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Bei Führerscheinstelle angezeigt worden

Verfasst: 08.08.14, 23:18
von travolta95
hallo zusammen!

ich habe meine papiere beantragt, und das vor knapp drei monaten....
diese sind bis jetzt noch nicht genehmigt liegen also noch bei der führerscheinstelle...
ich habe dort angerufen und erfahren das jemand mich dort des drogenkonsums bezichtigt..
dies entspricht nicht der wahrheit ..
diese person war ein ehmaliger arbeitskollege der gekündigt wurde und hat vorher auch schon versucht einem eins auszuwischen...

meine frage ist jetzt:
was kommt auf mich zu... die nette dame sagte das die anfrage zur polizei schon gestellt wurde und die ermittlung bis zu einem monat dauern könnte, sprich bis ich dort ne antwort erhalten werde...im anschluss würde entschieden ob ich die genehmigung zum erwerb einer fahrerlaubnis bekomme...

was kann auf mich zu kommen ?
was kann ich tun dieszuglich des problems?
bekomm ich uberhaupt meine papiere?
mein job hängt davon ab und dies wusste auch diese person.
ich habe keinerlei vorstrafen, einträge oder sonstiges...
ich hoffe mir kann bei diesem problem weitergeholfen werden...

vielen dank im voraus!

Re: Bei Führerscheinstelle angezeigt worden

Verfasst: 09.08.14, 00:24
von Mount'N'Update
Mich verwundert ein wenig, dass die Führerscheinbehörde auf Zuruf tätig wird. Ich vermute daher, dass dort eine konkrete Anzeige durch die Polizei vorliegt, die evtl. auch schon Jahre zurück liegen kann.

Selbst wenn das Verfahren wegen erwiesener Unschuld eingestellt worden sein sollte, so erfährt das die Führerscheinstelle - im Gegensatz zur Anzeige selbst - nicht. Darum muss bei Polizei und/oder Gericht nachgefragt werden. Das dauert ein wenig. Und sollte da wirklich nichts sein, kannst du dich entspannt zurücklehnen. :wink:

Re: Bei Führerscheinstelle angezeigt worden

Verfasst: 09.08.14, 09:33
von questionable content
Mount'N'Update hat geschrieben:Mich verwundert ein wenig, dass die Führerscheinbehörde auf Zuruf tätig wird. Ich vermute daher, dass dort eine konkrete Anzeige durch die Polizei vorliegt, die evtl. auch schon Jahre zurück liegen kann.

Selbst wenn das Verfahren wegen erwiesener Unschuld eingestellt worden sein sollte, so erfährt das die Führerscheinstelle - im Gegensatz zur Anzeige selbst - nicht. Darum muss bei Polizei und/oder Gericht nachgefragt werden. Das dauert ein wenig. Und sollte da wirklich nichts sein, kannst du dich entspannt zurücklehnen. :wink:
Der Sachverhalt klingt ziemlich unrund, aber:

Man kann tatsächlich bei der Führerscheinstelle Bedenken melden, die gegen die allgemeine Fahrtauglichkeit einer Person sprechen. Die Behörde ist für die Gefahrenabwehr im Straßenverkehr zuständig und muss dem dann regelmäßig nachgehen.

Ich kenne das bislang allerdings nur von Fällen, bei denen Jemand bereits einen Führerschein hat, sich damit aber nun Probleme ergeben.

Beispiele für solche Situationen: Fahrprobleme im Alter, mögliche Probleme durch Abdriften in Alkoholismus oder Medikamentwirkungen, psychische und organische Probleme mit Aufwirkung auf die Fahrtauglichkeit etc.

Oft sind die Probleme für Angehörige, Nachbarn etc. längere Zeit erkennbar auch ohne dass bereits ein Unfall oder eine Auffälligkeit gegenüber der Polizei besteht. Dann kann man überlegen, die Problematik der Behörde zu melden, die dann ggf. nachforscht und bei Erhärtung weiteres veranlasst.