Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

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lucid
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von lucid » 30.04.16, 02:30

Cordelia hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:An diesem Beispiel sieht man übrigens auch, warum sich so lange nichts getan hat, warum die Regierung den notwenigen Paradigmenwechsel scheut, warum Leute wie fool oder du weiterhin so ungeniert an der Willkommenskultur festhalten.
Jeder Mensch, der vor einem Krieg flieht oder durch Gewalt oder Hunger bedroht ist, hat Anspruch auf Hilfe. Es gibt aus gutem Grund Menschenrechte die nicht verhandelbar sind. Heute grenzen wir Flüchtlinge aus und morgen?
Was du da forderst nennt man üblicherweise Sklaverei.
Du hast kein Recht mich und andere deutsche Arbeitnehmer zu Mehrarbeit zu zwingen, damit du (und andere wie du) deine karikativen Gelüste befriedigen kannst.
Tu das bitte mit deinem eigenem Geld.

Menschenrechte sind Abwehrrechte. Niemand hat ein Recht darauf von irgendwelchen fremden Ausländern unterhalten zu werden.

Und erst recht nicht Flüchtlinge, die zu den reichsten Menschen auf dieser Erde gehören, wie man leicht an den Schleusungskosten sieht.
Da gibt es noch Milliarden Leute denen man vorher helfen müsste, wenn es denn so ein Recht auf Hilfe d.h. eine Pflicht zur Sklavenarbeit gäbe.

Nordland hat geschrieben:Es erschwert eine sachlich geführte Diskussion, wenn die Grundlage für diese Diskussion in einer Wette ("Wir schaffen das") besteht.
Es bleibt uns gar keine andere Wahl als es zu schaffen, denn die Wanderungsbewegungen werden sich nicht aufhalten lassen. Mit der Politik der Grenzen verlagern wir nur die Probleme, wir lösen sie nicht. Den gewalttätigen Ausschreitungen werden Radikalisierungen folgen oder glaubst etwa Flüchtlinge setzen bei der Flucht ihr Leben aufs Spiel und gehen dann brav und artig zugrunde? Es ist schon so etwas wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.
Selbstverständlich haben wir die Wahl die Flüchtlinge nicht reinzulassen, dafür haben wir die Bundeswehr.
Was die dann machen ist nicht unser Problem, sondern das der Länder in denen sie sich befinden. Vermutlich nehmen sie den nächsten Zug nach Hause, ganz einfach. Die Reise von hier nach Syrien dauert nur wenige Tage, selbst mit der Bahn.
Damit verlagert wir nichts, sondern verhindert nur, dass die Probleme hierhin kommen.

Es ist auch nicht unsere Aufgabe die Probleme von fremden Ländern zu lösen.
Versuche das zu tun führen regelmässig zu Katastrophen. So ist der Syrienkrieg auch überhaupt erst entstanden.


Wirklich: Das beste Beispiel, dass das Frauenwahlrecht ein Fehler war. Vollkommen verantwortungsloses und ungerechtes Handeln nur um die eigenen Emotionen (Bemutterungstrieb, usw.) zu befriedigen.

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von nordlicht02 » 30.04.16, 06:57

lucid hat geschrieben:Und erst recht nicht Flüchtlinge, die zu den reichsten Menschen auf dieser Erde gehören, wie man leicht an den Schleusungskosten sieht.
Vielleicht sollten Sie sich auch mal informieren, wie das Gros der Flüchtlinge sich das Geld für die Schleuser zusammenkratzt, bevor Sie einen derart hanebüchen Schwachsinn von sich geben! Das sind ja Perfida- und AfDeppen-Parolen par excellence.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Ronny1958
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von Ronny1958 » 30.04.16, 09:37

Eigentlich haben diese von mir ignorierten Typen doch heute gar keine Zeit?

Findet nicht aktuell ihr Reichsparteitag statt?

Habe gerade beim Zappen auf Phoenix diese hässliche Fratze der AfD (aka Frauke P.) anschauen müssen.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von nordlicht02 » 30.04.16, 09:47

Ronny1958 hat geschrieben:Habe gerade beim Zappen auf Phoenix diese hässliche Fratze der AfD (aka Frauke P.) anschauen müssen.
Und, Fernseher noch heil oder ist jetzt ein neuer fällig? :mrgreen:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von Ronny1958 » 30.04.16, 10:00

Man kann sie nur bekämpfen, wenn man sich ihren "Argumenten" stellt, und sich ihren Schwachsinn antut.

Auch wenn es öfter mal so aussieht wie im Sportpalast, als Joseph G. rumgeiferte.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von lucid » 30.04.16, 13:24

nordlicht02 hat geschrieben:
lucid hat geschrieben:Und erst recht nicht Flüchtlinge, die zu den reichsten Menschen auf dieser Erde gehören, wie man leicht an den Schleusungskosten sieht.
Vielleicht sollten Sie sich auch mal informieren, wie das Gros der Flüchtlinge sich das Geld für die Schleuser zusammenkratzt, bevor Sie einen derart hanebüchen Schwachsinn von sich geben! Das sind ja Perfida- und AfDeppen-Parolen par excellence.
Für Syrien gibt es z.Z. keine Zahlen, aber der Irak (wo auch viele Flüchtis herkommen) und die meisten anderen Länder in der Gegend liegen bzgl. dem realen Volkseinkommen pro Person (BIP PPP per capita) sehr nah am Weltdurchschnitt (15000 $ /Jahr). D.h. mind. die Hälfte der Weltbevölkerung ist ärmer bei symm. Verteilung (tatsächlich wesentlich mehr wenn die Verteilung unsymmetrisch ist und das ist der Fall).

Insbesondere sind fast alle afrikanischen Länder WESENTLICH ärmer, bei Wikipedia gibts Karten zum gucken.

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von Oktavia » 30.04.16, 13:58

lucid hat geschrieben:Wirklich: Das beste Beispiel, dass das Frauenwahlrecht ein Fehler war. Vollkommen verantwortungsloses und ungerechtes Handeln nur um die eigenen Emotionen (Bemutterungstrieb, usw.) zu befriedigen.
Ganz so stehts ja noch nicht im Wahlprogramm aber das wird ja wohl in den nächsten Jahren kommen, wenn sich Demokraten nicht gegen diese braune Brut zusammen schliessen.
Die Leute, die heute die AfD unterstützen werden sich noch umgucken. Arbeitslose und Geringverdiener werden sich schneller als sie gucken können in Zwangsarbeit und Umerziehung wiederfinden. Auch zum Thema "Klientel" sollte man in ein Wahlprogramm gucken. Die AfD nutzt eben nicht denen die wenig Geld haben...
"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."
George Bernard Shaw

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von lucid » 30.04.16, 17:17

Oktavia hat geschrieben:
lucid hat geschrieben:Wirklich: Das beste Beispiel, dass das Frauenwahlrecht ein Fehler war. Vollkommen verantwortungsloses und ungerechtes Handeln nur um die eigenen Emotionen (Bemutterungstrieb, usw.) zu befriedigen.
Ganz so stehts ja noch nicht im Wahlprogramm aber das wird ja wohl in den nächsten Jahren kommen, wenn sich Demokraten nicht gegen diese braune Brut zusammen schliessen.
Die Leute, die heute die AfD unterstützen werden sich noch umgucken. Arbeitslose und Geringverdiener werden sich schneller als sie gucken können in Zwangsarbeit und Umerziehung wiederfinden. Auch zum Thema "Klientel" sollte man in ein Wahlprogramm gucken. Die AfD nutzt eben nicht denen die wenig Geld haben...
Die AFD ist gegen AN-Migration und damit gegen den Hauptgrund warum Deutschland ein Niedriglohnland wird.
War doch grade in den Nachrichten: 40% der hier wohnenden EU-Ausländer beziehen ALG-2. Unter 50% arbeiten überhaupt, allerdings in erster Linie im Niedriglohnbereich.
Der Staat macht daran Verlust. Kapitaleigner gewinnen. Sieht man auch an der Kapitalquote.

Zwangsarbeit und Umerziehung haben wir eh schon. Und Frauenwahlrecht hat mit Demokratie genausoviel zutun wie Kinderwahlrecht.

Die aktuelle Politik führt jedenfalls in den Untergang, das ist mittlerweile hinreichend offensichtlich für jeden der etwas selber denken kann oder in den neuen Slumgebieten wohnt.
Man spricht nicht umsonst von Weimarer Zuständen.

nordlicht02
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von nordlicht02 » 30.04.16, 18:18

lucid hat geschrieben:Und Frauenwahlrecht hat mit Demokratie genausoviel zutun wie Kinderwahlrecht.
Dass wir im 21. Jahrhundert leben, haben Sie schon irgendwie mitbekommen, oder?
Langsam frage ich mich, ob das, was manch einer zu rauchen scheint, schon im Handel oder noch in der Testphase ist.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von lucid » 30.04.16, 19:04

nordlicht02 hat geschrieben:
lucid hat geschrieben:Und Frauenwahlrecht hat mit Demokratie genausoviel zutun wie Kinderwahlrecht.
Dass wir im 21. Jahrhundert leben, haben Sie schon irgendwie mitbekommen, oder?
Langsam frage ich mich, ob das, was manch einer zu rauchen scheint, schon im Handel oder noch in der Testphase ist.
Also eigentlich bin ich ja fürs Kaiserreich. Der Rechtsstaat war eine Errungenschaft des Absolutismus (unstrittig), und ist leider mit ihm untergegangen (meine Meinung).
Und das dt. Kaiserreich war auch sicherlich der freiheitlichste Staat auf dt. Boden in den letzten paar hundert Jahren.

Aber wenn es schon Demokratie sein muss, dann eine bewährte Form, so wie die Schweiz anno 1970.
Mittlerweile wählen da auch Frauen und man sieht leider schon erste Verfallserscheinungen.

Frauen sind leider für sozialen Druck viel zu empfänglich, deshalb medial und sonstwie leicht beeinflussbar.
Das liegt v.a. daran, dass Frauen überwiegend abhängig sind, entweder von ihren Eltern, ihrem Mann oder vom Staat.
Und sie befassen sich noch weniger mit Sachfragen als Männer (und da ist es schon schlimm). Ausserdem wählen sie in der Regel sozialistischer.
Ist alles ganz gut untersucht.

Generell:
Wer Herrschaft ausübt sollte bereit und fähig sein die Rechtsordnung zu verteidigen, d.h. auch ggf. dafür mit seinem Leben einzustehen.
Solange es keine (ernsthafte) Wehrpflicht für Frauen gibt, ist ein allgemeines Frauenwahlrecht auf jedenfall moralisch ungerecht.

Über ein Wahlrecht auf Antrag für Frauen die selbst vollständig für ihren Unterhalt aufkommen (ohne Transfers, direkt oder indirekt) könnte man reden.

Cordelia
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von Cordelia » 30.04.16, 20:53

Nordland hat geschrieben:Die beste Lösung, ist wenn die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt (Angebot und Nachfrage) so gestaltet sind, dass gar kein Druck entsteht. Das geht durch hohe Qualifikationen. Es müssen hochwertige Produkte entwickelt und produziert werden. Dann sind die Arbeitgeber bereit, viel Geld für gut ausgebildete Mitarbeiter zu zahlen. Und dann wird es auch weniger Leute geben für die einfacheren Jobs. Also müssen die Arbeitgeber, die eigentlich prekäre Löhne zahlen wollten, nach Leuten Ausschau halten und höhere Löhne zahlen, um Leute zu finden.
Deutschland braucht aber nicht nur „qualifizierte“ Arbeitnehmer, wie Du es nennst, sondern auch Lagerarbeiter und Gebäudereiniger und auch die müssen von ihrem Gehalt leben können. Außerdem bietet Qualifikation keinen Schutz vor prekären Arbeitsverhältnissen.
Nordland hat geschrieben:Und die Rente? Wir leisten es uns doch, gut ausgebildete, gesundheitlich oftmals noch fitte Beschäftigte mit 63 in Rente zu schicken. Nicht auf ein höheres Renteneintrittsalter hinzuwirken, oder am besten dessen Abschaffung, fördert die Altersarmut und darüber hinaus das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, das man heute schon ab 50 von der Gesellschaft eingeflößt bekommt.
Das Rentenalter ist stufenweise bereits auf 67 hochgesetzt worden, wer vorzeitig in Rente geht muss Abschläge in Kauf nehmen. Viele über 60jährige sind heute schon nicht mehr erwerbstätig. Wie soll ein 70jähriger Bauarbeiter noch Zementsäcke schleppen können? Eine Anhebung des Renteneintrittalters ist immer auch eine Rentenkürzung und begünstigt Altersarmut.
lucid hat geschrieben:Was du da forderst nennt man üblicherweise Sklaverei. Du hast kein Recht mich und andere deutsche Arbeitnehmer zu Mehrarbeit zu zwingen, damit du (und andere wie du) deine karikativen Gelüste befriedigen kannst.
Tu das bitte mit deinem eigenem Geld.
Ich zwinge niemanden zu Mehrarbeit und habe jedes Recht darauf politische Forderungen zu stellen. Das nennt sich Demokratie.
lucid hat geschrieben:Wirklich: Das beste Beispiel, dass das Frauenwahlrecht ein Fehler war.
Was dieThese nur bestätigt: Die AFD ist eine Partei von Männern, denen ihr natürlich empfundener Machtanspruch entglitten ist. Eine Runde Mitleid ...
Zuletzt geändert von Cordelia am 30.04.16, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.

nordlicht02
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von nordlicht02 » 30.04.16, 21:16

lucid hat geschrieben: Ist alles ganz gut untersucht.
Ich denke eher, Sie sollten sich auch mal untersuchen lassen.
Aber wie heißt es doch so schön: Don´t feed the Troll.
In diesem Sinne: Viel Spaß weiterhin im Kaiserreich.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

windalf
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von windalf » 01.05.16, 13:18

Deutschland braucht aber nicht nur „qualifizierte“ Arbeitnehmer, wie Du es nennst, sondern auch Lagerarbeiter und Gebäudereiniger und auch die müssen von ihrem Gehalt leben können.
Wenn man von dem Gehalt nicht leben könnte, dann würde den Job ja niemand machen...
Außerdem bietet Qualifikation keinen Schutz vor prekären Arbeitsverhältnissen.
Es ist wohl so ziemlich das Einzige (abgesehen von bereits Kohle ohne Ende haben), was Schutz davor bietet.
Das Rentenalter ist stufenweise bereits auf 67 hochgesetzt worden, wer vorzeitig in Rente geht muss Abschläge in Kauf nehmen.
Und ist das jetzt ungerecht. Er bezieht dann ja auch länger Rente als derjenige der mit 67 in Rente geht...
Viele über 60jährige sind heute schon nicht mehr erwerbstätig.
Was wohl nicht selten an der aktuellen Politik liegt die genau das ermöglicht...
Wie soll ein 70jähriger Bauarbeiter noch Zementsäcke schleppen können? Eine Anhebung des Renteneintrittalters ist immer auch eine Rentenkürzung und begünstigt Altersarmut.
Der sollte halt zusehen, dass er mit 70 noch andere Dinge kann also Zementsäcke schleppen (was er dann auf Grund seines ALters ggf. auch nicht mehr kann). Es kann wohl keiner sagen es kam völlig überraschend, dass er mit 70 keine Zementsäcke mehr wird schleppen können...
Ich zwinge niemanden zu Mehrarbeit und habe jedes Recht darauf politische Forderungen zu stellen. Das nennt sich Demokratie.
Hübsch bei Forderungen dieser Art ist es immer noch zu sagen, wie das konkret finanzeirt werden soll bzw. wer am Ende dafür löhnen soll...
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von lucid » 01.05.16, 16:01

Rente und das ganze öffentliche Gejammer darüber ist ein gutes Beispiel dafür, wie weit sich der öffentliche Diskurs von der Rationalität wegbewegt hat.

Man muss sich mal folgendes klar machen:

Jedes denkbare System der Altersvorsorge muss Einkommen letztlich von der produktiven Lebenszeit auf die unproduktive Umverteilen.
Bei (vereinfacht) 40 Jahren Arbeitszeit und 20 Jahren Rentenzeit heisst das, dass man notwendig jeden Monat im Arbeitsleben genau die Hälfte seiner späteren Monatsrente einzahlen muss. Will man im Alter genausoviel haben wie vorher müsste der Beitragssatz also 33% betragen, was unrealistisch ist. Das aktuelle Rentenniveau bei einem Satz von aktuell 20% ist also schon an der Grenze des langfristig machbaren.
Die vergleichsweise absurd niedrigen Beitragssätze von früher waren nur möglich, weil wir von der positiven Demographie der Weimarer Republik und den ersten Jahren der Bundesrepublik profitieren konnten.
Alle Kürzungen sind bisher einfach Rückkehr zur demographischen Normalität.

Wir kommen also erst noch in die Phase wo wir die Folgen der negativen Demographie, heisst der nicht nachhaltigen Politik, tragen müssen.
Das alles hat Schleier schon in den 60ern vorausgesagt und deshalb ein System vorgeschlagen, dass im Gegensatz zur heutigen RV nicht von Familien zu Kinderlosen umverteilt (neutral wär ein System mit doppelten Beitragssatz für Kinderlose). Aber man wollte ja nicht hören. 50 Jahre destruktive Politik gegen das Volk. Und die Immigration macht es natürlich noch viel schlimmer, weil dadurch notwendig die Lohnquote (normal wär um die 80%) sinkt.

lucid
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Re: Grundgesetzwidrige Methodik in der Flüchtlingspolitik?

Beitrag von lucid » 01.05.16, 18:51

Cordelia hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:Die beste Lösung, ist wenn die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt (Angebot und Nachfrage) so gestaltet sind, dass gar kein Druck entsteht. Das geht durch hohe Qualifikationen. Es müssen hochwertige Produkte entwickelt und produziert werden. Dann sind die Arbeitgeber bereit, viel Geld für gut ausgebildete Mitarbeiter zu zahlen. Und dann wird es auch weniger Leute geben für die einfacheren Jobs. Also müssen die Arbeitgeber, die eigentlich prekäre Löhne zahlen wollten, nach Leuten Ausschau halten und höhere Löhne zahlen, um Leute zu finden.
Deutschland braucht aber nicht nur „qualifizierte“ Arbeitnehmer, wie Du es nennst, sondern auch Lagerarbeiter und Gebäudereiniger und auch die müssen von ihrem Gehalt leben können. Außerdem bietet Qualifikation keinen Schutz vor prekären Arbeitsverhältnissen.
Nordland sieht das historisch falsch rum. Deutschland war schon sofort nach dem WK2 wieder ein hochproduktives Hochlohnland mit Kapital-intensiver Wirtschaftsstruktur und entsprechend gut ausgebildeten Arbeitern.
Das hat man bis in die 70er noch ausbauen können. Sicher, man braucht auch immer einige Putzen und andere unqualifizierte Arbeiter. Die gab es auch, aber Angebot und Nachfrage war ausgeglichen, weshalb die Löhne auch im unterem Bereich ziemlich hoch waren, wodurch die Unterschicht am volkswirtschaftl. Produktivitätszuwachs voll partizipieren konnte.

Dann hat man eine neue Unterschicht an Gastarbeitern importiert, die schon von Anfang an kaum brauchbare Qualifikationen hatten und dadurch des Arbeitsangebot weit über die Nachfrage erhöht.
Dadurch sinken notwendig (und nachweislich) die Löhne in den betroffenen Wirtschaftsbereichen.

Es gibt dadurch viel zu viele unqualifizierte AN für unsere Wirtschaftsstruktur.
Damit sich das ändert muss die dt. Wirtschaft so umgestellt werden, dass hier mehr niederwertige Wertschöpfung stattfindet. Das passiert automatisch durch die sinkenden Löhne, deshalb ist es auch schädlich das zu verhindern, allerdings dauert das einige Jahrzehnte. Solange fahren Unternehmen Extragewinne durch Migration ein (was sich in der sinkenden Lohnquote und steigenden Kapitaleinkommen wiederspiegelt).
Ewige Nettomigration führt natürlich zu ständig sinkenden Löhnen.

Ausbildung/Integration löst das Problem nicht. Untersuchungen zeigen, dass Migranteneinkommen proportional zum Durchschnitts-IQ des Herkunftslandes ist; Ausbildung spielt fast garkeine Rolle wenn man für IQ kontrolliert. Und der IQ ist nunmal fix und erblich. Die einzige Lösung ist also der Aufbau einer Industrie mit geringerer Wertschöpfung, z.B. personennahe Dienstleistungen wie Prostitution und Putze. Das passiert ja auch sehr stark in Deutschland. Sex ist billig wie zuletzt höchstens in der Weimarer Republik. Die einzige Alternative sind Deportationen.
lucid hat geschrieben:Was du da forderst nennt man üblicherweise Sklaverei. Du hast kein Recht mich und andere deutsche Arbeitnehmer zu Mehrarbeit zu zwingen, damit du (und andere wie du) deine karikativen Gelüste befriedigen kannst.
Tu das bitte mit deinem eigenem Geld.
Ich zwinge niemanden zu Mehrarbeit und habe jedes Recht darauf politische Forderungen zu stellen. Das nennt man Demokratie..
Genauso könntest du sagen, es wär dein Recht den Holocaust zu fordern.
Das stimmt zwar, aber das macht es nicht besser.

Vermutlich hast du bereits sozialistische Parteien gewählt, die ihre Versklavungsprogramme dann realisiert haben; damit bist du direkt mitverantwortlich dafür, also zwingst mittelbar.
Ebenso z.B. wie du für den Kosovokrieg und die dortigen Toten verantwortlich bist, wenn du damals eine andre Partei als die SED gewählt hast.
lucid hat geschrieben:Wirklich: Das beste Beispiel, dass das Frauenwahlrecht ein Fehler war.
Was meine These nur bestätigt: Die AFD ist eine Partei von Männern, denen ihr natürlich empfundener Machtanspruch entglitten ist. Eine Runde Mitleid ...
Nein, es geht darum eine unfähig und gefährlich gewordene Herrscherelite auszutauschen.
Die besteht ohnehin schon jetzt zu mind. 90% aus Männern.

Die Funktion von Frauen in der Politik ist heute in erster Linie Deko oder Helfer ohne eigenen Einfluss. Das sagen sogar die Feministen.
Und die paar prominente Ausnahmen zeichnen sich v.a. durch besondere Unfähigkeit aus.


Petry, die vermutliche Kanzlerkanidatin der AFD, ist übrigens weiblich, auch wenn es selten auffällt.

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