(Wortsperre: Firmenname) Geldrückerstattung

Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, Kaufrecht für Käufer und Verkäufer, Werkvertragsrecht

Moderator: FDR-Team

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DN41
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(Wortsperre: Firmenname) Geldrückerstattung

Beitrag von DN41 »

Hallo,
ich hoffe ich bin im richtigen Unterforum. Falls nicht, bitte ich, dies zu entschuldigen und bitte den entsprechenden Moderator den Thread zu verschieben.

Ich habe ein Problem mit (Wortsperre: Firmenname)
~20.12.09: Ich bestellte 2 HTC Taschen zum Preis von 34,90€ (inkl. Versand)

-> Versand dauerte lange, ich rief mehrmals an, doch mir wurde gesagt, sie werden veschickt

~06.01.10: ich stornierte meinen Auftrag per Telefon und E-Mail, bekam sogar die Bestätigug

~14.01.10: taschen wurden trotz Stornierung geliefert, allerdings hatte ich zwischenzeitlich wo anders bestellt, und diese taschen waren auch schon eingetroffen.

~15.01.10: ich rief bei (Wortsperre: Firmenname) an und sagte Ihnen, dass die ware trotzdem geliefert worden sei. Sie meinten kein Problem und schickten mir gegen 22.01.10 per E-Mail einen (Wortsperre: Firmenname)-Schein zu.

~23.01.10: Paket mit (Wortsperre: Firmenname) zurückgesendet

~25.01.10 – heute: Geld wurde nach mehrmaligem Anrufen und E-Mail schreiben immer noch nicht zurücküberwiesen.

Die Rechnung und der (Wortsperre: Firmenname) Schein liegt immer noch hier bei mir.
Hab ich da irgendeine Chance?
Es handelt sich zwar nur um 34€, für mich als Schüler ist das aber schon einiges.
Danke für eure Hilfe,

DN41

Karsten11
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Beitrag von Karsten11 »

Hallo,

bei der Bank ist da nichts zu machen. Eine Überweisung kann die Bank nicht zurückholen, wenn sie dem Empfänger gutgeschrieben ist. Ich verschiebe zum Verbraucherrecht.

maconaut
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Beitrag von maconaut »

1. Dem Unternehmen schriftlich per Einschreiben eine Frist zur Rückzahlung des Kaufbetrags setzen, sinnvoll sind 10-14 Tage.
2. Verstreicht diese Frist ohne Rückerstattung, kann ein Mahnbescheid erwirkt werden (geht auch online).
3. Passiert auch dann nix, kann ein Mahnverfahren eröffnet werden.

DN41
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Beitrag von DN41 »

danke maconaut.
läuft so ein mahnverfahren dann über einen anwalt? ist sowas bei 34€ überhaupt zu empfehlen? die kosten müsste wohl ich tragen?

habe eben nochmal angerufen, nun ging auch mal jemand ran, recht freundlich.
ich sagte, dass ich die ware am 23.01. verschickt habe, und noch kein geld da sei.
er antwortete daraufhin, dass die ware erst am 09.02. in der retourenabteiung registriert wurde und das geld sicher zurücküberwiesen wird. er meinte, das dauert ca 2-3 wochen.
kann ich der aussage trauen?

lg
dn41

Smiler

Beitrag von Smiler »

Wenn wir im Bereich Verbraucherrecht Rechtfolgen vom Widerruf oder Rückgabe sind und zur Sicherheit die Ware bereits den Verkäufer erreicht hat:
Sollte spätestens 30 Tage nach Empfang der Ware Verzug eintreten.
Noch eine Nachfrist setzen ist damit mMn. unnötig und würde die Frist höchstens verlängern.

spraadhans
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Beitrag von spraadhans »

Der Verkäufer befindet sich hier gem. §§ 357 I 2 i.V.m. 286 III BGB bereits in Verzug, der Käufer kann daher wenigstens Zinsen als Verzugsschaden geltend machen.

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