Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Rechtsgeschäfte des täglichen Lebens, Kaufrecht für Käufer und Verkäufer, Werkvertragsrecht

Moderator: FDR-Team

Antworten
muemmel11
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 4
Registriert: 03.09.19, 10:25

Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von muemmel11 » 03.09.19, 15:37

Was darf laut § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung nur ein Elektriker ausführen?
Lampen anschließen, Steckdosen austauschen, einen Elektroherd anschließen, die Elektrik am Küchenherd reparieren, elektrische Arbeiten am Sicherungskasten, Installationsarbeiten am Hausanschlusskasten, Hausinstallationen neu verlegen
https://www.dke.de/de/themen/energy/min ... g-erzeugen

§13 NAV
Satz 1: (2) Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen.
Satz 2: Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden.
Satz 3: In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend.
Satz 4: Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen.
Satz 5: Mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Hausanschlusssicherung und Messeinrichtung einschließlich der Messeinrichtung gilt Satz 4 nicht für Instandhaltungsarbeiten.

"nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen" = "Elektriker"?

Die Berufsbezeichnung "Elektiker" gibt es seit 1987 nicht mehr. Was ist ein Elektriker? Und warum darf es nur ein "Elektriker" und kein "in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen"?
Ein Lehrling oder Praktikant in einem Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenem Installationsunternehmen dürfte kein Elektriker sein und daher auch nichts elektrisches Anfassen und nur Schlitze für Kabel stemmen?

Wenn in Satz 4 die Arbeiten definiert sind, die nur ein in einem Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen vornehmen darf zB. eine Steckdose installieren und in Satz 5 für Instandhaltungsarbeiten hinter der Messeinrichtung Satz 4 nicht gilt, warum darf man dann keine defekte Steckdose oder eine defekte Lampe austauschen oder auch einen LS-Schalter hinter der Messeinrichtung austauschen?
Dann dürfte ja auch der "Elektriker", der nicht in einem entsprechend eingetragenem Installationsunternehmen arbeitet, auch entsprechende Arbeiten gar nicht vornehmen und eine Steckdose oder eine Lampe austauschen?

Muss ich für den Anschluss einer Mini-PV-Anlage eine Elektrofachkraft beauftragen?
Ja.
Sofern die Mini-PV-Anlage an einen bestehenden Stromkreislauf angeschlossen werden soll, muss eine Elektrofachkraft prüfen, ob die Leitung für eine Stromeinspeisung ausgelegt ist. Unter Umständen ist es erforderlich, die bereits vorhandene Sicherung auszutauschen. Wird eine Sicherung verwendet, die nicht für die Stromeinspeisung ausgelegt ist, können Überlastung und – im schlimmsten Fall – ein Brand die Folge sein.


Auch das gibt mir Rätsel auf. Die entsprechenden "Anlagen" haben einen Stromstecker für die Schukosteckdose und max. 600Wp. Man steckt sie einfach in die Steckdose.
Jeder darf also einen Staubsauger in die Steckdose stecken mit 2000W oder einen Heizlüfter mit 2500W oder einen Winkelschleifer mit 2000W aber ein Solarmodul mit 600Wp geht nicht. Mir ist keine Sicherungseinrichtung bekannt wie LS-Schalter, FI-Schalter oder Schmelzsicherung, der nicht in beide Richtungen wirkt.

Jetzt muss eine "Elektrofachkraft" beauftragt werden und kein "Elektriker". Muss die Elektorfachkraft auch im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers stehen?
Mir scheint, dass man da einfach nur Geldscheiderei betreiben möchte.

ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 21473
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von ktown » 03.09.19, 15:52

Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

muemmel11
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 4
Registriert: 03.09.19, 10:25

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von muemmel11 » 03.09.19, 16:48

Ein sehr schön erklärender Artikel.
Auf der letzten Seite wird nun der "Elektriker" zum "Elektrotechniker-Meister".

Deswegen können Wohnungsbauunternehmen Instandhaltungsmaßnahmen an elektrischen Anlagennur dann durch ihre Mitarbeiter durch-führen lassen, wenn sie einen Elektro-techniker-Meister beschäftigen, der auf-grund seiner beruflichen Erfahrungenund seiner Kenntnisse Gewähr dafürbieten kann, dass die einschlägigen elektrotechnischen Vorschriften beachtet werden.

Da stimmt nämlich auch etwas nicht, denn die NAV verlangt nur eine entsprechend qualitative Tätigkeit.

Da-mit ist im Grundsatz keine Absenkung der Qualitätsanforderungen an die Aus-führung auch solcher Arbeiten verbun-den. Die Beauftragung ausreichend qua-lifizierter Installateure wird lediglichinsoweit in die Eigenverantwortung derKunden gestellt

Auch ein Meisterbetrieb kann irgendeinen Mitarbeiter die Arbeiten durchführen lassen und umgekehrt reicht es aus einen Meister einige Stunden pro Woche bei sich zu beschäftigen oder diesen als Betriebsleiter einzustellen ohne das er selbst entsprechende Tätigkeiten vornimmt.
So weit ein Elektroechniker-Meister nicht die entsprechenden fachlichen Kenntnisse hat in einem bestimmten Betrieb zu arbeiten, dann reicht es aus diesen einfach für ein paar Stunden Beschäftigung pro Woche Geld zu zahlen ohne das er was macht, gemäss einer Auskunft einer Handwerkskammer.

Unter bestimmten Bedingungen können Sie sich als Elektriker selbstständig machen, ohne den Meisterbrief vorweisen zu müssen: Entweder Sie stellen einen Elektromeister als Betriebsleiter ein oder Sie können womöglich die Altgesellenregelung nutzen.
https://www.finanzchef24.de/wissen/grue ... -eroeffnen

Davon abgesehen besteht ein Meisterzwang auch nicht im Reisegewerbe oder in einem Nebenbetrieb.

Eine Meisterprüfung ist für die Ausübung einer handwerklichen Tätigkeit nicht erforderlich, wenn diese innerhalb eines handwerklichen Nebenbetriebes für Dritte erbracht wird und unter die Unerheblichkeitsgrenze der Handwerksordnung (HwO) fällt.
https://www.schwaben.ihk.de/produktmark ... ieb/554056

Das dient zB. dazu, dass ein Lampenverkäufer die verkauften Lampen dem Kunden auch selbst bzw. durch einen Mitarbeiter in einem bestimmten wirtschaftlichen Umfang installieren darf.
Warum darf man überhaupt als Heimwerker eine Glühlampe wechseln? Wo ist der Unterschied festgelegt?
Während man einen Schukostecker eines Solarmoduls bis 600Wp (die Leistung kann bis zu 900 Wp Spitzenmässig betragen) nicht ohne "Elektrofachkraft" in die Steckdose stecken darf.

Der Nebenbetrieb gilt aber nur für selbstständige Unternehmen. Der angestellte Hausmeister, der selbst Elektrotechniker ist, darf eine Lampe also nicht anschliessen. Auch ein Elektroingenieur, der die Lampe entwickelt hat, darf diese grundsätzlich nicht anschliessen auch nicht im eigenen Betrieb um diese zu testen. Das ist auch da also nur möglich, wenn man einen Meister eingestellt hat oder die Voraussetzungen für einen Meisterbetrieb besitzt und in die Handwerksrolle eingetragen ist oder wenn man es in China macht. Wenn der Elektroingenieur schlau ist, dann baut er zum testen ertmal einen Stecker an die Lampe, denn in die Steckdose stecken darf er.
Der Lampenverkäufer, der nicht einmal Elektotechniker sein muss, darf die Lampe aber anschliessen (auch dem Elektroingenieur zum testen, der diese entwickelt hat) oder aber der Herdverkäufer den Elektroherd anschliessen oder aber auch evtl. eine Lampe in der Küche anschliessen, die den Herd beleuchtet.
Wo steht, dass die entsprechenden Tätigkeiten nur ein Elektrotechniker-Meisterbetrieb durchführen darf?

Ein Elektrotechniker-Meisterbetrieb für Arbeiten für die nicht einmal der Netzbetreiber einen Meisterbetrieb vorsehen muss:
"...im Interesse des Anschlussnehmers darf der Netzbetreiber eine Eintragung in das Installateurverzeichnis nur von dem Nachweis einer ausreichenden fachlichen Qualifikation für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten abhängig machen."

"Eine Meisterqualifikation kann zudem umgangen werden, wenn im ausgeübten Handwerk eine mindestens sechs Jahre dauernde Berufserfahrung vorhanden ist oder aber wenn zuvor in einer leitenden Position in dem angestrebten Handwerk gearbeitet wurde. Beabsichtigt also zum Beispiel ein berufserfahrener Handwerker, eine Tätigkeit als Hausmeister aufzunehmen, darf er diese Tätigkeit im Rahmen seiner Aufgaben ausführen, ohne eine Meisterqualifikation vorweisen zu müssen. "
https://www.gruenderlexikon.de/checklis ... ne-meister
Zuletzt geändert von muemmel11 am 03.09.19, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 15818
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von SusanneBerlin » 03.09.19, 17:45

Hallo,
muemmel11 hat geschrieben:Das dient zB. dazu, dass ein Lampenverkäufer die verkauften Lampen dem Kunden auch selbst bzw. durch einen Mitarbeiter in einem bestimmten wirtschaftlichen Umfang installieren darf.
Warum darf man überhaupt als Heimwerker eine Glühlampe wechseln? Wo ist der Unterschied festgelegt?
Wenn Sie die korrekten Begriffe benutzen würden wären Sie vielleicht weniger verwirrt. Es gibt Wandleuchten, Deckenleuchten und Stehleuchten. Die Stehleuchte muss man nur hinstellen und den Schuko-Stecker in die Steckdose stecken. Wandleuchten und Deckenleuchten muss man anschrauben sonst fallen sie runter.

Ein Leuchtmittel mit Schraubfassung darf jeder wechseln. Glühlampen werden in der EU nicht mehr vertrieben, jetzt gibt es nur noch Halogenlampen und LED.
Der Lampenverkäufer, der nicht einmal Elektotechniker sein muss, darf die Lampe aber anschliessen (auch dem Elektroingenieur zum testen, der diese entwickelt hat) oder aber der Herdverkäufer den Elektroherd anschliessen oder aber auch evtl. eine Lampe in der Küche anschliessen, die den Herd beleuchtet.Wo steht, dass die entsprechenden Tätigkeiten nur ein Elektrotechniker-Meister durchführen darf?
Nirgends, da man keine Lampen anschließt, sondern Leuchten. Um Leuchten am 230V-Netz der eigenen Wohnung anzuschließen braucht es keine Qualifikation.
Grüße, Susanne

ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 21473
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von ktown » 03.09.19, 18:38

Um mal die eigentliche Frage dieser Textwände zu beantworten, hole ich sie mal raus.
muemmel11 hat geschrieben:
03.09.19, 15:37
Muss ich für den Anschluss einer Mini-PV-Anlage eine Elektrofachkraft beauftragen?
Bei einem in Deutschland zugelassenen Produkt muss das in den Unterlagen erwähnt werden. Also kaufen, schauen und weiter handeln.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

muemmel11
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 4
Registriert: 03.09.19, 10:25

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von muemmel11 » 03.09.19, 18:57

SusanneBerlin hat geschrieben:
03.09.19, 17:45
Hallo,
muemmel11 hat geschrieben:Das dient zB. dazu, dass ein Lampenverkäufer die verkauften Lampen dem Kunden auch selbst bzw. durch einen Mitarbeiter in einem bestimmten wirtschaftlichen Umfang installieren darf.
Warum darf man überhaupt als Heimwerker eine Glühlampe wechseln? Wo ist der Unterschied festgelegt?
Wenn Sie die korrekten Begriffe benutzen würden wären Sie vielleicht weniger verwirrt. Es gibt Wandleuchten, Deckenleuchten und Stehleuchten. Die Stehleuchte muss man nur hinstellen und den Schuko-Stecker in die Steckdose stecken. Wandleuchten und Deckenleuchten muss man anschrauben sonst fallen sie runter.

Ein Leuchtmittel mit Schraubfassung darf jeder wechseln. Glühlampen werden in der EU nicht mehr vertrieben, jetzt gibt es nur noch Halogenlampen und LED.
Der Lampenverkäufer, der nicht einmal Elektotechniker sein muss, darf die Lampe aber anschliessen (auch dem Elektroingenieur zum testen, der diese entwickelt hat) oder aber der Herdverkäufer den Elektroherd anschliessen oder aber auch evtl. eine Lampe in der Küche anschliessen, die den Herd beleuchtet.Wo steht, dass die entsprechenden Tätigkeiten nur ein Elektrotechniker-Meister durchführen darf?
Nirgends, da man keine Lampen anschließt, sondern Leuchten. Um Leuchten am 230V-Netz der eigenen Wohnung anzuschließen braucht es keine Qualifikation.
Es gibt viele Lampenverkäufer:
https://www.google.com/search?client=fi ... w&q=lampen

Es heisst "die Lampe"
https://www.duden.de/rechtschreibung/La ... er_Leuchte

Sie leuchtet immer noch und es gibt sie noch. Damit das jeder live sehen kann gibt es eine webcam:
https://www.centennialbulb.org/cam.htm
"Wandleuchten und Deckenleuchten muss man anschrauben sonst fallen sie runter."
Ich habe bei mir auch Rasterdeckenleuchten. Die werden nicht geschraubt, sondern einfach in die Rasterdecke gelegt. Befindet sich darunter keine Rasterdecke, dann fallen sie runter.

Mit Lampen habe ich mich vor langer Zeit mal beschäftigt:
Es gibt aber auch noch Quecksilberdampflampen, Natriumdampflampen, Metallhalogenlampen, Leuchstoffröhren mit unterschiedlichen Edelgasen (Neonröhren), Metall-Ceramik-Halide-Lampen,Kaltkathoden-Fluoreszenzlampen uam.

Dort wird sogar eine "Industrieglühbirne E27/60W/230V" verkauft, die es gar nicht mehr gibt, weil man Restbestände verkauft:
https://www.beleuchtung.de/industrieglu ... IIQAvD_BwE

Verbot umgangen : Die Glühbirne als Heizung
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 57132.html

Ich glaube eher, die Leute, die den ganzen Senf zusammenschreiben und im Internet verbreiten aus eigenen Interessen verwirrt sind.

muemmel11
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 4
Registriert: 03.09.19, 10:25

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von muemmel11 » 03.09.19, 19:03

ktown hat geschrieben:
03.09.19, 18:38
Um mal die eigentliche Frage dieser Textwände zu beantworten, hole ich sie mal raus.
muemmel11 hat geschrieben:
03.09.19, 15:37
Muss ich für den Anschluss einer Mini-PV-Anlage eine Elektrofachkraft beauftragen?
Bei einem in Deutschland zugelassenen Produkt muss das in den Unterlagen erwähnt werden. Also kaufen, schauen und weiter handeln.
Wird in der Unterlagen nicht erwähnt. Es ist halt ein Schukostecker dran.
Wo ist festgelegt, dass in den Unterlagen erwähnt werden muss unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen man ein Produkt einsetzen darf?
Was ist ein in Deutschland zugelassenes Produkt?
Wenn das Produkt also in Deutschland nicht zugelassen ist, dann braucht es nicht erwähnt werden und man kann es einfach benutzen. Jetzt bin ich verwirrt.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 15818
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von SusanneBerlin » 03.09.19, 20:19

Ist ein CE-Zeichen dran?

Ein Schukostecker darf von jedem Laien in eine Steckdose gesteckt werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie eine Elektrofachkraft oder einen Elektrofachbetrieb.
Grüße, Susanne

ktown
FDR-Moderator
Beiträge: 21473
Registriert: 31.01.05, 08:14
Wohnort: Auf diesem Planeten

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von ktown » 03.09.19, 21:21

Ich bin kein Fachmann in solchen Dingen, aber wie soll mittels eines Schukostecker der prod. Strom ins Netz eingespeist werden?

Das ist aber eher eine technische und keine rechtliche Frage und dafür gibt es eine ganze Menge anderer Foren die in diesem Fall helfen können. :lachen:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 15818
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von SusanneBerlin » 03.09.19, 21:34

Der Strom wird von gleichzeitig angeschalteten Verbrauchern im selben Stromkreis verbraucht. So kann man seine Stromrechnung reduzieren.
Grüße, Susanne

ExDevil67
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 4735
Registriert: 17.01.14, 09:25

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von ExDevil67 » 03.09.19, 21:43

Autsch. Also löst im Fehlerfall der FI / die Sicherung aus, aber die PV-Anlage speist weiter Strom ein? Ich bin zwar nicht vom Fach, aber das klingt für mich potenziell brandgefährlich bzw ungesund.

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19371
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von Tastenspitz » 04.09.19, 06:29

Vorab - die Beiträge habe ich nicht umfassend durchgelesen.
Vermutlich handelt es sich um einen Wechselrichter, der mittels Schukostecker den Strom in den Stromkreis einspeist.
Ich habe mit mal eine Anleitung für so ein Ding angesehen. Der 2. Satz im Handbuch lautet
1.2 Zielgruppe
Dieses Handbuch ist für qualifizierte Fachkräfte
Weiters ist von einem Bidirektionalen Zähler die Rede, um den Strom ggf. ins öff. Netz einzuspeisen.
Mein Tipp - Gelbe Seiten Slogan - Elektriker suchen. :)
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

windalf
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 14857
Registriert: 27.01.05, 02:00
Wohnort: Internet

Re: Arbeiten an elektrischen häuslichen Installationen

Beitrag von windalf » 04.09.19, 07:08

Vielleicht hilft das hier

https://www.bonn-netz.de/Einspeisung/Pl ... omanlagen/
Weiters ist von einem Bidirektionalen Zähler die Rede, um den Strom ggf. ins öff. Netz einzuspeisen.
Naja der Ertrag dürfte so gering sein, dass man sich das steuertechnisch wohl eher nicht antuen möchte. Es empfiehlt sich dann eher ein Zähler mit Rücklaufsperre. Wenn man natürlich bescheissen will ist es ganz praktisch, wenn der Zähler keine Rücklaufsperre hat. In dem Fall rechnet sich so eine Anlage deutlich schneller...
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Antworten