Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

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fragenfueralle
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Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von fragenfueralle »

Angenommen, die Übernahme einer Herstellergarantie wegen eines Herstellermangels wird positiv beschieden und der Händler bietet einen Austausch gegen Neuware an, da eine Reparatur nicht möglich ist.
Beispielhaft: Rahmenbruch an einem Fahrrad, knapp 2 Jahre alt.
Das nun vom Händler zum Tausch angebotene baugleiche Fahrrad (Neuware, neues Modell) wird jedoch in einer Ausstattungsvariante niedriger angeboten, dafür aber zum damaligen Preis des reklamierten fast 2 Jahre alten Fahrradmodells.
Das zum reklamierten qualitativ gleichwertig und serienmäßig ausgestattete aktuelle Modell hingegen wäre heute teurer als das damalige.
Muss der Verbraucher bei Preisgleichheit das qualitativ niedrigwertigere Fahrrad akzeptieren oder kann er erfolgreich auf die gleiche Ausstattung ohne Mehrkosten bestehen?
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ExDevil67
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Re: Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von ExDevil67 »

Gefühlt würde ich sagen schuldet einem der Hersteller in diesem Fall nur einen neuen Rahmen und kein neues Fahrrad. Ggf noch die Kosten um die vorhandenen Teile wie Schaltung, Bremsen, Licht etc vom alten auf den neuen Rahmen umzubauen so weit möglich.
fragenfueralle
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Re: Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von fragenfueralle »

Ich muss hier noch korrigieren: es geht hier um einen Herstellermangel, der im Rahmen der gesetzlichen 2jährigen Gewährleistung erfolgreich geltend gemacht wurde und nicht um eine Garantie.
Inwiefern technisch ein Rahmentausch möglich sein könnte und ob der Aufwand aus Händlersicht vertretbar ist, ist nicht bekannt.
Neben Kettenschaltung (v/h), Bremsen und Licht kämen noch Tret-Kurbel mit Lager und Feder-Gabel mit Lager samt Einstellarbeiten als nennenswerte Austauscharbeiten hinzu.
Kein E-Bike.
Anschaffungswert des Fahrrades (MTB) zw. 800 und 900 €.
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ktown
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Re: Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von ktown »

ExDevil67 hat geschrieben: 01.06.22, 14:51 Gefühlt würde ich sagen schuldet einem der Hersteller in diesem Fall nur einen neuen Rahmen und kein neues Fahrrad. Ggf noch die Kosten um die vorhandenen Teile wie Schaltung, Bremsen, Licht etc vom alten auf den neuen Rahmen umzubauen so weit möglich.
Also schulden tut der Hersteller, bei der Garantie, mal rein garnix. Der Hersteller stellt die Regeln auf und nur diese gelten.
fragenfueralle hat geschrieben: 01.06.22, 14:28 Muss der Verbraucher bei Preisgleichheit das qualitativ niedrigwertigere Fahrrad akzeptieren oder kann er erfolgreich auf die gleiche Ausstattung ohne Mehrkosten bestehen?
Dazu sollte er sich die Garantiebedingungen anschauen.

Ansonsten steht dem Käufer, bei Gewährleistung, eine mangelfreie Ware zu. Eine Abweichung in der Ausstattung ist sicherlich einem Mangel gleichzusetzen.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe
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Re: Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von ktown »

Moderationsbeitrag
Der TE sollte sich mal Gedanken darüber machen, ob es sich nun um Garantie oder Gewährleistung handelt.
fragenfueralle
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Re: Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von fragenfueralle »

ktown hat geschrieben: 01.06.22, 17:37 Der TE sollte sich mal Gedanken darüber machen, ob es sich nun um Garantie oder Gewährleistung handelt.
Der TE hat dazu eindeutig Stellung genommen.
Dass Sie sich auf "Garantie" beziehen, dafür kann der TE ja wohl nichts. Siehe einen Beitrag vor Ihrem ersten.
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Re: Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen

Beitrag von ktown »

Moderationsbeitrag
fragenfueralle hat geschrieben: 01.06.22, 20:07 Dass Sie sich auf "Garantie" beziehen, dafür kann der TE ja wohl nichts.
Was soll dann die Threadüberschrift?
Herstellergarantie und Produktqualität geltend machen
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