Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

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ktown
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von ktown »

Ich muss da Etienne777 recht geben. Alles was bisher der Sachverhalt her gibt, sind reine Vermutungen und wurde von der Verwaltung nicht bestätigt.

Mal darüber nachgedacht, dass bei einer Straßensanierung eventuell ein fehlender Gehweg hergestellt wird oder einfach die Straße auf ein normales für PKW (bis 3,5to) notwendige Maß erweitert wird?
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Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Max#789
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von Max#789 »

Sorry nein es sind keine Vermutungen.....ich wohne auf dem Land und ich kenne den Bauplaner für dieses Projekt persönlich.....aber da ich den Sachverhalt hier ja nur neutral darstellen darf.....kann ich ja auch nicht alles schreiben was ich weiß!

ktown
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von ktown »

und da doktert man hier in einem Forum rum und hat noch keinen Termin bei einem Fachanwalt?
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Max#789
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von Max#789 »

Schön geschrieben.....und kann man so was nicht gütlich regeln......das Problem ist ja jeder kennt jeden.....das ist schlicht....zum K.... und ich bin der Depp, wenn ich zum Anwalt springe, das Problem ist ja wie Fobbel geschrieben hat .....wenn die Mindestbreite für ein LKw erreicht wurde.....habe ich ja im Prinzip keine Chance selbst mit Anwalt...

ktown
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von ktown »

Max#789 hat geschrieben:habe ich ja im Prinzip keine Chance selbst mit Anwalt
sagt wer?

Zum Anwalt gehen heißt nicht, gleich die großkalibrige Kanone aufzufahren. Es heißt primär die rechtlichen Möglichkeiten zu erörtern.
Max#789 hat geschrieben:das Problem ist ja jeder kennt jeden.....das ist schlicht....zum K.... und ich bin der Depp, wenn ich zum Anwalt springe
das hört sich nach: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass"an. :lachen:
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zimtrecht
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von zimtrecht »

Max#789 hat geschrieben:kann man so was nicht gütlich regeln
Kann man - aber dazu braucht man keine Beurteilung der Rechtslage.

Man schaut beim Rathaus vorbei, macht freundlich einen Termin beim Bürgermeister aus und spricht das Thema an. Wenn jeder jeden kennt, ist das der direkteste und einfachste Weg.

fragenfueralle
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von fragenfueralle »

ktown hat geschrieben:
Max#789 hat geschrieben:habe ich ja im Prinzip keine Chance selbst mit Anwalt
sagt wer?
Mh, wenn der TE doch schreibt, dass mit der letzten Maßnahme die Straßenbreite bereits 3,20m beträgt und der Planungsstand bekannt zu sein scheint, dass das Durchfahrtsverbot für LKWs aufgehoben werden soll, was soll denn da ein Anwalt noch reißen, wenn der einzige Aufhänger für ein Durchfahrtsverbot die ursprünglich zu geringe Fahrbahnbreite war und dieser Aufhänger nun passé ist?

Und zum Thema Radabweiser, da gibt es ja verschiedene Ausführungen, die direkt an der Hausecke platziert werden können. Ich vermute, dass man da mit dem Bauamt klären kann, ob so ein Radabweiser zulässig ist, auch wenn die Maßnahme auf privatem Grund erfolgt.
Viele Menschen hinterlassen Spuren.
Nur wenige hinterlassen Eindrücke.

Manche aber hinterlassen nur beim Eindrücken Spuren.

Etienne777
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von Etienne777 »

Max#789 hat geschrieben:Warum wird ein Straße breitet.....warum wird ein Scheune zurück gesetzt.....steht alles oben....wer den Sachverhalt erkennt weiß es.......bisher war die Straenbreite an meinem Hauseck.....mit 2,7m die engste Stelle in der ganzen Gemeinde....es kommt ja im Winter nicht mal ein Schneepflug durch......
Vielleicht ja genau deshalb. Der Rest sind Mutmaßungen, zumal nicht die offenbar kleinere Stadt über die Freigabe der Straße für LKW zu entscheiden haben wird, sondern wohl eher das Straßenverkehrsamt beim Landkreis. Das Straßenverkehrsamt hat einen Ermessensspielraum und ist nicht auf eine bestimmte Entscheidung festgelegt. Gerade deshalb schlug ich vor, die Behörde aufzusuchen, ihnen mit anschaulichen Fotos vor Augen zu führen, welche praktischen Probleme (Schäden an Gebäuden durch Fahrzeuge) es bereits ohne LKW-Verkehr gibt und anzuregen, das Durchfahrverbot für LKW aufrecht zu halten.

Daß die Straße inzwischen geringfügig verbreitert wurde, entschärft das Problem allenfalls für die Fahrzeuge, die schon bisher dort fahren durften und mit den Gebäuden kollidierten. Einerseits die Straße um 50 cm zu verbreitern und andererseits dann Fahrzeuge neu passieren zu lassen, die um mindestens diese 50 cm breiter sind als die bisher dort erlaubten Fahrzeuge, würde an dem grundsätzlichen Problem nichts ändern. Da hätte man bei allem bautechnischen Aufwand keine höhere Verkehrssicherheit erreicht, als vor den Umbauten. Nur mit dem Unterschied, daß ein Gebäude durch einen anfahrenden LKW erheblich schwerer beschädigt werden würde, als durch einen PKW. Darauf sollte man die Behörde sachlich hinweisen, hin und wieder gibt es dort doch auch vernünftige Leute. Sollte das nicht fruchten, dann Hindernisparcour für das Amt.
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur
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ktown
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von ktown »

fragenfueralle hat geschrieben:wenn der TE doch schreibt, dass mit der letzten Maßnahme die Straßenbreite bereits 3,20m beträgt und der Planungsstand bekannt zu sein scheint, dass das Durchfahrtsverbot für LKWs aufgehoben werden soll
1. Es kennt hier keiner alle möglichen Ansatzpunkte der örtlichen Situation um hier anzusetzen.
2. Weil 3,20m für die Regelbreite einer Straße inkl. Gehweg immer noch nicht ausreichend ist? Wenn also eine Mauer versetzt wird, wieso dann nicht so, dass die Regelbreite eingehalten wird?
3. Es mag sein, dass dem Planer genau diese Information zugetragen wurde. Ich kenne aber aus der Branche auch, das vielfach Dinge in Aufträge hinein gedeutet werden und es letztlich ganz anders entwickelt. Da der TE selbst nur von scheinbar spricht, hat er wohl keine bestätigte Auskunft.
4. Wenn ein Anlieger sich nicht wehrt, dann braucht er sich nicht zu wundern, wenn er nicht wahrgenommen wird.
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von Max#789 »

Danke für die entsprechenden Hinweise!

Es sei noch folgendes dazu gesagt:

Der Planer und der Ortsbaubeimeister sind gute alte Bekannte!

Das Grundstück an dem die Mauer (Mistemauer) hätte weiter zurückgesetzt werden können aber der Bauer und Agraringenieur dies nicht wollte obwohl er mit ein Hauptverursacher der Schäden an meinem Hauseck/Dach sowie an dem Scheune ist.....er missachtet schon immer das Verbot fährt mit großem Traktor und Getreideanhänger durch....

Ferner sei gesagt der Planer und der Bauer sind Brüder.....und ich bin mit dieser Gesellschaft auch noch verwandt.....

Nun habe ich schon zu viel erzählt.....

ktown
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von ktown »

Familäre Probleme können erst recht hier nicht gelöst werden. Da war also mein Hinweis hier doch nicht ganz unbegründet. :wink:
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Max#789
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von Max#789 »

Sorry.....ich sehe das etwas anders verstehe aber das Sie das so sehen!

Es geht ja nicht rein nur um den landwirtschaftlichen Teil.....

Ich wollte nur grundsätzlich eine Einschätzung....da ich eben keinerlei Interesse an solchen Auseinandersetzungen habe.....und ich eben immer der Gelackmeierte bin egal wie ich mich verhalte obwohl ich im Recht bin...

Es war ein Versuch.....Anhaltspunkte was ich tun kann habe ich von Ihnen bekommen, wie ich nun tätig werde weiß ich nicht....für mich wäre wohl ein Radabweiser das Beste ob ich das nun zu bekomme ist noch eine andere Frage......

MfG

Max

Etienne777
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Re: Straßenbreite für LKW/Müllabfuhr/Radabweiser

Beitrag von Etienne777 »

Nun mal nicht die Flinte ins Korn werfen.

1.) Den Gang zum zuständigen Straßenverkehrsamt, vermutlich angesiedelt bei Ihrer Kreisverwaltung / Landratsamt, habe ich hinlänglich angeraten. Ebenso die Mitnahme dokumentierender Fotos im Hinblick auf die Gebäudeschäden.

2.) Soweit das Verbot mißachtet wird, mit bestimmten Fahrzeugen diese Straße zu befahren, kann man Anzeige bei der Polizei erstatten.

3.) Wenn die Mistmauer rechtmäßig dort steht wo sie steht, insbesondere noch auf dem Grundstück des Eigentümers der Mauer, wird man mit diesem Zustand leben müssen. Jedoch muß dann eben eine straßenverkehrsrechtliche Lösung gefunden werden, die es vermeidet, daß am laufenden Band Schäden am Eigentum der Anlieger entstehen.

4.) Wenn der Nachbar als Verursacher von Gebäudeschäden bekannt ist und man ihm diese nachweisen kann, dann kann man ihn auch gerichtlich auf Schadensersatz in Anspruch nehmen. Ebenso scheinen die Voraussetzungen gegeben, ihn ggf. auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen. Das erfordert aber eine genaue Prüfung aller Umstände vor Ort, so daß zur Beauftragung eines Rechtsanwalts zu raten ist.

5.) Wasch mir den Pelz aber mache mich nicht naß - das funktioniert nicht. Entweder ist man bereit sich mit anderen Menschen zu verständigen und wenn nötig auch auseinanderzusetzen, oder alles ist für die Katz.

6.) Ich sehe die Möglichkeiten insbesondere im Hinblick auf 1.) noch längst nicht als ausgeschöpft an. Das Straßenverkehrsamt ist nicht der Planer, nicht der Bürgermeister und auch nicht der verwandte Nachbar der Verbote ignoriert. Warum also nicht einfach mal vernünftig mit den dortigen Mitarbeitern sprechen und nach einer Lösung suchen? Probleme sind dafür da gelöst zu werden.
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