenn der Text die erforderliche Schöpfungshöhe erreicht um urheberrechtlich geschützt zu sein, erlischt das Urheberrecht 70 Jahre nach Tod des Urhebers. In diesen 70 Jahren haben die Erben des Verfassers das Urheberrecht, da dieses nur per Erbe übertragbar ist. Hinzukommen noch unbekannte Nutzungsrechte, die dem Konzern sicher übertragen wurden respektive die der Konzern hat, wenn das Verfassen des Textes während der Arbeitszeit im Auftrag des Konzerns verfasst wurde.
Warum fragt man nicht einfach beim Konzern nach, ob man Texte nutzen darf? Wäre der einfachste und sicherste Weg.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Antworten