Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

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Dreifels
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Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Dreifels »

Ein Theaterstück wurde zu Lebzeiten des Autor (mit dessen Hilfe) aufgeführt, aufgezeichnet und durch Sendung und Veröffentlichung als .mp4 darübe rhinaus weit verbreitet, alles mit dessen Einwilligung, bzw. ohne Einwände.
Der Autor verstirbt, ohne Erben.
Kann/darf das Theater (oder ein anderes) nun das Stück erneut aufführen?
Kann/darf die Aufzeichnung wiederholt gesendet werden?
Kann/darf das .mp4 (das ja nun ungezählte Leute haben und auf ungezählten Servern mit Einwilligung des Autors ar/ist) nun weiter verbreitet werden?
Wo sind welche Grenzen?
Kann es verfilmt werden? Evtl. sogar mit Änderungen des Drehbuchs oder durch den Regisseurs?

nordlicht02
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von nordlicht02 »

Das Urheberrecht gehört zu den Vermögenspositionen, die nach den Grundsätzen des deutschen Erbrechts vererbt werden.
Wenn wirklich keine Erben vorhanden sind - wofür zunächst die gesamte Erbfolge durchgeackert werden müsste, ob sich nicht doch noch ein Vetter 3. Grades irgendwo auf der Welt findet, was durchaus Zeit in Anspruch nehmen kann - und testamentarisch nichts geregelt ist, wird m. E. auch in diesem Fall der Fiskus erben.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Dreifels
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Dreifels »

schön, bzw. nicht schön, aber es beantwortet letztlich nicht die Fragestellung.
(es gibt keine Erben, nimm es einfach mal als Fact)
Was ist mit beabsichtigten weiteren Aufführungen/Veröffentlichungen etc.?
Müssen die alle abgebrochen/gestoppt werden?
Darum geht es ja.

nordlicht02
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von nordlicht02 »

Dreifels hat geschrieben: Was ist mit beabsichtigten weiteren Aufführungen/Veröffentlichungen etc.?
Müssen die alle abgebrochen/gestoppt werden?
Kommt darauf an, was zwischen Urheber und Theater hinsichtlich der Nutzungsrechte nachweisbar vereinbart wurde.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Dreifels
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Dreifels »

gar nichts.
Er hat das "just for fun" geschrieben und verbreitet, gänzlich ohne irgendeine Vereinbarung, insbesondere niemals irgendeine Gegenleistung (Geld o.s.) erfragt, und sich schlicht gefreut, dass es so viele mochten. Dann starb er. Ohne Testament, ohne irgend eine Verlautbarung vorher. (Das EInzhige, worauf er immer sehr Wert gelegt hat, war, dass niemand damit Geld verdienen soll, also nur unentgeltliche Nutzung/Veröffentlichung/Aufführung)
So weit erkennbar, hat niemand irgendwelche Rechte, also wäre "der Staat" der Erbe.
Alle sind nun etwas ratlos.

Jdepp
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Jdepp »

Dreifels hat geschrieben: (es gibt keine Erben, nimm es einfach mal als Fact)

Man kann nichts als Fakt nehmen, was nicht sein kann. Es gibt immer Erben. Das ist ein Fakt.

Froggel
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Froggel »

Hm, ein Nachweis ist schlecht, wenn man nichts Schriftliches in der Hand hat. Allerdings dürfte man meiner Meinung nach aus dem Verhalten des Urhebers vor seinem Tod schon eine gewisse Absicht herauslesen (siehe konkludentes Handeln). Wenn also glaubhaft bezeugt werden kann, dass man ein Nutzungsrecht für das Stück für einen gewissen Zeitraum hatte, sehe ich keinen Grund, bereits angesetzte Termine abzusagen. Allerdings würde ich auch keine neuen Termine mehr machen und es auslaufen lassen.
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -

Townspector
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Townspector »

Dreifels hat geschrieben:schön, bzw. nicht schön, aber es beantwortet letztlich nicht die Fragestellung.
(es gibt keine Erben, nimm es einfach mal als Fact)
Was ist mit beabsichtigten weiteren Aufführungen/Veröffentlichungen etc.?
Müssen die alle abgebrochen/gestoppt werden?
Darum geht es ja.

Falls es verwertbare und geldwerte Rechte an diesem und an etwaigen weiteren Werken des Autors gibt, fallen die wie bereits beschrieben an den Staat.

Tip: Man teile den Sachverhalt dem Nachlassgericht mit und warte ab, ob die in die Rechteverwertung einsteigen.
Gedenksignatur - Gewidmet dem unbekannten Anwalt
In dankbarer Erinnerung an all jene namenlosen, stets laut angekündigten Rechtsvertreter,
die jedoch heldenhaft nie in meinem Dienstzimmer erschienen sind oder tapfer nichts von sich hören ließen.

locarno

Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von locarno »

Geklärt werden muss zuerst, ob es sich um ein Kunstwerk handelt, also es ein Werk mit gewisser Schöpfungstiefe handelt, also, vgl. § 2 II UrhG, ein rein persönliches Werk handelt, dass der Künstler selbst geschaffen hat. Nicht als Kunstwerk betrachtet werden zusammengetragene Fragmente derer Werke, z.B. ist denkbar, dass das Stück aus anderen Stücken oder Erzählungen zusammengetragen und in einen neuen Kontext gesetzt wurde. Dann ist das Werk im rechtlichen Sinne banal und kein Urheberrechtlich schützenswertes Werk!

Ob diese Vorrausetzungen hier gegeben sind kann man natürlich nicht sagen.

Das Urheberrecht ensteht im Augenblick der Fertigstellung des Werkes, ohne das man irgendetwas vereinbaren müsste.

Setzt man aber voraus, dass es sich um ein Kunstwerk handelt, dann gilt einfach:

Gibt es keine Erben, dann erbt keinesfalls der Noterbe namens Staat, sondern das Urheberrecht wirkt siebzig Jahre nach dem Ableben des Künstlers im seinem Namen weiter.
Es darf also nicht weiter verwendet werden, da es keine Berechtigten gibt, die die Rechte für den Verstorbenen wahrnehmen könnten. Dies folgt einfach daraus, dass die Rechtsfähigkeit des Künstlers mit deinem Ableben endet und niemand in diese Rechtstellung eintreten kann.

Nach verstreichen der siebzigjahres Frist würde das Werk gemeinfrei. Jedermann dürfte es dann verwenden, verändern oder aufführen.

Allerdings würde die Gemeinfreiheit wirklich nur dann eintreten, wenn 70 Jahre lang keine noch so entfernten Verwandten gefunden würden.
Es gab auch schon Gerichtsentscheidungen, die bestimmten, dass die Gemeinfreiheit früher eintreten kann.
Zuletzt geändert von locarno am 28.02.17, 08:36, insgesamt 1-mal geändert.

nordlicht02
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von nordlicht02 »

locarno hat geschrieben:Geklärt werden muss zuerst, ob es sich um ein Kunstwerk handelt, also es ein Werk mit gewisser Schöpfungstiefe handelt,
Was bitte soll die Schöpfungstiefe sein? Ich kenne im Zusammenhang mit dem Urheberrecht nur die Schöpfungshöhe
locarno hat geschrieben:Nicht als Kunstwerk betrachtet werden zusammengetragene Fragmente derer Werke, z.B. ist denkbar, dass das Stück aus anderen Stücken oder Erzählungen zusammengetragen und in einen neuen Kontext gesetzt wurde.

Es sei denn, es entsteht durch Verwendung anderer Werke ein eigenständiges Werk! Wäre dies nicht der Fall, wäre es ohnehin eine unerlaubte Nutzung in Form der dann unerlaubten Bearbeitung der anderen Werke
locarno hat geschrieben:Das Urheberrecht ensteht im Augenblick der Fertigstellung des Werkes, ohne das man irgendetwas vereinbaren müsste.
Ach was! Der Unterschied zwischen Urheberrecht und Nutzungsrechten ist Ihnen aber schon bekannt, oder?
locarno hat geschrieben:Gibt es keine Erben, dann erbt keinesfalls der Noterbe namens Staat, sondern das Urheberrecht wirkt siebzig Jahre nach dem Ableben des Künstlers im seinem Namen weiter.
Wie kommen Sie darauf? Wenn das Urheberrecht zu den Vermögenspositionen gehört, die nach den Grundsätzen des deutschen Erbrechts vererbt werden, würde ich auch hier den Fiskus als Erben sehen. Wo sollten auch sonst Honorare, Tantiemen etc. pp. landen? Neben dem Sarg des Urhebers einbuddeln?
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

locarno

Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von locarno »

@nordlicht02 (laufende Nummer?)



1) Schöpfung höhe oder -tiefe sind Synonym. "Ich kenne nur" haben Sie ja bereits selbst festgestellt. Andere kennen anders. Das mag Sie ja wütend machen,

Sie sind hier völlig umsonst explodiert.

Und das um diese Zeit!

2) Die Verwendung anderer Werke bezeichnet nichts anderes als eben die Tiefe oder Höhe des Schöpfung, nur anders ausgedrückt. Es gibt außerdem ja auch die erlaubte Verwendung fremder Werke.

3) Ja, ist mir bekannt. Aber ein anderer Ton ist mir auch recht. Behandeln Sie andere doch einfach einmal genau so, wie Sie selbst auch behandelt werden möchten.

Aber was schert Sie die Sache an sich? Reagieren Sie sich hier ruhig ab, dafür sind Foren doch da. Sind Sie offline auch so mutig?

4) Das Werk wurde ohne Tantiemevereinbarung und unentgeltlich verwertet. Rechtsnachfolger gibt es nicht. Daher muss der Bestatter kein Geld in die Grube werfen.
Vielen Dank für die Illustration.



Nachdem Sie sich jetzt abreagiert haben, konnte Ihre Darstellung immer noch nicht überzeugen.
Das mag auch an Ihrer Art liegen, andere mit Ihrer allseits geschätzten Meinung überfahren zu wollen und gleich aggressiv zu werden. Sachlichkeit ist nicht Ihre Stärke.
Zuletzt geändert von locarno am 28.02.17, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.

nordlicht02
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von nordlicht02 »

locarno hat geschrieben:@nordlicht02 (laufende Nummer?)
Nö.
locarno hat geschrieben:1) Schöpfung höhe oder -tiefe sind Synonym. "Ich kenne nur" haben Sie ja bereits selbst festgestellt. Andere kennen anders. Das mag Sie ja wütend machen, dabei haben Sie doch ganz recht.

Trotzdem gibt es im Zusammenhang mit dem Urheberrecht nur die Schöpfungshöhe. Eine Schöpfungstiefe werden Sie in keiner Literatur zum Urheberrecht respektive Urheberrechtsgesetz finden.
locarno hat geschrieben:Da sind Sie völlig umsonst explodiert und das um diese Zeit!
Wenn ich explodiere, hört sich das anders an.
locarno hat geschrieben:2) Es gibt außerdem ja auch die erlaubte Verwendung fremder Werke.
Ja, in sehr engen Grenzen.
locarno hat geschrieben:3) Ja, ist mir bekannt. Aber ein anderer Ton ist mir auch recht. Behandeln Sie andere doch einfach einmal genau so, wie Sie selbst auch behandelt werden möchten.

Sind Sie offline auch so mutig?
Ja, bringt der Job so mit sich.
locarno hat geschrieben:4) + 5) Das Werk wurde ohne Tantiemevereinbarung verwertet.

Was aber nicht ausschließt, dass künftige Verwendungen durchaus etwas abwerfen könnten.
locarno hat geschrieben:Sachlichkeit ist nicht Ihre Stärke.
Sie müssen es ja wissen.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

locarno

Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von locarno »

@nordlicht

Nicht nur ich weiss es. Jeder kann sehen, dass Sie ein Verhaltenswaise sind.

Jedenfalls haben Sie sich mit Ihrem Ton schön blamiert.

Ihren Beruf haben Sie damit nicht sehr würdig vertreten, er erklärt aber, warum Sie so hochgegangen sind.

Sie sind eben im Besitz des Herrschaftswissens, da darf Ihnen keiner hereinreden.

Townspector
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Townspector »

locarno hat geschrieben: Gibt es keine Erben, dann erbt keinesfalls der Noterbe namens Staat, sondern das Urheberrecht wirkt siebzig Jahre nach dem Ableben des Künstlers im seinem Namen weiter.
Meiner Einschätzung nach falsch:

Grundsätzlich gilt

§ 28 Urheberrechtsgesetz Vererbung des Urheberrechts

(1) Das Urheberrecht ist vererblich.
(2) Der Urheber kann durch letztwillige Verfügung die Ausübung des Urheberrechts einem Testamentsvollstrecker übertragen. § 2210 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist nicht anzuwenden.

Somit gelten auch
§ 1936 BGB Gesetzliches Erbrecht des Staates
Ist zur Zeit des Erbfalls kein Verwandter, Ehegatte oder Lebenspartner des Erblassers vorhanden, erbt das Land, in dem der Erblasser zur Zeit des Erbfalls seinen letzten Wohnsitz oder, wenn ein solcher nicht feststellbar ist, seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Im Übrigen erbt der Bund.
und
§ 30 Urheberrechtsgesetz - Rechtsnachfolger des Urhebers
Der Rechtsnachfolger des Urhebers hat die dem Urheber nach diesem Gesetz zustehenden Rechte, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Prominentes Beispiel ist hier z.B. das Werk "Mein Kampf" eines berüchtigten Schnurrbartträgers, dessen Rechte beim Land Bayern liegen.

Locarno hat geschrieben: Nach verstreichen der siebzigjahres Frist würde das Werk gemeinfrei. Jedermann dürfte es dann verwenden, verändern oder aufführen.
Soweit wieder richtig. (§ 64 Urheberrechtsgesetz)
Gedenksignatur - Gewidmet dem unbekannten Anwalt
In dankbarer Erinnerung an all jene namenlosen, stets laut angekündigten Rechtsvertreter,
die jedoch heldenhaft nie in meinem Dienstzimmer erschienen sind oder tapfer nichts von sich hören ließen.

Froggel
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Re: Urheberrecht bei verstorbenem Autor ohne Erben

Beitrag von Froggel »

locarno hat geschrieben:Es darf also nicht weiter verwendet werden, da es keine Berechtigten gibt, die die Rechte für den Verstorbenen wahrnehmen könnten. Dies folgt einfach daraus, dass die Rechtsfähigkeit des Künstlers mit deinem Ableben endet und niemand in diese Rechtstellung eintreten kann.
Wenn das stimmen würde, würde das bedeuten, dass selbst ein vorher schriftlich festgehaltener Nutzungsvertrag hinfällig wäre, weil kein Rechtsnachfolger vorhanden ist. Jedes Buch, jedes Theaterstück, jedes Bildwerk müsste aus der Öffentlichkeit verschwinden, trotz gültigem Nutzungsvertrag. Das stimmt aber definitiv nicht. Auch hier tritt das Land/der Bund als Rechtsnachfolger in die Fußstapfen des Verstorbenen. Folglich wird es in diesem Fall gleich sein.

Auch hier stellt sich mir die Frage, ob nicht ein mündlicher Nutzungsvertrag angenommen werden kann, der durch konkludentes Handeln des Verstorbenen zu seinen Lebzeiten entstanden ist. Und ich halte es für fragwürdig, dass das Land/der Bund als Erbe wirklich ein Verfahren anstreben würde, wenn ein kostenloses Theaterstück aufgeführt wird.
Ich bin kein Jurist.
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