Härtefall beim Matratzenkauf

Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, Kaufrecht für Käufer und Verkäufer, Werkvertragsrecht

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Celestro
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Re: Härtefall beim Matratzenkauf

Beitrag von Celestro » 12.07.19, 16:09

K könnte zunächst einmal den seiner Meinung nach nicht geeigneten Test durchführen und gucken, was dabei heraus kommt. Das Ergebnis muss K dem Händler ja nicht notwendigerweise mitteilen (wenn es ihm nicht passt).
Evariste hat geschrieben:
12.07.19, 15:23
Sicher. Der Kunde muss aber nicht darauf eingehen, insbesondere besteht keine rechtliche Verpflichtung, einen zweiten Kaufvertrag abzuschließen. Es mag eine pragmatische Lösung sein, aber nur, wenn man sicher ist, dem Händler vertrauen zu können. Das scheint hier nicht der Fall zu sein.
Nochmal ... niemand weiß, ob überhaupt neu bezahlt werden müsste. Von daher könnte K einfach sehr deutlich machen, dass eine weitere Zahlung nicht in Frage kommt und man sich nur darauf einließe, wenn direkt verrechnet wird. Wie der Händler darauf reagiert weiß man erst, wenn man es versucht hat.

ktown
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Re: Härtefall beim Matratzenkauf

Beitrag von ktown » 12.07.19, 16:34

Celestro hat geschrieben:
12.07.19, 16:09
Nochmal ... niemand weiß, ob überhaupt neu bezahlt werden müsste. Von daher könnte K einfach sehr deutlich machen, dass eine weitere Zahlung nicht in Frage kommt und man sich nur darauf einließe, wenn direkt verrechnet wird. Wie der Händler darauf reagiert weiß man erst, wenn man es versucht hat.
Genau meine Worte. Da der Kunde aber von vornherein zickig auf diesen Weg reagiert hat, ist die Reaktion des Händlers nicht ungewöhnlich. Er muss ja davon ausgehen, dass es nur den Weg der Reparatur für den Kunden gibt.

Klassischer Fall von fehlender Kommunikation und vermutlich einer Fehldeutung.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

winterspaziergang
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Re: Härtefall beim Matratzenkauf

Beitrag von winterspaziergang » 12.07.19, 17:33

Evariste hat geschrieben:
12.07.19, 15:23
Sicher. Der Kunde muss aber nicht darauf eingehen, insbesondere besteht keine rechtliche Verpflichtung, einen zweiten Kaufvertrag abzuschließen.

Dann macht er halt von seinem Rückgaberecht Gebrauch und erhält sein Geld zurück.
Evariste hat geschrieben:
12.07.19, 15:23
Es mag eine pragmatische Lösung sein, aber nur, wenn man sicher ist, dem Händler vertrauen zu können. Das scheint hier nicht der Fall zu sein.
Was man weiß: Der Kunde vertraut dem Händler nicht. Der Kunde hat teils "bemerkenswerte" Vermutungen über den Händler.
Ob der Fall vorliegt, dass man dem Händler nicht vertrauen kann, ist nicht bekannt. Er hat zumindest nach Schilderung des Kunden objektiv keinen Anlass zum Misstrauen gegeben.

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