Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

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o0Julia0o
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Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von o0Julia0o » 28.06.19, 13:40

hi, wenn man einen Vertrag abschließen würde, wie wäre eine Ergänzung ausreichend anzugeben.

Im Antrag würde geschrieben, dass noch etwas zusätzlich mitversichert(Vermerk dazu im Antrag) sein soll. Doch im Vertrag ergänzt man dann nur: "Wie im Antrag angegeben".

Mehr bekommt man also nicht im Vertrag zu lesen. Im Zweifel könnte man sich dann darauf berufen, was im Antrag stand? Dort(im Vertrag) steht ja dann nicht genau was. Sondern nur der Verweis auf den Antrag. Jedoch, könnte die Versicherung ja dann im Schadensfall behaupten: "Nee, guck mal hier - war ein Standardantrag". Zumal ein Makler den Antrag per Vollmacht hätte stellen können. Dieser könnte ja einen Antrag ohne diese zusätzlichen Vermerk) abgeben können. Eine Garantie, welchen Antrag die Versicherung nun genau erhalten hat, hat man ja nicht.

hambre
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Re: Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von hambre » 28.06.19, 14:52

Jedoch, könnte die Versicherung ja dann im Schadensfall behaupten: "Nee, guck mal hier - war ein Standardantrag".
Man hat doch hoffentlich eine Kopie des Antrages und wird daher noch wissen, was im Antrag stand.

Wenn man tatsächlich befürchtet, dass die Versicherung Urkundenfälschung begehen könnte, dann sollte man sich eine andere Versicherung suchen.
Eine Garantie, welchen Antrag die Versicherung nun genau erhalten hat, hat man ja nicht.
Dann solltest Du noch eine Versicherung abschließen, die den Fall abdeckt, dass da etwas schief gelaufen ist. :devil:

o0Julia0o
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Re: Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von o0Julia0o » 28.06.19, 15:07

Jo, danke.
hambre hat geschrieben:
28.06.19, 14:52
Jedoch, könnte die Versicherung ja dann im Schadensfall behaupten: "Nee, guck mal hier - war ein Standardantrag".
Man hat doch hoffentlich eine Kopie des Antrages und wird daher noch wissen, was im Antrag stand.

Wenn man tatsächlich befürchtet, dass die Versicherung Urkundenfälschung begehen könnte, dann sollte man sich eine andere Versicherung suchen.
Da ist das Problem, dass der Makler inzwischen einen 2. Antrag an die Verischerung geschickt haben könnte(ohne diesen Vermerk). Denn er hatte ja eine Vollmacht. Somit müsste die Versicherung gar keine Urkundenfälschung begehen. Der Antrag läge zwar vor - aber wäre ja dann nie abgeschickt, wenn die Versicherung DIESEN Antrag nicht bestätigt, sondern einen zweiten(vom Makler per Vollmacht).

lottchen
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Re: Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von lottchen » 28.06.19, 15:17

Man könnte sich von der Versicherung eine Kopie dieses "Antrages" geben lassen.

o0Julia0o
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Re: Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von o0Julia0o » 29.06.19, 11:22

Das ist eine gute Idee: "Bitte senden Sie mir eine Kopie des aktuellen Antrages, welcher in Zusammenhang mit der aktuellen Versicherung von mir bei Ihnen gilt."

So können sie auch nicht einen ursprünglich anders lautenden Antrag mitschicken. Wobei Sie dann immernoch den Antrag mit den Ergänzungen mitschicken können & nachher behaupten können, sie hätten ihn nie geschickt. Selbst, wenn ich diesen Antrag mit Videokamere auspacke. Ich könnte ja das Schreiben gefälscht haben oder ein anderes Schreiben von denen genutzt haben und einen Fakeantrag meinerseits hineingetan haben.

khmlev
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Re: Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von khmlev » 29.06.19, 11:45

o0Julia0o hat geschrieben:
28.06.19, 15:07
Da ist das Problem, dass der Makler inzwischen einen 2. Antrag an die Verischerung geschickt haben könnte(ohne diesen Vermerk). Denn er hatte ja eine Vollmacht.
Warum erteilt man einem Makler Vollmacht, wenn man diesem offensichtlich misstraut?

Im Übrigen gibt es keine juristische Antwort auf ihre Verschwörungstheorien der Versicherunfsgesellschaften und ihrer Mitarbeiter.
Gruß
khmlev
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o0Julia0o
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Re: Hausratversicherung - Ergänzung wie im Vertrag anzugeben?

Beitrag von o0Julia0o » 30.06.19, 12:40

Das Misstrauen kann ja später erst gekommen sein. Oder es ist kein Misstrauen notwendig. Aber die Erkenntnis, das viele Menschen die mitmischen viele Fehler machen können.

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