Nötigung oder Abstandsverstoß

Moderator: FDR-Team

Uwe Mettmann
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Uwe Mettmann »

@neutrino

Es ist schon peinlich, sobald man freundlich darauf hinweist, dass A auch etwas falsch gemacht hat, wird das ganz, ganz weit wegeschoben, und sich hier verabschiedet. :(

neutrino hat geschrieben:
Fatal ist wohl was anderes.

Das würde bedeuten, dass man nicht mehr auf die linke Spur zum Überholen wechseln kann, wenn man hinten ein Fahrzeug sieht. Es könnte ja sehr schnell sein.
Das ist sehr wohl ein fataler Fahrfehler, schlimmer sogar, als den der ein Fahrer macht, der mit sehr hoher Geschwindigkeit angerauscht kommt.

Denke mal bitte darüber nach, dass vielen Autofahrern so etwas, was A passiert ist, nie passiert. Die können sehr wohl die Geschwindigkeit von den von hinten kommenden Fahrzeugen in etwa abschätzen.
Aus dieser Perspektive und aus dieser Entfernung kann keiner die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs so genau abschätzen.
Wenn man sich erst dann um den Spurwechsel, wenn man fast auf den Vordermann auffährt, dann ist das natürlich schwer mit der Geschwindigkeitsabschätzung. Nun ist das Fahrzeug vor einem nicht vom Himmel gefallen, also kann man rechtzeigt schon die linke Spur beobachten und dann kann man die Geschwindigkeit des Fahrzeugs auf der linken Spur auch ungefähr einschätzen, weil man bei jeden Blick in den Seitenspiegel sieht, um wieviel das Fahrzeug von hinten näher gekommen ist.
Mal angenommen ein Auto fährt mit 200 über die Autobahn. Es legt dann in 1 Sekunde einen Weg von 55 Metern zurück. Wenn das Auto also sagen wir mal 400 Meter weg ist, bräuchte es knapp 8 Sekunden bis es auf den Wechsler trifft,…
Falsche Rechnung, denn du musst von der Differenzgeschwindigkeit ausgehen, hier also 200-130=70, damit brauch der Schnelle also kein 8 sondern über 20 Sekunden für die Annäherung. Das aber auch nur, wenn er nicht bremst..

Da B so ausgeflippt ist (das macht man nur, wenn es eng wird) musste er wohl stark bremsen. Wen B mit 200 unterwegs war, wäre der Abbremsweg + Schlafmützen-Reaktionsweg 39 m, um nicht auf A aufzuschlagen. Gehen wir mal davon aus, dass die Bremsung nicht so stark war, also die Strecke das Doppelte, also 78 m gewesen wäre. Damit ist A mit seinen Spurwechsel B voll in den Sicherheitsabstand reingeknallt. Das gilt sogar, wenn B nur mit 160 km unterwegs gewesen wäre. Also ein absolut rücksichtloser Spurwechsel von A. :(


Gruß

Uwe

FelixSt
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von FelixSt »

Uwe Mettmann, um mal Neutrino zuvorzukommen: Um Fehler des A "geht es hier schlichtweg nicht"! :lol:
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

Evariste
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Evariste »

Uwe Mettmann hat geschrieben: (das macht man nur, wenn es eng wird)
Das entspricht nicht unbedingt meiner persönlichen Erfahrung, dass nachfolgende Fahrer nur dann dicht auffahren, wenn sie ausgebremst werden. Sondern es gibt tatsächlich zahlreiche Fahrer, bei denen das dichte Auffahren zum Fahrstil gehört. Autos, die vor ihnen fahren, werden gnadenlos so lange bedrängt, bis diese nach rechts ausweichen. Dann geben sie wieder Vollgas und fahren auf den nächsten Wagen auf, bis der ausweicht und so weiter. Wenn man es geschickt anfängt und selbst einen schnellen Wagen hat, kann man sich dranhängen und kommt auf diese Weise sehr schnell voran, wobei man die "Arbeit", die linke Spur zu räumen, dem Vordermann überlässt. Seitdem ich mein Benzin selbst bezahlen muss und keine Tankkarte mehr habe, mache ich das allerdings nicht mehr. 8)

Generell ist ein Verkehrsteilnehmer gehalten, immer so zu fahren, dass er im Falle des Falles noch rechtzeitig abbremsen kann. Wenn hunderte von Metern vor mir jemand zum Überholen ausschert und ich schaffe es wirklich nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen, dann habe ich entweder nicht aufgepasst oder ich war definitiv zu schnell. Eine Mitschuld des Ausscherenden sehe ich da erstmal nicht.

Natürlich, wenn A im letzten Moment ausgeschert wäre, wäre das was anderes. Entspricht aber nicht dem Sachverhalt.

Allenfalls könnte man noch fragen, ob A vor dem Ausscheren auch wirklich geblinkt hat. Es gibt leider immer wieder Autofahrer, die denken "hinter mir ist niemand, oder alle Autos hinter mir sind noch weit weg" und deswegen das Blinken beim Spurwechsel unterlassen. Das ist dann schon ein Fehlverhalten, das eventuell eine Mitschuld begründen könnte.

Uwe Mettmann
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Uwe Mettmann »

Evariste hat geschrieben:
Uwe Mettmann hat geschrieben: (das macht man nur, wenn es eng wird)
Das entspricht nicht unbedingt meiner persönlichen Erfahrung, dass nachfolgende Fahrer nur dann dicht auffahren, wenn sie ausgebremst werden.
Ich meinte auch nicht das dichte Auffahren sondern das Filmen. Weiter vorne habe ich das auch mal präzisiert. Wer filmt schon das Fahrzeug vor einem, wenn man mal ausgebremst wird? Keiner, denn sowas ist an der Tagesordnung und man käme aus dem Filmen nicht mehr heraus. Extra filmen wird nur gemacht, wenn man sich gefährdet sieht oder es kritisch wird und daher muss A schon recht knapp vor B ausgeschert sein, so dass dieser stark bremsen musste.


Gruß

Uwe

Evariste
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Evariste »

Uwe Mettmann hat geschrieben: Ich meinte auch nicht das dichte Auffahren sondern das Filmen. Weiter vorne habe ich das auch mal präzisiert. Wer filmt schon das Fahrzeug vor einem, wenn man mal ausgebremst wird? Keiner, denn sowas ist an der Tagesordnung und man käme aus dem Filmen nicht mehr heraus. Extra filmen wird nur gemacht, wenn man sich gefährdet sieht oder es kritisch wird und daher muss A schon recht knapp vor B ausgeschert sein, so dass dieser stark bremsen musste.
Ok. Das ist aber reine Vermutung. Es könnte auch sein, dass der Fahrer aus irgendeinem anderen Grund filmt - vielleicht ist er psychisch gestört und denkt, der Vordermann sei Teil einer gegen ihn gerichteten Verschwörung. Oder es ist sein Hobby und er stellt diese Kurzfilmchen ins Internet. Jemand, der bei 130 km/h auf der Autobahn andere mit dem Handy filmt :roll: , der ist eigentlich ein Fall für die MPU - da kann man gar nichts mehr ausschließen. Oder aber, B denkt nur (so wie manche Leute hier), dass ein Verkehrsverstoß vorliegt.

Jens L
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Jens L »

Evariste hat geschrieben:Jemand, der bei 130 km/h auf der Autobahn andere mit dem Handy filmt :roll: , der ist eigentlich ein Fall für die MPU
Auf welcher Rechtsgrundlage?

fodeure
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von fodeure »

FelixSt hat geschrieben:Uwe Mettmann, um mal Neutrino zuvorzukommen: Um Fehler des A "geht es hier schlichtweg nicht"! :lol:
Dafür müßte A erst einmal einen Fehler gemacht haben. Das gibt der Sachverhalt aber überhaupt nicht her. Es ist wirklich nicht zielführend Dinge in den Sachverhalt hineinzuinterpretieren, die gar nicht gegeben sind. Aus "Während des Überholvorgangs blickt Fahrer A in wieder den Rückspiegel und sieht nun ein Fahrzeug sehr dicht hinter sich fahren" zu schließen, A hätte dies durch zu spätes Ausscheren verursacht, widerspricht jeder Logik.

Nordland
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Nordland »

Uwe Mettmann hat geschrieben:Man darf nur zum Überholen die Spur wechseln, wenn eine Gefährdung ausgeschlossen ist und andere Fahrzeuge nicht behindern, wenn diese Behinderung vermeidbar ist.
Wenn man die Spur wechseln kann, ohne dass jemand dabei gefährdet wird, ist es egal, wie schnell irgendjemand weiter hinten angerauscht kommt. Dann wird die Spur gewechselt. Und wenn der von hinten anrauschende Fahrer später seine Geschwindigkeit reduzieren muss, weil jemand vor ihm auf die linke Spur gewechselt war, braucht man nicht lange zu diskutieren. Dann hat er einfach Pech, nichts weiter.

Der größte Irrtum ist es, aufgrund eines teuren Autos, eines vermeintlich wichtigen Jobs oder durch Gefährdung des Vordermannes mittels dichten Auffahrens könne man wirkungsvoll eine Art Anrecht auf freie linke Fahrspur erwerben, ist falsch. Dass viele diesem Irrtum unterliegen, ändert nichts daran, dass es ein Irrtum ist. Es gibt ja auch viele, die zum Beispiel glauben, durch schnelles Zufahren auf eine rote Ampel spränge diese schneller auf grün um oder sie seien dadurch schneller an ihrem Ziel, woran man erkennt, dass sich aus dem Umstand, dass viele etwa nachhängen, noch nicht deren Sinnhaftigkeit ergibt.
Es ist unser Land.

neutrino
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von neutrino »

Evariste hat geschrieben:
Uwe Mettmann hat geschrieben: (das macht man nur, wenn es eng wird)
Das entspricht nicht unbedingt meiner persönlichen Erfahrung, dass nachfolgende Fahrer nur dann dicht auffahren, wenn sie ausgebremst werden. Sondern es gibt tatsächlich zahlreiche Fahrer, bei denen das dichte Auffahren zum Fahrstil gehört.
Danke Evariste, Nordland und fodeure

@ Uwe: das hat mit peinlich nichts zu tun aber ich merke, dass es keinen Sinn hat, hier weiter zu diskutieren, deshalb wollte ich mich jetzt verabschieden. Aber ich kann mich natürlich hier such noch ein bisschen mit Dir streiten wenn Du das möchtest.
Ich kenne A schon lange. Er ist ein versierter Fahrer. Er fährt seit mehr als 30 Jahren unfallfrei und war auch lange Jahre Berufspendler. Er fährt umsichtig und fährt auch nicht auf seinen Vordermann auf, bevor er die Spur wechselt, sondern wechselt rechtzeitig um zügig nach links fahren zu können, ohne vorher langsamer werden zu müssen. Natürlich kann auch A Fehler machen. Er ist ein Mensch. In diesem Fall, ich saß nebendran, hat er keinen gemacht. Das Auto war sehr, sehr weit weg und kam angerast. Der Fahrer hat absichtlich erst sehr spät gebremst. A hat auch geblinkt.

Wer aber so vehement abstreitet, dass es Verkehrsrowdys gibt, die auch ohne Grund dicht auffahren und filmen und ähnlichen Blödsinn machen ( man schaue sich nur die vielen Internetmusikbörse [Name geändert] -Videos an, die natürlich auch immer nur den Ausschnitt des Films zeigen, der dem Filmer gut in den Kram passt), mit dem muss man nicht weiter diskutieren. Es hat dann einfach keinen Sinn.

Wenn Du meinen Beitrag zur Abstands- und Geschwindigkeitsrechnung richtig liest, siehst Du auch, dass ich geschrieben habe, er hätte noch 345 Meter wenn A sich nicht mehr von der Stelle bewegen würde. Ich war einfach zu faul auch noch auszurechnen, wie weit A in dieser Zeit gefahren wäre.

Nur nochmal zu dem Ausflippen: der Fahrer ist nicht ausgeflippt. Er holte ganz versiert sein Handy raus und hielt drauf. Und wenn Du mich fragst, so schnell wie er das Handy zum Filmen bereit hatte, macht er das öfter oder hast Du Dein Handy etwa filmbereit im Auto neben Dir liegen?
Zuletzt geändert von neutrino am 05.07.18, 23:41, insgesamt 2-mal geändert.

neutrino
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von neutrino »

Uwe Mettmann hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:
Uwe Mettmann hat geschrieben: (das macht man nur, wenn es eng wird)
und daher muss A schon recht knapp vor B ausgeschert sein, so dass dieser stark bremsen musste.

Gruß

Uwe
gut, dass Du das so genau weisst Uwe. Nein A ist nicht knapp vor dem Drängler ausgeschert. Und doch esgibt sie, die Leute, die aus Spaß filmen

neutrino
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von neutrino »

Und noch eine Frage: wenn der arme B so stark bremsen musste, warum ist er dann die ganze Zeit so nah dran geblieben an A? Wäre es nicht eine normale Reaktion, wenn man als ungewollt Auffahrender den Sicherheitsabstand sobald wie möglich wieder herstellt?
Darüber sollten wir mal nachdenken.

Uwe Mettmann
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Uwe Mettmann »

Nordland hat geschrieben:
Uwe Mettmann hat geschrieben:Man darf nur zum Überholen die Spur wechseln, wenn eine Gefährdung ausgeschlossen ist und andere Fahrzeuge nicht behindern, wenn diese Behinderung vermeidbar ist.
Wenn man die Spur wechseln kann, ohne dass jemand dabei gefährdet wird, ist es egal, wie schnell irgendjemand weiter hinten angerauscht kommt. Dann wird die Spur gewechselt. Und wenn der von hinten anrauschende Fahrer später seine Geschwindigkeit reduzieren muss, weil jemand vor ihm auf die linke Spur gewechselt war, braucht man nicht lange zu diskutieren. Dann hat er einfach Pech, nichts weiter.
Ganz so einfach ist es nun auch nicht, denn es gibt noch den über alles stehenden Paragraphen 1 der StVO, der aussagt, dass man andere nicht mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindern darf.

Wenn also von hinten ein einzelnes Fahrzeug kommt, sollte man das vorbeilassen und erst dann die Spur wechseln. Denn wenn man vor dem Fahrzeug die Spur wechselt und dies bremsen muss, so ist das eine vermeidbare Behinderung, denn es ist einem zumutbar einige Sekunden zu warten, bevor man die Spur wechselt.

Anders sieht es aus, wenn von hinten mehrere Fahrzeuge ankommen, denn dann ist ein Spurwechsel durchaus in Ordnung, wenn die Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit durch Gaswegnehmen oder leichtes Bremsen reduzieren müssen. Das ist eine unvermeidbare Behinderung, weil sonst der Spurwechsler sehr lange hätte warten müssen.
neutrino hat geschrieben:@ Uwe: das hat mit peinlich nichts zu tun aber ich merke, dass es keinen Sinn hat, hier weiter zu diskutieren, deshalb wollte ich mich jetzt verabschieden. Aber ich kann mich natürlich hier such noch ein bisschen mit Dir streiten wenn Du das möchtest.
Ich kenne A schon lange. Er ist ein versierter Fahrer. Er fährt seit mehr als 30 Jahren unfallfrei und war auch lange Jahre Berufspendler. Er fährt umsichtig und fährt auch nicht auf seinen Vordermann auf, bevor er die Spur wechselt, sondern wechselt rechtzeitig um zügig nach links fahren zu können, ohne vorher langsamer werden zu müssen. Natürlich kann auch A Fehler machen. Er ist ein Mensch. In diesem Fall, ich saß nebendran, hat er keinen gemacht. Das Auto war sehr, sehr weit weg und kam angerast. Der Fahrer hat absichtlich erst sehr spät gebremst. A hat auch geblinkt.
Interessant, dass dies erst jetzt kommt. Dies einfach auf mein erstes Post geschrieben oder einfach nur, dass der Hintermann nicht stark bremsen musste, und das Thema wäre schon erledigt gewesen. Jetzt erst viel später nachgeschoben, sorry, da bin ich etwas skeptisch.
neutrino hat geschrieben:Wer aber so vehement abstreitet, dass es Verkehrsrowdys gibt, die auch ohne Grund dicht auffahren und filmen und ähnlichen Blödsinn machen ( man schaue sich nur die vielen Internetmusikbörse [Name geändert] -Videos an, die natürlich auch immer nur den Ausschnitt des Films zeigen, der dem Filmer gut in den Kram passt), mit dem muss man nicht weiter diskutieren. Es hat dann einfach keinen Sinn.
Nö, , denn zumindest habe nicht abgestritten, dass es Verkehrsrowdys gibt, vielmehr habe ich den B massiv kritisiert.

Die Videos auf Internetmusikbörse [Name geändert] sind in der Regel von fest eingebauten Kameras. Keiner wird nachdem er abgebremst hat, die Kamera oder das Handy rauskramen, um dieses interessante Hinterherfahren in Internetmusikbörse [Name geändert] einzustellen, nein, sowas wird gemacht, um den Vordermann eventuell anzuzeigen.


Gruß

Uwe

neutrino
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von neutrino »

Und welches Vergehen zeigt er da an? Dass der Vordermann dicht vor ihm her fährt und bei nächster Gelegenheit Platz macht?

"In a perfect world ..."

Uwe Mettmann
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Uwe Mettmann »

Er filmt oder fotografiert das Fahrzeug von hinten und später noch den Fahrer von der Seite. Sowas macht man nicht, um das Vergehen zu dokumentieren (dafür war es zu spät) oder das Filmchen auf Internetmusikbörse [Name geändert] hochzuladen, sondern um Fahrzeugtype, Kennzeichen und das Gesicht des Fahrers für eine Anzeige zu dokumentieren.

Vermutlich wird er aber keine Anzeige stellen, denn meist fällt diesen Typen ein, nach dem ihr Zorn verraucht ist, dass sie sich mit der Anzeige ja selber ans Messer liefern. B ist ja schließlich viel zu dicht aufgefahren.


Gruß

Uwe

Evariste
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Re: Nötigung oder Abstandsverstoß

Beitrag von Evariste »

Jens L hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:Jemand, der bei 130 km/h auf der Autobahn andere mit dem Handy filmt :roll: , der ist eigentlich ein Fall für die MPU
Auf welcher Rechtsgrundlage?
Naja, gibt es wohl nicht, deswegen "eigentlich". Sinnvoll wäre es aber schon, auch einen Katalog bestimmter Verhaltensweisen im Verkehr zu haben, die direkt zur einer MPU führen.
Uwe Mettmann hat geschrieben:Er filmt oder fotografiert das Fahrzeug von hinten und später noch den Fahrer von der Seite. Sowas macht man nicht, um das Vergehen zu dokumentieren (dafür war es zu spät) oder das Filmchen auf Internetmusikbörse [Name geändert] hochzuladen, sondern um Fahrzeugtype, Kennzeichen und das Gesicht des Fahrers für eine Anzeige zu dokumentieren.
Wie gesagt, reine Spekulation. Und die Tatsache, dass ein Verrückter, der bei 130 km/h dicht auffährt und dabei noch das Handy bedient (was die Reaktionszeit im Falle des Abbremsen des Vordermanns noch einmal erhöhen würde), denkt, ein bestimmtes Verhalten sei ordnungswidrig oder was auch immer, beweist nicht , das dem auch so ist. :lachen:

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