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Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 04.05.19, 16:48
von Riko2019
Habe vor 2 Tage eine Strafanzeige erstellt,
von der Nachbar habe eine Eidesstattliche Versicherung unterschrieben bekommen, das er kein Paket für mich abgeholt wurde,
denke jetzt alles liegt an Versandfirma ( an der Nachbar Paket abzugeben ohne meine Genehmigung ist auch Verboten ).

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 04.05.19, 17:16
von Gammaflyer
Riko2019 hat geschrieben:an der Nachbar Paket abzugeben ohne meine Genehmigung ist auch Verboten
Nein, das ist nicht verboten.
Die meisten Versandunternehmen dürften Vertragsbedingungen haben, die auch nicht persönliche Zustellungen erlauben.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass letztlich der Versender in der Verantwortung ist, dass die Ware den Käufer erreicht.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 04.05.19, 18:02
von Riko2019
Gammaflyer hat geschrieben:
Riko2019 hat geschrieben:an der Nachbar Paket abzugeben ohne meine Genehmigung ist auch Verboten
Nein, das ist nicht verboten.
Die meisten Versandunternehmen dürften Vertragsbedingungen haben, die auch nicht persönliche Zustellungen erlauben.

Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass letztlich der Versender in der Verantwortung ist, dass die Ware den Käufer erreicht.

Ja, Sie haben Recht , der Versender ist für die Zustellung Verantwortlich.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 04.05.19, 20:15
von ExDevil67
Gammaflyer hat geschrieben:Ja, Sie haben Recht , der Versender ist für die Zustellung Verantwortlich.
Riko2019 hat geschrieben: Ich habe einen Artikel im Internet ( von privat ) gekauft,
Ich meine bei privaten Verkäufern trägt der Käufer das Versandrisiko. Der Verkäufer dürfte in dem Moment wo er den Versand nachweisen kann raus sein.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 04.05.19, 20:26
von Gammaflyer
Das ist richtig. Hatte ich so nicht auf dem Schirm.
Das gilt sicherlich für den Fall "nicht versicherte Sendung geht verloren".

Ob der Versender auch "raus" ist, wenn bei so einer nachbarschaftlichen Ersatzzustellung die Sendung verschwindet, weiß ich nicht.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 04.05.19, 21:49
von Froggel
Gammaflyer hat geschrieben:Ob der Versender auch "raus" ist, wenn bei so einer nachbarschaftlichen Ersatzzustellung die Sendung verschwindet, weiß ich nicht.
Der private Versender ist in dem Augenblick "raus", sobald er die Ware nachweislich an das Versandunternehmen abgegeben hat.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 24.05.19, 09:04
von Riko2019
Versandfirma verlangt von uns die Eidestattliche Versicherung vom Nachnbarn, darf ich die weiter geben?
Wegen Datenschutzgesetz

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 24.05.19, 09:14
von SusanneBerlin
Wenn der Nachbar das nicht will, dann dürfen Sie das nicht. Dann geht es von vornherein nicht, weil der Nachbar keine Erklärung unterschreiben muss, wenn er nicht will. Wenn Sie keine Eidesstattliche Versicherung vom Nachbarn haben, können Sie keine schicken. Es geht also nicht, wenn der Nachbar nicht will.

Wenn der Nachbar einverstanden ist, dann dürfen Sie. Das ist ok mit Datenschutzgesetz.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 24.05.19, 09:44
von ktown
Riko2019 hat geschrieben:
24.05.19, 09:04
Versandfirma verlangt von uns die Eidestattliche Versicherung vom Nachnbarn, darf ich die weiter geben?
Wegen Datenschutzgesetz
Was geht sie der Nachbar an? Wenn das Versandunternehmen behauptet, dass ein korrekte Zustellung erfolgt ist, dann muss sie dies belegen. Dies kann sie nur durch eine Unterschrift des Nachbarn und nicht einfach durch die Aussage, dass es der Nachbar entgegen genommen hat. Wenn die Aussage des Nachbarn nicht hierzu passt, dann sollte sich das Versandunternehmen erklären.

Ich hatte einen ähnlichen Sachverhalt und dort wurde ein Unterschriftsabgleich durchgeführt und damit belegt, dass die Unterschrift im System nicht zu meiner Unterschrift passte.
Mir scheint hier, dass das Versandunternehmen diesen Abgleich scheut, da es schon das Ergebnis kennt. :wink:

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 24.05.19, 10:13
von FM
Eine Versicherung an Eides statt kann nur gegenüber einer Behörde, einem Gericht oder einem Notar abgegeben werden. Deshalb liegt sehr wahrscheinlich noch gar keine vor sonndern nur ein Zettel der irrtümlich als solche bezeichnet ist.

Wenn die Versandfirma einer einfachen Mitteilung des Nachbars nicht glaubt oder wenn dieser keine abgeben will, muss eben ein Zivilprozess stattfinden und der Nachbar als Zeuge benannt werden. Dann ist er zur wahrheitsgemäßen Aussage verpflichtet und das Gericht entscheidet, ob dieser Beweis ausreichend ist.

Re: Betrüg - wer haftet

Verfasst: 30.05.19, 18:43
von Riko2019
Vielen Dank für die schnelle Antworte.
Grüße