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recht.de • Thema anzeigen - Auto wurde nur unzureichend repariert
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BeitragVerfasst: 17.03.18, 12:59 
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Liebes Forumteam,
Herr A bemerkt ein Problem an seinem Auto und bringt dieses daraufhin in die Werkstatt. Die Werkstatt stellt 3 Dinge fest, die repariert werden müssen. Kosten: ca 3000 Euro.
Das Auto hat noch einen Wert von ca 12000 Euro. Herr A überlegt, ob er die 3000 Euro noch in das Auto säinvestieren möchte und sagt dann zu.
Während der Reparatur stellt die Werkstatt einen weiteren Schaden fest, der im Falle der Reparatur weitere 1200 Euro kosten würde und versucht Herrn A telefonisch zu erreichen. Dieser hat aber an diesem Freitag eine OP und ist deshalb nicht zu erreichen.
Die Werkstatt repariert nun trotzdem und zwar nur die Dinge, die besprochen waren.
Als Herr A sein Auto abholt, sagt man ihm erst mal nichts von dem weiteren Schaden. Herr A setzt er sich ins Auto, will losfahren und bemerkt, dass das Problem, weshalb er sein Auto in die Werstatt gebracht hat, weiterhin besteht. Er geht wieder rein und spricht die Werkstattmitarbeiter drauf an, worauf man ihm sagt, dass ein weiterer Schaden während der Reparatur gefunden wurde, den man nicht behoben hat, weil er telefonisch nicht erreichbar war.
Herr A muss jetzt weitere ca 1200 Euro in ein altes Auto investieren, damit er weiter fshren kann.
Hätte er die Summe von 4200 Euro von Anfang an gekannt, hätte er nicht reparieren lassen. Das Limit wäre überschritten gewesen.

Welche Möglichkeiten hat Herr A?
Hätte die Werkstatt nicht mit der Reparatur warten müssen, bis Herr A erreicht werden konnte? Schließlich ist Herr A davon ausgegangen, dass er danach ein gunktionstüchtiges Auto hat.

Vielen Dank.
Neutrino


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BeitragVerfasst: 19.03.18, 10:46 
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neutrino hat geschrieben:
Welche Möglichkeiten hat Herr A?
Hätte die Werkstatt nicht mit der Reparatur warten müssen, bis Herr A erreicht werden konnte? Schließlich ist Herr A davon ausgegangen, dass er danach ein funktionstüchtiges Auto hat.

Das ist eine Frage der Auftragsvergabe.
Wenn die Werkstatt einen Freibrief bekommt, ein Fahrzeug frei von Mängeln/Schäden zu errichten, dann kann diese in ihrem großzügigen Ermessenspielraum viele Dinge erneuern und überarbeiten.
Der Schock wäre dann die Rechnung!
Werden einzelne Reparaturvorschläge vereinbart und dazu ein Kostenrahmen vereinbart, dann wird im Regelfall dass gemacht, was vereinbart worden ist und nicht mehr oder weniger.
Ich denke, wenn die Werkstatt einfach ohne eine weitergehende Freigabe im Wert von 1200 Euro zusätzliche Tätigkeiten verrichtet hätte, wäre ein Einwand des Kunden berechtigt gewesen. So aber, da der Kunde nicht erreichbar war und er keinen Vertretungsberechtigten für die "OP Zeit" der Werkstatt genannt hat, hat die Werkstatt wahrscheinlich auch nichts verkehrt gemacht.
Das Problem was ich aus dem o.ä. Text lese ist: Eine Fehlerdiagnose kann selbst Fehler beinhalten bzw ungenau sein.
Das hängt m.E. mit der Komplexität der Fahrzeugtechnik zusammen und den Erfahrungen und Kompetenzen desjenigen der eine Diagnose durchführt. (Damit meine ich z.B. auch diejenigen (Hersteller) die ein Diagnosetool Validieren/Verifizieren. Ein Reparaturvorschlag ist das, was es ist. Damit ist nie eine 100% Trefferquote sichergestellt, dass die Fehlererscheinungen/Beobachtungen mit der Beseitigung eines vermeintliche schadhaften Bauteils tatsächlich beseitigt sind. Gewisse Unsicherheiten sind jedenfalls in der Technik immer vorhanden.


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BeitragVerfasst: 19.03.18, 10:59 
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Kurz zum Verständnis:
neutrino hat geschrieben:
Herr A bemerkt ein Problem an seinem Auto und bringt dieses daraufhin in die Werkstatt.
Dies ist der eigentliche Grund des Werkstattauftrages?
neutrino hat geschrieben:
Die Werkstatt stellt 3 Dinge fest, die repariert werden müssen.
Um das besagte Problem zu beheben?
neutrino hat geschrieben:
stellt die Werkstatt einen weiteren Schaden fest
Der auch Grund des Problems ist?

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"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 10:24 
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Themenstarter
ktown hat geschrieben:
Kurz zum Verständnis:
neutrino hat geschrieben:
Herr A bemerkt ein Problem an seinem Auto und bringt dieses daraufhin in die Werkstatt.
Dies ist der eigentliche Grund des Werkstattauftrages?
neutrino hat geschrieben:
Die Werkstatt stellt 3 Dinge fest, die repariert werden müssen.
Um das besagte Problem zu beheben?
neutrino hat geschrieben:
stellt die Werkstatt einen weiteren Schaden fest
Der auch Grund des Problems ist?


Ja, das Problem ist der eigentliche Grund des Werkstattauftrages. Es sollte dann aber noch der fällige Service gemacht werden und die Bremsscheiben erneuert.

Eins der drei Dinge, die festgestellt wurden ist angeblich verantwortlich für das Problem, das behoben werden soll.

Ja, der weitere Schaden ist auch Ursache des festgestellten Problems (aber so teuer, dass Herr A dann entschieden hätte, das Auto abzugeben).


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 11:56 
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neutrino hat geschrieben:
Eins der drei Dinge, die festgestellt wurden ist angeblich verantwortlich für das Problem, das behoben werden soll.

Man beachte Ursache und Wirkung! Wenn das Wörtchen "angeblich" durch "wahrscheinlich" ersetzt würde, könnte
das Problem in ein anderes Licht rücken.
Nur man sollte die Kirche im Dorf lassen. Nicht alles was theoretisch für eine Fehleranalyse möglich ist, wird aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt. Es verbleibt ein Restrisiko, um die wirklichen Ursachen identifizieren und abstellen zu können.

neutrino hat geschrieben:
Ja, der weitere Schaden ist auch Ursache des festgestellten Problems (aber so teuer, dass Herr A dann entschieden hätte, das Auto abzugeben).

Es ist bei einer Preisfindung (Beim Abgeben eines Fahrzeugs) schon Preis entscheidend, ob "Probleme" am Fahrzeug sind, oder nicht. Von daher hätte man bei einer "Abgabe" ganz sicher entsprechende Abschläge hinnehmen müssen. Das ist aber eine Verhandlungsgeschichte und im Verkaufspreis ist damit ein Kostenrisiko eingetütet.


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 12:12 
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Themenstarter
Zafilutsche hat geschrieben:
neutrino hat geschrieben:
Eins der drei Dinge, die festgestellt wurden ist angeblich verantwortlich für das Problem, das behoben werden soll.

Man beachte Ursache und Wirkung! Wenn das Wörtchen "angeblich" durch "wahrscheinlich" ersetzt würde, könnte
das Problem in ein anderes Licht rücken.
Nur man sollte die Kirche im Dorf lassen. Nicht alles was theoretisch für eine Fehleranalyse möglich ist, wird aus wirtschaftlichen Gründen eingesetzt. Es verbleibt ein Restrisiko, um die wirklichen Ursachen identifizieren und abstellen zu können.

neutrino hat geschrieben:
Ja, der weitere Schaden ist auch Ursache des festgestellten Problems (aber so teuer, dass Herr A dann entschieden hätte, das Auto abzugeben).

Es ist bei einer Preisfindung (Beim Abgeben eines Fahrzeugs) schon Preis entscheidend, ob "Probleme" am Fahrzeug sind, oder nicht. Von daher hätte man bei einer "Abgabe" ganz sicher entsprechende Abschläge hinnehmen müssen. Das ist aber eine Verhandlungsgeschichte und im Verkaufspreis ist damit ein Kostenrisiko eingetütet.


Herr A kennt den Abschlag, den er hätte hinnehmen müssen. Er war beim Händler und hat sich für ein Fahrzeug interessiert und gefragt, was er für seins mit und ohne dieses Problem noch bekommt. Dort sagt man ihm, dass der Abschlag für das bestehende Problem 500 Euro beträgt.
Summa summarum hat Herr A jetzt die 3000 Euro der nutzlosen Reparatur plus die 500 Euro Abschlag verloren.

Hätte er von Anfang an gewusst, dass die Kosten für die Reparatur 4200 Euro betragen, hätte er genau 500 Euro für den Abschlag verloren.

Die Frage ist die: hätte die Werkstatt das Problem von Anfang an erkennen können/müssen? (es geht ums Zweimassenschwungrad, welches defekt ist)


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 12:21 
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neutrino hat geschrieben:
Die Frage ist die: hätte die Werkstatt das Problem von Anfang an erkennen können/müssen?
Dies kann aber letztlich nur ein Sachverständiger feststellen. Es ist ärgerlich, dass das Problem nicht behoben wurde, aber der Auftrag war irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Grundsätzlich hat die Werkstatt gemäß Auftrag gehandelt.

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BeitragVerfasst: 20.03.18, 12:54 
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Na, wenn ich mir beispielsweise das (Zweimassenschwungrad) bei Wiki durchlese:
Zitat:
Der kritische Resonanzbereich wird also nur beim Start des Motors schnell durchlaufen. Das ist besonders wichtig, da im Bereich der Torsionsresonanz keine Drehschwingungsentkopplung, sondern eine Verstärkung derselben vorliegt. Da ein Betrieb in diesem Drehzahlbereich zum Zerstören des Zweimassenschwungrad führen kann, haben viele Motorsteuerungen eine Funktion integriert, die das durch gezieltes Abstellen des Motors verhindert.
Wäre es doch schon fraglich, ob die Motorsteuerung/Sensoren fehlerfrei funktionieren. Vielleicht ist auch ein Bauteil innerhalb des Zweimassenschwungrads verschlissen/beschädigt gewesen? So etwas soll ernsthaft eine Werkstatt (am besten sofort bei Fahrzeugübergabe) sofort und zielsicher/verbindlich kalkulieren? Vibrationen können genauso von anderen Bauteilen kommen, sofern ungewöhnlich starke Vibrationen beanstandet wurden bzw das unerwartete Abstellen des Antriebs.


Zuletzt geändert von Zafilutsche am 20.03.18, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.03.18, 12:55 
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neutrino hat geschrieben:
...es geht ums Zweimassenschwungrad, welches defekt ist...


Ist bei mir zwar schon eine Weile her... aber das ist von außen nicht zu erkennen ob es defekt oder noch nutzbar ist. Also erst wenn die Kupplung aus- und auseinandergebaut wurde, kann man erkennen, ob das ZMS getauscht werden sollte. Bei mir hatte das die Werkstatt als "Option" mit angeboten. Und ja, da muss man sich als Laie auf die Werkstatt verlassen. Ich wurde allerdings nochmals zurückgerufen, ob ich den Wechsel ausführen lassen wollte.

Die Werkstatt vom TE hat mMn erst mal entsprechend Auftrag gehandelt. Dass einiges hier nicht im Kundensinne gelaufen ist, ist aber auch ersichtlich. Bestimmt hätte es andere Varianten gegeben.

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Viele Grüße Dig


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 13:00 
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Vibration im Motorraum (dies ist das hauptsächliche erkennbare Symptom eines defekten ZMS) können viele Ursachen haben und muss nicht grundsätzlich das ZMS sein.

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BeitragVerfasst: 20.03.18, 13:05 
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Dig hat geschrieben:
neutrino hat geschrieben:
Dass einiges hier nicht im Kundensinne gelaufen ist, ist aber auch ersichtlich. Bestimmt hätte es andere Varianten gegeben.

Das kann doch nicht der Werkstatt angelastet werden, wenn der Kunde auf dem OP Tisch liegt und deshalb gar nicht erreicht werden kann. Das aus wirtschaftlichen Gründen der Montageplatz/Hebebühne nicht auf unbestimmte Zeit belegt wird (weil vielleicht der Kunde Morgen übermorgen erreicht werden könnte) erschliesst sich doch von selbst.
Daher, das was Kunde und Werkstatt vereinbart hatten, ist gemacht worden und gut is es.


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 15:01 
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Herr A hat die Werkstatt gebeten, das Auto so zu reparieren, dass das Problem (hier das Ruckeln) behoben ist und hat sich vorher mitteilen lassen, was das ungefähr kosten würde.

1. das Problem ist in keinster Weise behoben. Es besteht unverändert, so dass man sich schon fragen muss, für was die 3000 Euro nötig waren

2. um das Problem zu beheben wäre der Kostenrahmen gesprengt worden. Kunde und Werkstatt haben sich über die Verhältnismäßigkeit der Reparaturkosten von 3000 Euro bei diesem Fahrzeug unterhalten. Der Kunde hat zugestimmt, dass 3000 Euro noch ok wären aber auch deutlich gemacht, dass das schon grenzwertig ist. Der Werkstatt war also sehr wohl bewusst, dass der zusätzliche Austausch des ZMS den Kostenrahmensprengen würde. Da man aber schon Arbeiten in das Fahrzeug gesteckt hat, wollte man diese wohl auch bezahlt haben und hat dem Kunden bei Abholung des Fahrzeugs erst mal gar nicht gesagt, dass das ZMS noch fällig wäre. Vielleicht hätte er es ja nicht bemerkt :evil:
Die Werkstatt hätte unter diesen Umständen meines Erachtens nochmal versuchen müssen, den Kunden vor Fortsetzung der Reparatur zu erreichen, zumal der Kunde nicht tagelang und auch nicht stundenlang nicht erreichbar war.

3. die Recherchen des Kunden haben ergeben, dass bei diesem Fahrzeugtyp des Öfteren ein Problem mit dem ZMS besteht und vor allem, dass die Symptome typisch für einen Defekt des ZMS sind. Insofern kann man von einer Vertragswerkstatt erwarten, dass solche bekannten Probleme bei einem Kostenvoranschlag entsprechend beachtet werden


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 17:12 
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neutrino hat geschrieben:
Es besteht unverändert, so dass man sich schon fragen muss, für was die 3000 Euro nötig waren
Wie schon erwähnt, kann das Problem mehrere Ursachen haben.
neutrino hat geschrieben:
um das Problem zu beheben wäre der Kostenrahmen gesprengt worden.
Hätte man am ZMS angefangen, dann hätte es den Rahmen nicht gesprengt. Dass die Werkstatt erst andere Dinge als Ursache angesehen hat, kann man als unnötig erachten. Dann muss man es aber auch beweisen. Ihr Geschrei möchte ich hören, wenn die Werkstatt 1200 EUR ausgegeben hätte um dann später zu sagen, dass es dies nicht war.
neutrino hat geschrieben:
Der Werkstatt war also sehr wohl bewusst, dass der zusätzliche Austausch des ZMS den Kostenrahmensprengen würde.
und genau deshalb hat sie, wie vereinbart, versucht den Kunden zu erreichen.
neutrino hat geschrieben:
Da man aber schon Arbeiten in das Fahrzeug gesteckt hat, wollte man diese wohl auch bezahlt haben und hat dem Kunden bei Abholung des Fahrzeugs erst mal gar nicht gesagt, dass das ZMS noch fällig wäre.
Hä????? Der Kunde hat doch in den Vorgesprächen darauf hingedeutet, dass nach 3000 EUR ende ist und mit einem abgängigen ZMS kann man noch so einige Kilometer fahren.
neutrino hat geschrieben:
Die Werkstatt hätte unter diesen Umständen meines Erachtens nochmal versuchen müssen, den Kunden vor Fortsetzung der Reparatur zu erreichen,
um was zu erfahren?
neutrino hat geschrieben:
die Recherchen des Kunden haben ergeben, dass bei diesem Fahrzeugtyp des Öfteren ein Problem mit dem ZMS besteht und vor allem, dass die Symptome typisch für einen Defekt des ZMS sind.
Nichts für ungut. Aber das Internet sagt viel und besonders bei Ferndiagnosen fallen die Aussagen immer sehr vielfältig aus. Tipp am Rande: Geben sie bei besagtem Problem mal die ausgetauschten Teil an. vermutlich werden sie hierfür auch viele Expertenmeinungen hören. :wink:

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BeitragVerfasst: 20.03.18, 18:56 
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Also das geht auch anders: Frau B bringt ihr Auto regelmäßig in eine andere Werkstatt. Dort erledigt man nötige Arbeiten auch wenn sie den ursprünglich angesetzten Kostenrahmen überschreiten aber ausschließlich nach Rücksprache. Das ist Kundenfreundlichkeit!


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BeitragVerfasst: 20.03.18, 20:19 
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neutrino hat geschrieben:
Also das geht auch anders: Frau B bringt ihr Auto regelmäßig in eine andere Werkstatt. Dort erledigt man nötige Arbeiten auch wenn sie den ursprünglich angesetzten Kostenrahmen überschreiten aber ausschließlich nach Rücksprache.
Ja und. Sie sagen doch selbst, dass die Werkstatt versucht hat den Kunden zu erreichen. Was hätte der Kunde den geantwortet, wenn er erreicht worden wäre?

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