Fehlauskunft Eletronikartikel Reparaturkosten

Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, Kaufrecht für Käufer und Verkäufer, Werkvertragsrecht

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Nirog001
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Fehlauskunft Eletronikartikel Reparaturkosten

Beitrag von Nirog001 »

Hallo zusammen,

beim Umzug ist mir mein Verstärker durch falsches Anschließen 'durchgebrannt'.
Daraufhin bin ich zu einem Techniker gegangen, um die Ursache herauszufinden.

Dieser besagte Techniker sagte mir dann nach seiner 'Untersuchung', dass in diesem Gerät eine Platinplatte
(oder sowas in der Art) defekt sei und die Kosten für die Reparatur über 150€ liegen wird.
Somit bestellte ich mir einen neuen bei ihm, der nun ca. eine Woche bei mir im Betrieb ist.
Den defekten Verstärker verkaufte ich bei online Plattform.
Mit dem Käufer meines alten Verstärkers stehe ich im Emailkontakt und dieser sagte mir, er habe den Verstärker für 15€ reparieren können (es musste lediglich ein Widerstand und eine Sicherung erneuert werden). Dieser Kurzschluss wurde durch ein kleines Kabel ausgelöst, welches ins Gehäuse gefallen war. Also nichts, was durch eine Fehleranalyse (Sicherung, Widerstand) bei einem Fachmann übersehen werden könnte (unsere Meinung).

Gibt es hier eventuell eine rechtliche Möglichkeit? Das grenzt für mich schon Betrug.

Wäre super, wenn mir hier jemand aushelfen könnte. Gerade im Umzug tun solche Mehrkosten schon ziemlich weh.

webelch
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Re: Fehlauskunft Eletronikartikel Reparaturkosten

Beitrag von webelch »

Nirog001 hat geschrieben:Gibt es hier eventuell eine rechtliche Möglichkeit? Das grenzt für mich schon Betrug.
Was grenzt an Betrug? Dass ein Gewerbetreibender seine Dienste zumindest kostendeckend und möglichst sogar gewinnbringend anbieten muss und ein Privatmann nicht?

ktown
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Re: Fehlauskunft Eletronikartikel Reparaturkosten

Beitrag von ktown »

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Myriam
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Re: Fehlauskunft Eletronikartikel Reparaturkosten

Beitrag von Myriam »

Niemand hier kann beurteilen ob Sie der Techniker betrogen hat. Ein entsprechnendes Gutachten dürfte sehr viel mehr als nur 150 Euro kosten und die Staatsanwaltschaft wird es eher nicht in Auftrag geben da kein öffentliches Interesse bestehen dürfte. Fragen Sie den Verbraucherschutz!

bye Myri

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