Art. 12a GG als verfassungswidriges Verfassungsrecht?

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Rechtsverdreher
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Re: Art. 12a GG als verfassungswidriges Verfassungsrecht?

Beitrag von Rechtsverdreher » 18.05.10, 14:34

cmd.dea hat geschrieben:Ich meinte ja auch nicht Sie, sondern Rechtsverdreher,
Ich gehe mal davon aus, dass Mount'N'Update mich bzw. meine Frage gemeint hat?

Mount'N'Update hat sie eindeutig auf diese Frage von mir gezogen:
"Verstößt der Wehrdienst eigentlich gegen Artikel 14 der europäischen Menschenrechtskonvetion?"
und dessen "Frage" war alles andere als eine solche.
Aus welchen Teil dieser Frage, kann man eine Anspielung erkennen?
Die vermeintliche (hier in eine Frage gepackte) Umkehr einer Argumentationslast, um dann denjenigen, der die eigene nicht begründete Behauptung widerlegt, angreifen zu können, gehört dazu
Ich habe gefragt, weil ich es nicht weiß.
(auf meine Nachfrage nach dem Grund für einen Verstoß ist ja auch nichts mehr gekommen).
Ja, ich ging eigentlich davon aus, dass ich längst geanwortet hätte, aber leider habe ich festgestellt, dass mein Beitrag nicht (mehr) vorhanden ist. Dort habe ich geschrieben, dass ich mittlerweile selbst denke, dass der Art. 14 EMRK nicht greifen kann, da er sich nu auf Dinge bezihet, die im MRK geregelt sind und ich habe zumindest nichts gefunden, das auf die Wehrpflicht abziehlt.

Ich habe gefragt, weil mich das interessiert und sie eben der Experte sind. Ich hätte genauso gut auch antworten können, dass es unhöflich ist, mit einer Frage auf eine Frage zu antworten.

Ich dachte eine Richter sollte nicht voreingenommen sein. Ich behaupte auch nicht, dass nur nicht anworten weil sie keinen die Aussage von Ihnen gar nicht begründen können, aber trotzdem den Freuenversteher spielen wollen.

Was mich vor allem interessiert ist, sind eben die Fragen, ob es sachliche Gründe/Unterschiede für eine Anders Behandlung bezüglich der Haarlänge, Beförderung und Leistung gibt. Und warum es keine gibt, wenn es darum geht, ob eine Frau alle Dineste bei der Bundeswehr ausführen darf. Außerdem welche Ungleichberechtigung durch die einseitige Wehrpflicht von Männer bekämpft werden soll. Wie soll ich die Frage so formulieren, dass sie ein Richter nicht als versteckte Anspielung ansieht und sachlich antwortet?

Bei den Fragen ist es nunmal einfacher die relevatien Unterschiede zu nennen, wie dass ich alles aufliste, was meiner Meinung nach gleich ist. Das wäre so as würde ich alle Orte, Straßen und Hausnummer auffführen, in denen ich mich nicht befinde, statt zu sagen, wo ich gerade bin.

Außerdem habe sie mich durch ihre Gegenfrage dazu gedrängt, dass ich etwas begründe, das ich nicht kann, was ich auch zugbe. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich nie Behauptet, dass es so ist.

Mount'N'Update

Re: Art. 12a GG als verfassungswidriges Verfassungsrecht?

Beitrag von Mount'N'Update » 18.05.10, 23:05

cmd.dea hat geschrieben:Ich meinte ja auch nicht Sie, sondern Rechtsverdreher, und dessen "Frage" war alles andere als eine solche.
Doch, den meinte ich auch. :wink:
Internetforen haben bei manchen Teilnehmern einfach bestimmte Arten der Gesprächs- und Argumentationskultur entwickelt. Die vermeintliche (hier in eine Frage gepackte) Umkehr einer Argumentationslast, um dann denjenigen, der die eigene nicht begründete Behauptung widerlegt, angreifen zu können, gehört dazu (auf meine Nachfrage nach dem Grund für einen Verstoß ist ja auch nichts mehr gekommen).
Das mache ich auch so, bekomme aber in der Regel eine Antwort und bin damit zufrieden. :)

Und so funktioniert so ein Forum doch auch. Man hat eine Idee, teilt sie anderen mit, die ihm dann erklären, dass der Einfall Mist ist - oder eben nicht. :oops: Davon lebt doch das Forum auch.
Allein die Tatsache, dass die höhere Norm das Wort "Diskriminierung" beinhaltet und die angezweifelte Norm sich nur an Männer richtet, reicht in unserem Rechtssystem keinesfalls aus. Gleichheitsgrundsatz und Diskriminierungsverbot sind doch erheblich komplexer, als dass man in diesen Fällen bereits eine Erklärung, bzw. Rechtfertigung bringen müsste.
Na, das ist doch schon mal ein erster Ansatz. :)


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