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recht.de • Thema anzeigen - Ist dieses Abo fristgemäß gekündigt?
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BeitragVerfasst: 06.02.18, 17:11 
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Beiträge: 55
Ich habe ein Zeitschriften-Abo per email fristgemäß gekündigt und eine Kündigungsbestätigung erbeten.
Auf meine Kündigung per email kam eine automatische Lese- und Eingangsbestätigung des Verlages. Somit meine ich, ist die Kündigung selbts ohne Bestätigung fristgemäß und rechtens.
Der Verlag schickte mir jedoch eine Weile später per Brief eine Kündigungsbestätigung für einen um 6 Monate verlängerten Zeitraum ohne weiteren Kommentar! Die Zeitschrift wird weiter geliefert und es kam auch eine enstpr. Rechnung.
Daraufhin habe ich per Einschreiben mit Rückschein der falschen Kündigungsbestätigung widersprochen und auch der Weiterbelieferung. Keine Antwort des Verlages! Aber jetzt die 1. Mahnung.

1. Ist meine Kündigung per email und der erfolgten Eingangs- Lesebestätigung anfechtbar?
2. Spielt eine Kündigungsbestätigung überhaupt eine Rolle?
3. Wie soll ich jetzt nach der Zahlungsaufforderung reagieren?


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BeitragVerfasst: 06.02.18, 17:35 
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Beiträge: 11939
Hallo,

Zitat:
Auf meine Kündigung per email kam eine automatische Lese- und Eingangsbestätigung des Verlages.
Die Eingangs- und Lesebestätigung bestätigt nur, wann Ihre mail eingegangen ist. Ob Sie fristgemäß gekündigt haben um das Abo zum nächstmöglichen Termin zu beenden, kann hier nicht gesagt werden, da die Informationen dazu fehlen.

Zitat:
1. Ist meine Kündigung per email und der erfolgten Eingangs- Lesebestätigung anfechtbar?
Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung. Anfechten kann immer nur der Erklärende, also Sie selbst. Nicht derjenige, dem die Erklärung zugeht.

Zitat:
2. Spielt eine Kündigungsbestätigung überhaupt eine Rolle?
Mit der Kündigungsbestätigung sagt der Verlag, dass Sie seiner Meinung nach erst zu dem vom Verlag bestätigten Datum den Vertrag beenden konnten.

Zitat:
3. Wie soll ich jetzt nach der Zahlungsaufforderung reagieren?
Handlungsempfehlungen dürfen wir hier nicht geben, nur theoretische Überlegungen zur Rechtslage. Wenn man rechtzeitig gekündigt hat und auch keine schriftliche Form der Kündigung verlangt war (im Vertrag selbst oder in den AGB des Verlags), dann muss man nicht zahlen. Man sollte dann aber auch die unverlangt zugeschickten Zeitschriften unbenutzt aufbewahren, falls der Verlag sie zurückhaben möchte.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 06.02.18, 17:54 
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Beiträge: 1875
Als Erstes vielleicht mal die Kündigungsfristen prüfen. Ich schätze mal, man hat zu spät gekündigt um zum gewünschten Datum aus dem Vertrag rauszukommen.


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BeitragVerfasst: 06.02.18, 18:06 
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Beiträge: 55

Themenstarter
lottchen hat geschrieben:
Als Erstes vielleicht mal die Kündigungsfristen prüfen. Ich schätze mal, man hat zu spät gekündigt um zum gewünschten Datum aus dem Vertrag rauszukommen.



Ich habe doch eingangs geschrieben, dass ich fristgemäß gekündigt habe! Das belegt ja auch die Eingangs- Lesebestätigung per email noch innerhalb der Kündigungsfrist. Darüber setzt sich der Verlag kommentarlos hinweg. Demnach dürfte die Kündigung nicht anfechtbar sein, oder?

Bleibt für mich die Frage, was zu tun ist. Einfach Zeitschriften sammeln? Ich habe doch per Einschreiben auch der weiteren Lieferung widersprochen!
Nicht reagieren auf die Mahnung dürfte auch nicht die Lösung sein!


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BeitragVerfasst: 06.02.18, 18:13 
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Beiträge: 5805
Wohnort: Leverkusen
Der Ex-Abonnent kann abwarten, bis dass der gerichtliche Mahnbescheid kommt und diesem dann widersprechen
oder selbst aktiv werden und einen Anwalt beauftragen.

_________________
Gruß
khmlev


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BeitragVerfasst: 06.02.18, 19:27 
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Beiträge: 11939
Zitat:
Nicht reagieren auf die Mahnung dürfte auch nicht die Lösung sein!
Man kann dem Forderungssteller natürlich darauf hinweisen, dass sich aus der fristgemäßen Kündigung ein früheres Beendigungsdatum ergibt, dazu verpflichtet ist man nicht.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 07.02.18, 17:03 
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...gut, vielen Dank soweit!


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