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falsch geblitzt ?

Verfasst: 22.05.17, 08:53
von Me7z
Guten Morgen ,

nehmen wir mal an Person A und B fahren in 2 Autos die selbe Strecke hintereinander. Es ist eine Bundesstraße mit der maximalen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Peron A (vorausfahrendes Auto) fährt mit ca 80 an dem fest positioniertem Blitzer vorbei, alles in Ordnung. Person B fährt mit ca 75 km/h kurz darauf an dem Blitzer vorbei und bemerkt den roten Blitz. Während Person B auf Höhe des Blitzers ist kommt ihm auch ein Auto auf gleicher Höhe entgegen.

Zum Blitzer selbst: Es war ein neuer Säulenblitzer für beide Richtungen.

Nun die Fragen:

Kann es sein das Person B gesehen hat wie das ihm entgegenkommende Fahrzeug geblitzt wurde oder sieht man diese Blitz in der Regel nicht ?

Wie kann Person B vorgehen wenn er einen Brief mit falsch ausgewiesener Geschwindigkeit bekommen sollte ?

Re: falsch geblitzt ?

Verfasst: 22.05.17, 10:22
von webelch
Me7z hat geschrieben:Wie kann Person B vorgehen wenn er einen Brief mit falsch ausgewiesener Geschwindigkeit bekommen sollte ?
Das ist in dem Schreiben dann aufgeführt.

Re: falsch geblitzt ?

Verfasst: 22.05.17, 11:13
von BäckerHD
Es kann auch sein, dass die beiden Autos trotz annähernd gleicher Tachoanzeige nicht gleich schnell waren, wenn eine ungünstige Summierung der typischen Einflussgrößen, die auf die Anzeige einwirken, vorlag. Die vorgeschriebene Tachovoreilung wird von verschiedenen Auto- bzw. Tachoherstellern innerhalb der zulässigen Grenzen schon nach eigenem Ermessen programmiert. Wenn sich zwei Autos also schon in diesem Punkt unterscheiden, und dann bei einem der Autos noch ein Einfluss durch Reifenverschleiß/Luftdruck hinzukommt, der sich als Fehler in derselben Richtung auswirkt, kann die Abweichung zwischen den beiden Autos erstaunlich groß werden.

Re: falsch geblitzt ?

Verfasst: 22.05.17, 11:32
von Me7z
BäckerHD hat geschrieben:Es kann auch sein, dass die beiden Autos trotz annähernd gleicher Tachoanzeige nicht gleich schnell waren, wenn eine ungünstige Summierung der typischen Einflussgrößen, die auf die Anzeige einwirken, vorlag. Die vorgeschriebene Tachovoreilung wird von verschiedenen Auto- bzw. Tachoherstellern innerhalb der zulässigen Grenzen schon nach eigenem Ermessen programmiert. Wenn sich zwei Autos also schon in diesem Punkt unterscheiden, und dann bei einem der Autos noch ein Einfluss durch Reifenverschleiß/Luftdruck hinzukommt, der sich als Fehler in derselben Richtung auswirkt, kann die Abweichung zwischen den beiden Autos erstaunlich groß werden.
danke schonmal für die Antwort, das würde aber bedeuten das Person B immer geblitzt werden würde sobald er mit der erlaubten Geschwindigkeit (auf seinem Tacho) unterwegs sein würde. Dem ist aber nicht so , bei 30 in der 30 oder einem Blitzer 100 m weiter vorne (auch in der 80er) ist noch nie etwas derartiges passiert.

Re: falsch geblitzt ?

Verfasst: 22.05.17, 13:08
von ktown
Eine Tachoabweichung nach unten ist nicht zulässig.

Re: falsch geblitzt ?

Verfasst: 22.05.17, 13:13
von Tastenspitz
Me7z hat geschrieben:Kann es sein das Person B gesehen hat wie das ihm entgegenkommende Fahrzeug geblitzt wurde oder sieht man diese Blitz in der Regel nicht ?
Möglich.
Me7z hat geschrieben:Wie kann Person B vorgehen wenn er einen Brief mit falsch ausgewiesener Geschwindigkeit bekommen sollte ?
Möglichkeit 1: Trotzdem bezahlen
Möglichkeit 2: Gemäß der Belehrung Widerspruch einlegen
Möglichkeit 3: Abwarten und auf Verjährung hoffen
Möglichkeit 4: Auswandern

Re: falsch geblitzt ?

Verfasst: 25.05.17, 20:15
von Nordland
Me7z hat geschrieben:Zum Blitzer selbst: Es war ein neuer Säulenblitzer für beide Richtungen.
Vielleicht hat man da an unsere Renegades, die Helden der Straßen, die Auspuff-Manipulatoren und Organspender, kurz: unsere Motorradfahrer, gedacht? Wäre mal 'ne Neuheit.
Me7z hat geschrieben:Wie kann Person B vorgehen wenn er einen Brief mit falsch ausgewiesener Geschwindigkeit bekommen sollte ?
Sich erst dann Sorgen machen, wenn dieser Brief tatsächlich kommt. Ein reiner Blitz vom Straßenrand ist noch kein offizieller Vorwurf, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.