Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

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drei
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Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von drei » 31.07.19, 13:32

Angenommen:

A bietet auf einer Internet-Kleinanzeigen Seite eine Ware zum Kauf an.
Ein Interessent B meldet sich. (Eher seriös; nicht "Was is letzte Preis?")

Es gibt eine vernünftige Preisverhandlung; man wird sich einig.
B möchte per Banküerweisung zahlen.
A teilt Name und IBAN mit und fragt nach Versanddaten.

Seit dem meldet sich B nicht mehr.

Natürlich kann es sein, dass B nun einfach kein Interesse mehr hat. Was aber komisch ist, wenn wir annehmen, dass sich der restliche Vorgang in nur 4h zugetragen haben soll.
A befürchtet jetzt, dass dies alles nur dazu diente, um an die Bankdaten zu kommen.

1.) Hat A irgendeine Möglichkeit hier etwas zur Anzeige zu bringen, auch um vor allem einem möglichen Betrug mit den Bankdaten von A vorzubeugen?
2.) Was würdet ihr A raten?

Vielen Dank!
3

FelixSt
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von FelixSt » 31.07.19, 14:20

Man darf Anzeige erstatten, wenn man begründeten und stichhaltigen Verdacht hat, dass eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat begangen wurde. Man sollte es im eigenen Interesse unterlassen, sich einen Straftatbestand zusammenzufabulieren, weil man sauer auf einen potentiellen Geschäftspartner ist, der das Interesse verloren hat.
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

ExDevil67
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von ExDevil67 » 31.07.19, 15:19

Seit wann ist Funkstille von B aus? Kann ja auch simple, plausible Erklärungen geben warum er nun von jetzt auf gleich nicht mehr schnell ist beim antworten.

FM
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von FM » 31.07.19, 15:22

Eine Straftat ist bislang nicht ersichtlich. Und selbst der befürchtete Betrug ist schwer vorstellbar, die Kontonummer alleine ermöglicht keine Verfügungen über das Konto. Sehr viele Firmen und Behörden, u.a. auch alle Finanzämter, stellen diese Daten sogar ins Internet, noch mehr teilen sie einer Vielzahl von Kunden mit.

drei
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von drei » 31.07.19, 16:16

FelixSt hat geschrieben:
31.07.19, 14:20
Man darf Anzeige erstatten, wenn man begründeten und stichhaltigen Verdacht hat, dass eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat begangen wurde.
Naja wurde vielleicht noch nicht, aber werden könnte.
FelixSt hat geschrieben:
31.07.19, 14:20
Man sollte es im eigenen Interesse unterlassen, sich einen Straftatbestand zusammenzufabulieren, weil man sauer auf einen potentiellen Geschäftspartner ist, der das Interesse verloren hat.
Davon sollte man in der Tat Abstand nehmen.
A hat schon viele Interessenten erlebt, die es sich anders überlegt haben, auch nachdem diesen die E-Mail-Adresse (=zur Zahlungsmöglichkeit) mitgeteilt wurde.
Da aber bei Zahlung per E-Mail-Adresse (PP) noch ein zusätzliches Passwort benötigt wird und in vielen Online-Shops aber Name, IBAN und BIC reichen, sieht A den Fall schon etwas anders gelagert.
Einfach durch die sehr schnelle Einigung/Preisverhandlung und den sofortigen Kontaktabbruch nach Übermittlung der Bankdaten.
Letzter Kontakt zw A und B ca. 24h her.
A hat noch einseitig mehrfach um Antwort gebeten, ob noch Interesse besteht. Eine kurze Antwort/Begründung wäre ein Anfang, um nicht mehr an einen Betrug zu glauben.
Gegen welchen Sachverhalt könnte A denn hier Anzeige erstatten?
Wie lange würdet ihr A empfehlen noch abzuwarten?

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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von ktown » 31.07.19, 16:31

Empfohlen wird hier dem A überhaupt nichts.
drei hat geschrieben:
31.07.19, 16:16
Gegen welchen Sachverhalt könnte A denn hier Anzeige erstatten?
FM hat geschrieben:
31.07.19, 15:22
Eine Straftat ist bislang nicht ersichtlich
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 31.07.19, 18:25

drei hat geschrieben:
31.07.19, 16:16
FelixSt hat geschrieben:
31.07.19, 14:20
Man darf Anzeige erstatten, wenn man begründeten und stichhaltigen Verdacht hat, dass eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat begangen wurde.
Naja wurde vielleicht noch nicht, aber werden könnte.
Dann könnten Sie ja nun jeden anzeigen, der irgendwelche Daten von Ihnen hat und der theoretisch in der Lage wäre, damit Schindluder zu treiben. Merken Sie was?
drei hat geschrieben:
31.07.19, 16:16
A hat schon viele Interessenten erlebt, die es sich anders überlegt haben, auch nachdem diesen die E-Mail-Adresse (=zur Zahlungsmöglichkeit) mitgeteilt wurde.
Deshalb steht es Ihnen nicht frei, jeden anzuzeigen, der sich ähnlich verhält. Außer, Sie möchten gern wegen falscher Verdächtigung belangt werden.
drei hat geschrieben:
31.07.19, 16:16
Eine kurze Antwort/Begründung wäre ein Anfang, um nicht mehr an einen Betrug zu glauben.
Wo Sie hier die Tatbestandsmermale eines Betrugs verwirklicht sehen, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Wenn ich jemanden nach seiner Kontonummer frage und danach schweige, bin ich sicherlich kein Betrüger.

Wie Felix schon andeutete: Sie sollten Abstand davon nehmen, sich an Leuten, mit denen Geschäfte nicht zustandekommen, zu rächen, indem Sie sie einfach wegen irgendwas anzeigen.

windalf
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von windalf » 01.08.19, 07:43

Wo Sie hier die Tatbestandsmermale eines Betrugs verwirklicht sehen, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Wenn ich jemanden nach seiner Kontonummer frage und danach schweige, bin ich sicherlich kein Betrüger.
Diese Behauptung wurde nicht aufgestellt...

Aus dem Sachverhalt:
Hat A irgendeine Möglichkeit hier etwas zur Anzeige zu bringen, auch um vor allem einem möglichen Betrug mit den Bankdaten von A vorzubeugen?
...fleißig wie zwei Weißbrote
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 01.08.19, 10:17

Doch, Sie müssen allerdings mal die Augen aufmachen:
drei hat geschrieben:
31.07.19, 16:16
Eine kurze Antwort/Begründung wäre ein Anfang, um nicht mehr an einen Betrug zu glauben.

windalf
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von windalf » 01.08.19, 10:25

Doch, Sie müssen allerdings mal die Augen aufmachen:
Und du dir selbst an die Nase fassen...
A hat noch einseitig mehrfach um Antwort gebeten, ob noch Interesse besteht. Eine kurze Antwort/Begründung wäre ein Anfang, um nicht mehr an einen Betrug zu glauben.
"ist ungleich"
Tatbestandsmermale eines Betrugs verwirklicht sehen
...fleißig wie zwei Weißbrote
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Dieter_Meisenkaiser
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von Dieter_Meisenkaiser » 01.08.19, 11:51

Wer davon abgebracht werden will, an Betrug zu glauben, der glaubt einstweilen an Betrug. Und wer dies tut, der sieht die Tatbestandsmerkmale verwirklicht. Dass derjenige sich jedoch etwas einbildet, wurde bereits festgestellt. Es hilft jedoch nicht, so zu tun, als sei diese Spinnerei nicht offensichtlich. Es hilft auch nicht, sich nur die passenden Zitate rauszupicken, sondern es ist erforderlich, alles zu lesen, was unser vermeintliches Betrugsopfer so von sich gibt, weil die Gefahr besteht, dass es mit diesem Quatsch zur Polizei läuft und dort an noch größere "Experten" gerät.

windalf
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Re: Abschöpfen von Bankdaten - Möglichkeit der Anzeige

Beitrag von windalf » 01.08.19, 12:52

Wer davon abgebracht werden will, an Betrug zu glauben, der glaubt einstweilen an Betrug
Er befürchtet betrogen werden zu können. Das ist aber mitnichten
Und wer dies tut, der sieht die Tatbestandsmerkmale verwirklicht.
Dafür müsste er ja erstmal betrogen werden...
Es hilft auch nicht, sich nur die passenden Zitate rauszupicken, sondern es ist erforderlich, alles zu lesen, was unser vermeintliches Betrugsopfer so von sich gibt
Zumindest das richtig erkannt.
...fleißig wie zwei Weißbrote
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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